Dopplereffekt

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #345502

    @mowa Warum willst du denn nach Berlin? Umzüge sind stressig und man muss dann mit einer neuen Umgebung klarkommen, was psychisch anstrengend ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #343623

    Heute ist übrigens Tag 3 nach der Reduktion meines Aripiprazols von 1 auf 0,5 mg täglich. Ich hatte mir ursprünglich letztes Jahr vorgenommen, diesen Reduktionsschritt am 01.01.2024 zu beginnen. Dann ist leider mein Vater plötzlich gestorben und dann ging so schnell nichts mehr. Inzwischen spüre ich meine Gesundheit und Stabilität wieder und ich denke, ich bin dazu bereit.

    Viel Erfolg dabei!

    Für mich war deine niedrige Dosierung lange das große Vorbild und ich war wohl auch etwas neidisch. Dann konnte ich nach der langsamen, schrittweisen, ärztlich begleiteten Reduktion irgendwann ganz absetzen. Das war für mich dann auch dringend, weil als Nebenwirkung die Hände etwas zitterten und ich manchmal ein Anspannungsgefühl hatte, das auch Schlafprobleme erzeugte. Mit der Reduktion und besonders nach dem Absetzen hatte ich auch weniger Ängste. Ich konnte insgesamt viel besser und intensiver leben, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. Wenn ich sehe, wieviel du @mowa mit deiner Mini-Dosis so schaffst, kann ich mir im Notfall die Einnahme meines Bedarfsmedikaments Quetiapin (25mg oder weniger) wieder eher vorstellen. Ich sehe es als eine Art Rettungsring, falls der Stress bei mir doch mal deutlich zu hoch werden sollte. Davor versuche ich bei größerem Stress aber erstmal meine Techniken, wie bodyscan oder lange Spaziergänge.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #336748

    Für mich war es eine grausame Maßnahme, mich mit zu viel Neuroleptika vor weiteren Psychosen zu „schützen“.

    Deine Sichtweise kann ich gut verstehen. Immerhin konntest du in der Zeit trotzdem arbeiten.

    Ich werde mich nicht mehr freiwillig dorthin begeben, wo ich bis 2016 war.

    Dagegen hilft es wohl am besten, sich selbst nicht in „eine Psychose“ geraten zu lassen (oder wie man die psychsische Krankheit nennen will). Durch Erfahrung kennt man ja einige Techniken und vor allem kennt man sich selbst besser und merkt, wann man die eigenen Grenzen überschritten hat und Ruhe braucht.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #335939

    „nicht als reines Selbstmitleid“ klingt für mich „nicht 100%-ig als Selbstmitleid“, d.h. ein gewisser Anteil vielleicht doch an Selbstmitleid – was ich immer noch bestreiten würde. Vielleicht ist es zu einem Missverständnis gekommen, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist.

    Vielleicht habe ich mich da auch nicht hundertprozentig genau ausgedrückt oder es (unterbewusst?) so gemeint, wie du es verstanden hast. Ich bin grundsätzlich auch nicht für Selbstmitleid zu haben und finde es eher kontraproduktiv. Etwas „Weltschmerz“ finde ich aber okay, bzw. normal.

    Ich denke nicht, dass es an deinen Deutschkenntnissen liegt, die ich für sehr gut halte.

    Es ist aber auch schwer sich in reiner Textform hier im Forum, völlig unmissverständlich und gleichzeitig differenziert und mitfühlend auszudrücken, wenn es um sensible Themen geht.

    Wie schon geschrieben fällt mir das nicht leicht. Anderseits fällt es mir auch oft nicht leicht sprachliche oder sachliche Ungenauigkeiten von anderen zu tolerieren. Ich habe da eine gewisse Empfindlichkeit und denke, dass die zum Teil auf meine Tätigkeit als Programmierer bzw. mein Physikstudium zurückzuführen ist, wo eine hohe Genauigkeit gefordert wurde/wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir da ähnlich geht.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #335870

    Wie gesagt, ich habe nich erklärt, was ich mit meiner Aussage gemeint habe. Ich weiß also nicht, wie Du auf die Idee kommst, dass ich mich selbst bemitleide.

    Ich habe doch geschrieben, dass ich das NICHT als reines Selbstmitleid gesehen habe. „Die Idee“ kam wohl aus deinen Texten und PlanBs Text.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #335503

    Daher verstehe ich nicht, @Molly und @Dopplereffekt, was Euch dazu veranlasst hat, nur meine momentane persönliche Situation heranzuziehen, um bagatellisierend zu relativieren.

    Das war von mir nicht bagatellisierend gemeint. Hier nochmal mein ganzer Text dazu:

    Eigentlich geht es uns ja ziemlich gut. Ich frage mich, wie es wird, wenn der Klimawandel richtig zuschlägt und die Ressourcen knapp werden. Ansonsten gehört zum Leben ja auch das Überleben und es gibt tatsächlich viele Gefahren.

