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Nun, das stimmt @Bartholomew .
Es sollte auch nicht so rüberkommen, dass es egal und somit austauschbar ist.
Es ist ein netter Haufen und ich finde wir haben hier eine gewisse Vertrautheit entwickeln können, welche Sicherheit und mir auch Geborgenheit gibt. Man kennt sich hier schon ein bisschen und ich empfand es immer schade, wenn jemand eine vertraute Gruppe verlässt.
Nur, diese Art von Vertrautheit einer Gruppe im Internet kann eben auch anderswo gefunden werden. Das meine ich damit. Wäre hier für mich ein stärkerer persönlicher Bezug zu einem oder mehreren Usern, wäre das anders.
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Aus den beiden Weltkriegen und den Kriegen mit den Franzosen entstand einiges an Sprachgebräuchlichkeiten.
0815, Fisimatenten usw.
Das mit dem Asozial wusste ich allerdings auch nicht.
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Und ganz nebenbei hatte ich dann mein zwiespältiges Gefühl mit der deutschen Geschichte ein bisschen bearbeiten können. Hat mich irgendwie immer gereizt das Thema und je mehr ich meinte zu verstehen, umso mehr ließ das Thema nach und ich konnte es integrieren.
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Den Paten habe ich leider nicht gesehen @Metalhead666 .
Und wie die Kindererziehung war, dass weiß ich nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese einen gewissen Schlag hatte und zwar wirklich im doppelten Sinne.
Meine Interpretation ist das Gute mitzunehmen, was ich darin sehe.
Und das ist für mich vor allem ein Umgang mit kaltem Hass. Manche mögen den vielleicht kennen.
Und teilweise war das dann ein Motivator und Motor der mich lange getragen hat und mich heute in eine gute Situation gebracht hat.
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Also ich muss sagen, dass ich manche Wertvorstellungen auch mit dieser Zeit verknüpfe.
Sogar im positiven, da sie bei meiner Krankheitsbewältigung eine herausragende Rolle gespielt haben (Stichwort Krisenbewältigung). Transformiert in die heutige Zeit, hat da einiges für mich noch immer Gültigkeit.
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Ist bei mir ähnlich.
Ansonsten wohl Zeitvertreib, Gewohnheit, sozialer Austausch …
Naja, besonders tiefe Kontakte sind für mich hier nicht entstanden, also eigentlich ist es auch austauschbar.
Trotzdem habe ich auch die Atmosphäre hier immer geschätzt.
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Ich bin den Fortschritt in Mitteleuropa sehr dankbar.
Und dass so manches hier nicht mehr an der Tagesordnung ist, bin ich auch sehr dankbar.
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Ich bin kein Pazifist. Da glaube ich nicht dran. Konflikte wird es meiner Meinung nach immer geben.
Und da gibt es verschiedene Ebenen und Qualitäten Konflikte zu lösen.
Nicht immer hat man eine Wahl, wenn man zum Beispiel am Leben bleiben möchte (Notwehr).
Auch ganze Länder sollen ja schon Krieg geführt haben, weil sie keinen besseren Ausweg gefunden haben, als sonst zusammenzubrechen.
Gewaltanwendung steht ja meist unter Strafe. Und wird meist auch negativ bewertet. Wobei in manchen Kreisen gehört das zum guten Ton. Die zeigen sich aber auch nicht an. Aber ich meine selbst die haben ihre Regeln.
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Also Manie und Depressionen sind bei mir nicht mehr so ein großes Problem.
Sogar die Wut lässt im Grunde nach.
Ich habe eben bei Wikipedia einen Ausschnitt zur Schizophrenie simplex gelesen:
Sie leben dahin, ohne sich groß um gesunde Lebensziele, um ihr berufliches Fortkommen, ihre Angehörigen und ihre Zukunft zu kümmern.
Das kommt schon hin.
Aber ob es das jetzt ist, dass weiß ich natürlich auch nicht.
Ich denke, ich werde mal meinen Psychiater fragen.
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Ich habe ja einen eindeutigen Trigger wenn ich eine bestimmte Situation aus meiner Jugend wiedererlebe.
Da kommt sofort das bekannte psychotische Gefühl hoch.
Ich stand zu dem Zeitpunkt unter Drogen und Alkoholeinfluss und es ist (meinem Glauben nach, keine Beweise) dann eine Tragödie passiert, welche ich verdrängt hatte.
Erlebe ich das nun heute wieder kommt ne Flut an Symptomatik und unter anderem eben dieses „Psychosegefühl“.
Von daher schlage ich auch in @Ludwig seine Kerbe, wenn er über verdrängtes spricht.
