Pia

Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen – 631 bis 645 (von insgesamt 2567)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Baldrian #372807
    Pia

      Horst nimmt Solian 200 mg, @Arvisol, ich nehme 29 mg Amisulprid (Solian).

      als Antwort auf: Baldrian #372805
      Pia

        Ich hatte dir zum Thema Baldrian schon ausführlich in einem anderen deiner Threads geantwortet, @Arvisol.

        Ich kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen mit Baldrian sprechen und will das alles nicht nochmal schreiben, schon garnicht im öffentlichen Bereich.

        Meine persönlichen Erfahrungen sind, seit knapp 4 Jahren, die ich ihn täglich abends nehme, durchweg sehr gut.

        Ich hatte dir auch schonmal geschrieben, dass du mal in den Online-Apotheken und online bei den Drogeriemärkten die Bewertungen zu Baldrian checken könntest.

        Dort könntest du sehen, wieviel andere Menschen auch gut mit Baldrian zufrieden sind.

        als Antwort auf: Baldrian #372803
        Pia

          Hier gibt es nur @Pia und die ist jede dritte Nacht hellwach !!!

          <hr />

          Hauptmedikation: Solian 200 mg

          Das ist mal wieder eine glatte Lüge von dir, @Horst!

          Was hast du denn von solchen Lügen, @Horst?

          als Antwort auf: Schlafprobleme #372757
          Pia

            Ich hab mir gerade wieder einige Packungen von „meinem“ Baldrian bei Rossmann im Angebot gekauft. Gibt’s noch bis morgen, das Angebot. ;-)

            Gute Nacht, schlaf gut, @Arvisol. 😴🌛

            als Antwort auf: Risperidon Halbwertzeit #372753
            Pia

              Bist du der Einzige, @Arvisol, der das Internet zwar nutzt, aber Google und andere Suchmaschinen nicht finden kann?

              Ich hab schon Risperidon nur morgens genommen, die Schlafprobleme hatte ich trotzdem.

              Bin schon lange auf Amisulprid gewechselt, das nehme ich auch nur morgens. Auch davon hab ich die Schlaflosigkeit.

              Quetiapin hab ich noch nie genommen, aber das Zeug soll ja hauptsächlich zum Schlafen sein.

              Du hast doch gerade erst Ziprasidon im Ruckzuck-Verfahren abgesetzt. Davon, vom Entzug, kann man auch Schlafprobleme bekommen.

              als Antwort auf: Eigene Aphorismen #372619
              Pia

                @Primordialsphäre: :heart: ;-)

                als Antwort auf: Stimmenhören #372583
                Pia

                  Das Buch habe ich zwar schonmal verlinkt, aber da es im vorigen Beitrag (auch) um eine Zusammenfassung dieses Buches geht, verlinke ich es hier nochmal:

                  Höllenqual oder Himmelsgabe? – Psychiatrie Verlag, komplettes Buch, 208 Seiten, Sprache Deutsch, zum kostenlosen PDF-Download hier:

                  als Antwort auf: Stimmenhören #372582
                  Pia
                    „Bitte hört uns zu!“
                    Erfahrungen von Menschen, die Stimmen hören (können)

                    Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie führen ein Alltagsgespräch mit einem Ihnen seit Langem bekannten Menschen. Neben Ihnen sitzt eine weitere Person und flüstert Ihnen fortlaufend irritierende und auch verletzende Sätze ins Ohr, wie zum Beispiel „Du hast doch keine Ahnung, so dumm wie du bist.“ oder „Du bekommst deine Strafe. Sieh dich vor! Du bist an allem schuld!“

                    ..

                    Sie versuchen, das Gespräch trotzdem fortzuführen. Das ist jedoch enorm schwierig. Sie fühlen sich abgelenkt, konfus und auch besorgt. Sie haben das Empfinden, die Kontrolle über Denken und Sprechen zu verlieren, werden fahrig und sprunghaft, ängstlich und ärgerlich. Was soll das alles?!
                    Der britische Stimmenhörer-Selbsthilfe-Aktivist Ron Coleman (www.roncolemanvoices.co.uk) schlug dieses Experiment – eine dritte Person stört einen „normalen“ Dialog – seinen Seminarteilnehmern vor, um das Erleben des Stimmenhörens unmittelbar nachvollziehbar zu machen.


