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Wenn man die Medikamente reduziert kommen dafür andere Symptome wieder, wie z.B. bösartige Bilder, religiöse Gedanken oder sogar Stimmen. Da muss man dann wohl mit leben. So traurig es ist.
Hallo @trinity! Ich lebe auch mit Stimmen und ohne Medikamente und mir geht es gut. Was sind denn deine religiösen Gedanken? Die gehörten bei einer Psychose nun mal dazu. @Jeanne hier hat sich mal den Nickname Jeanne d Arc gegeben und schau dir mal andere an. Hauptsache du weißt noch, wer du in Wirklichkeit bist. Wenn du dich so ein bisschen in Forum einliest, wirst du feststellen dass, durchaus viele langfristig zumindest ohne Medikamente auskommen wollen. Ich selbst habe sie so lange genommen, bis sie eben nicht mehr gewirkt haben. Bei mir war es so, dass dagegen natürlich heftiger Widerstand entbrannte, aber das gibt sich so nach so nach. Meine Ärzte haben einfach dne Kontakt abgebrochen und meine Schwestern nerven halt immer mit der Frage, was ist, wenn du wieder spinns? Das denken halt Leute, die nicht mit den Symptomen konfrontiert sind. Die Antwort darauf kann nur sein, so vernünftig wie möglich zu sein, denn, da bin ich mir ganz sicher, letztlich setzt die Vernunft sich durch. bzw. gewinnt die Realität gegen die Symptome. Letztlich bist du für dich selbst verantwortlich, auch wenn deine Umgebung Dir da irgendwas anderes erzählt.
Jetzt mach dich nicht lächerlich, @mowa! Nicht mal der Artikel, den du da verlinkt hast, geht von einer Asbestgefahr durch Speckstein aus.
Diejenigen Betroffenen, die es nicht brauchen oder wollen, für sie wird es auch keinen Zwang zur Teilnahme geben. Und Nichtbetroffene (d.h. Nicht-Stimmenhörer) sollten zu dieser Frage nicht so viel zu sagen haben, finde ich.
Wie zum Beispiel Ärzte….
Dann bist du in der Dokumentation deiner Krankheit wesentlich gründlicher als ich. Ich schreibe mir eigentlich nur die Dosisänderungen auf.
Ja, ich bin auch immer hocherfreut von Mowas Eloquenz und fast ein bisschen neidisch, wie eingebunden in richtige Arbeit sie ist. Ich muss immer schauen, wie ich den Tag einigermaßen vernünftig gestalte. Aber schon in 6 Tagen hat ja Herr Götze dann Zeit für mich, da wird schon etwas dabei herauskommen in Punkto Wiedereinstieg ins Arbeitsleben.
Was hindert Dich eigentlich daran, ein bisschen mehr zu schreiben? Es ist wirklich ein Fehler, wenn sich das Leben nur um irgendwelche Medikamentendosierungen dreht. Da liegt kein Segen drauf. Gibt es nicht noch irgendwelche anderen Sachen, die Dich beschäftigen?
Ich glaube nicht, dass wir für Stimmenhörer ein eigenes Unterforum brauchen, Ich höre schließlich auch was und schreibe hier ganz normal darüber. Das Stimmenhören ist durchaus ein recht gewöhnliches Symptom bei Schizophrenie.
Hallo @mowa.
Nein, der Termin ist erst einmal beim Rentenversicherungsamt, da ich ohne Rücknahme der Rente keinen Platz bei der Arbeitsagentur bekomme. Ja, der deutsche Amtsschimmel schnaubt mal wieder heftig! anderseits hat so alles seine Ordnung und wenn ich erst einmal mit dem Menschen dort geredet habe, bin ich zuversichtlich, dass ich in der Sache vorankomme.
falls Du mit dem Leerlauf unzufrieden bist und mehr Aktivitäten benötigst, kannst Du vielleicht einem Verein beitreten und aktiv mitmachen oder selbst einen Verein gründen, falls es noch keinen Verein zu Deinem Thema gibt. Ehrenamtliche Projekte kann ich Dir aus meinen Erfahrungen auch sehr empfehlen. Hast Du vom tiralogischen Austausch, veranstaltet von der DGSP, mitbekommen? Der erste Termin ist am 23.08. ganztägig. Ich habe mich schon angemeldet, vielleicht interessiert Dich die Veranstaltung ja auch
Hallo @Mowa, für ehrenamtliche Tätigkeit bin ich angemeldet, sie haben aber noch keine Verwendung für mich. Liegt wohl an Corona.
