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Denke auch das ist Depression! Habe selbst keinen Appetit (und teils auch gar keinen Hunger). Bei mir ist das jetzt schon 3 Jahre so – vieles ist nach meiner Krise 2016 besser geworden – aber die Erschöpfung bzw. die geringe Belastbarkeit sind geblieben und der Appetit ist auch immer noch komplett weg.
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and maybe 3 people.Hab auch das Problem mit den Restless Legs. Bin aber komplett ohne Medikamente, immer schon. Das erste mal hatte ich es übrigens mit 18J! In den letzen Jahren ist es schlimmer geworden – bin 56J . Mein Psychiater meinte es tritt auf wenn man von viel Bewegung (welcher Art auch immer) auf weniger Bewegung wechselt. Fand ich komische Antwort aber er meinte das sei bekannt.
Was mir dagegen hilft? Raus aus dem Ruhemodus, durch die Whng. laufen und dann neuer Schlafversuch.
Hab gelesen es läge am leicht zu niedrigem Dopaminspiegel. Könnte passen, denn ich habe ja auch viele andere Negativsymptome die euren NL-Nebenwirkungen ähnlich sind. Vielleicht habe ich chronisch dieses niedrige Dopamin (Dysthymia) und ihr hab den, weil die NL den Dopaminspiegel senken, um gegen die Postivsymptomatik zu wirken – was euch dann leider in die andere Richtung zur Negativ-Seite befördert? Na ja… diese Argumentation oder Herleitung ist jetzt aber vielleicht auch Hausfrauen-Niveau?
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and maybe 3 people.Hier ein Arte-Video zu dem Thema:
Habe mir das Video wiederholt angeschaut und in Stichworten das Wichtigste mitgeschrieben. Das mache ich in letzter Zeit so, weil ich immer so schnell alles wieder vergesse. Hab mir extra ein hübsches Buch angeschafft in das ich die Protokolle reinschreibe.
In der Tat wird heute in der Immunnologie geforscht mit dem Ziel eines Tages auch psychische Krankheiten (Psychosen ebenso?) mit antibiotischen Medikamenten zu bekämpfen.
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and maybe 3 people.„Am besten sind finde ich aktive Tätigkeiten, bei denen ich mich irgendwie vertiefen kann, und aufmerksam sein muss. Basteln, Malen, Musizieren, Kunsthandwerk – solche Dinge halt. Es muss einen Zustand erzeugen, wie man ihn vielleicht noch aus der Kindheit kennt. Wie wenn man als Kind in ein Spiel richtig vertieft war, und alles andere ringsum vergessen konnte. Ein bisschen so kann man auch als Erwachsener noch werden – und auch mit Psychose.“
Genau danach sehne ich mich sehr und ich hätte soviele Pläne was mein Hobby betrifft… aber ich kann irgendwie nicht, ich prokrastiniere ohne Ende, bin erst unruhig, dann schnell erschöpft und fühle mich die ganze Zeit total unter Druck.
Aber bei’m Training (Pumpen…) macht man ja immer das gleiche wie automatisch, muss nicht so sehr aufpassen, dann klebt bei mir der Kopf wieder mehr an der Psychose. Das Training wirkt bestimmt auch gut und kann heilsam sein, aber nicht so gut, wie Sachen wo man immer aufmerksam bleiben muss.
„Genau das funktioniert bei mir dafür ganz prima: Bewegung, an frischer Luft und mit gewisser Monotonie – das ist für mich ein Skill!“
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and maybe 3 people.-
Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 4 Monaten von
Freia geändert.
Finde es auch super, dass du uns ein bisschen mitnimmst auf die Reise! Lieben Dank dafür! :good:
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and maybe 3 people.Gute Frage @wunder! ? Ich weiß gar nicht mehr woher genau. Hab mal einen Podcast gehört mit dem – ein Video geschaut wo er auch einen Beitrag hatte, und er ist ja auch Buchautor. Es ist auf jeden Fall so und der Jan Schlimme macht auch kein Geheimnis draus. Glaub. das war Anfang der 90er mit seiner Psychose.
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and maybe 3 people.Meine Großtante (irgendwann in den 1890er Jahren geboren – war seitdem sie an postpartaler Psychose erkrankt ist zeitlebens in einem Heim und hat mit Sicherheit (!) Medikamente genommen – und ist 94 Jahre alt geworden.
