Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
20/06/2025 um 10:10 Uhr als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #406650
Ja unsere Pia ist sakrosankt. Immun gegen alle wirklichen Diskussionen wo man vom anderen etwas lernen könnte.
<hr />
Liebe Grüße DorisWas bitte, sollte ich lernen? Für mich persönlich unnötig viele Psychopharmaka einzunehmen oder große Risiken einzugehen und zu große Reduktionsschritte zu machen?
Klar lernte ich auch daraus von Anderen, aber dass ich genau das nicht tun sollte.Ich lerne die ganzen Jahre hindurch von genesenen Menschen, von Menschen, die durch risikominimiertes Reduzieren und Ausschleichen ihre Medikamente erfolgreich ausgeschlichen haben, von guten Psychiater:innen und Psychotherapeut:innen, guten Büchern und anderen Veröffentlichungen usw. genau das, was mir persönlich hilfreich ist.
Bevor du den Begriff Sakrosankt weiterhin, wie gegen mich, falsch verwendest, @Blaustern, könntest du hier bei Wikipedia lesen, was der Begriff eigentlich bedeutet:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sakrosankt
-
Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
Pia geändert.
20/06/2025 um 10:02 Uhr als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #406649In der Literatur zum Absetzen von Psychopharmaka findet sich auch des öfteren der Hinweis, dass es vielen (einigen?) Patienten, die risikominimiert absetzen, bei aller Vorsicht einfach nicht gelingt, den „letzten Krümel“ abzusetzen, sie also eine minimale Dosis beibehalten müssen
Ja, @Gargel und das kann eine Menge Gründe haben.
Vielleicht könnte dich u.a. deshalb auch der Petitionsaufruf und die Petition interessieren, die ich heute Morgen im bisher letzten Beitrag im Thread „Methoden zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka“ gepostet habe.
Ich finde, es ist eine sehr, sehr wichtige Petition. Ich habe sie samt Petitionsaufruf heute Morgen u.a. auch schon meiner Psychiaterin, den anderen Ärzt:innen in ihrer Praxis und dem Praxisteam dort geschickt, mit der Bitte, die Inhalte gerade in ihrer beruflichen Praxis zum Wohle ihrer Patient:innen zu beherzigen.
ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich da anderer Meinung wäre.
Und doch, viele Menschen schaffen Reduktionen ihrer Psychopharmaka nicht, weil sie zu große Reduktionsschritte machen.
Q.e.d.
Du redest da an mir vorbei, @Mowa und beweist damit nur, dass du dich nie ernsthaft mit risikominimiertem Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka beschäftigt hast.
Mir ist meine Zeit aber zu schade, mehr dazu zu erläutern, gerade weil du kein echtes Interesse an dem Thema hast, @Mowa.
Hallo @Mowa,
ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich da anderer Meinung wäre. Du liest vermutlich wenig bis nichts von dem, was ich im Forum schreibe und verlinke.
Anders kann ich mir deinen Beitrag an mich nicht erklären.
Selbstverständlich sollte man für sein (psychisches) Wohlbefinden ganz individuell was tun, um die Psychoseanfälligkeit zu minimieren. Das versteht dich wohl von selbst. Unter anderem steht auch dazu viel im Thread „Methoden zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka“ und vielen anderen Threads und Beiträgen von mir in diesem Forum.
Es geht bei solchen Methoden ja nicht um irgendwelche starren „technischen“ Anleitungen zum risikominimierten Reduzieren. Das sind ja keine „Gebrauchsanweisungen“.
Und doch, viele Menschen schaffen Reduktionen ihrer Psychopharmaka nicht, weil sie zu große Reduktionsschritte machen.
Liebe Grüße
Pia
20/06/2025 um 7:35 Uhr als Antwort auf: Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #406627Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – PsyAb
..
Diese Übersetzung der Petition stammt vom Team des Psyab.net, dem Selbsthilfeforum...Lest den Text möglichst über diesen ersten Link, weil darin alle Links enthalten sind, die dazugehören...Ich habe den Text komplett in diesen Beitrag kopiert, aber die Links wegen der Forensoftware hier herausgenommen, ihr wisst, in diesem Forum kann man pro Beitrag ja leider nur 2 Links oder Fotos posten...Hier der Link, Quelle, zur originalen Übersetzung mit allen weiterführenden Links des Team Psyab:....Hier der Orginaltext vom Psyab-Team ohne Links – ganz am Ende der Link zur Petition:
..
