Pia

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  • als Antwort auf: Umstieg von Risperdal auf Xeplion sinnvoll? #367612
    Pia

      Ja, @Nussi, mit Rispardal bleibst du viel flexibler.

      Paliperidon, der Wirkstoff von Xeplion, ist ein Hauptmetabolit von Risperidon, also von Risperdal.

      als Antwort auf: Amisulprid #367582
      Pia

        Das kann das Risperidon und andere Neuroleptika auch, schrieb ich dir von mir persönlich heute Morgen, @Arvisol.

        Ich hab von allen NL, die ich bisher genommen habe, Herzprobleme bekommen.

        Von Olanzapin, Risperidon, Xeplion, also Paliperidon, einem Metaboliten von Risperidon, von Aripiprazol und Amisulprid.

        Mein Herz war vorher vom Kardiologen gecheckt, gesund, nu schon lange nicht mehr.

        Es kommt drauf an, was du persönlich vertragen kannst, @Arvisol.

        Ich habe, bevor ich auf Amisulprid gewechselt habe, alle NL gecheckt und auch meine Psychiaterin und Jim van Os gefragt, welches nicht aufs Herz geht. Es gibt leider keins, @Arvisol.

        als Antwort auf: Amisulprid #367553
        Pia

          Dein Körper muss das alles mitmachen, @Arvisol. Du bist kein Roboter, wo man mal verschiedene Schrauben drehen könnte und anderes Öl ausprobieren.

          Dein Körper ist seit langem an genau die Medikamente gewöhnt, die du nimmst. Die haben Wirkungen, Nebenwirkungen und können Entzugserscheinungen machen, bei etlichen Menschen auch schon bei geringen Reduktionen.

          Solche Hauruck- Methoden wie du machst und vorhast, können ganz schön anstrengend für dich werden, um es gelinde auszudrücken.

          als Antwort auf: Amisulprid #367517
          Pia

            Guten Morgen @Arvisol,

            an mir solltest du das nicht festmachen, @Arvisol.

            Ich hatte mit Risperidon echt Schwierigkeiten, gerade mit meinem Herzen, was vorher völlig gesund war laut Kardiologen. Außerdem war ich von Risperidon ganz ausgeknockt und hatte Herzprobleme.

            Ich war kaum zu was fähig, in der Klinik hatte ich 6 mg täglich bekommen, 3mg morgens, 3 mg abends, dann wurde trotz der Nebenwirkungen auf Xeplion gewechselt und zwar gleich auf 150 mg und ich bekam 8 Tage später nochmal 100 mg gespritzt. Mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Ich war völlig lahmgelegt.

            Danach habe ich mit dem ambulanten Psychiater in gefühlten Ewigkeiten schrittweise auf 25 mg reduziert. Das hat aber etwa 2 volle Jahre gedauert. Schreckliche Zeiten für mich, weil ich völlig ausgeknockt war in der Zeit, erst bei 25 mg ging es mir etwas besser, aber längst nicht gut.

            Das Zeug hat mich körperlich komplett arbeitsunfähig gemacht.

            Nach 3 Jahren auf 25 mg Xeplion hab ich dann mit 10% weniger auf Risperidon Lösung gewechselt, das hab ich überhaupt nicht vertragen mit dem Herzen und wechselte dann nach einer Weile von Risperidon auf Amisulprid, überlappend in 12 Tagen.

            Das musste ganz schnell gehen wegen meinem Herzen, der Hausarzt wollte mich unbedingt in die Kardiologie ins Krankenhaus einweisen, die EKGs waren so schlecht trotz Betablocker und er bestand auf abruptes Absetzen.

            Ich hatte Sorge, dann psychotisch zu werden, bei abruptem Absetzen, aber mein Herz drehte fühlbar Tag und Nacht durch, auch Erhöhungen des Betablockers halfen da nicht und das bei 0,63 mg Risperidon pro Tag.

            So hab ich dann mit meiner Psychiaterin gewechselt, jeden Tag etwas weniger Risperidon und das Amisulprid langsam eingeschlichen, innerhalb von 12 Tagen. Das war schon rasant schnell.

            Ich saß die ganze Zeit auf gepackter Kliniktasche und weil mein Herz so spürbar durchdrehte, war ich in der Zeit täglich mehrfach drauf und dran, einen Freund anzurufen, mich ins Krankenhaus zu fahren, der mir zugesagt hatte, dass ich ihn nur anrufen bräuchte, er würde sofort kommen und mich fahren.

            Die Zeit war wirklich heftig für mich und angstbesetzt. Ich bekam dann einen anderen Betablocker, seitdem geht es wieder mit dem Herzen.

            Andere kommen mit Risperidon gut zurecht oder eben auch mit Amisulprid, Arvisol und das in höheren Dosierungen als ich.

            Man kann das einfach nicht vorher wissen und das an anderen Menschen festmachen.

            Olanzapin hatte ich auch mehrfach in der Klinik bekommen und konnte es überhaupt nicht vertragen, ganz gravierende NW bei mir, mit dem Herzen auch ganz schlimm.

