Pia

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  • als Antwort auf: Wie kann ich Bilder anzeigen lassen ? #385414
    Pia

      Die Forensoftware kann die Bilder nicht von deiner Festplatte in Threads hochladen, @Arvisol.

      Dazu brauchst du so eine Seite wie diese hier, https://postimages.org/ , wo du deine Bilder hochladen kannst und dann den passenden Link auf der Seite nach Hochladen kopieren und so in die Forensoftware einfügen, wie du es ohne diesen Zwischenschritt mit den Bildern versucht hast, also den Link statt Bild einfügen.

      Du brauchst dich auf der Seite nicht anmelden, auch wenn man das kann. Die Nutzung ist kostenlos.

      als Antwort auf: ePA:Verband warnt Patienten mit psychischen Erkrankungen  #385311
      Pia

        Gerne, @Kater. Ich dachte es mir auch und habe widersprochen. Fehlt mir gerade noch, dass AfDler und Konsorten in Krankenakten rumschnüffeln könnten. :ciao:

        als Antwort auf: Empathie für Pia #384787
        Pia

          Wie „nett“, wieder so ein Hass- und Hetze-Thread gegen mich, und das „natürlich“ öffentlich, @Angora. :wacko: :negative:

          Habt ihr noch nicht genug solcher Threads? Ihr scheint wirklich keine echten Themen zu haben, für die ihr euch interessiert, Hass und Hetze im Netz, scheint ja für Viele, auch euch hier, „Volkssport“ zu sein wo ihr echten Spaß dran habt.

          Ach, ist Wochenende und da könnt ihr euch ja wieder richtig auslassen. Ihr steigert euch ja gern in immer mehr Lügen und Manipulationsversuche rein und findet euch ganz toll damit.

          Verständnis habe ich dafür keins.

          als Antwort auf: Neuroleptika #384766
          Pia

            Pharmakonzerne entdecken psychische Erkrankungen. Johnson & Johnson bietet fast 15 Milliarden Dollar für amerikanische Biotechfirma

            Unter Schizophrenie und schweren depressiven Störungen leiden Millionen von Patienten. Für sie gab es lange wenig neue Medikamente. Nun mehren sich aber Innovationen.

            Neue Züricher Zeitung, Dominik Feldges, 18.01.2025, 05.30 Uhr, 3 Minuten Lesezeit

            Der weltgrösste Gesundheitskonzern Johnson & Johnson lenkt mit seinem Angebot für Intra-Cellular Therapies viel Aufmerksamkeit auf sich.

            Krankheiten der Psyche sind weit verbreitet. Wegen der vielen Generika, die in diesem Bereich auf dem Markt sind, konzentrierten sich Pharmakonzerne aber lange Zeit auf lukrativere Therapiegebiete. Mit der Ankündigung einer milliardenschweren Übernahme rückt die Behandlung psychischer Leiden nun doch auf einmal ins Schlaglicht. In der Branche ist man hoffnungsfroh, dank Innovationen neue Standards zu setzen.

            Spezialist für schwere psychische Erkrankungen

            Wie Anfang der Woche bekanntwurde, bietet der amerikanische Pharmariese Johnson & Johnson (J&J) 14,6 Milliarden Dollar für die amerikanische Biotechfirma Intra-Cellular Therapies. Das Unternehmen, das seit einem knappen Vierteljahrhundert besteht, ist auf die Entwicklung von Medikamenten unter anderem gegen Schizophrenie spezialisiert.

            Das Hauptprodukt von Intra-Cellular ist das neuartige Präparat Caplyta, das in den USA bereits zur Behandlung von Schizophrenie sowie von Depressionen bei von der bipolaren Störung Betroffenen zugelassen ist. Beide Erkrankungen kommen häufig vor.

