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Tut mir leid für dich, @Paulahier, dass du es da nicht gut getroffen hast, auch mit der Zimmerkollegin.
Hier die Klinik, in die ich gehen könnte, ist leider grottenschlecht, darum werde ich den Wechsel ambulant machen und lieber zuhause bleiben.
Mein Psychiater hat eine Notfallhandynummer und Email und ich kann, falls ich Symptome bekomme, jederzeit ohne Termin hin.
Immerhin hattest du leckere Brownies. ;)
Wie lange hattest du denn ursprünglich vor, in der Klinik zu bleiben?
Ich wünsche dir jedenfalls, dass die Nebenwirkungen wieder aufhören und das schnell und du heute Nacht gut schlafen kannst.
LG Pia
Hi @Paulahier,
Müdigkeit, Sedierung und Benommenheit klingt übel. Die Nebenwirkungen hatte ich aber lange von den höheren Dosierungen Xeplion.
Vielleicht liegt es ja bei dir jetzt auch daran, weil du im Moment durch die Kombi beider NL ziemlich hoch dosiert bist. Ja, das ist schwer zu ertragen und Emotionslosigkeit stelle ich mir auch echt schwer zu ertragen vor.
Hmm, dann nochmal eine Spritze Xeplion, darüber muss ich erst nachdenken und falls mein Doc mir die Tropfen aufschreibt, wovon ich ausgehe, erstmal ein paar Tage Test dafür abwarten.
Ist ja gut, dass du doch ein paar Therapien hast. Sonst gehen die Tage in der Klinik auch nur zäh wie Kaugummi rum.
Hast du denn ein gutes Zimmer bekommen und nette Zimmerkolleginnen?
Danke und einen schönen Abend.
LG Pia :bye:
Hallo @Paulahier,
ja, das ist mir klar, dass Xeplion nicht wirklich ähnlich wie Abilify ist.
Der niederländische Psychiater und Forscher Dr. Peter C. Groot hat die Taperingstrips zusammen mit dem Apotheker der niederländischen Rosenapotheke und anderen Ärzten und Forschern erfunden, weil er selbst damals ein AD nicht absetzen konnte. Die Taperingstrips gibt es nun schon seit 2010, glaube ich und die Hersteller haben inzwischen natürlich viel Erfahrungswissen, weil die Personen, die reduzieren, ja auch immer so Rückmeldungszettel bekommen, damit die Reduzierung immer individuell angepasst werden kann.
Da die eben soviel Erfahrungswerte haben, würde ich mich persönlich zunächst an diese Umrechnung halten.
Wenn ich ersatzlos ausschleichen wollte, würde ich in den sauren Apfel beißen und auf Risperidon Tropfen umstellen, um damit auszuschleichen.
Wenn ich die Umrechnung bei den Taperingstrips annehme, dann wäre ich äquivalent zu 25 mg Paliperidon alle 28 Tage bei 2,2321428571 mg Aripiprazol pro Tag.
Da ich mit Aripiprazol beginnen würde, während ich noch Xeplion habe, würde ich auch erstmal testen, ob ich es vertrage.
Wenn ich von dem oben genannten Wert 10 % abziehe, wie das ja für risikominimierte Reduktionen bei Psychopharmaka empfohlen wird, wären das 2,008928… mg.
So habe ich mich heute entschlossen, das Wagnis einzugehen und nächste Woche auf Aripiprazol 2 mg zu wechseln, sofern mein Psychiater mir nächste Woche die Tropfen aufschreibt.
Dann hätte ich noch 9 Tage, bis die nächste Spritze fällig wäre und eben diese Tage zum Test, ob ich das Aripiprazol vertrage und zur Entscheidung, ob ich das Depot dann absetze.
Ich bin aber sehr gespannt darauf, was du weiter berichtest.
Geht es dir heute besser als gestern?
Ist ja wirklich blöd, dass die meisten Therapien zurzeit in der Klinik ausfallen.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
LG Pia :bye:
Ja, @Ludwig, es ist eben auch bei jedem Wechsel ein anderes Medikament, was eben auch ein anderes Wirkprinzip an den Rezeptoren hat. Man kann versuchen, ob man einfach wechseln kann und hoffen, dass es klappt.
Irgendeinen Anhaltspunkt muss man ja bei Wechsel schon berücksichtigen.