                    Nun stellen wir uns vor, wie es weitergehen könnte. Sie denken sich: Was für eine verstörende Erfahrung?! Soll ich meinem Gesprächspartner davon berichten oder hält der mich dann für verrückt? Sie entscheiden sich dafür, es vorläufig für sich zu behalten, und wenden sich ein paar Tage später an einen Spezialisten. Der hört Ihnen – im besten Falle – zu und weist Sie in freundlich-gesetzten Worten darauf hin, dass Ihre Stimme ein Zeichen für eine mehr oder weniger schwerwiegende Erkrankung ist. Der Spezialist macht Ihnen den Vorschlag, die Stimme (oder sind es mehrere?) mithilfe von Medikamenten wegzumachen.

                    Mittlerweile – Sie haben in den letzten Tagen keine Ruhe mehr gefunden – sind Sie froh über diesen Vorschlag und lassen sich darauf ein.
                    Das ist wiederum ein „normales“ Szenario: Wer Stimmen hört – so die Lehrmeinung –, muss behandelt werden. Im Zweifel in der Psychiatrie und mit Psychopharmaka, mit denen die Stimmen mal verschwinden, mal bleiben und mitunter auch schlimmer werden können. Und dann?


                    Der oben zitierte Ron Coleman hat jahrelange Psychiatrieerfahrung gesammelt und erzählt von seinem „Wendepunkt-Erlebnis“, als er – zuerst widerwillig – zum Treffen des Stimmenhörernetzwerks in Manchester geht. „Das Erste, was mir dort erzählt wurde, war: Deine Stimmen sind eine Realität, denn du hörst sie. Das war das allererste Mal, dass mich jemand ermutigt hat, auf meine Stimmen zu hören. Alle anderen haben gesagt: ‚Vergiss es, hör nicht hin, es sind Halluzinationen.‘ Das war ein echter Wendepunkt. Mir wurde zugestanden, meine Erfahrung als zu mir gehörig zu betrachten. Ich konnte zum ersten Mal über die Stimmen reden, ohne dass sie als Teil einer Krankheit gesehen wurden. Sie wurden als Teile von mir verstanden, als Folge der Ereignisse in meiner Lebensgeschichte.“


                    Um diese Zusammenhänge zwischen dem Phänomen Stimmenhören und der individuellen Lebensgeschichte besser nachvollziehbar, vielleicht verstehbar zu machen, startete der Paranus Verlag zusammen mit dem Berliner Netzwerk Stimmenhören einen Aufruf, über die gemachten Erfahrungen zu berichten. Eine Leitfrage dabei war: „Was wollen mir meine Stimmen sagen?“

                    Dieser Beitrag versucht, die Vielfalt der Antworten in dem schließlich 2015 erschienenen Buch „Höllenqual oder Himmelsgabe?“ (Hartwig Hansen (Hg.): Höllenqual oder Himmelsgabe? – Erfahrungen von Stimmen hörenden Menschen. Neumünster, Paranus Verlag, 2015) zusammenzufassen.

                    Zwischen den Polen
                    Die meisten Menschen, die die Erfahrung des Stimmenhörens gemacht haben, werden sagen: „Ja, Höllenqual und Himmelsgeschenk – das sind die beiden Pole als Möglichkeiten.“ Aber meistens würden sie wohl ergänzen: „… und dazwischen ist alles möglich – wie bei mir!“


                    So sind Vielfalt und Bandbreite der beschriebenen Stimmen-Erlebnisse erstaunlich.