            Laut J&J leiden allein in den USA 2,4 Millionen Erwachsene an Schizophrenie. Die Zahl der von der bipolaren Störung Betroffenen, die früher als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet wurde und bei der sich Phasen von übermässiger Traurigkeit mit Hochstimmung abwechseln, wird in den Vereinigten Staaten sogar auf über 6 Millionen geschätzt.

            In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres stieg der Umsatz von Caplyta um 45 Prozent auf fast eine halbe Milliarde Dollar. Das Management von J&J ist überzeugt, dass das Produkt bald über eine Milliarde Dollar pro Jahr einbringen und damit den Status eines Blockbusters erreichen wird.

            Weitere Zulassung erwartet

            Insgesamt rechnet man beim weltgrössten Gesundheitskonzern sogar mit Spitzenumsätzen von über 5 Milliarden Dollar. Die hohen Erwartungen beruhen darauf, dass Caplyta wie geplant die Zulassung auch zur Behandlung von schweren depressiven Störungen erhalten wird. Intra-Cellular hatte im Dezember angekündigt, ein entsprechendes Gesuch bei der US-Gesundheitsbehörde FDA zu stellen.

            Schwere depressive Störungen treten geschätzt bei über 20 Millionen Amerikanern auf. Sie gehören damit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

            J&J präsentierte das Übernahmevorhaben pünktlich zum Beginn der Healthcare-Konferenz von J. P. Morgan in San Francisco, die als das weltgrösste jährliche Stelldichein von Managern und Investoren in der Pharmaindustrie gilt. Der Konzern lenkte damit viel Aufmerksamkeit auf sich.

            Anleger reagieren erfreut

            Von Anlegern wurde die Transaktion, welche die grösste seit knapp einem Jahr innerhalb der Pharma- und Biotechnologiebranche darstellt, positiv aufgenommen. Der Aktienkurs von J&J legte in der zurückliegenden Woche um knapp 3 Prozent zu, nachdem er wie die Notierungen vieler Pharmawerte zuvor seit vergangenem Sommer Terrain eingebüsst hatte.

            Die Fähigkeit des Konzerns, mit seinen Produkten weiteres Wachstum zu erwirtschaften, war in letzter Zeit vermehrt infrage gestellt worden. J&J dürften in nächster Zeit zunehmend Generika zusetzen, die als Kopien des bisherigen grössten Umsatzträgers Stelara (zur Behandlung unter anderem von Schuppenflechte) auf den Markt gebracht werden. Auch angesichts sinkender Einnahmen in Europa und China verordnete das Management der Belegschaft verschiedenenorts Sparmassnahmen, auch in der Schweiz.

            Dank Caplyta bestehe aber zusätzliche Gewähr, dass das Umsatzwachstum bis zum Ende der laufenden Dekade über den Erwartungen von Finanzanalytikern liegen werde, erklärte die Konzernführung. Diese Aussage dürfte ebenfalls zum jüngsten Stimmungsumschwung unter Anlegern beigetragen haben.

            Boehringer erleidet Rückschlag

            Weniger Glück war vergangene Woche dem deutschen Konkurrenten Boehringer Ingelheim beschieden. Der nicht kotierte Konzern hatte darauf gehofft, ebenfalls mit einem neuen Medikament gegen Schizophrenie zu punkten. Doch sein Wirkstoff Iclepertin zeigte in einer breit angelegten Studie der abschliessenden Phase III mit über 1800 Patienten nicht die erhoffte Verbesserung von kognitiven Störungen.

            Laut der Marktforschungsfirma Global Data besteht dank einer Reihe von Produktneuheiten die Chance, dass sich der Markt im Bereich Schizophrenie in den kommenden Jahren deutlich ausweiten wird. Weiterhin im Rennen ist unter anderem ein neuer Wirkstoff des ebenfalls amerikanischen Medikamentenherstellers Bristol-Myers Squibb.

            Momentan bilden Präparate für die psychische Gesundheit indes erst das siebtgrösste Geschäftsfeld für die Pharmaindustrie. Mit Abstand an der Spitze rangiert die Onkologie.

