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Ja, das denke ich auch mit dem Sportverein. Puuh, 5 verschiedene Psychopharmaka würde ich aber körperlich nicht verkraften @Sommer. Mir reicht schon eins und vor der Einnahme war ich immer völlig fit.
Das habe ich in den Medien auch schon sehr oft mitbekommen, @Sommer und ich bin froh, dass ich sowas nie bekommen habe.
Na ja, das Medikinet nimmst du ja offenbar schon länger nicht mehr, @Sommer und brauchst es offenbar nicht. Ich hab das auch schon länger mitbekommen, dass Ritalin und Medikinet und ähnliche Medikamente zu Hauf verschrieben werden.
In dem ganzen Thread hat niemand vom Weglassen der Medikamente geschrieben.
Ja, mit Werbung für hohe Dosen Psychopharmaka und sein Buch darüber. Ich persönlich halte nichts von dem Dr. Dreher. Es gibt zum Glück auch andere Psychiater und Forscher, die meiner Meinung nach besser aufklären.
Das ist der selbe Dr. Dreher von Psychiatrie to go, der Arzneimittelwerbung macht, gezielt für Psychopharmaka.
30/10/2022 um 15:06 Uhr als Antwort auf: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Psychose weiter-vererbt wird ? #245936Gerne, @Arvisol. Schönen Sonntag dir.
30/10/2022 um 15:03 Uhr als Antwort auf: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die Psychose weiter-vererbt wird ? #245933Hier eine neuere Studie dazu, @Arvisol. Die Studie ging über 10 Jahre, bis zum Sommer 2020:
Gene bei psychischen Leiden nicht wichtig – UMC Utrecht (Studie)
Hallo liebe @Paulahier,
das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Das Herzstolpern macht ja auch Ängste.
Ich hatte das von Olanzapin, von Risperidon und auch vom Xeplion. Seit Jahren nehme ich deswegen einen Betablocker morgens und abends.
Vor der Einnahme von Neuroleptika hatte ich nie Herzprobleme und deswegen habe ich auch so Schiss, zu wechseln und gleichzeitig zwei NL zu nehmen.
Schlaflosigkeit habe ich seit etwa April letzten Jahres als Nebenwirkung vom Xeplion. Seitdem nehme ich jeden Abend Baldrian zum Schlafen. Ein zweites NL zum Schlafen, Pipamperon, hat mein Psychiater mir zwar damals verschrieben, aber ich habe es noch nie genutzt. Er weiß, dass ich Baldrian nehme und findet es gut.
Er sagt, wenn ich trotz dem Baldrian mal wieder ein, zwei Nächte nicht schlafen kann, soll ich es mit einer halben Tablette Pipamperon probieren.
Das du vermehrt komische, unangenehme Gedanken hast und Ängste, psychotisch zu werden, ist natürlich auch schlimm.
Ich weiß auch nicht, ob das vom Aripiprazol kommen kann. Ich habe aber schonmal gelesen, dass es paradox wirken kann, wenn man Pech hat.
Klingt ja leider nicht doll, wie es dir geht. Gut, dass du jetzt erstmal bei deinen Eltern bist.
Ich würde das auch erstmal mit deinem Arzt besprechen. Gut, dass du gut auf dich achtest.
Ein Dr. Jan Dreher betreibt die Seite Psychiatrie to go. Ich habe da nur den einen Artikel gelesen, den ich nicht verlinken darf, da Copyright, schreibt der Mann auf der Seite.
Ich kann den aber auch nicht empfehlen. Er empfiehlt ziemlich hohe Dosierungen.
Den Artikel findest du leicht, indem du einfach Aripiprazol und Psychiatrie to go bei Google eingibst.
Das ist ja ziemlich enttäuschend, wie es dir nun geht, leider.
Schlaf ist auch so wichtig.
Hast du denn das Chlorprothixen auch neu, oder nimmst du das schon länger?
Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und dass du mit deinem Psychiater gute Lösungen mit erheblicher Verbesserung deiner Situation findest.
Vielleicht bemerkst du ja bis Dienstag auch schon Besserung ohne das Aripiprazol.
Danke, ja, die Ausstellung war wirklich schön.
Trotz allem einen schönen Sonntag dir.
Liebe Grüße Pia
Edit: Ich habe gerade bei Wikipedia über Chlorprothixen gelesen. Das Zeug ist ja auch nicht gerade ohne.
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
Pia geändert.
Guten Morgen liebe @Mowa,
ja, das überlege ich mit der Traumatherapie. Allerdings sind die Wartezeiten hier in der Gegend bei 3 Jahren und so lange will ich mit einem Wechsel wirklich nicht warten.