Die Verfasser dieser Petition sind selbst von einem schweren protrahierten Entzugssyndrom betroffen. Die Ziele der Petition sind die Öffentlichkeit/das medizinische Personal für die teils schwerwiegenden und lang anhaltenden Nebenwirkungen/Entzugssymptome von Psychopharmaka zu sensibilisieren, die notwendige Forschung anzuregen, die Entwicklung besserer Unterstützungssysteme für Patienten zu fördern, objektivere diagnostische Kriterien für psychische Störungen zu entwickeln und die Leitlinien für das Ausschleichen von Medikamenten zu aktualisieren.
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie
Petition an World Health Organization und an 8 weitere Entscheidungsträger*innen
(Gestartet von Rich And Amanda, am 28. Februar 2025)Übersetzung des Petitionsaufruf:
Einleitung
Dem psychiatrischen Gesundheitssystem und der pharmazeutischen Industrie mangelt es an Transparenz, da sie es weitgehend versäumen, alle möglichen Nebenwirkungen der langfristigen Einnahme von Psychopharmaka offenzulegen. Evidenzbasierte Absetzstrategien, langfristige Sicherheitsstudien und die Aufklärung der Öffentlichkeit über schwerwiegende Entzugssymptome sind unzureichend und werden absichtlich vermieden.
Seit der Einführung von Lithium zur Behandlung der bipolaren Störung in den späten 1940er Jahren wurde viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Medikamenten für viele psychiatrische Erkrankungen gesteckt. Das Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, DSM) wird mit jeder neuen Ausgabe erweitert und befindet sich derzeit in seiner 5. Das derzeit verfügbare Angebot an Medikamenten ist vielfältig und umfangreich. Sie werden als unentbehrlich und lebensrettend angepriesen, und für einige hat sich dies auch bewahrheitet. Es gibt jedoch auch eine andere Seite dieser Geschichte, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist.
Die Zahl der Menschen, die durch die unsachgemäße Verschreibung und das Absetzen dieser Medikamente erhebliche Schäden und langfristige Beeinträchtigungen erlitten haben, steigt rapide an. Diese Gruppe von Menschen wird vom Gesundheitssystem, der Pharmaindustrie und der Gesellschaft weitgehend unbeachtet gelassen. Die Verfasser dieser Petition sind zwei dieser Menschen. Wie Zehntausende andere leiden auch wir unter dem so genannten „protrahierten Entzug“, der auch als „postakutes Entzugssyndrom“ oder PAWS bezeichnet wird. Die von den Betroffenen berichteten Symptome sind vielfältig, weitreichend und schwerwiegend und können Monate oder Jahre andauern.
Eine Symptomliste ist auf der Website der Inner Compass Initiative zu finden (Link im obigen Link). Dies ist ein Syndrom, das typischerweise mit Benzodiazepinen (Medikamenten gegen Angstzustände) und in geringerem Maße mit Alkohol in Verbindung gebracht wird. Tatsache ist jedoch, dass so ziemlich jedes Psychopharmakon dies verursachen kann. Dies ist ein wesentliches Problem für die öffentliche Gesundheit und sollte sofort angegangen werden. Ich werde kurz auf unsere Geschichte eingehen und dann erörtern, warum diese globale Epidemie der Öffentlichkeit und unseren Gesundheitsbehörden unverzüglich mitgeteilt werden sollte.
Ich begann meine 30-jährige Geschichte der Einnahme von Psychopharmaka im Alter von 24 Jahren, als ich in der US-Marine als Kernkraftwerksbetreiber diente. Sowohl in den VA- als auch in den zivilen Krankenhäusern war ich Betroffener und Zeuge von Missbrauch durch das System, das mir eigentlich helfen sollte, aber stattdessen mehr Schaden anrichtete. Entscheidungen, die meine Behandler in Bezug auf die Änderung meiner Psychopharmaka trafen, führten dazu, dass ich wegen einer medikamenten- bzw. entzugsbedingten Hyponatriämie, Nierenproblemen und Herzproblemen auf der Intensivstation landete, was mich fast das Leben gekostet hätte.