            Quelle:

            https://www.nzz.ch/wirtschaft/schizophrenie-johnson-johnson-geht-milliardenschwere-wette-ein-ld.1866790

            als Antwort auf: Behandlungsstandards in Psychiatrien #384739
            Pia

              Trotzdem halte ich Pia ihre Story nicht für echt. In keinem Krankenhaus lässt man Menschen auf dem Boden schlafen in westeuropa.

              Es ist faszinierend, wie manche lieber Lügen glauben, weil die Wahrheit ihnen nicht ins Weltbild passt. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Fakten unverändert bleiben!

              Pia

                Vergessen, wie man auf einen Link klickt, @PlanB?

                Pia

                  Jetzt scheint es endgültig bei dir ausgebrochen zu sein! Könnte aber auch wieder Strategie sein! Scheint ja ziemlich Spaß zu machen! Geh doch dahin: https://www.kvpm.de/politisch-totalitaer-psychiatrie Das passt! :gut:

                  <hr />

                  Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril Ab 12.05. noch 500 mg Amisulprid + HCT+Doxa+Rami siehe oben! Seit 16.07.24 zusätzlich eine Kaliumbrausetablette tgl. Ab 02.11. 450mg, ab 09.11. 400 mg A.

                  Hier, @PlanB!

                  Pia
                    Neuausrichtung des Absetzens von Antipsychotika: Der persönliche und professionelle Aufruf eines Psychiaters zu epistemischer Gerechtigkeit
                    Ein Psychiater mit eigener Erfahrung plädiert für einen menschlicheren, kooperativeren Ansatz beim Absetzen von Antipsychotika, der unterschiedliche Erkenntniswege respektiert.
                    Mad in America, 10.01.2025
                    (Automatisch übersetzt mit Google. Im Originaltext sind etliche weiterführende Links, die ich in der Übersetzung wegen der Forensoftware rausgenommen habe. Wo ich die Links rausgenommen habe, seht ihr an der kursiven Schrift im Text ab hier.) 

                    Im Zusammenhang mit der Verschreibung und dem Absetzen antipsychotischer Medikamente bestehen anhaltende ethische, moralische und rechtliche Herausforderungen – Herausforderungen, die laut einem neuen Artikel aus der Perspektive der epistemischen Ungerechtigkeit angegangen werden können.

                    Der im Community Mental Health Journal veröffentlichte Artikel argumentiert, dass epistemische Ungerechtigkeit ein nützliches Konzept zum Verständnis von Situationen ist, in denen Klienten und psychiatrisches Fachpersonal unterschiedlicher Meinung über das Absetzen oder Beibehalten der Einnahme antipsychotischer Medikamente sind.

                    Die Hauptautorin, Helene Speyer, Psychiaterin und außerordentliche Professorin an der Universität Kopenhagen, argumentiert, dass das Verständnis des Absetzens von Antipsychotika durch die Linse epistemischer Ungerechtigkeit die Art und Weise verändern könnte, wie Ärzte und Patienten Entscheidungen über Medikamente treffen. Aber Speyers Perspektive ist nicht nur akademisch – sie ist zutiefst persönlich.

                    Ihre gelebte Erfahrung mit Antipsychotika prägt ihre Kritik an einem System, das oft klinische Autorität über die Stimme des Patienten stellt. Speyers doppelte Perspektive als Anbieterin und als jemand, der „das durchgemacht hat“, verleiht ihrem Aufruf zu Veränderungen besonderes Gewicht. Die Autoren schreiben:

                    „Entscheidungen über eine langfristige Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten bleiben komplex und emotional aufgeladen, insbesondere angesichts der aktuellen Priorität auf Patientenrechten, Autonomie und gemeinsamer Entscheidungsfindung. Wir argumentieren hier, dass die aktuelle Debatte über Risiken und Nutzen von antipsychotischen Medikamenten durch die Linse der epistemischen Ungerechtigkeit fruchtbar analysiert werden kann.“