Ich habe ja inzwischen eine andere Lebenssituation und habe ja problemlos von 150 mg Xeplion in Schritten auf 25 mg Xeplion reduziert und bin schon seit über 2 1/2 Jahren bei dieser Dosis und habe seit über 4 1/2 Jahren kein Symptom mehr.
Es ist ja nicht so, als hätte ich mich selbst nicht persönlich auch psychisch weiterentwickelt und aus den Situationen auch ganz praktisch heraus.
Ich verharre ja nich starr in dieser alten Situation, durch die ich psychotische Symptome bekam und für die ich nichts konnte.
Ich hatte mich früher, bevor ich erkrankte, nicht mit psychischen Leiden beschäftigt. Das habe ich aber inzwischen getan und natürlich mit Möglichkeiten zur Genesung.
Darum denke ich, dass ich den Wechsel durchaus riskieren kann. Die Reduktion mit dem Wechsel sind ja auch nur etwa 10 % und ich habe ja leider noch längere Zeit gleichzeitig Paliperidon im Körper, so dass ich denke, dass es, wenn überhaupt, nur eine ganz minimale Reduktion ist und ich werde natürlich auf jede Veränderung achten und mögliche Symptome und könnte ja durchaus höher gehen mit der Dosis. Das wäre mit dem Aripiprazol ja alles viel einfacher zu handhaben, als mit dem Xeplion.
Die chemische Zwangsjacke ist bei mir vom Xeplion so stark geworden, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin und ich will mein Leben leben wie ich es will und möglichst wenig Einschränkungen durch Medikamente und nicht erst ewig auf einen Therapieplatz warten und ich will mich auch nicht nur auf einen Therapeuten verlassen. Mir sind die Ursachen ja klar, warum ich damals psychotische Symptome entwickelte und auch, was ich heute anders machen würde, in der damaligen Situation.
Ich war auch vor meiner Erkrankung immer eine sehr selbstständige Frau und beruflich und privat sehr aktiv und nun bin ich durch das Xeplion körperlich so dermaßen eingeschränkt, was ich nicht weiter hinnehmen will und erhoffe mir durch den Wechsel aus dieser fürchterlichen körperlichen Schwäche und der so schnellen Erschöpfung endlich wieder rauszukommen.
Daraus kann mir nur der Wechsel zu einem anderen Neuroleptikum helfen und kein Therapeut, oder eben absetzen. Ersatzlos absetzen ist mir zu riskant.
Zu deiner Antwort an Nichtraucher stimme ich dir vollkommen zu.
Schön mit eurem Gartenprojekt. Ich bin so ein Gartenfan, mir hat Gartenarbeit immer viel Freude gemacht, auch wenn es oft viel Arbeit war.
Danke, ich wünsche dir auch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Pia :bye:
Guten Morgen liebe @Paulahier,
wie geht es dir denn inzwischen?
Ja, das ist alles wichtig.
Das ist leider das Problem bei Neuroleptika, dass man vorher nie wissen kann, wie es bei einem selbst wirkt. Der Beipackzettel von Aripiprazol hat mich bisher davon abgehalten, es zu testen.
Nein, das stimmt, du hast mir nichts empfohlen. Die Idee, das Xeplion noch einmal zu nehmen, weil ich ja nur noch wenige Tage habe, bis die nächste Spritze fällig wäre, habe ich überdacht und auf Psychiatrie to go gelesen, dass das Aripiprazol den Wirkspiegel wohl erst nach zwei bis drei Wochen erreicht.
Ich will natürlich auf keinen Fall einen Rückfall riskieren und würde dann lieber in den sauren Apfel beißen und das Xeplion noch einen Monat länger nehmen. Ich bespreche das am Mittwoch mit meinem Psychiater.
Vor Monaten hatte er mir 14 Tabletten Aripiprazol zum Test, 14 Tage bevor die nächste Spritze fällig war, aufgeschrieben.
Daran hatte ich bei meinem Durchringen, das Aripiprazol nu doch testen zu wollen, nicht gedacht, darum lieben Dank für die Anregung.
Vielleicht fange ich dann erst etwas später mit dem Aripiprazol an, um nicht so lange beide Medikamente gleichzeitig zu nehmen.
Ich habe auch von den anderen atypischen Neuroleptika schon die Beipackzettel im Internet gelesen. Für mich waren die auch alle abschreckend.
Na ja, wenn ich nach den Beipackzetteln gehe, will ich natürlich keins. Die Schwäche und so schnelle Erschöpfung vom Xeplion halte ich wirklich nicht mehr aus.
Gestern war ich auf einer internationalen Naturfotografieausstellung. Die Fotos waren wieder faszinierend. Danach war ich aber wieder völlig erledigt und heute auch, obwohl ich gut geschlafen habe. Das wird heute wohl ein Tag werden, den ich zum großen Teil auf dem Sofa verbringen muss, leider.
