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14/09/2019 um 18:03 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58370
Durch Substanzmissbrauch vermindern ja viele die Wirkung und auch Nebenwirkungen der Medikamente.
Hast recht! Die Medikamente leisten dem Rauchen Vorschub.
14/09/2019 um 17:29 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58367Liest man über die Lebenserwartung bei Schizophrenie nach, heißt es 12-15 Jahre kürzere Lebenserwartung, vor allem durch kardiologische Todesursachen und Krebs (ohne Suizidrate).
Viele Erkrankte haben einen ungesunden Lebensstil. Aus dem Querschnitt hier im Forum kann man das nicht sehen. Aber der Missbrauch von Substanzen ist schon weit verbreitet in unserem Milieu, was ich so mitbekommen habe. Und es leiden z.B. viele Obdachlose – 860.000 gab es 2016 in Deutschland – an Psychosen, kann man sich ja gut vorstellen. Wenn die andauernd, besonders im Winter, keine richtige Bettwärme kriegen etc., sterben sie oft früher. Also, die Statistik mit der niedrigen Lebenserwartung muss man ein bisschen genauer ausleuchten, finde ich. Die Medikamente alleine sind es auch nicht.
rauche nicht, trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen.
Dann hast Du bestimmt schon mal ein niedriges Risiko.
Ich nehme seit 20 Jahren NL, seit 18 Jahren Risperdal (0,5 bis 2 mg) und ich habe bis jetzt keine Beschwerden. Ist eine niedrige Dosis. Die Blutwerte waren zuletzt in Ordnung.
14/09/2019 um 13:02 Uhr als Antwort auf: schizoaffektiver Musiker: Daniel Johnston † 10. September 2019 #58320Ja, er wurde der breiten Masse nicht bekannt, weil er eben mit seinen Ansichten und Macken so schwer zu vermarkten war. Die Plattenfirmen trauten sich nicht und es ist auch schwer so einen Kranken ins Rampenlicht zu rücken und ihn praktisch zur Schau zu stellen. Ich glaub, er konnte auch nicht viel zur Entstigmatisierung beitragen. Sein Vermächtnis ist eben die Musik und wenn er mit ihr beschäftigt war, ging es ihm gut, heißt es. :)
13/09/2019 um 19:41 Uhr als Antwort auf: schizoaffektiver Musiker: Daniel Johnston † 10. September 2019 #58264Live spielen war überhaupt nicht seine Sache. Da war er sehr aufgeregt. Es gab nur ganz wenige Konzerte. Naja, er war wirklich kein Virtuose mit der Gitarre und dem Klavier, aber darauf kommt es ja oft gar nicht so an.
Sonic Youth coverte seine Lieder z.B. und Tom Waits und in der Indiszene war er in den 80ern und 90ern schon bekannt. Aber man konnte sich politisch nicht auf ihn verlassen, weil er z.B. den 2. Weltkrieg toll findet.
Hochrangige Musiker, s.o., sagten jedenfalls, dass er großen Einfluss auf sie hatte.
13/09/2019 um 19:11 Uhr als Antwort auf: schizoaffektiver Musiker: Daniel Johnston † 10. September 2019 #58257Einmal ist er in einem Flugzeug mitgeflogen und hat auf einmal Geister gesehen oder so und hat kurzerhand den Schlüssel herausgezogen. Das Flugzeug ist dann abgestürzt. Wenigstens wurden die Passagiere nur leicht verletzt. Hihi!
Ist schon was dran. Früher konnte ich meine schlechten Seiten nicht akzeptieren und habe sehr darunter gelitten. Wenn man aber sagt, das gehört zu einem dazu und ist normal, kann man viel leichter im Einklang mit sich leben.
Habe ich schon öfter gehört, dass manche auf einmal nichts mehr vertragen. Vielleicht ist das gar nicht schlecht. ;)
Mondscheinsonate von Beethoven
Er schrieb sich van Beethoven ;)
Ich fühle mich wie in der Schleife und wundere mich jeden Morgen, dass ich schon wieder davongekommen bin. Überhaupt ist der Tag für mich die einzig relevante Zeiteinheit.
Außerdem ist das ein tolerantes, musikalisches Forum aus dem schizophrenen Formenkreis.
Haben wir noch nicht genug ?
Ich finde nicht – habe noch viele Kategorien im Kopf. Ich höre den ganzen Tag Musik und man spricht ihr eine heilsame Wirkung zu, also warum sich nicht eingehender damit beschäftigen? ;)
@ladybird Die Mondscheinsonate gefällt mir auch sehr, gehört aber zur (Wiener) Klassik und nicht zur Weltmusik normalerweise. ;)
@ladybird Manfred Spitzer finde ich auch weltklasse. Dem könnte ich ewig zuhören. Ansonsten denk ich, dass Du Dir die richtigen Fragen stellst. Die Lösungen hast Du bestimmt auch parat. ;)
kann meine shizophrenie daher kommen ? Von nur 1 zug ?
Das lässt sich wohl schwer nachweisen, aber eine chronische Schizophrenie bekommt man von so einer winzigen Dosis nicht, glaub ich. Höchstens ein Auslöser könnte es sein, wenn das Fass schon ganz knapp vorm Überlaufen ist.
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