                    „Zusammenfassend argumentieren wir, dass beide Seiten der Debatte über das Absetzen von Medikamenten Fragen zu Medikamenten mit epistemischer Demut angehen sollten. Es gibt keine klaren richtigen oder falschen Antworten, und den Menschen sollte die Möglichkeit gegeben werden, ihre eigenen Entscheidungen auf ihrem persönlichen Weg zur Genesung zu treffen, unabhängig davon, ob es sich dabei um die Entscheidung handelt, einen Rückfall zu riskieren oder langfristige Medikamente einzunehmen.“

                    Helene Speyer, MD, PhD, ist Fachärztin für Psychiatrie und außerordentliche Professorin an der medizinischen Fakultät der Universität Kopenhagen, Dänemark. Ihre Forschung konzentriert sich auf gemeinsame Entscheidungsfindung, antipsychotische Behandlung und Strategien zur Reduzierung der Medikamentendosis.


                    Miranda Frickers Konzept der epistemischen Ungerechtigkeit bezieht sich auf die Misshandlung von Individuen als Wissende oder Wissensvermittler. In der Psychiatrie zeigt sich dies häufig in schädlichen Stereotypen für Menschen mit Psychosen, wie etwa der Etikettierung von Menschen mit Schizophrenie als gefährlich oder ohne „Einsicht“, was zu Misstrauen in ihre Fähigkeit führt, vertrauenswürdiges und zuverlässiges Wissen zu vermitteln.

                    Die Diskussion konzentriert sich darauf, wie sich epistemische Ungerechtigkeit manifestiert, wenn ungerechtfertigte Vorurteile oder Stereotypen in Bezug auf Psychosen den Entscheidungsprozess hinsichtlich der Fortsetzung oder des Absetzens einer antipsychotischen Medikation beeinflussen, oft ohne dass eine gemeinsame Entscheidungsfindung stattfindet.

                    Die Autoren gehen näher auf Frickers zwei Hauptkategorien epistemischer Ungerechtigkeit – beweismäßige und hermeneutische – ein, um hervorzuheben, wie diese Formen der Ungerechtigkeit die Meinungsäußerung und Autonomie der Patienten im Kontext von Psychosen und medikamentöser Behandlung untergraben.

                    In diesem Fall liegt eine Ungerechtigkeit bei der Beurteilung vor, wenn einer Person mit der Diagnose Schizophrenie aufgrund des negativen Stereotyps, dass die Person nicht über die nötige Einsicht verfüge, weniger Glaubwürdigkeit in Bezug auf ihre Entscheidung, die Medikamente abzusetzen, zugesprochen wird. In der Vergangenheit wurden Meinungsverschiedenheiten zwischen Ärzten und Patienten über Diagnosen oder Behandlungspläne als „mangelnde Einsicht“ abgestempelt, ein Begriff, der die Sichtweise der Patienten abwertet und zu einer Ungerechtigkeit bei der Beurteilung führt.

                    Obwohl Leitlinien eine langfristige Einnahme von Antipsychotika empfehlen, entscheiden sich viele Menschen aufgrund von Nebenwirkungen und wahrgenommenen Risiken, die Medikamente abzusetzen. Angehörige der Gesundheitsberufe sind jedoch oft nicht bereit, diese Entscheidung zu unterstützen, da sie der Ansicht sind, dass sie außerhalb ihres klinischen Urteils liegt. So überlassen sie den Patienten diese Entscheidung allein und erlauben es den Ärzten, die Verantwortung abzustreiten, indem sie die Entscheidung als „gegen den ärztlichen Rat“ darstellen.

                    Diese Ansicht widerspricht den aktuellen Bewegungen im Bereich der psychischen Gesundheit, die die Bedeutung gemeinsamer Entscheidungsfindung und die Priorisierung der Meinung der Servicenutzer betonen.