    Mit „eigentlich“ habe ich ja auch ausgedrückt, dass das nicht unbedingt so sein muss. Mit Blick auf die Zukunft sehe ich meinen Text nicht als bagatellisierend, sondern höchstens als relativierend. Mit dem Überleben wollte ich mich auf dein „lebensfeindlich“ beziehen und zwar in etwa in der Richtung „survival of the fittest“. Grundsätzlich ist Leben für mich mit Anstrengung und Gefahr verbunden. Darin sehe ich keine Bagatellisierung.

    Relativierend würde ich aber auch sagen, dass wir es im Vergleich zu früheren (und späteren?) Generationen mit der ganzen Technik, die uns zur Verfügung steht, etwas leichter haben. Damit meine ich die gute Nahrungsmittelversorgung, Medizin, Wohnungen etc. . „Wir“ heißt dann auch, „wir“ in den Industrieländern und selbst da leider nicht alle.

    Ich denke eigentlich, dass ich deinen ursprünglichen Text ganz gut verstehen konnte und ich habe ihn nicht als reines Selbstmitleid gesehen. Es ist aber auch schwer sich in reiner Textform hier im Forum, völlig unmissverständlich und gleichzeitig differenziert und mitfühlend auszudrücken, wenn es um sensible Themen geht.

    Danke Dopplereffekt, das klingt spannend!

    Erst später habe ich bei dem Link die Kritik von Hawking an Penrose gelesen. Hawking findet die Ideen anscheinend nicht wissenschaftlich genug. In dem Text zum Podcast steht für Hawking klinge es nach Hexerei. Tatsächlich erschien mir das was Penrose da zum Bewusstsein und zur Quantenmechanik gesagt hat auch sehr ungenau und eher als eine vage Idee. Der Podcast laut Link vom 4.10.2022. Mich würde es auch interessieren, ob sich die Ansichten (von Penrose) nach den vielen Diskussionen um KI im letzten Jahr geändert haben oder ob dann ein Quantencomputer eher ein Bewusstsein haben könnte. Von letzteren habe ich auch länger nichts mehr gehört und kann mir auch die Funktionsweise schlecht vorstellen…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #335193

    Als ich am Nachmittag nach Hause gekommen bin, war ich k.o. Mein Mann hat mir vorgeworfen, dass ich mich von ihm abgewandt habe, und mir gesagt, ich solle gleich mit dem Hund rausgehen. Es dauerte nicht lange, bis ich ausgerastet bin und es gab einen heftigen Streit. Auch Chanchan war unruhig. Wir haben dann etwas Ungesundes zum Abendessen bestellt und gegessen, dann noch ein paar Gespräche geführt und uns schließlich beruhigt und versöhnt, zum Glück.

    Ich reagiere auch empfindlicher, wenn ich müde und/oder gestresst bin. Das ging mir heute mit meinem Infekt so. Ich denke, dann möchte man einfach nur seine Ruhe und anderes wirkt dahingehend störend…

    Allmählich gelange ich zu der Überzeugung, dass die Welt, in der ich lebe, ein lebensfeindlicher Ort ist und dass das Leben ein Elend ist. Der Trost ist die Freundlichkeit und Schönheit, die hin und wieder durchschimmert, fast wie zufällig.

    Eigentlich geht es uns ja ziemlich gut. Ich frage mich, wie es wird, wenn der Klimawandel richtig zuschlägt und die Ressourcen knapp werden. Ansonsten gehört zum Leben ja auch das Überleben und es gibt tatsächlich viele Gefahren.

    Ich wollte noch einen Podcast zu Roger Penrose mit dir teilen (Link). Ich meine wir hatten irgendwo mal die Frage, wie Quantenmechanik und Psyche zusammenhängen oder so ähnlich. Jedenfalls hat sich Penrose da wohl ein paar Gedanken zum menschlichen Bewusstsein im Zusammenhang mit der Quantenmechanik gemacht. Vielleicht findest du das ja auch interessant :-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #334232

    So, gestern war ich wieder auf der Arbeit, und wieder habe ich 5 statt nur 2 Stunden gearbeitet :wacko: Ich weiß immer noch, dass das nicht im Sinne der Wiedereingliederung ist.

    Darauf hatte mein Arbeitgeber genau geachtet, als ich die Wiedereingliederung gemacht hatte.

    Leider sieht meine Arbeitsrealität im Moment anders aus. Als Betriebsratsvorsitzende bin ich einfach eine Führungskraft mit viel Arbeit und Verantwortung, mit der Besonderheit, dass ich keine Vorgesetzte der Betriebsratsmitglieder bin.

    Für mich sieht es so aus, dass es dann auch deine Verantwortung ist, dich nicht zu überlasten.

