Pia

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  • Pia
      Webinar zum Thema „Ausschleichen von Psychopharmaka“ Teil 1
      UMC Utrecht, Universitätsklinikum Utrecht, User Research Center, (Nutzerforschungszentrum), mit Jim van Os und Peter Groot, Video 45 Minuten,
      29. August 2024
      Leider gibt es nur Untertitel auf Englisch und Niederländisch.
      ….
      Webinar zum Thema „Ausschleichen von Psychopharmaka“ Teil 2
      UMC Utrecht, Universitätsklinikum Utrecht, User Research Center, (Nutzerforschungszentrum), mit Jim van Os und Peter Groot, Video 38:59 Minuten, 29. August 2024
      Dieses Webinar ist besonders für Ärzt:innen und Pflegekräfte, aber natürlich auch für Anwender:innen von Psychopharmaka und Angehörige.
      Leider gibt es nur Untertitel auf Englisch und Niederländisch.
      als Antwort auf: Die Basis der Religionen #362877
      Pia

        Guten Morgen @Daffy89,

        oje,  da hat es dich ja ganz schön erwischt mit Psychose.

        Hoffentlich bist du in einer guten Klinik.

        Gute Besserung wünsche ich dir und dass du schnell aus der Krise wieder rauszukommst. Alles Gute 🍀

        Liebe Grüße Pia :ciao:

        Pia
          „Medicating Normal“ | Documentary | 76-min | EN (subtitles in ES, DE, DK, FR, HE, IT, NO, PT, SV)“
          Doku, 19. April 2024, deutsche Untertitel

          Pia

            Ich hab gar kein Problem mit Sex und darüber zu reden, das ist in den Mund gelegt! Aber ich möchte sensibilisierter darüber reden!

            <hr />

            „sie gehen nicht einfach irgendwohin die Wörter [ … ]sie gehen hinein in erde und menschen und hinein in die völker der erde sie gehen hinein in die asche und in die vögel und in die dinge“ – Ásta Fanney Sigurðardóttir

            Ja, auf so ein Niveau hier will ich mich auch nicht einlassen, @Manon.

            Pia

              Was ist denn los mit dir, @Kater? Solche unterirdischen Beiträge hier im Thread. :wacko:

              Pia

                Wieso ziehst du mich da jetzt mit rein, @Daschizoo? Finde ich nicht in Ordnung!

                Pia

                  Ich finde, dass das Thema Sexualität und Medikamente selbstverständlich auch Raum im Forum haben sollte, aber dann bitte sachlich und nicht vulgär, ordinär oder so.

                  Dazu könntet ihr ja einen eigenen Thread eröffnen.

                  Pia

                    Puuh, was sich hier Manche so leisten. :wacko: :negative: 🤮🤮🤮

                    Pia
                      als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #362314
                      Pia

                        Für mich ist neben dem frühzeitigen Erkennen von Symptomen das Erlernen von Maßnahmen, die helfen, Konflikte und Krisen zu bewältigen, anstatt mit Medikamenten in die Hirnfunktionen einzugreifen, zentral für den Heilungsprozess.

                        Nu, das wird ja wohl den meisten Betroffenen für sich selbst klar sein, mir jedenfalls.

                        Ich rechtfertige mich nicht, ich bin ich und gehe natürlich meinen individuellen „Weg“, was keinesfalls spirituell oder so gemeint ist und gut oder richtig für andere sein müsste.

                        Ich habe schon eine Menge eigene Lebenserfahrung und selbstverständlich möchte ich weitere machen.

                        Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn Menschen ihre „Wege“ öffentlich oder in Foren teilen. Jede:r so wie er oder sie möchte.

                        Vom Kopf her könnte ich ja längst wieder arbeiten, aber mein Körper macht da leider noch nicht mit. Ich tu, was ich kann, um das möglichst zu ändern.

                        Ja, ich finde es auch absolut in Ordnung, wenn Menschen nicht arbeiten und z.B. Löcher in die Luft starren und hoffe, dass es auch ihnen bald wieder besser geht, ob sie arbeiten oder nicht.

                        als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #362291
                        Pia

                          Guten Morgen liebe @Mowa,

                          für mich persönlich war und ist es ganz selbstverständlich, zu „beleuchten“, was die persönlichen Ursachen für psychotische Symptome bei mir waren und natürlich auch, wie besser mit z.B. Konflikten umgehen, möglichst keine psychotischen Symptome mehr zu bekommen.

                          Ich habe ja seit über 6 Jahren 0 Symptome, obwohl ich in der Zeit auch viel NL reduziert habe, auch durchaus zwischendurch einige Male 50 % auf einmal. Auch das ging bei den höheren Dosierungen zum Glück gut bei mir.

                          Wir haben ja überall im Körper Rezeptoren und Entzugserscheinungen kann man ja nicht unbedingt nur mit mentalen Strategien in den Griff bekommen.

                          Ich habe zum Beispiel seit etwa 3,5 Jahren Isomnie, also Schlaflosigkeit bekommen, obwohl ich davor über Jahre von dem Xeplion so geplättet war, dass ich große Mühe hatte, gegen die überwältigende Müdigkeit anzukommen, tagsüber überhaupt zwischendurch auf zu sein und wenigstens etwas zu tun. Das war schrecklich.

                          Gegen die Schlaflosigkeit nehme ich seitdem Baldrian und komme damit gut zurecht.