                    Die Autoren schreiben:

                    „Die Idee der epistemischen Ungerechtigkeit ermutigt Kliniker, differenzierter zu denken und sich zu fragen, ob die Zurückhaltung, Menschen während der Ausschleichphase zu unterstützen und zu betreuen, auf ungerechtfertigten negativen Stereotypen wie Gefährlichkeit, Vorurteilen darüber, wie ein gutes Leben aussieht, oder Vorurteilen gegenüber Chronizität beruhen könnte. Ein weiteres verschleierndes Problem können Spannungen zwischen Patienten und medizinischem Personal hinsichtlich ihrer Risikobereitschaft sein. Während das Risiko eines Rückfalls aus Sicht eines Patienten ein wichtiger Schritt auf dem Weg der persönlichen Genesung sein kann, kann die Rolle des behandelnden Arztes in einem Prozess, der nicht den Richtlinien folgt und zu einer klinischen Verschlechterung führen könnte, sowohl rechtliche als auch moralische Probleme aufwerfen.“

                    Hermeneutische Ungerechtigkeit liegt dann vor, wenn die fehlende Berücksichtigung des Wunsches einer Person, die Einnahme eines Medikaments zu beenden, die vorherrschende Wissensproduktion zu Antipsychotika und ihrer Anwendung beeinflusst.

                    Die Autoren identifizieren die folgenden drei wesentlichen Lücken in der Literatur zum Absetzen von Antipsychotika :

                    1. Die potenziell schwerwiegenden Folgen der Langzeiteinnahme von Antipsychotika. 
                    2. Der Schweregrad und die Häufigkeit der Entzugserscheinungen. 
                    3. Die Entwicklung der sichersten Taperingstrategie

                    In klinischen Leitlinien fehlt es an Anleitungen zum sicheren Ausschleichen von Antipsychotika. Dieses Problem wird von der wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend übersehen, die sich stattdessen auf die Verbesserung der Medikamenteneinnahmetreue konzentriert. Es gibt keine Studien, die Ausschleichungsstrategien vergleichen; es gibt jedoch zahlreiche Studien zur Medikamenteneinleitung.

                    Die Autoren führen diese Ungerechtigkeit auf eine voreingenommene Forschungsagenda zurück, die die Einhaltung und Beibehaltung der Medikamenteneinnahme in den Vordergrund stellt und von der Dominanz des biomedozinischen Modells, sowie negativen Stereotypen hinsichtlich der Chronizität psychischer Erkrankungen beeinflusst wird.

                    Abschließend argumentieren die Autoren, dass die anhaltende Debatte über die Risiken und Vorteile der Antipsychotika durch die Linse der epistemischen Ungerechtigkeit analysiert werden kann.

                    Wenn sich die Psychiatrie an den Werten gemeinsamer Entscheidungsfindung und genesungsorientierter psychischer Gesundheit ausrichten möchte, dann müssen sicherere Ausschleichprozesse eingeführt werden, sicherere Methoden, um diejenigen zu identifizieren, die keine Medikamente brauchen, ohne die Gesundheit derjenigen zu gefährden, die welche brauchen, und dann müssen Ärzte über den Unterschied zwischen Rückfällen und Entzugserscheinungen aufgeklärt werden.

                     

                    ****

                    Speyer, H., Eplov, LF, & Roe, D. (2024). Absetzen von Antipsychotika aus der Perspektive epistemischer Ungerechtigkeit.

                    Community Mental Health Journal (Link)

                    Quelle:

                    https://http://www.madinamerica.com/<wbr />2025/01/reframing-<wbr />antipsychotic-discontinuation-<wbr />a-psychiatrists-personal-and-<wbr />professional-call-for-<wbr />epistemic-justice/

                    als Antwort auf: Psychiater #384400
                    Pia

                      Sollte es die Partnerin wirklich geben, wird sie sich wohl über kurz oder lang trennen, denke ich.

