Mond

Verfasste Forenbeiträge

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  • Es ist doch davon auszugehen, dass er die selbe Eignung hatte, sonst wäre die Klage ja von Beginn an sinnfrei gewesen.

    Ich verstehe es so, dass im öffentlichen Bereich eingeladen werden muss bei Schwerbehinderung. Und Kirchen davon ausgeschlossen sind, selbst bei kirchlichen Körperschaften öffentlichen Rechts. Und dann bedeutet das, dass im kirchlichen Bereich Schwerbehinderte benachteiligt sind im Vergleich zum öffentlichen Bereich.

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #350118

    Ich bin eigentlich immer ganz froh, wenn das Thema Stimmenhören Platz bekommt. Ist eher schade, dass es meist sehr schnell abgewürgt wird mit dem Argument, dass es halt einfach Symptom der Krankheit wäre und fertig.

    Ich denke mir immer, gerade als Betroffener müsste doch mehr Interesse da sein die Stimmen aus anderen Perspektiven noch zu betrachten. Das kann zwar sehr fordernd, kräftezehrend und frustrierend sein, wie ich selbst gerade zu spüren bekomme in der Therapie, aber in meinen Augen lohnt es sich, weil ich erst jetzt wirklich viel über meine Stimmen lerne, was ich viele Jahre ignorierte, weil ich immer nur wegschaute und weghörte.

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #350098

    Also aus meiner Beschäftigung damit und auch mit Studien, komme ich zu anderen Ergebnissen.

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #350093

    Aber warum sollten Leute Hilfe bekommen wollen, wenn sie keine Not haben und normal ihrem Alltag nachgehen und ein normales Leben führen?

    Das hier ist doch eine Insel. Du kannst doch nicht von den Menschen hier, auf gesunde Stimmenhörer schließen.

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #350086

    Also das Problem ist vielleicht auch, dass das Entpathologisieren der Stimmen gleichzeitig auch das Gefühl impliziert, dass Stimmenhören ja gar nicht mit so viel Leid verbunden wäre. Wenn’s doch so viele gäbe, die super klarkommen.

    Das ist zwar eigentlich nicht damit gemeint, kann aber zu solchen Gefühlen führen. Ich glaube, dass ich das ein Stück weit selbst erlebe, wenn mein Therapeut inzwischen davon redet, dass Stimmenhören ja irgendwie fast normal wäre. ^^

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #350081

    Ich kann Pia nur beipflichten. Die Zahlen aus Studien, nicht nur seitens Romme und Escher, zeigen sehr wohl, dass sehr viele Menschen Stimmen hören und gar nicht darunter leiden. Ob dies mehr sind, als jene, die leiden und mit dem psychiatrischen System in Kontakt sind, kann ich auswendig gerade nicht beantworten.

    Ich habe gerade nochmal im ersten Buch von Romme/Escher nachgeschaut und da traf ich beim kurzen Blick nur auf eine Tabelle, die halt deutlich macht, warum manche Menschen besser mit den Stimmen zurecht kommen, als andere. Aber insgesamt waren bei der Studie mehr Menschen, die nicht zurecht kommen, als Menschen, die zurecht kommen.

    Die Grundaussage ist aber, dass Menschen die zurecht kommen ihre Stimmen weniger mächtig erleben und meist eher positive Stimmen hören usw.