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and maybe 3 people.Dieses Hängenbleiben nennt man glaube ich Perseveration. Passt auch zu dem Symptomenkomplex in die katatone Richtung. So dachte ich jedenfalls gleich hier beim Lesen.
Aber ich weiß nicht wirklich!!! Hatte selbst auch nie eine ausgewachsene Psychose, nur Spektrum.
Dass du so viele Fragen hast und ‚deine genaue Diagnose‘ wissen willst ist sehr normal nach der ersten Psychose. Es hat ja auch niemand so richtig Antworten.
Auf jeden Fall gibt es nicht DIE Diagnose – es gibt auch kein einheitliches Krankheitsbild bei der Schizophrenie – eher einen großen Symptomenkomplex der unter dem Begriff Schizophrenie oder noch unspezifischer unter Psychose zusammengefasst wird.
Willommen hier im Forum – übrigens. :bye:
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and maybe 3 people.Ja, echt @Yuri . Der Dr. Jan Schlimme z. B.! Ob das dann der Hauptgewinn ist weiß ich nicht. Ich bin der Meinung zuerst muss die Chemie stimmen zwischen Behandler und Patient – das ist das Wichtigste.
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and maybe 3 people.Das mit der Scheißerei kann auch an Fructoseunverträglichkeit liegen.
Ich passe in letzter Zeit besser auf den Zucker auf. Wegen meiner etwas erhöhten Cholesterinwerte (Hausärztin hat mir Statine empfholen) sagte mein Psychiater zu mir ich solle besser auf den Zucker aufpassen – und wegen der Fructoseintoleranz ja sowieso auch.
Es stimmt wie oben gesagt: Zucker ist Gift!
Das muss man aber erst mal wissen und kapieren. Wenn ich in den Supermarkt gehe kommen für mich schätzungsweise nur max 20% der Warenangebote überhaupt zum Kauf in Frage. Überall ist Zucker drin!
Unlängst habe ich einen Werbespot für Zahnpasta gehört wo damit argumentiert wird dass der Deutsche im Schnitt 100 gr Zucker am Tag ißt – und deshalb soll man die Zahnpasta kaufen. Dass die WHO nicht mehr als 25 gr Zuckerkonsum am Tag empfiehlt, das wird ignoriert.
Na ja, ich weiß ja dass das Ernährungsthema sehr vielschichtig ist und dass nicht nur der Zucker böse ist. Mein ja nur.
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and maybe 3 people.ja, das mit dem Üben hat meine Freundin auch erzählt, dass sie das macht. Auf diese Weise kann sie ihre mangelnde Fähigkeit der unmittelbaren Empathie ausgleichen. Aber wie gesagt, ich sehe bei ihr nur die Andersartigkeit in dieser Beziehung, sie ist gleichzeitig sehr emotional und sensibel.
Kennt ihr die TV-Serie ‚Professor T.‘?
Ich schaue die gerne und finde dieses Asperger-Syndrom (Autismus) sehr gut dargestellt.
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and maybe 3 people.Eine Freundin von mir ist Asperger, und wir reden manchmal darüber. Eigentlich ist sie ganz normal, ich denke sie hat im Laufe ihres Lebens sehr dran gearbeitet ihre ‚Defizite‘ (wenn es denn überhaupt solche. wären) zu kompensieren. Aber es gibt immer mal wieder Momente wo ich es bemerke – die fehlenden Spiegelneuronen halt. Sie kann sich ganz einfach nicht so gut in andere Menschen hineinversetzen. Das ist aber auch schon alles. Das Asperger Syndrom kommt in ihrer Familie auch gehäuft vor und ich kenne auch weitere Familienmitglieder, jung und alt, die ebenfalls Asperger sind – teils auch mit deutlicher Inselbegabung. Psychisch sind alle diese Personen eher sehr stark und sehr ‚leistungsfähig‘. – Soviel zu meiner privat/persönlichen Empirik hunsichtlich des Themas.
Zu Psychose und Asperger kann ich nichts sagen.
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and maybe 3 people.@Mowa , wir hatten das Thema Cortison und Psychosen im alten Forum bereits des öfteren. Es gab Berichte von Cortison induzierten Psychosen, aber auch so manchen Betroffenen der berichten konnte, dass er unbeschadet Cortison nehmen konnte.
Ich selbst bekam vor längerem eine Cortisonspritze und heute bringe ich damit ein paar Symptome, die ich damals gar nicht als solche erkannte,in Zusammenhang.
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 4 Monaten von
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