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Mowa aktualisiert.
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20/02/2024 um 13:04 Uhr #332695
Klingt nach sehr viel Vitamin B!
Was meinst mit dem Vitamin B @Molly…?
Bei den Aufnahmen höre ich alles Mögliche, was beim Singen noch nicht gut klappt. Nur gelegentlich klingt meine Stimme ganz passabel.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Ich glaube, ich mache mit jeder Übung ein bisschen mehr Fortschritte:
https://drive.google.com/file/d/1iZdkfUppPKPImzkvz_F96qt7LHzvfYI4/view?usp=sharingSo, jetzt gehe ich ins Büro und nehme Chanchan wieder mit
Heute ist Tag 2 meiner Wiedereingliederung.
20/02/2024 um 13:39 Uhr #332702
Anonym
Sehr schön das du so einen vorgesetzen hast liebe mowa. Und du gibst ja auch viel Energie in deine Arbeit hinein.
Hab einen guten Tag.
20/02/2024 um 21:41 Uhr #332755
Anonym
Man nennt es Vitamin B, wenn man über persönliche Beziehungen Vorteile erlangt.
21/02/2024 um 0:18 Uhr #332758Danke Blaustern und Molly für Eure Rückmeldungen.
Man nennt es Vitamin B, wenn man über persönliche Beziehungen Vorteile erlangt.
Es ist gut, Molly, dass ich gefragt habe, denn diesen Spruch habe ich noch nie so gehört.
Natürlich kannst Du nicht alles wissen, aber ich konnte meine persönlichen Beziehungen in Wissenschaft und Forschung nur aufbauen und pflegen, weil mein Engagement und meine Leistung von allen Professoren, mit denen ich im Laufe der Jahre in diversen Forschungsprojekten zusammengearbeitet habe, immer wieder als „zu den Besten gehörend“ anerkannt wurden.
Bei den „persönlichen Beziehungen“ handelt es sich um ein über die Jahrzehnte gewachsenes Vertrauensverhältnis, weil es mir immer wieder möglich war, entsprechende Herausforderungen zu meistern.
Selbst als ich erkrankt war, konnte ich in den ersten 6 Jahren, in denen ich viel Neuroleptika genommen habe, Routineaufgaben als First-Level-Support in der IT zuverlässig erledigen, weil sie auch geistig nicht anspruchsvoll waren. Damals hatte ich zusätzlich ein Forschungsprojekt, das inzwischen erfolgreich patentiert wurde, und aus diesem Projekt sind viele Projekte hervorgegangen, die zur Gründung einer Batteriefirma geführt haben.
In späteren Jahren, als es mir besser ging, hatte ich zwar längere Fehlzeiten aufgrund von Rückfällen und jetzt in den letzten Monaten aufgrund von Erschöpfung, aber wenn ich arbeite, leiste ich sehr viel. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass ich an dem arbeiten kann, was mich wirklich interessiert und was ich mit Leidenschaft verfolge.
Für mich bedeutet das insgesamt, dass ich mir meine eigenen Erfolge und Vorteile hart erkämpft habe. Natürlich habe ich auch das Glück gehabt, Menschen zu treffen, die mich als Mensch schätzen und mir Tätigkeiten geben, die mich interessieren und mit denen ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
„Über persönliche Beziehungen Vorteile erlangen“ klingt für mich erstmal „unrechtmäßig“ und „ungerecht“. Oder welche Botschaft hattest Du im Sinn, @Molly?
21/02/2024 um 6:05 Uhr #332761
Anonym
Guten Morgen, @Mowa!
Ich empfände es als ungerecht, wenn dadurch ein anderer Mitbewerber mit besserer Qualifikation benachteiligt worden wäre.
Ansonsten ist es eben ein Glück, das ich, natürlich auf einem anderen Leistungslevel, nie hatte.
Wenn man über das Thema Resilienz liest, erfährt man immer wieder, dass solche Unterstützer für Menschen, besonders auch Kinder, wichtig sind, um sie seelisch zu stärken. Man fand heraus, dass Kinder mit verlässlicher Unterstützung viel stabiler waren als solche, die alleine gelassen wurden.
Im Allgemeinen ist der Ausdruck „Vitamin B“ aber tatsächlich negativ konnotiert.
21/02/2024 um 6:17 Uhr #332762Hallo Molly,
Ich empfände es als ungerecht, wenn dadurch ein anderer Mitbewerber mit besserer Qualifikation benachteiligt worden wäre.
na gut, aber jetzt bezogen auf meine persönliche Situation, wo siehst Du da andere Mitbewerber mit besserer Qualifikation?