Ich befinde mich jetzt im 4. Jahr von PAWS. Die meisten der schweren Symptome haben nachgelassen, aber ich leide immer noch unter schweren Schlafproblemen. Die Mitautorin, eine Krankenschwester/Pflegerin, die seit 15 Jahren im Gesundheitswesen arbeitet, ist seit 2 Jahren durch PAWS gehandicapt. Sie nimmt seit 2 Jahrzehnten SSRI ein und das schon seit dem Alter von 14 Jahren. Seit ihrem 18. Lebensjahr hat sie 6 erfolglose Versuche unternommen, die Antidepressiva mit Hilfe von Ärzten abzusetzen.
Wiederholte Entzüge im Laufe der Jahre wurden fälschlicherweise als „Rückfall von psychischen Problemen“ diagnostiziert, was zu einer Wiedereinnahme und der Verabreichung neuer Psychopharmaka führte. Leider ist dies ein sehr häufiges Szenario, weshalb wir für eine verstärkte Aufklärung kämpfen. Wir haben viele schwere Nebenwirkungen sowohl bei der Einnahme als auch beim Absetzen dieser Medikamente erlebt, darunter Typ-2-Diabetes, Schlafstörungen, Neuropathie, metabolisches Syndrom, Herzprobleme, Magen-Darm-Probleme, Funktionsstörungen des Nervensystems, Sehstörungen, Akathisie (Was ist Akathisie – Link im obigen Link) und vieles mehr.
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass diese Medikamente nur auf Rezeptoren im Gehirn wirken. Die gleichen Rezeptoren sind jedoch im ganzen Körper vorhanden, und dies ist die Ursache für weit verbreitete Symptome, die den Darm, das Nervensystem, das Herz, das Immunsystem und die meisten Organsysteme betreffen.Neben PAWS möchten wir auch auf andere schwerwiegende Nebenwirkungen aufmerksam machen, die häufig in der Entzugsphase von Psychopharmaka auftreten.
- 1) Es ist bekannt, dass die Toleranz gegenüber und der Entzug von Benzodiazepinen („angstlösende“ Medikamente wie Xanax und Ativan) einen Zustand hervorrufen, der als benzodiazepininduzierte neurologische Dysfunktion oder BIND (BIND Facts) bekannt ist.
- 2. Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme von Antidepressiva und der Entzug von Antidepressiva zu einer Post-SSRI Sexual Dysfunction (PSSD FAQ – Link im obigen Link) führen, die in einigen Fällen dauerhaft sein kann.
- 3. Antipsychotika, einschließlich der atypischen Antipsychotika, die heute u. a. gegen Schlafstörungen und Depressionen verschrieben werden, können bekanntermaßen Tardive Dyskinesien (TD) und Akathisie (AKA) verursachen. Dabei handelt es sich um beeinträchtigende Bewegungsstörungen, die mitunter dauerhaft auftreten können. Sie können auch als Entzugserscheinungen von Antidepressiva und Benzodiazepinen auftreten.
Bei TD kommt es zu sich wiederholenden, unkontrollierbaren, sich windenden Bewegungen des Körpers. Akathisie ist ein Zustand extremer Unruhe und Schrecken, begleitet von einem ständigen Bewegungsdrang. Aufgrund der Schwere der Symptome ist die Häufigkeit von Selbstmorden bei Akathisie sehr hoch. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier. (Tardive-Dyskinesie) (Akathisie) (Akathisia Alliance) Auch die drei Links findet ihr im obigen Link vom Psyab.net.
Menschen, die an solchen Störungen leiden, haben sicherlich schon festgestellt, dass es an medizinischem Fachwissen in diesem Bereich mangelt, und suchen vielleicht im Internet nach Unterstützung. Nicht nur, dass wir häufig allein damit zu kämpfen haben, auch unsere Freunde und Familienangehörigen sind ratlos, verstehen nicht ganz, was ihre Angehörigen durchmachen, und wissen nicht, wie sie wirksam helfen können.
Viele dieser Störungen lassen sich durch die richtige Reduzierung der Medikation weitgehend vermeiden. Die aktuellen FDA-Protokolle für die Dosisreduzierung sind sehr unspezifisch und die vorgeschlagene Dauer der Dosisreduzierung ist viel zu kurz. Ein angemessenes Absetzen von Medikamenten muss hyperbolisch und sehr langsam erfolgen, oft mit einer Rate von 10 % der aktuellen Dosis pro Monat oder weniger, wie in „The Maudsley De-Prescribing Guide“ von Mark Horowitz und David M. Taylor (Maudsley Deprescribing Guidelines) (Link im obigen Link) beschrieben. Dies ist derzeit in der medizinischen Fachwelt nicht allgemein bekannt und stellt eine wesentliche Ursache für das Leiden so vieler Menschen dar.
