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Ich denke, hier wird zu vieles zu einem generellen Antipsychiatrie-Brei vermischt.
Niederspritzen, Fixierung und „Isolationshaft“, sozusagen sind mit Sicherheit Dinge, die niemand gerne erleben will. Und da kann es durchaus sein, dass manche Ärzte/Kliniken nach dem Motto der „Risikominimierung“ nicht gerade zimperlich mit solchen extremeren Methoden sind, obwohl es vielleicht andere Möglichkeiten gäbe.Das kann man als Kritikpunkt bestimmt so stehen lassen.
Medikamenteneinnahme, im Akutzustand oder um weitere Psychosen gar nicht erst wieder aufkommen zu lassen, halte ich schon für sinnvoll. Natürlich ist da auch noch das Problem des Findens der richtigen Einstellung, der Nebenwirkungen und des allgemeinen sich-eingeschränkt-fühlens. Auch da wäre es natürlich optimal, wenn man auf Ärzte trifft, die das Ganze unter möglichst großer Einbeziehung des Patienten ausarbeiten und nicht einfach stur drauflos medikamentieren. Auch das solls geben, also ein z.T. gültiger Kritikpunkt
Hier gibts jede Menge Erfahrungsberichte aller Couleur von Menschen, die sich relativ wenig eingeschränkt fühlen, trotz teilweise recht hoher Dosierung/Mehrfachmedikation. Andere sind unzufriedener und/oder immer noch auf der Suche nach der gefühlten Optimal-Medikation, etc. etc. Hängt natürlich auch vom persönlichen Empfinden bzw. der Schwere des Krankheitsverlaufs ab.
Wo aber die allermeisten übereinstimmen ist wohl, dass sie Medikation, Therapien, Lebensstilanpasung, was auch immer, einem erneuten Abgleiten in die Psychose mit Sicherheit vorziehen. Das mit der (vorwiegend) „reinigenden“ Wirkung kann ich nicht nachvollziehen. Und da seh ich irgendwie auch einen Widerspruch in Deiner Argumentation. Wenn Deine Psychose so derart „heilsam“ war und Dir geholfen hat, den ganzen neurotischen Kram in den Griff zu bekommen, müsste die Psychose für Dich ein ertrebenswerter Zustand sein. Trotzdem hast Du ganz klar auch Angst davor, wieder „zurückzufallen“, denn ansonsten würdest Du ohne mit der Wimper zu zucken Deine Restmedikation absetzen wollen. Was Du aber vermutlich deswegen nicht tust, weil es letztendlich doch mehr negative Aspekte auch in Deinen Psychosen gab, als Deine Beiträge es hier (meiner Ansicht nach) vermitteln.
Laborratten mit Schizophrenie?? Wie soll das denn diagnostiziert werden??
Gar nicht, wie’s den Anschein hat.
https://ro.uow.edu.au/cgi/viewcontent.cgi?article=2042&context=ihmri
Da ist die Rede von „Using a prenatal infection model,we examined the effect of chronic CBD treatment on cognition and social interaction“
[…]
„These novel findings present interesting implications for potential use of CBD intreating the cognitive deficits and social withdrawal of schizophrenia“
Also bestenfalls eine „Simulation“ von bestimmten Symptomen der Schizophrenie durch pränatale Infektion der Ratten mit was auch immer.
Und „interesting implications for potential use“ klingt auch eher wischiwaschi. So gesehen ist die Studie wohl nicht das gelbe vom Ei, was den Erkenntnisgewinn angeht, also ist die zumindest nicht als Argument für oder gegen die Wirksamkeit von CBD haltbar.
Heilung verspricht das Zeug nach derzeitigem Stand ja sowieso nicht und nach dem was ich so gelesen habe, hält sich das Gefahren/Nebenwirkungspotential von CBD-Ölen in Grenzen.
Wenns jemandem subjektiv hilft, klar, warum soll er das Zeug nicht nehmen? Teuer ist das Zeug halt, das schon.Wen wollt ihr anbeten, Teufel oder Gott
Und wenn ich mich dafür entscheide, überhaupt niemanden anzubeten?
Es ist aber eben die harte Realität, dass es eben in so einem Fall eben nicht mehr unbedingt sachlich zugehen kann. Das ist neben den Leuten, die ihre Symptome im Griff haben, leider auch Teil der Krankheit, dass so etwas vorkommen kann. Gerade deswegen fände ich es auch nicht korrekt, das einfach wegzublenden.
Also mehr eine Grundsatzfrage: Wie geht man damit um? Hinweis an die Administration ist ja nun erfolgt, letztendlich bleibt nichts anderes als abzuwarten.
Ich denke niemand hier willst sich die Befugnis anmaßen, festzulegen, was geschrieben werden darf und was nicht, sofern es nicht die sowieso schon bestehenden Forumsregeln verletzt. Diese Bürde obliegt der Administration.
Exakt
Fakt ist: Es bringt nichts, sich darüber aufzuregen.
Fakt ist auch: Gegenreden, diskutieren etc. bringt auch nichts, wenn jemand gerade akut ist, so wie es hier den Anschein hat.
Weiterhin denke ich nicht, dass hier eine großatige ‚Trigger‘ – Gefahr besteht. Zugegebenermaßen ist die Thematik alles andere als konstruktiv, wer sich jedoch soweit im Griff hat, dieses Forum besuchen und ‚mitreden‘ zu können, den sehe ich nicht in akuter Gefahr, dadurch in irgendeinen psychotischen Strudel zu geraten.
Btw: Triggern kann abhängig von Person und Vorgeschichte alles mögliche, das weiß man im Zweifelsfall erst, wenn jemand ausdrücklich darauf hinweist.
Es gibt hier also wirklich nicht viel mehr zu tun als ‚chillen‘ und abwarten, ob und welche Maßnahmen hier ergriffen werden.
nichts sehen, nichts reden, nichts
Gesehen hab ich die Thematiken durchaus, und mich ab einem gewissen Punkt bewusst dagegen entschieden, irgendetwas beizusteuern, gerade weil das in einer mutmaßlich akuten Phase herzlich wenig bringt.
Grundsätzlich ist aber in so einem Forum damit zu rechnen, dass so etwas hin und wieder vorkommt. Ob es dann allerdings richtig ist, jemanden, der sich vorübergehend nicht ganz selbst unter Kontrolle hat, vorschnell mit Löschung, Sperrung und Ächtung zu überziehen, find ich auch fragwürdig.
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