                      Die ist wahrscheinlich froh, dass Horst soviel im Internet rumhängt und sich hier abreagiert, statt „nur“ an ihr.

                      Das Horst eine liebevolle, respektvolle Partnerschaft auf Augenhöhe führen könnte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

                      als Antwort auf: Psychiater #384380
                      Pia

                        Ich bezweifle das auch schon die ganze Zeit, dass Horst, bzw. auch vormals als Ludwig hier im Forum unterwegs, eine Partnerin hat, wie er vorgibt. Falls es sie gibt, tut sie mir wirklich leid!

                        als Antwort auf: Kommen Lumateperon und Karxt auf den Deutschen Markt ?? #384174
                        Pia

                          Lies dazu doch mal die Seite „Nationale Pharmastrategie beschlossen“, die ich vorhin hier im Thread gepostet habe, @Arvisol.

                          als Antwort auf: Kommen Lumateperon und Karxt auf den Deutschen Markt ?? #384152
                          Pia
                            als Antwort auf: Kommen Lumateperon und Karxt auf den Deutschen Markt ?? #384149
                            Pia

                              Ich hatte mal eine Tante die antwortete partout immer gegenteilig, solche Menschen sind echt anstrengend und es ist vollkommen unnütz mit solchen Menschen zu diskutieren !</p>

                              <hr />

                              Hauptmedikation: Solian 200 mg

                              <p style=“text-align: left;“>

                              Du schreibst wohl über dich, @Horst.

                              als Antwort auf: Kommen Lumateperon und Karxt auf den Deutschen Markt ?? #384117
                              Pia

                                Die Textübersetzung ist eine Katastrophe, die KI ist noch weit weg davon perfekt zu sein !

                                <hr />

                                Hauptmedikation: Solian 200 mg

                                Das zeigt wieder deutlich, dass du den Text überhaupt nicht gelesen hast, @Horst.

                                Ich kann u.a. die Sprachen Deutsch und Niederländisch, habe den Text in beiden Sprachen gelesen und die deutsche automatische Übersetzung von Google ist absolut okay, richtig gut.

                                Kann auch jeder Mensch selbst prüfen, wer Deutsch lesen kann. Dafür muss man kein Niederländisch verstehen.

                                als Antwort auf: Kommen Lumateperon und Karxt auf den Deutschen Markt ?? #384111
                                Pia

                                  KarXT, ein kritischer Blick

                                  Professor Jim van Os, 21. Oktober 2024

                                  (Text automatisch übersetzt mit Google)

                                  Ein neuer Wirkmechanismus für psychische Gesundheitsprobleme mit der Diagnose „Schizophrenie“? Jim van Os: „Ich erhalte immer mehr Fragen zum neuen Medikament KarXT, das in Europa noch nicht erhältlich ist und in absehbarer Zeit auch nicht erhältlich sein wird.“

                                  KarXT ist das erste Antipsychotikum seit mehr als 70 Jahren, das über einen neuen Wirkmechanismus verfügt. Das Medikament kombiniert Xanomelin, einen Agonisten der muskarinischen M1- und M4-Rezeptoren, mit Trospium, einem peripheren Antagonisten.

                                  Kritische Kommentare zu KarXT

                                  Im Gegensatz zu aktuellen Antipsychotika , die hauptsächlich auf Dopamin-D2-Rezeptoren abzielen, zielt KarXT auf die muskarinischen Acetylcholinrezeptoren ab, von denen angenommen wird, dass sie, jedoch ohne wissenschaftliche Beweise, eine Rolle bei der Pathophysiologie psychischer Probleme spielen, bei denen „Schizophrenie“ diagnostiziert wird. Durch die Kombination mit Trospium wird versucht, die peripheren Nebenwirkungen von Xanomelin zu begrenzen. Damit bietet KarXT einen alternativen Ansatz zur Behandlung von Bildern mit der Diagnose „ Schizophrenie “, die sich insbesondere durch das Fehlen einer direkten Dopaminblockade auszeichnet.