Derzeit hat die Website Surviving Antidepressants (Surviving Antidepressants) (Auch dieser Link im Originaltext vom Team Psyab) über 22.000 Mitglieder und wächst täglich. Benzobuddies (Benzo Buddies) (Link im o. Text) ist eine weitere Peer-Support-Website für diejenigen, die versuchen, von Benzodiazepinen loszukommen, und hat fast 32.000 Mitglieder. Es gibt Entzugscoaches, die eigenständig anderen dabei helfen, ihre Medikamente abzusetzen, und einige Entzugskliniken, die am Ende dieser Petition aufgeführt sind. Sie sind eine der wenigen Unterstützungsmöglichkeiten für Patienten, die sich im Entzug befinden oder Antidepressiva, Antipsychotika und Benzodiazepine absetzen wollen, die derzeit verfügbar sind.
Das muss sich ändern.
Zweck
Sinn und Zweck dieser Petition ist es nicht, ein Verbot von Psychopharmaka zu erwirken. Sie soll den vielen Menschen eine Stimme geben, die von diesem schlimmen Leiden betroffen sind und oft allein und ohne Unterstützung sind. Wir hoffen, die Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger in der US-Regierung, der Weltgesundheitsorganisation und der Regierungen auf der ganzen Welt zu gewinnen, damit der Prozess der angemessenen Erforschung und Behandlung dieser Störungen beginnt.
Mit dieser Petition wollen wir Folgendes erreichen:
1. Sensibilisierung der Öffentlichkeit/des medizinischen Personals
- Protrahiertes Entzugssyndrom (PWS) alias Post-Akutes Entzugssyndrom (PAWS)
- BIND (Benzo-Induzierte Neurologische Dysfunktion)
- PSSD (Post SSRI Sexuelle Dysfunktion)
- Tardive Dyskinesie (TD)
- Akathisie (AKA)
- Neurologisches „ Kindling “ ( Was ist kindling? ) durch wiederholte Verabreichung und Entzug von Psychopharmaka, fehlgeschlagene Absetzversuche, kalter Entzug, usw.
- Vollständige schriftliche Aufklärung über die oben genannten Risiken vor der Verschreibung (offizielles Dokument, das vom Patienten und vom Verordner unterzeichnet wird und Teil der Krankenakte ist)
2. Die notwendige Forschung anregen
- Veranlassung und Durchführung von Langzeitstudien (Jahre) mit Langzeit-Follow-up-Ergebnissen
- Veranlassung und Durchführung von Langzeitstudien (Jahre) über die Auswirkungen von Psychopharmaka auf die kindliche Gehirn-/körperliche Entwicklung
- Veranlassung und Durchführung von Forschung zur Entstehung von PWS / PAWS und möglichen Behandlungen
- Veranlassung und Durchführung von Untersuchungen zu Unterschieden im Verstoffwechseln von Psychopharmaka bei Männern und Frauen in Bezug auf Serumspiegel und Auswirkungen über den Menstruationszyklus hinweg
- Forderung, dass alle pharmazeutischen Studien, die durchgeführt werden, in einer zentralen Datenbank registriert werden, sobald sie eingereicht werden, und dass sie unabhängig von ihrem Ergebnis veröffentlicht werden.
- Die Regulierungsbehörden sollten verpflichtet werden, alle verfügbaren Studien (einschließlich fehlgeschlagener Studien) für die Zulassung eines Medikaments heranzuziehen, nicht nur die Studien der Industrie.
- Veranlassung und Durchführung neuer Studien unabhängig von pharmazeutischer Einflussnahme/Finanzierung
- Die Zulassungsbehörden sollten für NEUE Psychopharmaka keine Langzeitgenehmigung mehr ohne Langzeitstudien erteilen.
3. Förderung der Entwicklung besserer Unterstützungssysteme für Patienten
- Therapeuten/Betreuer/Sozialarbeiter müssen in lang andauerndem (protrahierten) Medikamentenentzug und in den Grundlagen der Medikamentenreduzierung geschult werden.