Ich bin keine Hellseherin, drum versuche ich es wenn, mit der Äquivalenz mit der Angabe der Rosenapotheke.
Sonst habe ich trotz Recherche noch keine einigermaßen genaue Berechnung gefunden.
Ob ich den Wechsel dann vertrage, kann ich wohl nur durch testen herausfinden und ob die Dosis ausreicht.
Ich will nur nicht gleich mal eben bei einem Wechsel höher dosiert werden.
Vor Monaten hat mir mein Arzt zum Wechsel mal eben schnell 5mg-Tabletten Aripiprazol aufgeschrieben und hätte mich also völlig unnötig um mehr als das Doppelte hochdosiert.
Da ich aber seit mehr als 4 1/2 Jahren kein Symptom habe, will ich mich natürlich nicht hochdosieren lassen.
Bei mir wird leider beim Arzt nie der Wirkspiegel kontrolliert.
Danke für deine Antwort, liebe @Paulahier,
es klingt ja irgendwie unlogisch, was dein Dr. gesagt hat, dass nach vier Wochen der Wirkspiegel stark abfällt und sich der wenige Rest dann so viel langsamer abbaut, aber Fakt ist wohl, dass es leider noch sehr lange nach Absetzen im Körper bleibt.
Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich mache. Vertragen und ertragen will ich das Xeplion nicht unbedingt länger und ich bin ja schon seit über 2 1/2 Jahren auf 25 mg. Umgerechnet sind das knapp 2,5 mg Aripiprazol.
Vielleicht mache ich auch erst eine Traumatherapie und schleiche dann langsam aus oder begleitend.
Da ich zum Ausschleichen eh umstellen muss, überlege ich noch, obwohl es riskant bei mir ist, auf Aripiprazol umzustellen, es vielleicht doch zu tun. Ich will auf jeden Fall ein NL haben, auf das ich im Notfall zurückgreifen kann oder es gleich in niedriger Dosierung weiternehmen kann und bei Symptomen erhöhen.
Ich würde nicht so schnell reduzieren oder evtl. ausschleichen, wie mit den Taperingstrips.
In Betracht käme ja noch Risperidon, aber dann habe ich den praktisch selben Mist wie Xeplion.
Ich habe nächste Woche einen Termin bei meinem Psychiater und spreche das mal an. Dann bräuchte ich ja Aripiprazol Tropfen, um damit langsam runterzudosieren. Das ginge auch mit der Wasserlösemethode und den Tropfen.
Ich denke auch, dass es nach dem ersten Tag wahrscheinlich nicht so klar sein kann, ob man ein Medikament verträgt.
Dann wünsche ich dir, dass du das Aripiprazol gut verträgst und mit den 5 mg auskommst.
Ich hatte ja zu Beginn 150 mg Xeplion und gebraucht habe ich die hohe Dosis bestimmt nicht.
Danke, ich wünsche dir auch alles Liebe. Schlaf gut!
LG Pia
Guten Abend @Paulahier,
das kann ich mir vorstellen, dass du dich nun mit 5 mg Aripiprazol zusätzlich zum Xeplion so fühlst.
Weißt du, dass 0,5 mg Xeplion 1,25 mg Aripiprazol entsprechen?
Ich habe diese Info von der Seite taperingstrip.de im Menü unter Verschreibung findest du Paliperidon. Da kann man sich das PDF runterladen und darin steht die Umrechnung.
Die Regenbogenapotheke in Holland stellt diese Taperingstrips zur Reduzierung und zum Ausschleichen von Psychopharmaka her.
Da ich selbst gern von dem Xeplion weg will, weiß ich das zufällig.
Soweit ich in Erinnerung habe, hast du Xeplion 75 mg?
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, würden 75 mg Xeplion alle 28 Tage 6,6964285714 mg Aripiprazol pro Tag entsprechen.
Ich schreibe dir das nur, falls du das nicht weißt. Ich weiß ja nicht, ob du dich höher dosieren lassen willst als mit dem Xeplion bisher oder eher etwas reduzieren willst, da du ja das Xeplion in der vollen Stärke noch ca. 3 Wochen im Körper hast und laut Hersteller bleibt Xeplion mindestens 4 Monate im Körper.
Der Professor Jim van Os schreibt sogar, dass Xeplion noch mindestens 6- 9 Monate nach Absetzen nachweisbar ist, bei manchen Menschen sogar noch ein Jahr.