                                  Doch trotz dieses scheinbar neuen Mechanismus gibt es kritische Anmerkungen zu den klinischen Studien, die der Zulassung von KarXT zugrunde liegen.

                                  Die Geschichte zeigt, dass bei der Einführung eines neuen Medikaments alle sehr begeistert sind, sich aber nach 25 Jahren herausstellt, dass das neue Medikament tatsächlich kaum oder gar keinen Beitrag leistet. Bleiben wir also kritisch. Ich hoffe auch, dass das neue Medikament etwas beitragen wird, aber meine Grundeinstellung ist aufgrund folgender Faktoren kritisch:

                                  1. Interessenkonflikt und Risiko der Befangenheit

                                  Die drei klinischen Studien, die zur Zulassung von KarXT führten, wurden von Karuna Therapeutics finanziert und organisiert, dem Unternehmen, das enorme finanzielle Interessen an positiven Ergebnissen seines Medikaments hat. Die potenziellen Gewinne aus diesem Medikament liegen im zweistelligen Milliardenbereich. Untersuchungen zeigen, dass von der Industrie geförderte Studien ein erhöhtes Risiko für Verzerrungen aufweisen, die die Ergebnisse zugunsten des Wirkstoffs verzerren können. Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Interessen einen wissenschaftlich nachgewiesenen Einfluss auf die Art und Weise haben können, wie Ergebnisse berichtet und interpretiert werden.

                                  2. Begrenzte Verblindung in klinischen Studien

                                  Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende „Blindheit“ der Studien. Wenn ein Medikament eindeutige Nebenwirkungen und psychotrope Wirkungen hat, kann dies die Verblindung in randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien erschweren. In den KarXT-Studien wurde ein inertes Placebo anstelle eines aktiven Placebos mit Nebenwirkungen verwendet. Dadurch konnten sowohl Patienten als auch Ärzte möglicherweise erraten, wer das aktive Medikament und wer das Placebo erhielt. Aus der wissenschaftlichen Forschung wissen wir, dass sich dies positiv auf die Ergebnisse des Wirkstoffs auswirken kann, da die Erwartungen von Patienten und Behandlern die Ergebnisse der Studien beeinflussen können.

                                  3. Patientenerwartungen und Nebenwirkungen

                                  Der Einsatz eines neuen Medikaments mit nennenswerten Nebenwirkungen kann bei Patienten zu positiven Erwartungen an dessen Wirksamkeit führen, insbesondere wenn sie wissen, dass sie an einer Studie zu einem Medikament mit hohen Erwartungen teilnehmen. Im Fall von KarXT würde dies bedeuten, dass die Nebenwirkungen, wie z. B. Magen-Darm-Beschwerden, zu der Annahme beitragen, dass sie das wirksame Medikament erhalten, was sich wiederum auf ihre wahrgenommene Verbesserung auswirken kann. Dies ist Teil des bekannten Placebo-Effekts, von dem wir wissen, dass er eine wichtige Rolle bei der Behandlung psychischer Probleme, einschließlich der Anfälligkeit für Psychosen, spielt. Dies beeinträchtigt möglicherweise die Wirksamkeit von KarXT.

                                  4. Verwendung von PANSS zur Messung der Wirksamkeit

                                  Die Wirksamkeit von KarXT wurde anhand der PANSS ( Positive and Negative Syndrome Scale ) bewertet, einer Skala, die positive, (sogenannte) negative und allgemeine psychopathologische Symptome der „Schizophrenie“ misst. Obwohl eine Verringerung des PANSS-Scores oft als Verbesserung der „Schizophrenie“-Symptome interpretiert wird, enthält die Skala hauptsächlich viele Elemente im Zusammenhang mit allgemeiner Psychopathologie, wie etwa Angst, Anspannung und Depression. Psychopharmaka haben in der Regel eine allgemein patholytische Wirkung, die zu einem Absinken des PANSS-Scores führen kann. Daher ist es nicht sicher, dass eine Verringerung des Scores konkret mit einer Verbesserung der „Schizophrenie“-Symptome zusammenhängt.

