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16/09/2019 um 13:15 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58704
. Weil ich glaube der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und es bedeutet Stress und braucht viel Willenskraft neue Gewohnheiten zu etablieren.
Das kann ich nur bestätigen. Mir fällt es sehr schwer von alten Wegen zu lassen, weil sie sich ja als einigermassen gangbar für mich erwiesen haben. Ich merke es jetzt, wo ich versuche, was Neues von der Thera umzusetzen. Seit dem hab ich mehr Symptome. Kann z.B. nicht mehr ohne ganz viel Angst raus gehen.
Jetzt weiss ich auch, warum ich mich mit ACC besser gefühlt habe. Brauchte sie zum Abhusten. So würde ich sie aber nicht nehmen.
15/09/2019 um 8:41 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58504Ohja, stimmt PlanB. Hat Mina erst heute Nacht geschrieben. Ich dachte gestern. Naja, dann am 16.9. noch mal…
Hab trotzdem einen guten Tag, Mina.15/09/2019 um 7:01 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58482Erst mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Mina! Hoffe, kannst einen schönen Tag verleben!
lg feli
Bei uns gibt es Genesungsbegleiter nur in Kliniken und Einrichtungen, wie Begegnungsstätten. Hast Du es denn für Dich privat, Escargot?
lg feli
Früher hab ich mir Nachts auch mal sogenannte Horrorfilme angeschaut, weil nix Anderes mehr kam. Mir geben sie nix, ziehen mich nur runter. Aber man muss ja auch nicht alles sehen, was im Fernsehen kommt und ich kann auch verstehen, dass sie manche Menschen Angst machen-zumindest schlechte Träume. Dann sollte man sowas meiden, finde ich.
14/09/2019 um 7:39 Uhr als Antwort auf: schizoaffektiver Musiker: Daniel Johnston † 10. September 2019 #58297Ich hab es in der Zeitung gelesen, aber der Name hat mir nix gesagt. Auch wußte ich nicht, dass er erkraankt war…
Mina, bei Dir ist aber auch jeden Tag was Neues. Was nimmst Du denn jetzt alles? Ich dachte nur Fluanxol Depot 20% und Fluanxol oral dazu. Das Mitrazapin war ja wohl nur Abends. Übrigens kann man Mitrazapin mit Fluanxol verschreiben. Hatte ich auch schon; bei mir hat es nur Fressattaken provoziert. Das war in der Klinik. Der Arzt hat mir dann Citalopram verschrieben.
Ja, beim Schlafen und Ruhen vergeht bei mir die Zeit auch schnell. Ansonsten zieht sich der Tag wie Kaugummi.
Ich verstehe gar nicht, wie dieser Thread jetzt die Wendung hin zu Juden und 1.,2. Weltkrieg nehmen konnte. Kann mir das Jemand erklären?
Ja, das kann sein. Hält es länger an, dann kann es schon sinnvoll sein die Dosis anzupassen. Ansonsten hilft aber auch Bedarf, wenn Du welchen hast. Du hast ja öfters sehr widerstreitende Gefühle und Gedanken und da denke ich, wäre mal Bedarf nicht schlecht vielleicht.
Gegen akute Angstzustände hilft mir Atosil. Muss auch nicht viel sein; 25mg reichen bei mir. Du hast doch auch Atosil im Bedarf. Ansonsten schliesse ich mich Grenfell an. Du solltest zum Arzt gehen und die weitere Vorgehensweise besprechen.
Als Bedarf ist Atosil gut, aber eben nur als Bedarf. Als Erhaltungsdosis brauchst Du sicher auch das Fluanxol, zumindest als regelmässige Tabletten. Kannst ja Deine Ärztin fragen, ob Du nicht das Depot erstmal auf oral umstellen kannst. Hab ich auch gemacht. Da hast Du dann auch mehr Freiheit und kannst versuchen langsam auszuschleichen. Das würde ich für den besseren Weg halten.
Ja, mit jeder psychotischen Episode bleibt etwas zurück. Eigentlich ist das auch ganz klar, denn die Erlebnisse sind da ja sehr intensiv. Bei mir ist das so, dass ich gegenüber Angstbesetzten aus der Epsiode immer „anfälliger“ wurde. Das schränkt trotz Medis im Alltag sehr ein und nach der letzten psychotischen Episode hat sich das auch nicht ganz rückgebildet. Medis absetzen bringt da nix, würde ich sagen. Dann schon mehr auf eine 2 Zügeltehrapie setzen mit NLs und ADs, wenn möglich.
Ich find das Video auch gut und gar nicht nervtötend. Viel Information und kein erhobener Zeigefinger, sondern sehr ausgewogen in der Argumentation.
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