Ich vermute, weil du Aripiprazol einschleichen geschrieben hast, dass du dann auf 10 mg gehst? Das wäre dann ja einiges mehr, als du bisher an Paliperidon hattest.
Vielleicht wäre es ja eine Überlegung, eben weil du das Paliperidon noch eine ganze Weile im Körper hast, nun etwas zu reduzieren, also vielleicht bei 5 mg Aripiprazol zu bleiben?
Ich schreibe dir das nur, weil die in Kliniken meist ziemlich hoch dosieren.
Ich will dir da natürlich nicht reinreden.
Ich wünsche dir alles Gute für deinen Klinikaufenthalt und die Umstellung.
Schönen Abend dir.
LG Pia :bye:
26/10/2022 um 6:41 Uhr als Antwort auf: Welttag Stimmenhören 2022 – Keine Macht den Stimmen? Video/ Mitschnitt #245236Gerne, @Leo. Ich fand das Buch von Robin Timmers ziemlich gut, außerdem ist es leicht verständlich geschrieben. Ich kann es empfehlen.
25/10/2022 um 20:08 Uhr als Antwort auf: Welttag Stimmenhören 2022 – Keine Macht den Stimmen? Video/ Mitschnitt #245212Das Buch von Robin Timmers:
„Leren Omgaan met Stemmen Horen
En op herstel en emancipatie gerichte benadering“
Titel auf Deutsch übersetzt:
„Umgang mit Stimmen hören lernen
Ein Ansatz, der auf Genesung und Emanzipation gerichtet ist“
„Stimmen zu hören ist ein besonderes Erlebnis. Wenn Sie Stimmen hören, hören Sie eine oder mehrere Stimmen, ohne dass ein Ton oder eine Tonquelle in der Umgebung vorhanden ist. Andere Leute hören diese Stimme oder Stimmen nicht. Solche besonderen Erlebnisse sind alltäglich und werfen viele Fragezeichen auf. Stimmenhörer und ihre Familien sowie Pflegekräfte und Forscher fragen sich: „Wer oder was sind diese Stimmen?“, „Was sind mögliche Ursachen?“, „Was ist die richtige Unterstützung für das Hören von Stimmen?“ und vor allem „Wie kann ich Bewältigung?“ In diesem Buch diskutiert Robi Timmers alle Aspekte des Stimmenhörens in verständlicher Sprache. Anhand des auf Genesung und Emanzipation abzielenden Ansatzes „Dealing with Hearing Voices“ räumt er mit einigen Missverständnissen auf. Dieses Buch gibt keine vorgefertigten Antworten. Sie finden jedoch nützliche Werkzeuge und Informationen, um Ihren eigenen Weg zu finden, das Hören von Stimmen zu verstehen und damit umzugehen. Robin Timmers (1976) hört seit 2001 selbst Stimmen. Seit 2009 hat er sich zu einem erfahrenen Experten der internationalen Stimmhörbewegung und der Genesungsbewegung entwickelt. Als solcher arbeitet er seit 2012 im Hearing Support Center Stemmen des Bureau Herstel RIBW Nijmegen und Rivierenland, das vom Hearing Center Stemmen gegründet wurde.“
Text Quelle bol.com, übersetzt mit Smartphone
Hier findet ihr das Buch zum kostenlosen online lesen und zum Download:
(Man kann sich das Buch ja leicht mit dem PC, Smartphone oder Tablet übersetzen lassen.)
Ich habe das Buch gelesen und finde es wirklich gut.
Edit: Die überarbeitete Auflage des Buches erscheint am 02. November 2022. Ob das Buch dann auch kostenfrei zum online lesen oder Download angeboten wird, weiß ich nicht.
25/10/2022 um 19:49 Uhr als Antwort auf: Welttag Stimmenhören 2022 – Keine Macht den Stimmen? Video/ Mitschnitt #245207Gerne, Floeckchen.
25/10/2022 um 18:59 Uhr als Antwort auf: Welttag Stimmenhören 2022 – Keine Macht den Stimmen? Video/ Mitschnitt #245197Hier noch Informationen zum Welttag Stimmenhören 2022 in Linz, Österreich und dem oben verlinkten Video:
An die achtzig Teilnehmer*innen besuchten den öffentlichen Vortrag am 29. September im Wissensturm Linz. Aus mehreren österreichischen Bundesländern, sowie aus Deutschland fanden sich Betroffene, Angehörige, Professionist*innen und Interessierte ein. Besonders freuten wir uns über die Teilnahme der Schüler*innen des Khevenhüller Gymnasiums aus Linz.