                    Rolf Fahrenkrog-Petersen sagt zum Beispiel: „Man muss sich das in meinen Stimmenwelten so vorstellen, als würde um mich herum ein Stalking stattfinden. Auf den Straßen, in den Nachbarwohnungen, immer wird ohne Unterbrechung über mich hergezogen. Ich……:

                    Weiterlesen und Quelle des obigen Textes:

                    https://www.beratung-<wbr />supervision-hamburg.de/texte/<wbr />stimmen-h%C3%B6ren/

                    als Antwort auf: Eigene Aphorismen #372572
                    Pia

                      Aber es wäre/ist gut zu wissen, was einem persönlich wirklich helfen könnte oder hilft, gerade psychisch möglichst gesund zu bleiben oder zu werden. :)

                      Pia
                        „Psychopharmaka Einnahme❓ Vorsicht vor der Absatzpsychose!“
                        Eva Maria, Video 10:22 Minuten
                        Ich persönlich würde nicht empfehlen, alle 2 Wochen zu reduzieren, sondern länger zu warten, etwa 4 bis 6 Wochen, wenn alles gut geht, außerdem würde ich nicht empfehlen, auch gegen Ende, beim Ausschleichen, bei etwa 10 %-Reduktionsschritten zu bleiben, sondern immer kleinschrittiger zu reduzieren.
                        10%-ige Reduktionen können aber auch bei höheren Dosierungen für manche Menschen schon zu große Reduktionen sein.
                        Ich finde das Video gut.

                        als Antwort auf: Stimmenhören #372518
                        Pia

                          Die eigenen Stimmen verstehen lernen und gut für sich sorgen

                           

                          Um einen guten Umgang mit den Stimmen zu finden, ist es sinnvoll, diese immer besser kennen und verstehen zu lernen. Hierbei geht es darum, ihren Zusammenhang zur eigenen Biographie, zu schwierigen oder gar traumatischen Erfahrungen und zum aktuellen Leben zu entdecken, zu sehen, welche Themen hinter den Stimmen stehen, was sie jeweils auslöst oder verstärkt und mit welchen Emotionen sie zu tun haben.

                          Oft ist es auch wichtig zu lernen, (besser) zu sich zu stehen, gut für sich und die eigenen Bedürfnisse oder auch für genügend Ausgleich und Erholung zu sorgen, nein zu sagen zu Dingen, die einem nicht gut tun, und anderen Menschen Grenzen zu setzen, wo sie einen nicht respektieren, nicht ernst nehmen oder mit zu wenig Wertschätzung und Achtung begegnen.

                          Es kann auch hilfreich sein, gute Freundschaften aufzubauen oder zu pflegen, Aufgaben, Arbeit oder Beschäftigung zu finden, die einen erfüllen und dem Leben Sinn geben, oder Aktivitäten und Hobbies in den Alltag einzubauen, die Freude machen.

                          Quelle:

                          Die eigenen Stimmen verstehen lernen und gut für sich sorgen

                          als Antwort auf: Stimmenhören #372517
                          Pia

                            ABC der Bewältigungsstrategien Stimmenhören (Kurzfassung)

