Mowa

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  • als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373640

    Danke für Eure mitfühlenden Worte, sehr lieb, Blaustern und wachsmalbloeckchen :heart:

    Ja, heute früh haben wir meinen Mann zum Bahnhof begleitet:

    Vorhin habe ich nach sehr Langem wieder gezeichnet. Chanchan schlief nur 10 Minuten lang ruhig, danach ist sie aufgestanden und hat an der Zeichnung und an den Bleistiften geschnuppert.

    Vielleicht kann ich jetzt wieder öfter zeichnen :-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373573

    Heute ist Mittwoch, und der BGM-Schnupperkurs zur Kommunikation findet statt. Später werde ich noch eine Erinnerungsmail an da Institut schicken und die Anmoderation um 11 und 12 Uhr übernehmen.

    Mein Mann fährt bis Sonntag zu seiner Familie in Berlin. Chanchan und ich sind dann zu zweit. Wahrscheinlich wird sie wieder etwas geknickt sein, wie schon im Januar, als mein Mann für ein paar Tage in Berlin war.

    Der Direkt-ICE fährt vor 6 Uhr los, und ich werde mit Chanchan meinen Mann zum Hauptbahnhof begleiten :-)

    Es geht mir inzwischen besser, und ich will versuchen, ab nächster Woche wieder zu arbeiten. Morgen habe ich einen regulären Psychiatertermin. Er wird wissen, ob ich lang genug krankgeschrieben war, um eine berufliche Wiedereingliederung zu machen. Lieber wäre es mir, dass ich eine Woche lang 4 Stunden lang nur arbeite und erst danach in Vollzeit.

    Gestern Abend hatte ich einen Kontrolltermin beim Zahnarzt, und dort habe ich zuerst eine unbestimmte innere Unruhe gespürt, und auf der Rückfahrt hatte ich deutliche Angstsymptome. Ich habe sie recht selten, das war vielleicht das 10. Mal innerhalb der letzten 5 Jahre, und vorher kannte ich sie nicht.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373572

    Nov 12, 2024
    Chanchan liebt es, im Laubhaufen zu spielen.


    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373571

    Nov 112024
    Heute Abend auf der Hundewiese.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373402

    Nov 10, 2024
    Heute habe ich die Beeren des Szechuanpfeffers geerntet. Als Chanchan ein kleines Kind sah, das auf einem Dreirad auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig spielte, fing sie zu bellen an, und ich ließ sie wieder in die Wohnung.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373198

    Gern @Molly :-)

    ***

    Nov 10, 2024
    Heute sind wir bei unserem Waldspaziergang auf die Ruinen des Stephansklosters auf dem Heiligenberg gestoßen.

    Wir waren heute genau 3 Stunden lang unterwegs, von 8:40 Uhr bis 11:40 Uhr. Im Wald war es richtig schön! Chanchan hat sich dort viel ausgetobt. Ich habe mich danach für 2 Stunden hingelegt, vorhin eine große Tasse Milchkaffee mit Zucker getrunken, jetzt trinke ich eine große Tasse Rooibos-Vanille-Tee ohne Zucker und habe die Waschmaschine angeworfen.

    Chanchan hat einen Chaos auf dem Balkon hinterlassen, und jetzt werde ich Chanchan bürsten und den Balkon und die Wohnung putzen. Mal gucken, wie weit ich heute komme… :scratch:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #373139

    Hallo @Molly,

    Esskastanien können bis zu vier Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Durch die kühle Lagerung reifen sie nach, wobei die Stärke in Zucker umgewandelt wird und sie dadurch süßer werden.

    Ich habe sie dann noch zwei Tage lang im Gefrierschrank eingefroren und sie dann in einen großen Topf mit kochendem Wasser gegeben, den Herd auf die niedrigste Stufe gestellt und sie fünf Minuten lang mit geschlossenem Deckel stehen lassen.

    Dann habe ich die Esskastanien eine nach der anderen aus dem Topf genommen und geschält. So lässt sich die harte Schale und die pelzige Innenhaut ganz leicht abziehen B-)

    Über beides habe ich auf japanischen Kochseiten gelesen. Auf deutschen Kochseiten habe ich keine Informationen gefunden, vielleicht weil frische Esskastanien hier noch nicht so häufig in der Küche zu finden sind.

    Ja, es war enttäuschend, dass von etwa 80 relativ großen Esskastanien höchstens 20 noch genießbar waren. Die anderen haben sich spätestens beim Schälen als verdorben erwiesen.

    Jetzt habe ich genauso viele kleine Esskastanien, die ich separat gelagert habe und die noch im Gefrierschrank liegen.

    Der Esskastanienreis hat gestern sehr gut geschmeckt, vielleicht probiere ich heute oder morgen ein anderes Gericht mit den kleinen :-)

    ***

    Nov 8, 2024
    Beim morgendlichen Spaziergang auf dem Philosophenweg.

    Liebe Grüße,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372777

    Nov 6, 2024
    Unser Spaziergang heute Morgen.