    Ich fühle mich heute Morgen gut und freue mich auf die Wiedereingliederung. Heute möchte ich wirklich nur 2 Stunden arbeiten

    :gut:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #333139

    Ein bisschen erkenne ich mich ja darin wieder :whistle:

    Man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen B-)

    Allerdings bin ich schon neugierig, worauf du dich da beziehst ;-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #332657

    Mein Vorgesetzter hat dem Wiedereingliederungsplan zugestimmt und mir auch geschrieben, dass er sich freut, dass es mir besser geht :-)

    :gut:

    Das ist natürlich ein großer Vorteil, dass du während deiner Krankeitsphase den Arbeitgeber halten kannst und er einem Wiedereingliederungsplan zustimmt. Ich versuche ja für mich selbst Lösungen zum Wiedereinstieg zu finden.

    Ich habe sie an der 15 m langen roten Leine gelassen. Jetzt wasche ich das Geschirr und die Leine in der Waschmaschine, wie fast jeden Tag…

    Kannst du nicht eine zweite Leine kaufen?

    Ich habe gerade etwas interessantes über eine Heilung von Autoimmunerkrankungen mittels einer Krebstherapie („CAR-T-Zelltherapie“) gelesen (Link) und frage mich, ob das auch irgendwann mal für Neurodermitis oder sogar auch Allergien etwas ist, auch wenn letztere keine Autoimmunerkrankungen sind. Ich dachte mir, dass dich der Artikel vielleicht interessiert.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #328972

    Ich kann mir diesen Unterschied nur so erklären, dass der Staat die gegenseitige Verantwortungsübernahme innerhalb einer Ehe und zwischen Eltern und Kindern und die Situation bei Erben unterschiedlich bewertet. Aber wie genau? Ich würde gerne verstehen, warum eine Person ohne Einkommen und Vermögen in einer Ehe keinen Anspruch auf Grundsicherung hat, sobald der Ehepartner mehr als den gemeinsamen Grundsicherungsbedarf (also ca. 2000 Euro netto im Monat) verdient, dieselbe Person aber doch Anspruch auf Grundsicherung hat, wenn sie mit ihren Eltern oder ihren Kindern, die Geld haben(!), in einem gemeinsamen Haushalt lebt oder wenn sie geerbt hat(!).

    Warum das so ist, weiß ich auch nicht, kenne mich da auch nicht aus :unsure: . Sorry, den Teil hatte ich überlesen, weil ich heute Mittag wenig Zeit hatte. Für mich ist das auch eine andere Frage, als die nach einem bedingungslosem Grundeinkommen. Ich dachte, du hattest dich noch darauf bezogen…

    Ich habe jetzt ein paar edits gemacht und Text gelöscht, also bitte nicht wundern…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #328969

    Das sind ein paar Details zur Zugewinngemeinschaft, die ich nicht wusste. Bei mir stand es bis jetzt auch noch nicht zur ernsthaften Überlegung zu heiraten, weshalb ich mich mit dem Thema nicht eingehend befasst habe.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #328928

    Ich kenne mich mit dem Thema nicht im Detail aus. Was ich unter Zugewinngemeinschaft verstehe ist eben, dass das was ihr beide zusammen (ab dem Zeitpunkt der Eheschließung) verdient, euch beiden gemeinsam gehört. Also so verstehe ich es, aber wirklich sicher bin ich mir da nicht… Ich bin ja auch kein Jurist…

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #328670

    Was meinst Du damit?

    Es gibt da den Begriff Zugewinngemeinschaft und ihr habt ja einen gemeinsamen Haushalt. Es macht also irgendwie (juristisch?) Sinn. Das heißt nicht, dass ich das System für perfekt halte. Ich finde es aber auch schwer, mir ein gerechtes System auszudenken, bei dem alle Konstellationen von eigenem Einkommen, dem der Nahestehenden, die eigene Leistungsfähigkeit und weitere Umstände berücksichtigt werden. Schon das jetzige System braucht ja eine Menge Bürokratie, was auch schon wieder problematisch ist.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #328649

    Da mein Einkommen höher ist als der gemeinsame Grundsicherungsbedarf, der sich aus dem Regelbedarf und dem Unterkunftsbedarf zusammensetzt, haben wir bzw. mein Mann keinen Anspruch auf die Sozialleistung.

    Ja, macht irgendwie Sinn.

    Es geht mir vorrangig nicht um mehr Geld, sondern um das eigene Einkommen meines Mannes, das unabhängig von mir sein sollte. Wir lösen das Problem inzwischen so, dass das Geld, das wir aus der Differenz zwischen Lohnsteuerklasse I (die ich als Single hatte) und Klasse III/V (die wir als Ehepaar haben) bekommen, meinem Mann zugute kommt. :unsure:

    Hm, schwierig… könnte er nicht auch etwas kleines arbeiten (Minijob bzw. weniger)? Z.B. hatte gab es hier ja mal jemanden, der sich für das Spazieren mit dem Hund bezahlen ließ. Du könntest ihn auch für Hausarbeit entlohnen. Ich hatte heute einen Podcast über Stress gehört, wo an einer Stelle auch Putzen im gemeinsamen Haushalt als Wert in Euro beziffert wurde. Ich meine das war hier irgendwo, bin mir aber nicht sicher…

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