            Aripiprazol hab ich an zwei Tagen hintereinander probiert, je 1 mg täglich, aber zum Xeplion, versuch eines Wechsels von Xeplion zu Aripiprazol, aber da drehte mein Herz leider auch so durch, dass ich es nicht weiternehmen konnte.

            Andere vertragen aber Olanzapin relativ gut oder Aripiprazol.

            Wir sind eben alle unterschiedlich, Arvisol.

            So eine Medikation sollte immer ganz individuell sein und natürlich ist es wichtig, auch regelmäßig EKGs machen zu lassen und seine Blutwerte checken zu lassen.

            Mir hilft das auch überhaupt nichts, wenn mich Einige hier im Forum immer wieder attackieren, ich müsste mehr NL nehmen, womit ich nicht dich meine.

            Ich habe die ganzen Jahre über 0 Symptome, bin in ständiger, regelmäßiger Behandlung bei der Psychiaterin, beim Hausarzt und beim Kardiologen. Und selbstverständlich weiß ich am besten, wie es mir geht und spreche auch mit denen darüber.

            Fazit ist, dass ich persönlich nicht mehr NL brauche.

            Ich kann meine behandelnden Ärzt:innen alle jederzeit per Mail, telefonisch und persönlich erreichen. Das klappt gut. Die rufen auch flugs zurück, wenn ich da eine Mail hinschicke oder um Rückruf bitte. Die Ärzt:innen und MTAs kennen mich ja schon seit vielen Jahren.

            Sprich am besten mit deinen Ärzt:innen dort, Arvisol, wie es dir wirklich geht und was deine Ziele sind, zum Beispiel.

            Alles Gute!

            als Antwort auf: Amisulprid #367493
            Pia

              Wenn du ernsthaft eine Antwort von mir möchtest: Ich läge dann wohl im Koma bei der Dosis, @Arvisol, aber du scheinst ja eine Menge mehr Antipsychotika zu vertragen als ich.

              Hellsehen oder die Zukunft voraussagen, kann ich nicht, darum weiß ich nicht, wie du 700 mg Amisulprid vertragen würdest. ;)

              Ich drücke dir die Daumen, dass du die Umstellungen und Reduktionen alle ohne Entzugserscheinungen und Nebenwirkungen verträgst. 👍

              als Antwort auf: Stimmenhören #367407
              Pia

                „Manche Stimmen sind zum verrückt werden – Stimmen in psychischen Krisen“

                ist der Schwerpunkt des 15. österreichweiten Treffens Stimmen hörender Menschen in Linz.

                (Video von der Veranstaltung zum Welttag Stimmenhören 2021, Exit-sozial, zum Thema „Manche Stimmen sind zum verrückt werden – Stimmen in psychischen Krisen“)

                „Stimmenhören ist eine ungewöhnliche Erfahrung, die ca. 6% der Menschen in unserem Kulturkreis machen. Diese Erfahrung ist manchmal ängstigend und verstörend und oft mit Krisen verbunden. Wir möchten ermutigen, über die Erfahrung des Stimmenhörens zu sprechen und zeigen, dass es möglich ist, mit den Stimmen in einen angstfreien Dialog zu treten.“

                Aufgezeichnet am 30. September 2021 im Wissensturm Linz, Video knapp 2 Stunden.

                Quelle und Video:

                https://www.dorftv.at/video/36355

                als Antwort auf: Amisulprid #367383
                Pia

                  Antipsychotika wirken doch auf jede:n anders, @Arvisol.

                  als Antwort auf: neues Wirkprinzip bei Schizophrenie #367322
                  Pia

                    Hmm, wo wir doch vorher angeblich in Psychose im „Dopaminrausch“ gewesen wären, geht dieses neue Medikament nicht auf Dopaminrezeptoren?

                    Sonst ist doch Dopamin in aller Munde. Macht Glücksgefühle und einige Menschen psychotisch, wobei etliche Menschen in Psychose eben garkeine oder nur wenige Glücksgefühle haben. :scratch:

                    als Antwort auf: Stimmenhören #367200
                    Pia

                      Da muss ich dir allerdings recht geben, @Molly, manche fiesen Stimmen versuchen das wirklich.

                      Pascal hat das auch zugegeben, dass er mein Leben zerstören wollte.

                      Dachte ich mir schon, so wie der eine zeitlang drauf war.

                      Ich hatte und habe aber zum Glück nie Suizidgedanken und muss ihn ja nicht hören.

                      Ich denke, es ist für vielleicht etliche Menschen wichtig zu wissen, was so Stimmen oder Introjekte anrichten könn(t)en und sich selbst eventuell therapeutische Unterstützung im Umgang damit zu suchen oder eben auch z.B. Stimmenhörer:innengruppen.

                      So fiese Stimmen können manche Menschen ja z.B. auch in Psychosen treiben oder etwas zu tun, was sie sonst, ohne die Stimme(n) niemals tun oder (zu)lassen würden.