    Trotzdem gibt es laut all der vielen Studien viele Menschen, die außerhalb einer psychotischen Erkrankung Stimmen hören. Zum Beispiel durch eine dissoziative Erkrankung oder trotz gar keiner Diagnose und Erkrankung.

    als Antwort auf: Serien #350034

    Ich kann „Viktor Bringt‘s“ auf Prime und „der Schatten“ in der ZDF Mediathek empfehlen. Erste ist eher lustig, zweite ziemlich spannend.

    als Antwort auf: Seit 30 Jahren kein Fortschritt in der Medizin ? #349864

    Gibt inzwischen ja auch andere Sätze wie die Antikörper Theorie durch Hirnentzündungen. Da wird dann teilweise Cortison eingesetzt. Acuh Antiepileptika sind inzwischen etwas etabliert in der Behandlung.

    als Antwort auf: Alle verrückt? Psychose – Eckart von Hirschhausen Video #349809

    Ich glaube an dem Punkt Medikation geraten solche Dokumentationen immer an ihre Grenzen, weil die Gefahr halt hoch ist, dass Patienten, die ihre Medikamente wirklich dringend brauchen, sich davon angesprochen fühlen, wenn jemand sagt „es geht auch bei vielen ohne Medikamente irgendwann“ und diese Patienten dann vielleicht einfach absetzen.

    So eine Doku hat also in meinen Augen bei dem Thema eine große Verantwortung und kann das in so kurzer Zeit nicht leisten das so differenziert zu vermitteln, dass nicht haufenweise Leute dann denken „ah, geht auch ohne Medis…“.

    Ich denke zumindest, dass das ein Faktor ist, warum dieses Thema immer wieder ausgespart wird oder deutlich zu kurz kommt.

    als Antwort auf: Alle verrückt? Psychose – Eckart von Hirschhausen Video #349786

    Ich hatte die auch gestern Abend noch angeschaut, das ist wohl eine Doku in seinem YouTube Kanal und nicht von der ARD, wo sonst seine Sendungen ausgestrahlt werden.

    Sie war ganz interessant und ich finde auch gut, dass so viele Sachen im Moment gemacht werden zu dem Thema. Aber ich merke für mich auch, dass ich schon länger oder lange nix Neues mehr erfahre und das Thema ein bisschen über habe. Glaube, dass das aber auch ein ganz gutes Zeichen ist.

    als Antwort auf: Alle verrückt? Psychose – Eckart von Hirschhausen Video #349748

    Ist die Doku neu, Pia? Ich frag nur, weil ich nicht weiß, ob ich die schon sah oder definitiv noch nicht gesehen haben kann.

    danke fürs Teilen!

    als Antwort auf: Kein Grund zur feierlichkeit #349143

    Hast du denn die Diagnose Diabetes und bekommst du jetzt Medikamente dagegen? Der Diabetes kann auch die Nieren schädigen….

    Ich überschaue auch immer selbst mein Blutbild, hab einfach zu viele schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, als dass ich denen noch wirklich vertrauen würde. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, wie man so schön sagt.

    als Antwort auf: Kein Grund zur feierlichkeit #349004

    Bei einer Niereninsuffizienz des Stadiums 2 machen sich ja normal noch keine Symptome bemerkbar. Ich denke du solltest jetzt schauen, dass du bei einem Nierenspezialisten unterkommst, aber auch Kontakt aufnimmst zu deiner Psychiaterin oder der Vertretung. Eventuell brauchst du ein anderes Neuroleptikum oder zumindest eine niedrigere Dosierung.

    Ich denke am wichtigsten ist jetzt die Nieren nicht noch erheblich mit hohen Dosierungen zu belasten. Eventuell machst du doch nebenbei mal eine vernünftige Psychotherapie, nicht bei irgendeinem Heilpraktiker oder irgendwas Kirchliches, sondern wirklich bei einem ausgebildeten, approbierten Psychotherapeuten, der sich auch gut mit Psychosen auskennt.

    Halt den Kopf oben, es ist Stadium 2, eine Verschlechterung lässt sich sicher noch herauszögern mit angepasstem Verhalten.

     

    als Antwort auf: Ich möchte Fluanxol ausprobieren #348989

    Ich würde sagen Fluanxol ist wirkstark zumindest. Also bei mir wirken schon 1 mg^^ Ich nehme aber ja auch noch das Orfiril und das verstärkt glaube ich die Wirkung vom Fluanxol.

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