    Ja, gestern Morgen waren wir auf dem Berg und waren insgesamt 2, 3 Stunden unterwegs. Danach war ich noch mit meinem Mann 2, 3 Stunden in der Stadt unterwegs, und zu Hause war ich danach völlig k.o.

    Unter anderem waren wir spontan im Kadokko https://www.kadokko.de/ und haben Oyako-Donburi gegessen, was wörtlich übersetzt Eltern-Kind-Schüssel heißt, weil das Hühnerfleisch mit Rührei oben auf dem Reis serviert wird.

    Die Aktivitäten haben mir gut getan. Heute mal schauen, vielleicht gehen wir wieder auf den Berg. Chanchan findet es dort besonders spannend und ist dann auch sichtlich glücklich. Ich finde es im Wald auch sehr schön.

    Inzwischen habe ich die Esskastanien, die wir ja vor drei Wochen im Wald gesammelt haben, mit Kälte behandelt, und jetzt können sie verwendet werden. Ich wollte mit ihnen Esskastanienreis kochen, ein typisches Herbstgericht in Japan :-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372776

    Hallo @Horst,

    danke, dass Du Dir Gedanken machst.

    Bei Psychosen kann ich sehr gut einschätzen, wie es mir damit geht und wie bald ich eine Besserung erwarten kann. Bei Depressionen habe ich diese Gewissheit noch nicht, weil ich sie in dieser Form noch nie hatte, so dauerhaft, schwankend und zeitweise stark.

    Die Depressionen, die ich habe, sind auch anders gefärbt als die depressiven Frühzeichen bei Psychosen, die ich bekomme. Zugleich bekomme ich überhaupt keine wahnhafte und sonstige Symptome, die bei meinen Psychosen auftreten.

    Im Übrigen ist die Trauer, die ich nach dem Tod meines Vaters im Oktober letzten Jahres hatte, auch anders als die Depressionen jetzt oder die depressiven Symptome bei Psychosen.

    Diese Symptome mögen ähnlich erscheinen, sind aber in ihrer Gesamtheit meinem Empfinden nach ziemlich unterschiedlich.

    Das Aripiprazol hilft wahrscheinlich nur bedingt gegen die Depressionen. Die verstärkte Dämpfung bei 1 mg tut mir gut, weil Informationen abgeblockt werden und ich weniger davon verarbeiten muss.

    Eine weitere Erhöhung des Aripiprazols würde bei mir wahrscheinlich bewirken, dass ich die verstärkte und zu starke Dämpfung wie früher in solchen Zeiten als extrem übergriffig empfinden werde.

    Was ich feststelle, dass es mir jetzt am meisten hilft, ist vor allem viel Zeit für mich zur Regeneration, mit wenig Stress und Verpflichtungen, viel Sport und frische Luft, und Tätigkeiten, die mir Spaß machen und mich aufbauen.

    Gerade deswegen will ich auch vorerst keine zusätzlichen Psychopharmaka bzw. Antidepressiva nehmen, mir einfach mehr Zeit für mich gönnen und mich beobachten, ob ich in den kommenden Wochen deutlich belastbarer werde.

    Ich vertraue auf das, was mir mein Psychiater dazu sagt. Er kennt mich seit sieben Jahren, hat mich bei meinen Versuchen, die Medikamente abzusetzen und zu reduzieren, sowie bei Rückfällen immer zuverlässig unterstützt und weiß meinen Gesundheitszustand einzuschätzen.

    Liebe Grüße,
    Mowa

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372669

    Danke Euch, @Dopplereffekt und @Metalhead666 :-)

    Eine Tageslichtlampe, klingt gut, mal gucken.

    Gestern nach der Verkündung von Trumps Sieg musste ich akut Pralinen einkaufen gehen.

    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #372441

    Wenn es sich bei den Werkstätten um Betriebe handelt, die zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet sind und im Jahr 2019 einen durchschnittlichen Umsatz von 5 Millionen Euro hatten (wobei es noch einen Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn gibt), dann halte ich die Frage im Artikel der Südddeutschen für berechtigt, inwieweit sie gleichzeitig Sozialbetriebe sein können.

    Ich verstehe den Artikel auch so, dass die Werkstätten nur dann wirtschaftlich interessant bleiben, wenn die Beschäftigten für wenige Euro pro Stunde arbeiten und keine Arbeitnehmerrechte haben, was das Arbeitsverhältnis natürlich auch teurer machen würde.

    Es ist nicht die Rede davon, die Werkstätten abzuschaffen, aber es ist meiner Meinung nach ein gesellschaftliches Problem, das in der Öffentlichkeit noch viel stärker diskutiert werden sollte.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372440

    Sehr lieb, vielen Dank, @Pia, @Dopplereffekt und @Metalhead666 :-)

    Seit Freitag nehme ich wieder 1 mg/d Aripiprazol statt 0,8 mg/d. Die stärkere Dämpfung nehme ich als wohltuend wahr.

    Ich verstehe, was Ihr mit „aktiv bleiben!“ meint. Mein Gehirn und mein Körper sagen mir, dass es mir nicht besser gehen wird, wenn ich nur noch liegen würde. Und es gibt viele Dinge, die ich gerne tun würde.