                                  Es ist auch möglich, dass die procholinergen Wirkungen von KarXT, die psychoaktive Wirkungen hervorrufen können, zu einer allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens beitragen, die vom PANSS als therapeutische Wirkung auf „Schizophrenie“-Symptome erfasst wird.

                                  Mit anderen Worten: Es besteht eine ziemlich gute Chance, dass die Wirkung von KarXT genauso gut eingetreten wäre, wenn anstelle von KarXT ein Antidepressivum verwendet worden wäre. Es ist beunruhigend, dass Regierungen möglicherweise bald Milliarden von Euro für eine allgemeine patholytische Wirkung ausgeben, während ein superbilliges Antidepressivum genauso gut gewirkt hätte.

                                  5. Strenge Auswahl der Teilnehmer

                                  Die Teilnehmer an den klinischen KarXT-Studien wurden sorgfältig ausgewählt und viele Patienten mit komplexeren Erkrankungen wurden ausgeschlossen. Dies bedeutet, dass Menschen, die am meisten von einem neuen Medikament profitieren könnten, beispielsweise Patienten, die gegen andere Behandlungen resistent sind oder neben „Schizophrenie“ auch an anderen Erkrankungen wie Suizidalität oder Drogenmissbrauch leiden oder Antidepressiva oder Stimmungsstabilisatoren einnehmen ( (meist auch ein Indikator für ein komplexeres und schwieriger zu behandelndes Bild) wurden nicht in die Studien einbezogen. Dies schränkt die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse ein und wirft Fragen über die wahre Zielgruppe auf, in der KarXT untersucht werden sollte, bevor Milliarden dafür ausgegeben werden.

                                  6. Kosten und begrenzte klinische Relevanz

                                  Trotz der Vorbehalte bezüglich des Forschungsdesigns ist es wahrscheinlich, dass Regierungen und Krankenversicherer erhebliche Kosten für den Einsatz von KarXT tragen müssen. Obwohl die Studien einen signifikanten Unterschied im PANSS-Score zwischen KarXT und Placebo zeigen, sagt dies allein wenig über die klinische Relevanz im täglichen Leben der Patienten aus. Es bleibt die Frage, ob dieses neue Medikament tatsächlich eine sinnvolle Verbesserung im Vergleich zu bestehenden Behandlungsmöglichkeiten für psychische Probleme bietet, die unter der Diagnose „Schizophrenie“ zusammengefasst werden.

                                  KarXT. Abschluss

                                  Obwohl KarXT einen neuen Ansatz für die Behandlung von Bildern im Zusammenhang mit der Diagnose „Schizophrenie“ bietet und bei Investoren und in der Psychiatrie Begeisterung hervorgerufen hat, gibt es bei den klinischen Studien wichtige methodische und ethische Vorbehalte. Die Finanzierung durch den Hersteller, fehlende Verblindung, die Messung von Effekten mit dem PANSS und die selektive Einbeziehung von Teilnehmern stellen potenzielle Vorurteile und Einschränkungen dar.

                                  Es ist wichtig, dass wir uns weiterhin kritisch mit diesem neuen Medikament und den Auswirkungen befassen, die es wirklich auf das Leben von Menschen mit der Diagnose Schizophrenie haben kann, bevor wir darin einen Durchbruch bei der Behandlung von Psychoseanfälligkeit sehen.

                                  Quelle: 

                                  https://www.psychosenet.nl/medicatie/antipsychotica/de-soorten-antipsychotica/karxt/

                                  Jim van Os:

                                  https://www.psychosenet.nl/auteur/jimvanos

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