                            </header>

                            Akzeptieren Sie, dass Ihre Stimmen wirklich hören
                            Brechen Sie aus, hören Sie auf, Opfer ihrer Stimmen zu sein
                            Checken Sie, ob Sie nicht andere Möglichkeiten zum Umgang mit Ihren Stimmen haben
                            Denken Sie über Bewältigungsstrategien nach, die gut zu Ihnen passen
                            Entwickeln Sie einen Dialog mit Ihren Stimmen
                            Führen Sie ein Tagebuch über das Stimmenhören
                            Gehen Sie in eine Selbsthilfegruppe (möglichst in eine für Stimmen hörenden Menschen)
                            Helfen Sie anderen, indem Sie Ihre Erfahrungen mit denen teilen
                            Identifizieren Sie Erfahrungen Ihres Lebens, die Sie besser begreifen möchten
                            Ja sagen zu Aktivitäten, die nicht im Zusammenhang mit der Psychiatrie stehen
                            Konzentrieren Sie sich auf die positiven Anteile Ihrer Stimmenhören
                            Leben Sie ihr Leben so, wie Sie es wollen, und nicht so, wie andere Sie haben wollen
                            Machen Sie in Ihrem Leben Platz für sich selbst
                            Nehmen Sie Ihre Stimmen an, akzeptieren Sie, dass sie zu ihnen gehören
                            Organisieren Sie den Umgang mit Ihren Stimmen
                            Prüfen Sie die Aussagen Ihrer Stimmen
                            Quälen Sie sich nicht mit Riesenschritten, kleine Schritte sind angesagt
                            Resultate sollten belohnt werden
                            Schwächen wollen bearbeitet werden
                            Treffen Sie die für Sie wichtigen Entscheidungen, überlassen Sie das nicht Ihren Stimmen
                            Üben Sie sich in Beharrlichkeit
                            Verhandeln Sie mit Ihren Stimmen
                            Wirkliche Siege müssen erkämpft werden, die kriegt man nicht geschenkt
                            Xperimentieren Sie mit unterschiedlichen Bewältigungsstrategien
                            Zappen Sie Ihre negativen Stimmen weg, indem Sie Kontrolle über sie entwickeln

                            Das ABC der Bewältigungsstrategien stammt aus dem Arbeitsheft Nr. 14, von Ron Coleman und Mike Smith. Infos zum Heft unter [Links und Downloads]
                             
                            Eine identische Version kann als Pdf hier heruntergeladen werden: ABC der Bewältigungsstrategien.

                            Diese ist ohne Nutzungseinschränkungen für den persönlichen Gebrauch freigegeben.

                            Quelle:

                            ABC der Bewältigungsstrategien (Kurzfassung)

                            als Antwort auf: Hat jemand ein E bike ? #372506
                            Pia

                              Ich hab schon ab und zu mal in der Lidl-App gesehen, da gibt es öfter so Tagesdeals für verschiedene Nonfood-Artikel, dass die manchmal echt drastisch reduziert sind für einen Tag, aber E-Bikes sind selten dabei, dafür manchmal sogar für einen Tag 50% oder so reduziert.

                              Von manch anderen Supermärkten und Discountern gibt es das wohl auch. Das Problem wäre, dass du es da online und relativ schnell bei solchen Angeboten kaufen müsstest, wenig Zeit zum Überlegen hättest und vorher gut darüber informiert sein müsstest, welche E-Bikes denn auch taugen.

                              als Antwort auf: Hat jemand ein E bike ? #372493
                              Pia

                                Ich hab keins, @Arvisol, sehe hier im Ort aber doch ganz schön viele Leute mit einem E-Bike. Manche haben mir schon regelrecht was vorgeschwärmt von ihren Bikes.

                                als Antwort auf: Kellerkinder e. V. #372467
                                Pia

                                  Danke fürs Teilen, liebe @Agi.

                                  Ja, diese Vereine finde ich auch gut.

                                  Im BPE bin ich schon seit Jahren Mitglied. Kann ich empfehlen.

                                  Es gibt Staffelungen bei den Mitgliedsbeiträgen. Wenn ihr zum Beispiel nur wenig Kohle habt, wie Sozialleistungen, kostet der jährliche Mitgliedsbeitrag nur 20 €.

                                  Ihr könnt euch dafür aber z.B. (auch telefonisch) beraten lassen, bekommt die Mitgliederzeitschrift mehrmals jährlich kostenlos zugesendet, könnt an Veranstaltungen teilnehmen, etc., selbstverständlich könntet ihr euch da auch selbst engagieren und es gibt etliche Landesverbände und deutschlandweit Treffpunkte, nicht nur in Bochum…, um nur etwas aufzuzählen.

                                  Diesen und anderen Vereinen und Organisationen haben wir es alle zu verdanken, dass es überhaupt Verbesserungen in der psychiatrischen Versorgung gab und gibt.

                                Ansicht von 15 Beiträgen – 631 bis 645 (von insgesamt 2567)