Für meine jetzige Stelle bin ich überqualifiziert. Aufgrund meiner Qualifikationen könnte ich wesentlich höherwertigere Tätigkeiten ausüben.
Das will ich auch, seitdem ich keinen Wahn mehr erlebe und mein Gehirn wieder einigermaßen gesund funktioniert.
Früher, vor meiner Erkrankung, hatte ich sicher Mitbewerber, aber ich war sehr erfolgreich als Nachwuchswissenschaftlerin.
Konkurrenz habe ich auch nie als solche erlebt, weil ich aufgrund meiner Leistungen von meinen Professoren vorrangig gefördert wurde.
Viele Grüße,
Mowa22/02/2024 um 4:13 Uhr #332846Die Wiedereingliederung läuft bisher gut. Ich bekomme allmählich einen Überblick, was zu tun ist, und kann entsprechend handeln. Das macht mich zufrieden.
Gestern hat mein Mann das fensterlose Zimmer so umgeräumt, dass ich wieder dort Karaoke singen kann. In den letzten Monaten habe ich, wenn ich überhaupt gesungen habe, im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer gesungen.
Es macht einen großen Unterschied, ob ich laut singen kann oder ob ich meine Stimme beim Singen unterdrücken muss, um meinen Mann und die Nachbarn nicht zu sehr zu stören. Gestern habe ich mich beim Karaoke frei und leicht gefühlt, und ich genieße es sehr, auf diese Weise mit meiner Stimme verbunden zu sein.
Mein Mann, der musikalisch begabt ist und schiefe Töne sofort hört, hat mich gelobt, dass ich eine Sängerin mit einer wunderschönen Stimme bin
Es ist für mich unglaublich, wie ich in nur wenigen Jahren so viel Freude am Singen entwickeln konnte, denn ich hatte seit meiner Kindheit extreme Komplexe mit meiner eigenen Stimme
Der morgendliche Hundetreff tut mir auch gut. Chanchan hat sichtlich Spaß, vor allem mit den Hunden, die sie besonders mag. Ich komme immer wieder mit den anderen Hundehaltern ins Gespräch, und es ist spannend zu hören, was sie zu sagen haben. Ich bin jetzt seit 2 oder 3 Wochen dabei, und gestern habe ich mich zum ersten Mal mit meinem Vornamen vorgestellt
23/02/2024 um 6:21 Uhr #332977Tag 4 meiner Wiedereingliederung war auch prima. Ich habe an der Betriebsratssitzung teilgenommen, das Protokoll geführt und mit den Anwesenden diskutiert.
Heute ist Tag 5 und ich bin um 11 Uhr mit einem Kollegen verabredet, der die restlichen Kartons vom alten in das neue Betriebsratsbüro umziehen wird.
Gleich ist Frühstück für mich und für Chanchan, und um 7:30 Uhr will ich mit Chanchan auf dem Beachvolleyballplatz sein.
Zum Glück soll heute wieder die Sonne scheinen. Gestern hat es geregnet, und es war kalt und ungemütlich auf der Neckarwiese. Ich hatte trotzdem gute Laune, auch weil ich meine neue rote Regenjacke mit weißen Punkten tragen konnte.
Hier ist eine neue Übungsaufnahme von meinem Karaoke, nachdem ich gestern in das fensterlose Zimmer umgezogen bin:
https://drive.google.com/file/d/1vQ-nvPZxBDfryMtE8DCfHaK_XMQ5Vir4/view?usp=sharingJa, das sieht im Moment so aus:
Das war 2022, nachdem wir im fensterlosen Zimmer ein Hochbett aufgestellt, das E-Piano und das Mikrofon darunter platziert und die „Kabine“ mit Decken und Matratzen zugedeckt hatten. Das elektronische Schlagzeug meines Mannes steht jetzt auch in dieser Kabine.
Es gibt kaum Platz zum Bewegen, aber ich kann gerade noch auf dem Stuhl sitzen und in das Mikrofon singen
Ich kann verstehen, wie Mike Judge in diesem Ausschnitt von „Beavis and Butt-Head“ auf seine Idee gekommen ist:
Ein bisschen erkenne ich mich ja darin wieder
23/02/2024 um 20:43 Uhr #333099
Anonym
Du hast eine gute Stimme!