Es berichtete Robin Timmers aus den Niederlanden über seine persönlichen Erfahrungen als Betroffener und den selbstermächtigten und beeindruckenden Weg zum Berater, Lehrer und Begleiter stimmenhörender Menschen. Timmers arbeitet heute als Psychologe, ist Gründer des Hearing Voice Centre in Nijmegen und unterrichtet an einer Fachhochschule psychische Gesundheit.
An der Tagung, inklusive Erfahrungsaustausch und Arbeitskreise beteiligten sich am 30. September an die fünfzig Personen. Mittags las Barbara Koller aus ihrem neuen Buch.
Die gesamte Veranstaltung wurde achtsam von Dipl. Päd.in Rina Roider-Lommers übersetzt.
Wir bedanken uns bei Dorf TV für den Mitschnitt!
Mehr Info zum Thema Stimmenhören finden Sie HIER: Intervoice Oberösterreich
Quelle: http://www.exitsozial.at/das-war-der-welttag-stimmenhoeren-2022/
Das ist mir klar, @Ludwig. Ich habe ja auch nichts von 45 mg geschrieben, sondern nur darauf aufmerksam gemacht, dass es Risperidon auch in der Dosis von 0,25 mg in Tablettenform gibt.
Ich bin auf der Suche, wieviel Risperidon 25 mg Paliperidon alle 28 Tage pro Tag entspricht. Dazu habe ich leider noch nichts brauchbares gefunden, aber daher wusste ich, dass es auch 0,25 mg Tabletten Risperidon gibt.
Wenn aber viele Betroffene mit 0,25 mg oder 0,5 mg Risperidon pro Tag auskommen, sind 6 mg oder gar 16 mg doch extrem viel mehr.
Ich will das Paliperidon eventuell mit Risperidon ausschleichen, weil ich es nicht vertrage und kein Risiko eingehen will.
@Ludwig: Risperidon gibt es von verschiedenen Herstellern auch in der Dosis 0,25 mg, als nicht wirkstoffgleich teilbare Tabletten.
Das die Gedanken, dass andere Menschen deine Gedanken hören könnten, dich zusätzlich zu den Stimmen belasten, das glaube ich.
Ich habe schon viel von Stimmhörern gelesen und gehört. Wie dir schonmal geschrieben, habe ich zwei Freundinnen, die Stimmen hören. Die Eine nimmt ein Neuroleptikum, die Andere keine Psychopharmaka.
Du wirst es mir leider nicht glauben, aber kein Mensch kann von anderen Menschen die Gedanken hören, Arvisol. Auch von denen nicht, die Stimmen hören.
Ich habe schon so eine Präsentation für Arztschulungen von dem Dr. Hahn gelesen, @Ludwig. Der plädiert ständig dafür, gleichzeitig mehrere Neuroleptika zu geben. Omniamed, die Fortbildungen für Ärzte anboten, wo Dr. Hahn Dozent war, hat sich wegen scharfer Kritik der Ärztekammer, weil die von Pharmaunternehmen gesponsert wurden, aus dem Geschäft zurückgezogen.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
Pia geändert.
Das Zeldox kann mit Lithium zusammen erhebliche Wechselwirkungen zur Folge haben.
Du schreibst, du willst das Risperdal erhöhen, obwohl es bei dir Depressionen macht. Das verstehe ich nicht. Unabhängig davon, dass alle Psychopharmaka schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen und Spätfolgen haben können.
Es gibt viele Betroffene, die trotz Psychopharmakaeinname weiterhin Stimmen hören.
Ich verstehe gut, dass die Stimmen dich belasten. Vielleicht ist es für dich eine Option, dich darüber zu informieren, wie du besser mit den Stimmen umgehen könntest. Es gibt darüber ja etliche Bücher und auch kostenlose Hilfen, auch online, von langjährigen erfahrenen Experten. Kein Schema F. Die Stimmen und die Inhalte, was sie sagen, sind ja bei jedem Betroffenen individuell und die Lebensgeschichte und Lebenssituation. Das wird von den erfahrenen Experten auch ganz wichtig genommen.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
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