Bei mir wirkt das Xeplion wie eine chemische Zwangsjacke und ich hoffe sehr, dass ich mit dem Aripiprazol wieder mein Leben leben kann.
Das wünsche ich dir auch, dass die Umstellung gut klappt und du dich mit dem Aripiprazol wohl fühlst und keine Nebenwirkungen und Einschränkungen hast.
Falls du das Xeplion noch einmal nimmst, wäre das wohl eine Überlegung mit deinem Psychiater zusammen wert, ob du dann auf die 50 mg wechselst, denke ich, da du ja vom Xeplion weg willst.
Ich wünsche dir trotz Klinik einen möglichst schönen Sonntag.
LG Pia :bye:
Guten Abend, liebe @Mowa,
du machst mir mit all deinen Aktivitäten und deinem 1 mg Aripiprazol Mut.
Ich habe mir jetzt vorgenommen, Ende nächster Woche vom Xeplion auf 2 mg Aripiprazol umzusteigen.
Die 25 mg Xeplion alle 28 Tage, die ich habe, sollen äquivalent zu 2, 23 mg Aripiprazol sein und so werde ich den Wechsel nun zu 2 mg Aripiprazol wagen und hoffe, das klappt und dass ich mir dann endlich nicht mehr wie mit chemischer Zwangsjacke vorkomme.
Danke, ich wünsche dir alles Gute und ein schönes Wochenende.
LG Pia
Guten Abend, liebe @Paulahier,
das ist doch schön, wenn ein paar nette Leute da sind. Das war auch das ziemich einzig Gute hier in der Klinik, nette Mitpatientinnen und Patienten.
Du wirst sicher ein paar Leute davon besser kennenlernen, wenn du noch eine Weile bleibst.
Dein Arzt will dich ja offenbar nicht einfach hochdosieren, das ist doch schonmal positiv.
Na ja, gut abgesichert, ich weiß nicht. Mulmig ist mir jetzt schon. Ich schiebe das Xeplion absetzen ja schon eine Weile vor mir her. Da ich aber nächste Woche den Termin beim Psychiater habe, werde ich die Umstellung nu möglichst wagen. Jetzt habe ich mich dazu durchgerungen.
Meine Freundin, die ich in der Klinik kennengelernt habe, nimmt schon so lange Abilify und ihr geht es damit viel besser, als mir mit dem Xeplion.
Im Forum sind ja auch Einige, die damit zurechtkommen.
Ja, das ist echt die Frage, wie es ist, wenn das Xeplion raus ist und bei mir auch, wie es mit beiden Medikamenten wird. Ich habe schon etwas Vorrat eingekauft, falls es mich erstmal umhaut. Dann habe ich wenigstens was zu Essen zuhause, um nicht gleich jemand bitten zu müssen, für mich einzukaufen.
Ich hoffe für uns beide, dass die Umstellung leicht händelbar ist und es uns dann mit dem Aripiprazol deutlich besser geht als mit dem Xeplion.
Ja, ich werde dir dann berichten, wenn ich mit dem Aripiprazol beginne. Das wird erst am Donnerstag sein, frühester Beginn.
Nun nimmst du das Aripiprazol ja schon ein paar Tage. Ich hoffe, deine Müdigkeit und Benommenheit gehen wieder weg. Mit dem runterdosieren von Xeplion hatte ich keine Probleme, ich hoffe, dass es bei uns dann gut klappt, es abzusetzen.
Ich habe vor längerer Zeit, vor Jahren, mal in dem ADFD-Forum, diesem Selbsthilfeforum zum Reduzieren und Absetzen, Ausschleichen von Psychopharmaka, eine Weile mitgelesen.
Dort waren Wenige, die Xeplion ausgeschlichen haben. Das Absetzen hat bei den Personen ganz gut geklappt. Etliche meldeten sich dann aber leider nicht mehr und einige hatten Rückfälle.
Darum will ich nicht ersatzlos absetzen. Das tust du ja auch nicht.
In dem Forum helfen sie einem aber nicht beim Wechsel, nur beim risikominimierten Ausschleichen.
Das Forum gibt es nicht mehr, weil der Gründer nach über 18 Jahren keine Lust mehr hatte. Daraus hat sich das Psyab.net (Psychopharmaka absetzen) Forum entwickelt.
Vielleicht melde ich mich da mal an, vielleicht sind da auch einige mit Xeplion dabei, die es absetzen.
Na ja, vielleicht auch nicht, bei dem Xeplion bleiben einem ja wenig Möglichkeiten, es abzusetzen.
Du schriebst gestern, dass ich vielleicht noch einmal das Depot nehmen sollte. Falls du das tust, nimmst du dann die 50 mg oder nochmal 75?
Ich wünsche dir einen schönen Abend und dass du nette Leute in der Klinik kennenlernst.
LG Pia :bye:
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Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
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