24/02/2024 um 11:38 Uhr #333139Ein bisschen erkenne ich mich ja darin wieder
Man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen
Allerdings bin ich schon neugierig, worauf du dich da beziehst
25/02/2024 um 6:03 Uhr #333270Danke @Molly
Allerdings bin ich schon neugierig, worauf du dich da beziehst
Um ein wenig auszuholen, @Dopplereffekt, bin ich davon überzeugt, dass sich jedes Lebewesen dadurch auszeichnet, dass es Informationen filtert, selektiert, neu anordnet und maximal verstärkt.
Für mich ist die Welt eine gewaltige Maschinerie zur Verarbeitung und Verstärkung von Informationen, und niemand weiß, wie diese Maschinerie entstanden ist und was aus ihr werden wird.
Ja, und es passiert mir oft, dass ich die Verarbeitung und Verstärkung von Informationen als umso befriedigender erlebe, je reiner und rigoroser ich dabei vorgehe.
In den USA oder Europa und sicher auch in vielen anderen Ländern, die ganz anders ticken, kann diese „japanische Eigenart“, wenn sie überhaupt existiert, übertrieben und verkünstelt wirken.
Ich denke, dass diese „japanische Eigenart“ im Inselstaat schon immer gefördert wurde, um dem Tenno bzw. dem Staat treu zu dienen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn sie genetisch verankert wäre
***
Tag 5 der Wiedereingliederung war recht produktiv, nur war ich statt 2 Stunden mehr als 5 Stunden mit dem Büroumzug und anderen dringenden Dingen beschäftigt.Das war nicht so gut, weil es auch für mich zu viel war, aber leider muss der Umzug bis nächsten Dienstag abgeschlossen sein.
Den Junghundekurs am Freitag haben wir dann abgesagt. Zum einen waren mein Mann und ich zu müde und zum anderen war ich eben im Büro und habe gearbeitet.
Jetzt ist Frühstück für mich und Chanchan angesagt, und später gehen wir zum Hundetreff auf der Neckarwiese
25/02/2024 um 9:59 Uhr #333281
Heute ist es recht sonnig
Die Trauerweiden auf der Neckarwiese treiben allmählich aus, und einige Bäume in der Nachbarschaft stehen bereits in Blüte.
Auch auf unserem Balkon tut sich viel. Offenbar hat das Szechuanpfeffer-Bäumchen den Winter erneut überlebt
28/02/2024 um 5:12 Uhr #333959Tag 6 der Wiedereingliederung am Montag war auch gut, mit „nur“ einer freiwilligen Überstunde. Die letzten Kartons habe ich gepackt, und wenn sie umgezogen sind und das Schloss ausgetauscht, dann ist der Umzug des Betriebsratsbüros abgeschlossen – bis auf die Kartons, die ich noch im neuen Büro auspacken muss.
Dann gestern, am Tag 7, bin ich mit leichten Erkältungssymptomen aufgewacht. Ich bin mit Chanchan dann noch zum Hundetreff, aber danach musste ich mich hinlegen. Ich habe mich entschlossen, meine mehr als 5 Überstunden, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben, sofort abzubauen, indem ich gestern zu Hause geblieben bin und heute auch zu Hause bleiben werde.
Während der Wiedereingliederung darf ich nur maximal 7 Tage fehlen, und es wäre für mich ärgerlich, wenn meine Wiedereingliederung nur daran scheitern würde, dass ich den Umzugsstress auf mich nehmen und mich prompt ausruhen musste.
Ich habe mich erst noch über die Rückmeldung ärgern müssen, ich könne keine Überstunden aufbauen und solle mich am Wiedereingliederungsplan halten. Ich musste mich nach mehrmaligem Hin und Her durchsetzen. Diese Energie hätte ich mir gerne für meine Regeneration gespart
Heute Morgen geht es mir besser als gestern, nachdem ich gestern viel geschlafen habe. Heute nochmal viel schlafen, dann geht es mir bis morgen hoffentlich wieder gut, und ich kann an der Sitzung teilnehmen.
28/02/2024 um 8:44 Uhr #333964
Anonym
Gute Besserung liebe mowa, gut das du für deine Gesundheit einstehst.
LG, blaustern
28/02/2024 um 9:21 Uhr #333966Vielen Dank, liebe Blaustern.
Heute scheint es mir besser zu gehen als gestern.
Beim Hundetreff hat sich Chanchan wieder richtig ausgetobt.
Ich schaue jetzt, ob ich ein bisschen Karaoke singen üben kann.
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