    Ob und wie schnell es mir dann besser gehen wird, das weiß ich nicht und macht mich etwas unsicher, weil diese Depressionen, die ich jetzt habe, für mich neu sind.

    Ich glaube, dass mein Gehirn Schwachstellen sucht und neue Wege findet um meine stressbedingte Erkrankung anzuzeigen.

    Weil ich inzwischen mit Psychosen gut genug umgehen kann, wurde ich depressiv, womit ich noch nicht gut umgehen kann.

    So fühlt es sich für mich zumindest an :unsure:

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372397

    Beim Austoben mit anderen Hunden hat sich Chanchan an ihrer Wolfskralle verletzt und muss für eine Nacht einen Halskragen tragen.

    Das Gespräch mit meinem Vorgesetzten lief gut. Wir werden uns wieder sprechen, wenn ich wieder gesund bin :-)

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #372319

    Vielen Dank @Dopplereffekt, @Molly und Blaustern :ciao:

    Kannst du in dem Fall nicht rausgehen

    ich wäre tatsächlich eine Weile weggegangen,

    Grundsätzlich ja, das weiß ich auch, nur habe ich mich ins Schlafzimmer zurückgezogen, weil es mir schlecht ging und ich mich nur noch hinlegen konnte. Speziell vorgestern war es auch so, dass ich es mehr als 2 Tage lang nicht geschafft habe zu duschen, und mein Bedürfnis mich zurückzuziehen war einfach überwältigend.

    Meinem Mann wurde vom Therapeuten auch schon geraten, in solchen Situationen die Wohnung zu verlassen. Nur hatte er sich wahrscheinlich nicht mehr unter Kontrolle, und dann konnte er auch nicht mehr anders handeln.

    Ich will hier nochmal betonen, dass es in meinem Blog meistens nur um meine Perspektive geht, also was ich erlebe, verstehe und fühle und wie ich mich verhalte. Würde mein Mann hier auch einen Blog führen, so wie ich es mache, dann würden wir natürlich auch seine Perspektive sehen und verstehen.

    Ist er eigentlich in Behandlung?

    Ja, er muss regelmäßig behandelt werden und viele aggressive Medikamente mit starken Nebenwirkungen nehmen. Es ist wie eine Krebserkrankung, die ihm früher oder später seine Nieren wegnehmen und ihn an die Dialyse binden wird. Wir können nicht erwarten, dass er 70 Jahre erreichen kann, selbt wenn alles ideal verläuft.

    Psychisch kann er Panikattacken bekommen, kombiniert mit körperlichen Schmerzen, Herzrasen, Starren, Ängsten. Seit dem handgreiflichen Streit im Sommer ist er in psychotherapeutischer Behandlung bei meinem ehemaligen Therapeuten, bei dem ich im April 2023 nach 5,5 Jahren die Verhaltenstherapie abgeschlossen habe.

    Mein Mann denkt auch, dass der Therapeut gut ist, und ich glaube, dass ihm die Gespräche auch gut tun.

    Gestern war ein friedlicher Tag, an dem ich mich viel ausgeruht habe. Jetzt am Wochenende hatte ich keine Kraft die Wohnung zu pflegen. Ich will heute bzw. im Laufe der Woche die Haushaltsaufgaben nachholen.

    Heute um 11 Uhr ist das Zoom-Gespräch mit meinem Vorgesetzten. Vielleicht ist jetzt nicht ein guter Zeitpunkt, um wichtige Entscheidungen zu meinen beruflichen Tätigkeiten zu treffen. Es ist mir dennoch wichtig, ihm persönlich zu sagen, dass ich gerade depressiv bin und mich darauf freue, wenn es mir wieder gut geht und arbeiten kann.

    Wahrscheinlich sollte ich ihm auch nochmal sagen, warum ich mich viel besser fühle, wenn ich die BGM-Schnupperkurse mittwochs veranstalten kann und sie nicht aufgrund meiner Erkrankung ausfallen lassen muss. Immerhin habe ich seit März dieses Jahr mit viel Engagement und positiver Energie dafür gesorgt, dass sie überhaupt stattfinden können.

    Ich werde gleich am Morgen die Tierarztpraxis anrufen und um einen Termin am Nachmittag bitten. Dann kann Chanchans abstehende Wolfskralle entfernt und die Wunde versorgt werden.

    als Antwort auf: Wie gelingt Inklusion erfolgreich? #372318

    Süddeutsche Zeitung:

    Warum das Geschäft mit Behindertenwerkstätten umstritten ist
    (…) Und dieses Spannungsverhältnis zwischen einem sozialen und einem wirtschaftlichen Anspruch führt dazu, dass es im System knarzt. „Beide Aufträge einer Institution zu geben, konnte nur scheitern“, sagt Dieter Basener dazu. „Der Doppelauftrag war eine Fehlkonstruktion von Anfang an.“

    Quelle: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/inklusion-behindertenwerkstaetten-unternehmen-e824505/

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