                      Darum finde ich es persönlich wichtig, auf (kostenloses) Informationsmaterial zum Thema Stimmenhören und ähnliche Erfahrungen aufmerksam zu machen.

                      als Antwort auf: Stimmenhören #367171
                      Pia

                        Ich beschäftige mich aus persönlichen Gründen mit DIS und anderen Themen und nicht mit irgendwelchen reißerischen Filmen.

                        Dass ich anderen Menschen ihre Erfahrungen nicht abspreche oder das Leid, dass sie erfahren haben oder erleben, das geht aus meinen Texten ja wohl deutlich hervor.

                        als Antwort auf: Stimmenhören #367166
                        Pia

                          Ich weiß die ICD-Codes für DIS garnicht auswendig, @Mond.

                          Ich habe mir das Foto wirklich nicht angesehen, was du vorhin gepostet und wieder gelöscht hast.

                          Und ja, mir schriebst du mal, dass du die Diagnose früher mal bekommen hättest, aber nicht glaubst, dass du die noch hast oder sie stimmt, wenn ich mich recht erinnere.

                          Im Wortlaut kann ich das nun nicht wiedergeben. Ist ja schon länger her. Vielleicht habe ich das falsch in Erinnerung.

                          Ich will aber nun nicht die PNs durchlesen und die hier auch selbstverständlich nicht im Forum gepostet haben.

                          Wenn du nun schreibst, du hättest eine DIS, dann ist das wohl so.

                          als Antwort auf: Stimmenhören #367160
                          Pia

                            Das habe ich ja auch nicht getan, jemand eine DIS abgesprochen @Lilya. Ich käme garnicht auf die Idee.

                            Wenn hier im Forum jemand eine DIS hat oder mehrere Personen, dann ist das wohl so, das heißt aber nicht, dass ich davon wissen müsste.

                            als Antwort auf: Stimmenhören #367158
                            Pia

                              Weil ich mir darüber nie Gedanken gemacht habe, @Lylia, ob wer hier im Forum vielleicht eine DIS haben könnte.

                              Ich könnte die eh niemandem diagnostizieren, weil ich weder Psychotherapeutin noch Psychiaterin bin und diagnostiziere grundsätzlich keine anderen Menschen, weil ich auch keine Ärztin bin. Selbst habe ich auch keine DIS.

                              als Antwort auf: Stimmenhören #367149
                              Pia

                                Ich habe mir deine Diagnosen auf dem Bild garnicht angesehen, @Mond und will auch nicht mit dir darüber diskutieren.

                                Ich bin weder deine Ärztin noch deine Therapeutin und deshalb schreibe ich dazu nichts.

                                Außerdem bist du nicht ich und ich habe eben völlig andere Dinge, mit denen ich mich beschäftige.

                                Wenn du meinst, schon wieder einen Streit hier vom Zaun brechen zu müssen, dein Problem. Ich beteilige mich nicht daran.

                                Was ich über DIS weiß oder nicht, kannst du garnicht wissen, weil ich wirklich nicht glaube, dass du hellseherische Fähigkeiten hättest. Ich habe jedenfalls keine.

                                als Antwort auf: Stimmenhören #367146
                                Pia

                                  @Mond: Ich meine dich garnicht, auch nicht, dass du eine DIS hättest und hatte und habe nicht vor, hier jemanden zu diagnostizieren. Weder dich noch Andere.

                                  Ich denke nicht, dass hier im Forum überhaupt jemand eine DIS hat. Edit: Hier hat wohl zumindest eine Person im Forum eine DIS, also vergesst den Satz bitte, der war unbedacht von mir, sorry.

                                  Ich habe keine DIS, definitiv nicht.

                                  Ich habe da meine persönlichen Erkenntnisse und Meinungen zu Traumafolgestörungen geschrieben. So sehe ich das.

                                  Das muss natürlich nicht bedeuten, dass das für dich oder andere Personen deren Meinung sein müsste. Ganz selbstverständlich nicht.

                                  Ich nehme mir doch ganz selbstverständlich auch nicht jede Meinung von Forenmitgliedern oder anderen Personen an.

                                  Ich habe es auch in den Stimmenhörer-Thread geschrieben und es gibt halt völlig unterschiedliche Ausprägungen und auch Auswirkungen von Traumafolgestörungen, völlig unterschiedliche.

                                  Das was ich geschrieben habe, ist ein Teil dessen, was ich persönlich darüber zur Zeit glaube. Das muss niemand anders glauben und muss auch nicht mein letzter Stand sein.

                                  Außerdem haben wir alle völlig unterschiedliche Lebenserfahrungen und sind völlig unterschiedliche Menschen. Selbstverständlich glauben oder wissen wir auch über verschiedene Themen durchaus was anderes.

                                  Wenn ich jetzt wahrheitsgemäß schreibe, dass es hier heftig regnet, glaubst du mir vielleicht nicht. Okay, dann wäre das so. Kein Grund zur Aufregung.

                                  • Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 6 Monaten von Pia geändert.
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