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Manie, Depression, Wut und Angst sind alles Gefühle, die in ihrer Extremität gut therapeutisch und in Eigenarbeit behandelt werden können.
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Vielleicht als Hilfestellung für uns folgende Frage:
Wie ist es möglich, seine Wahrnehmungen und sein Erleben zu überprüfen, dass diese eine hohe Genauigkeit mit der Wirklichkeit erreichen?
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Eine psychotische Episoden ist eine kurze Phase einer Psychose, die nicht per se chronifiziert, wobei psychotische Episoden meist als akute Reaktion auf extreme psychologische Belastungen, die im Grunde bei jedem Menschen vorkommen können, sowie vorübergehende psychotische Entgleisungen bei schweren Persönlichkeitsstörungen vom Borderline-Typ, auftreten.
Menschen, die eine psychotische Episode durchleben, haben oft Probleme, die Richtigkeit ihrer Überzeugungen einzuschätzen, d. h., es kann ihnen schwerfallen, ihre Erlebnisse oder Überzeugungen kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen, ob ihre Wahrnehmungen mit der Wirklichkeit übereinstimmen.
Der Verlauf von Psychosen ist von vielen Faktoren abhängig, wobei die meisten Langzeitstudien einen Zeitraum von fünf bis zwanzig Jahren umfassen. In diesem Zeitraum treten bei 10 bis 20% der Betroffenen Psychosen einmalig auf, meist als Ausdruck einer existenziellen Lebenskrise, deren Bewältigung die Symptome erübrigt. Sie erkranken nicht wieder.
Bei etwa 30% der Betroffenen kommt es zu erneuten akuten psychotischen Episoden, jedoch ohne weitere psychotische Symptome zwischen den Episoden, d. h., dass Psychosenin neuen Lebenskrisen erneut auftreten können, wenn es nicht gelungen ist, sich präventiv zu schützen und Ressourcen zu aktivieren.
Bei etwa 30% der Betroffenen kommt es zu erneuten akuten psychotischen Episoden mit psychotischen Symptomen zwischen den Episoden, bei etwa 5 bis 10% kommt es direkt nach der ersten Episode zu dauerhaften psychotischen Symptomen, was bedeutet, dass es bei den meisten Betroffenen erst zu dauerhaften psychotischen Erlebnissen kommt, nachdem sie eine erneute psychotische Phase hatten, sodass vor allem die zweite aber auch jede weitere psychotische Episode verhindert werden sollte. (Stangl, 2023).
Verwendete Literatur
Stangl, W. (2023, 16. März). psychotische Episode – Online Lexikon für Psychologie & Pädagogik.
Aus: https://lexikon.stangl.eu/16283/psychotische-episodeHier eine Definition eines Schubs, beziehungsweise einer Episode.
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„Alternativen Grund“
Es ist wie etwas Lästiges für mich geworden, das mir immer noch anhaftet, auch wenn ich eigentlich nicht mehr daran glauben möchte, das ich aber auch nicht abschütteln kann, vor allem, weil es so penetrant ist, vielleicht aber tatsächlich auch, da es für mich nicht widerlegbar leider ist. .
Naja, es kommt halt drauf an, welche Empfindungen das Gerüst bei einem auslöst.
Und wie groß der Realitäts- und der persönliche Bezug sind.
Je persönlicher und realistischer ich ein Wahngerüst habe, desto eher kann ich hier Skills wie radikale Akzeptanz anwenden. Und mit den Gefühlen umgehen die daraus resultieren, da ich dann weiß, dass diese aus einer Situation meiner Vergangenheit resultieren.
Und je länger das Wahngerüst andauerte, ich es als psychotisches Gerüst hatte, desto besser habe ich gelernt die Gefühle und mein Leben zu handhaben.
Es hat sich mittlerweile gut eingefügt und ich bin dabei es zu integrieren.
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Es hilft mir aber, nicht daran zu glauben, das fühlt sich für mich einfach gesünder an.
Mir hat da eine doppelte Buchführung geholfen. Eine tatsächliche, real erlebbare Wirklichkeit, welche immer Vorrang hat und eben meine … nun ja Recherchearbeit der psychotischen Wirklichkeit.
Es ist paradox. Einerseits ist diese psychotische Wirklichkeit krankheitsbehaftet, andererseits hält sie mich als „Alternativen Grund“ gesund (auch indem es mir meine Krankheit verdeutlicht und somit zur Vorsicht mahnt).
Würde ich nicht (zumindest zum Teil) daran glauben drängt sich doch nur wieder irgendein anderer Schwachsinn automatisch erneut auf.
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