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„der wunde Punkt“ von Mark Haddon. Gelesen von Joachim Krol. Urkomisch, und ich mag seine Stimme so.
Leponex ist ein ziemlicher Scheiss. Da bin ich kein Mensch mehr.
Tatsächlich kenne ich aber Leute, die es gut vertragen.Gegen Psychosen ist es sehr wirksam.
Extreme Konflikt führen mich gern in die Psychose.
Ich nehme Schmelztabletten und profitiere sehr davon.
Danke, Ihr Lieben, für Eure Posts.
Da sind sehr wertvolle Anregungen dabei. Ich bin froh, dass ich dieses Thema hier veröffentlicht habe.
Denn Ihr seid die Fachleute dafür.Ich werde recherchieren, ob es hier am Ort eine Beratungsstelle gibt, wie von Jela vorgeschlagen, und dann Kontakt aufnehmen.
Mir ist es sehr wichtig, meine Kinder zu gegebener Zeit zu informieren.
Auch aus eigener Erfahrung. So gestand mir meine Mutter (da war ich schon im reifen Alter von 38 Jahren) eine Jugendsünde, die sie im Umgang mit mir, als ich ein Baby war, an den Tag legte, und die mir mein Leben und meine Schwierigkeiten aufschlüsselten. Es lag nicht an mir, und ihre Offenbarung gab mir gleichwohl eine Chance, mit dieser Schwäche besser umzugehen.
Sie hatte mich als Baby jede Woche für ein paar Stunden unbetreut allein zu Hause gelassen.
Als mein Bruder geboren wurde, hörte sie damit auf.In meiner vorletzten Psychose bin ich diesem Umstand auf die Spur gekommen. Sie hatte ein sehr schlechtes Gewissen, und mir quasi unter Tränen, diesen Missstand gestanden. Ich bin ihr sehr dankbar für dieses Geständnis und heute habe ich ihr verziehen.
Danke für Dein Feedback.
Ich werde wohl gelegentlich mit ihr darüber reden. Offen für meine Krankheit war sie allerdings, als es zu einem Schub kam während unserer Ehe, nicht mehr. Sie wollte von meiner Krankheit nichts wissen, verstand diese – glaube ich – auch nicht richtig. Zumindest konnte sie nicht damit umgehen.
Ich werde das auf jeden Fall zu gegebener Zeit umsetzen. Noch ist er sehr kindlich und Drogen – so meine ich – noch kein Thema. Den Film, auf den Du verlinkst, hatte ich mir angeguckt und war sehr betroffen.
Gleichwohl müssen Kinder aus dem Film meinem Empfinden nach in Erwachsenenrollen schlüpfen. Das war bei uns nicht der Fall. Zumindest habe ich das bislang nicht so gesehen.
Danke Euch allen für Eure Rückmeldungen.
Das erste, was er fragen wird, ist, ob es vererbbar ist. Als zweites wird er es googlen.
Ich war schon entschlossen, das böse S….. wort nicht in den Mund zu nehmen, aber ich glaube derzeit, ich komme nicht drumrum, von Psychosen zu sprechen.
Irgendwie muss ich es ja begründen, wieso er sich von Drogen fernhalten soll.
Eine Idee, die mir gerade noch einfällt, ist, ob ich meine Exfrau bitte, dabei zu sein, dann kann sie noch Feedback geben, wie das für sie war. Was haltet Ihr davon?
Der alte war ich sechs Jahre lang nicht, jetzt geht es wieder mit geringerer Dosis Neuroleptikum. Das heißt aber nicht, dass ich meinen Pflichten nicht nachgekommen wäre. Nur richtig souverän war ich nicht darin.
Mein Therapeut spricht auch extrem langsam mit mir. Ich glaube, das ist bei ihm quasi berufsimmanent bedingt, da er viele Psychosepatienten hat, die sehr viel schlechter dran sind als ich, also größere kognitive Probleme haben.
Am Anfang fiel mir das auch auf. Ich hab mich aber dran gewöhnt, die Langsamkeit entspannt mich.
Alles Gute, DiBa
Liebe @Mowa,
ich glaube, Du musst etwas Geduld haben.
Im Grunde kann ich nur von mir sprechen:
Ich habe 6 Jahre konstant 5mg Olanzapin genommen. Da ich unter Negativsymptomen litt, war diese Zeit sehr schwer für mich. Mir tat es besonders weh, meinen Kindern kein richtiger Vater sein zu können.
Nach 6 Jahren Medikamenteneinnahme reduzierte ich auf 2.5mg Olanzapin nach Absprache mit der Ärztin.Und das war genau richtig. Und wohl auch der richtige Zeitpunkt.
Anyway, natürlich wünsche ich Dir alles Gute (aber mit unserer Krankheit müssen wir jede Menge Geduld haben),
lg, DiBa
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