Ich habe mir schon überlegt, ob ich vielleicht einem Club für Bridge beitreten soll, aber laut Internet ist da nur einer hier im Landkreis und ich glaube, ich habe dort schon einmal vergeblich angerufen. Ich kann es aber noch einmal versuchen. Oder vielleicht auch Skat? Das kann ich zwar eigentlich schon, aber zum Zeitvertreib dürfte es schon taugen und dafür gibt es bestimmt auch Gelegenheit. Ich könnte das allerdings auch im Rahmen der freiwilligen Tätigikeit machen, Aber wie gesagt, da ist momentan Corona vor.
„Meine Sache“ ist momentan der Wiedereinstig in einen Beruf und ich denke, mehr als den Termin am 26. bekomme ich in der Richtung einfach nicht. Ich habe es satt, immer wieder nur ausweichende Antworten zu erhalten und muss halt nehmen, was ich kriege.
Boah @mowa, wenn ich deine Tage mit meinen vergleiche: du nimmst zwar noch Tabletten, um stabil zu bleiben, aber du hast ein Haufen Kontakte, Arbeit und Spaß dabei. Bei mir ist immer noch viel mit Symptomen und sonst viel Leerlauf. Muss mich immer dazu zwingen, was Sinnvolles aus dem Tag zu machen.
Huiuiui, dein Mann scheint ja ein echter Temperamentsbolzen zu sein, mit der Tendenz, Geschirr zu zerschlagen. Aber du willst keinen Streit, dann wird es auf Dauer auch keinen geben. Ihr werdet euch schon einigen.
Also hoffe ich sehr, dass heute ein entspannter und möglichst langweiliger Tag auf mich wartet…!
Uaaah! Davon hab ich letzter Zeit echt ein wenig zu viel. Bin froh, wenn morgen die Temperaturen wieder hoch gehen und ich draußen was machen kann, sei es wandern oder Rad fahren. Gestern hab ich vor lauter nicht wissen, was tun, sogar mal wieder ein Chipstüte gekauft und gegessen.
Heute werde ich mir wohl Spotify anhören und wieder da und dort eine Nachricht hinterlassen. Alle Jubeljahre bekomme ich ja doch so was wie eine Antwort.
Da haben die Zeiten sich aber wirklich gewandelt. Meine Erfahrung war: mein Wille, Friedlichkeit, Vernunft sind immer völlig egal gewesen, ich kam immer erst mal in die Geschlossene und mangels „Einsicht“ verbrachte ich dann Monate dort.
Oje, noch jemand in der Klinik. Aber gut, dass die Schwangerschaft weiter geht.
29/03/2021 um 13:09 Uhr als Antwort auf: Plötzlich auftretetende akkustische Hallzuniationen #156035Hallo @Fränzchen! Erstmal, schön wieder einmal von dir zu hören. Was hast du denn so erlebt in der Zeit, die du hier nicht mehr warst?
Ich habe vor 3 Monaten mit dem Xeplion aufgehört, einmal weil ich sowieso immer möglichst ohne Medikamente auskommen wollte, zum zweiten, weil ich trotzdem noch Symptome habe. Die habe ich auch jetzt noch, denke aber, dass diese nicht in mir zu suchen sind, sondern in der Tat von außen auf mich einwirken. Ich finde, so lange du noch so klar bei Verstand bist, wie dein Post oben vermuten lässt, gibt es keinen Grund, die Psychiatrie in Anspruch zu nehmen.
hey @Sartorius, war gerade auf deinem Profil und mich intressiert es warum du deine Berentung zurücknehmen willst. Reichen dir 450€ im Monat zum Leben? oder bekommt man die Rente nur unter Auflagen? mfg
Da warst du tatsächlich nur kurz bei mir zu Besuch, denn hättest du dir mehr Zeit gelassen, @Ertl, wäre dir nicht entgangen, dass mein Ziel ist, wieder normal zu arbeiten. Meine Rente ist zwar unbefristet, aber auch sehr mager, nämlich gerade einmal 200 Euro. Zum Glück bin ich darauf aber nicht angewiesen, denn ich habe Einnahmen aus Vermietung. Mit denen komme ich über die Runden. Aber ich bin nicht ausgelastet und fühle mich außerdem nicht mehr so behindert wie früher. Daher dachte ich mir, es wäre richtig, wieder einer bezahlten Arbeit nachzugehen, wofür aber die Rente weg muss.
Sehr hübsch. Aber ich denke, wir sind uns hier alle einig, dass wir hier zwar mit dem Wahnsinn, der auch rauschhaft sein kann oder was auch immer, zwar konfrontiert sind, uns jedoch nicht darin verlieben sollten. Wahnhafte haben immer kein langes Verweilen hier, sie randalieren ja doch nur und ziehen bei Beschwerden über ihr Verhalten schimpfend ab.
Ich würde nicht immer nach irgendeiner Diagnose frage. Die ändert sich von Arzt zu Arzt. Was wir haben, ist so nicht festzumachen.
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