- ICD-10-Code sollte für PWS/PAWS/BIND erstellt werden
- Anspruch auf Erwerbsminderungsrente für die Dauer der Erkrankung für PWS/PAWS/BIND/TD/AKA
- Aufklärung und Sensibilisierung der Gesundheitsdienstleister in Bezug auf PWS/PAWS/BIND/TD/AKA und die Unterscheidung zwischen Entzug und Rückfall, damit die Patienten eine zeitnahe, angemessene Diagnose und eine qualitativ hochwertige Versorgung erhalten
- Verbot von Arzneimittelwerbung, da die USA und Neuseeland die einzigen beiden wohlhabenden Länder sind, die dies zulassen (Fernsehen, Radio, Printmedien, Internet, z. B. auf YouTube)
- Link im Originaltext: (Most High Incone Countries Ban Druc Adversiting)
4. Untersuchung der Gültigkeit der DSM-Diagnosekriterien
- Wie sich diese seit der Einführung von Psychopharmaka zugunsten einer verstärkten Verschreibungspraxis verändert haben
- Die derzeitigen diagnostischen Kriterien sind sehr subjektiv und unterliegen der Voreingenommenheit. Es müssen objektivere Instrumente entwickelt werden, um Fehldiagnosen zu vermeiden.
5. Aktualisierung der FDA-Richtlinien für das Ausschleichen von Medikamenten
- Maudsley-Leitlinien für die Absetzung von Medikamenten
- Ashton-Handbuch
- Patientenzentriertes Ausschleichen von Medikamenten
- Schulung der medizinischen Fachkräfte
- Zugang zu und Kostenübernahme für Apothekenrezepturen für kleinere Dosierungsschritte während des Ausschleichens
Die unzureichende Behandlung von psychischen Störungen durch unangemessene Verschreibungspraktiken hat Auswirkungen, die weit über den Einzelnen hinausgehen. Die Auswirkungen erstrecken sich auf die Familie, das soziale Umfeld, das Arbeitsleben und die Gemeinschaft im Allgemeinen. Die Betroffenen sind oft nicht in der Lage zu arbeiten, für ihre Familie zu sorgen, zur Schule zu gehen oder manchmal sogar sich selbstständig zu versorgen.
Die Folgen können über Monate bis Jahre hinweg zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung führen, und leider ist Selbstmord keine Seltenheit. Die Patienten gehen oft von Arzt zu Arzt, um herauszufinden, was so unglaublich schief gelaufen ist, und finden nichts, was sich feststellen oder behandeln ließe.
Viele werden als Hypochonder oder schlichtweg als Verrückte abgestempelt, was den Leidensdruck nur noch erhöht. Unzählige erhalten neue Medikamente zur Behandlung ihrer Symptome, die oft nicht wirken oder den Zustand verschlimmern.
Das kostet Zeit und Ressourcen in einem ohnehin schon überlasteten medizinischen System. Mit einer angemessenen Reduzierung durch geschulte Ärzte wäre ein Großteil dieses Leidens vermeidbar. Weitere Forschungen zu diesen Gesundheitsstörungen und zu den Langzeitergebnissen dieser Psychopharmaka könnten letztlich zu Behandlungen führen, die es den Menschen ermöglichen, ihre Gesundheit viel früher wiederzuerlangen.
Bitte setzen Sie sich mit uns für Veränderungen im psychiatrischen Gesundheitssystem ein, um unser Verständnis der Psychopharmakologie auf den neuesten Stand zu bringen und den damit verbundenen Gefahren zu begegnen. Zu viele Menschen leiden an PWS/PAWS/BIND/PSSD/TD/AKA und sind weitgehend auf sich allein gestellt, und sie brauchen Ihre Unterstützung. Bitte unterstützen Sie sie und unterzeichnen Sie diese Petition, um die Verantwortlichen zu ermutigen, die notwendigen Änderungen vorzunehmen, um diese Epidemie des stillen Leidens zu beenden. Wenn Sie die Petition unterzeichnen, können Sie uns gerne Ihre Erfahrungen oder andere relevante Informationen mitteilen.
Unten finden Sie eine Broschüre, die die Petition beschreibt. Über einen Link zu einer PDF-Datei können Sie das Dokument einsehen. Sie können das Dokument dann ausdrucken und verteilen, um die Petition bekannt zu machen und zu unterstützen.
Broschüre hier herunterladen – (Petitionsbroschüre PDF, auch dieser Link ist im obersten Link, im Originaltext, zu finden.
..
Hier geht’s direkt zur Petition und der Möglichkeit für euch, sie zu unterschreiben:..19/06/2025 um 20:59 Uhr als Antwort auf: Median-Klinik: Schwere Vorwürfe: Vater plötzlich todkranker Mann #406614Wieder gegen Psychiatrie, dass ist @Pia´s Programm !
<hr />
Hauptmedikation: Solian 200 mgWieder du gegen mich, mit wieder unhaltbarer Diffamierung, @Horst!
Das ist dein „Programm“.
Hast du nichts besseres zu tun, @Horst? Vielleicht dich mal mit deinen persönlichen Problemen beschäftigen und hinterfragen, was du so an völlig überflüssigem Bullshit im Forum postest und das Tag für Tag?
Missstände müssen aufgedeckt und beseitigt werden!
Das hat nichts mit „gegen Psychiatrie“ zu tun, kannst du das begreifen, @Horst?
Möchtest du irgendwann in solch einer Gerontopsychiatrie landen und so behandelt werden, @Horst, wie dieser alte Mann, um den es im Video geht? Ich jedenfalls nicht!
-
Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
Pia geändert.
19/06/2025 um 19:20 Uhr als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #406603Es würde mich nicht wundern, wenn @Pia ein Mitglied von Scientology ist ?!
<hr />
Hauptmedikation: Solian 200 mgDen Bullschit von dir hatten wir doch alles schonmal, @Horst.
Du weißt genau, dass ich nicht gläubig bin und keinerlei Religionsgemeinschaft(en) oder Sekte(n) angehöre.
Also spare es dir einfach, diesen und andere Threads mit deinem Bullshit zuzuspammen, deinen Diffamierungen, deiner Mobberei und Trollerei, @Horst.
Genieße lieber das schöne Wetter. 🌞
19/06/2025 um 18:24 Uhr als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #406597Ich glaube @Pia ist durchgehend am Lügen, ich glaube ihr kein Wort !
Du hast dir eben nie die Mühe gemacht, dich über risikominimiertes Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka zu informieren, @Horst.
Da helfen keine veralteten Schaubildchen weiter oder Diffamierungen gegen mich.
Steht dir ja frei, es nicht zu tun und dich nicht darüber zu informieren.
Ich habe mich sehr gut darüber informiert und wie schon mehrfach geschrieben, klappt es bei mir sehr gut!
19/06/2025 um 17:13 Uhr als Antwort auf: Niedrigst mögliche NL-Dosis, individuell ermittelt? #406591Schön, dass es dir wieder gut geht, @Mowa! 👍
Ich habe meine niedrigst mögliche NL-Dosis noch nicht gefunden und hoffe, die gibt es auch garnicht, so dass ich ganz ausschleichen könnte.
Seit einer Weile nehme ich 0,10 ml Solian Lösung, das sind genau 10 mg Amisulprid. Das entspricht laut ChatGPT etwa 0,25 mg Aripiprazol.
Die kleinschrittigen Reduktionen klappen bei mir gut, so dass ich dabei bleiben und weiterhin risikominimiert reduzieren werde. In den nächsten Tagen reduziere ich dann auf 9 mg Amisulprid, also 0,9 ml Solian Lösung.
Bei den risikominimierten, kleinschrittigen Reduktionen ist natürlich Geduld gefragt, es dauert einfach seine Zeit, aber ich komme sehr gut damit zurecht. Entzugserscheinungen psychischer Art hatte und habe ich keine.
Vor ein paar Wochen hatte ich ein paar Tage lang Händezittern, das war nicht gerade angenehm, aber dann ist diese Entzugserscheinung zum Glück wieder ganz verschwunden.
Vor ein paar Tagen hatte ich einen leichten Tremor im rechten Daumen für 2 Tage, der zwischendurch auftrat, also mit Unterbrechungen, nicht ganztägig und dann vollständig wieder verschwunden ist.
Vor etwa 8 Monaten konnte ich 2 Nächte hintereinander nicht schlafen, trotz dem Baldrian, den ich jeden Abend nehme, schlief dann aber gegen 4, 5 Uhr ein und verschlief den ganzen nächsten Tag bis etwa 18:15 Uhr, konnte dann die Nacht auch durchschlafen und seitdem kann ich wieder jede Nacht gut schlafen.
Solche Entzugserscheinungen können durchaus vorkommen, der Körper, die Rezeptoren, müssen sich ja auf jede neue Dosis erst einstellen, ganz biologisch. Bei risikominimiertem, kleinschrittigem Reduzieren muss der Körper nicht soviel Anpassungsarbeit leisten und kann es einfach schneller bewerkstelligen, als wenn man größere Reduktionen macht.
Man kann sich vorstellen, dass zum Beispiel eine kleine Schürfwunde viel schneller verheilt, als wenn man eine größere, tiefe Wunde hätte. Der Körper benötigt eben eine gewisse Zeit, um „Reparaturarbeiten“ vorzunehmen.
Ähnlich ist es auch bei Reduktionen von Psychopharmaka. Der Körper kann mit kleinen Reduktionen einfach besser klarkommen und die nötigen „Arbeiten“ selbstständig hinbekommen, als wenn man größere Reduktionen von Neuroleptika oder anderen Psychopharmaka vornimmt und so sind Entzugserscheinungen oft leichter und schneller wieder weg und überstanden, als bei größeren Reduktionen.
Gerade im unteren Bereich von Dosierungen macht es Sinn, noch kleinschrittiger vorzugehen, weil im Verhältnis zu höheren doch noch ziemlich viele Rezeptoren blockiert sind. Das Verhältnis ist nicht linear, darum macht hyperbolisches Ausschleichen wirklich Sinn.
Ich kann allen Menschen, die Neuroleptika oder andere Psychopharmaka reduzieren oder ausschleichen möchten, wärmstens empfehlen, sich gut über risikominimiertes Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka zu informieren.
Die meisten Psychiater:innen und andere Ärzt:innen kennen sich damit leider immernoch nicht aus, weil sie es in ihren Ausbildungen nicht lernen.
Es gibt aber inzwischen schon etliche gute Psychiater:innen und andere Ärzt:innen, die sich (sehr) gut damit auskennen. Man muss sie aber wirklich suchen oder sich selbst gut darüber informieren und es dann mit den eigenen Ärzt:innen besprechen, man kann ihnen bei Interesse ja auch gutes, bewährtes Informationsmaterial selbst zur Verfügung stellen. Manche Ärzt:innen sind durchaus offen dafür.
Eine Sammlung von bewährtem, kostenlosen Informationsmaterial findet ihr zum Beispiel in meinem Thread zum Thema:
Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka
..
Es gibt etliche Selbsthilfegruppen, die ihr im Internet oder den „sozialen Medien“ finden könnt, wo es Menschen gibt, die sich sehr gut mit risikominimiertem Reduzieren und Ausschleichen von verschiedenen Psychopharmaka und Entzugserscheinungen auskennen, wo ihr Unterstützung damit finden könntet.
In Deutschland u.a. das http://www.psyab.net , das größte deutschsprachige Selbsthilfeforum zum Thema. Die Teilnahme am psyab.net ist auch kostenlos. Dort findet ihr auch schon viele Infos im öffentlichen Bereich des Forums, ohne euch anmelden zu müssen.
Gerade in einem Café gefunden:

Ich bin es leid, mein Leid zu klagen – doch noch mehr leid, es zu ertragen.
<hr />
wir können alle nicht wissen, wer wir sind …
Du hast allein mit diesem einen einzigen Beitrag den Moderator, Professor Klimke, @Admin450, mit 297 Mails gespammt, @Horst.
Ich nutze kein Quote für die Spammerei von @Horst, hier deshalb die Screenshots:



Du kannst wohl nicht anders, als zu trollen, zu mobben und zu spammen, @Horst.

Du bist meine große Lehrmeisterin, Trollen, Mobben und Spammen hast Du hier eingeführt !
<hr />
Hauptmedikation: Solian 200 mgIch habe noch niemals getrollt, gemobbt oder gespammt, das ist die auch völlig bewusst, @Horst!
Du kannst wohl nicht anders, als zu trollen, zu mobben und zu spammen, @Horst.
„Normal“ geht wirklich anders, @Horst!
Lieber @Admin450 , es nervt ziemlich, dass P. immer @Admin450 schreibt , obwohl ich denke, dass wenn man @Admin450 schreibt Sie das gar nicht erreicht, habe ich da recht sehr geehrter @Admin450 ?
<hr />
Hauptmedikation: Solian 200 mgDarauf spekulierst du wohl, dass den @Admin450 deine Diffamierungen und andere Angriffe gegen mich nicht erreichen, @Horst.
-
Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von
-
AutorBeiträge