                          Selbstverständlich gab und gibt es auch in meinem Leben zwischendurch Konflikte, die zu bewältigen waren und irgendwann sind. Das ging und geht bei mir symptomfrei. Das ist doch auch Resielenz.

                          Mit der Amisulprid Lösung werde ich mir, falls ich ausschleichen sollte, einfach bestimmte Dosierungen z.B. in z.B. 10, 50 oder 100 ml Wasser geben und dann die individuell gewünschte zu reduzierende Prozentmenge an Gesamtlösung rausziehen mit der Spritze und verwerfen, den Rest trinken. So kann ich mir auch jede x-beliebige kleine Dosis herstellen und müsste dazu nichts zusätzlich kaufen.

                          Es ist doch nicht so, dass ich persönlich an einem „Punkt“ vor 6 Jahren stehen geblieben wäre oder so, Mowa und selbstverständlich ging und geht auch mein Leben weiter und ich habe inzwischen viel gelernt, eben auch u.a. über die Erkrankung, Möglichkeiten zur eventuellen Genesung, zu Resielenz stärken, zum Reduzieren und eventuellem Ausschleichen etc. Ich habe schon immer gern gelernt. Dafür habe ich auch immer Motivation, auch wenn ich leider körperlich durch NL so massiv eingeschränkt bin, die ich natürlich auch gerne wieder loswerden möchte, diese Einschränkungen. Dann könnte ich auch wieder arbeiten. Ich habe ja einige Berufe und viel Berufserfahrung. Da gäbe es schon so einge berufliche Perspektiven, womit ich wieder starten könnte.

                          Ich war und bin nicht untätig und drehe Däumchen oder starre Löcher in die Luft. Ich bin nur kein Typ dafür, ins Forum zu schreiben, was ich (täglich) so alles mache.

                          Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

                          Liebe Grüße Pia :ciao:

                          als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #362225
                          Pia

                            Es war keine Kritik, was ich geschrieben hatte, @Mowa, aber du scheinst es irgendwie so aufgefasst zu haben. Ich denke, jede:r sollte reduzieren oder ausschleichen können, wie sie oder er möchte.

                            Ich brauche auch keine Laborpipette, falls ich ausschleichen sollte, das geht ja auch viel einfacher.

                            Was daran ein Problem sein soll, dass ich dir gewünscht hatte, in keine Krisen mehr zu geraten, mache ich sicherlich nicht zu einem Problem. Ich finde sowas schon wünschenswert.

                            Schönes Wochenende dir.

                             

                            Pia

                              Danke für den Link zu Joanna Moncrieffs Blog, @Gargel. Den kannte ich noch nicht, wohl einige ihrer Artikel.

                              Pia

                                Ich denke, dass Ureinwohner auch völlig verschieden sind, klar, wir alle, sie und wir, sind alle irgendwie kulturell geprägt und dennoch alle individuell unterschiedlich.

                                Gestern las ich zufällig von einer Frau, die auch Psychosen hatte. Nun will sie Heilung durch schamanische Pflanzenmedizin erfahren.

                                Da habe ich kurz gegoogelt, was das denn wohl sein soll, „schamanische Pflanzenmedizin“.

                                Ich hab ganz große Augen bekommen. Das sind echte Drogen, die da von etlichen „Expert:innen“ in sogenannten „schamanischen Pflanzenmedizin-Zeremonien“ angeboten werden. :wacko:

                                Den Artikel hatte ich auf psychosenet.nl gelesen und deshalb auf Niederländisch gegoogelt und echt etliche solcher niederländischen „Schamanen“ auf Anhieb im Internet gefunden. :wacko:

                                Krass, das sowas überhaupt erlaubt ist.

                                Ich denke, wer bis dahin noch keine Psychose hatte, hat spätestens mit der „Heilung“ durch „schamanische Pflanzenmedizin“ und solche „Zeremonien“ große Chancen auf eine.

                                als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #362032
                                Pia

                                  Hallo liebe @Mowa,

                                  schön zu lesen, dass es mit den Reduktionen gut bei dir läuft. 👍

                                  Ja, Krisen sind schon so schwierig genug zu bewältigen, aber mit Reduktion, gerade bei gleich 50% so einer verhältnismäßig geringen Dosis, die du nimmst, garnicht einfach.

                                  Ich hab schon öfter gelesen, dass bei auch relativ geringen Mengen an Psychopharmaka doch relativ viele Rezeptoren blockiert sind und deswegen so hohe Dosierungen eigentlich nicht nötig wären, weil sie nicht viel mehr Rezeptoren blockieren, als niedrigere Dosierungen.

                                  Ja, die Empfindlichkeit der neu freien Rezeptoren soll wohl höher sein, wenn man reduziert. Ich denke, das ist vielleicht etwas ähnlich wie bei einer Schürfwunde, die ja auch empfindlicher ist, als die unversehrte Haut, der Körper ja auch Zeit benötigt, bis die Schürfwunde verheilt ist.

                                  Mittlerweile empfehlen ja relativ viele Erfahrungsexpert:innen und auch Ärzt:innen wie z.B. Jim van Os, hyperbolisch zu reduzieren oder auszuschleichen. Bei hohen Dosierungen klappt es oft noch in größeren Schritten, wie Rutsche runter schneller, aber zum Ende hin sind Rutschen ja auch so geformt, dass man langsamer wird und möglichst unversehrt auf dem Boden wieder ankommt. Hyperbolisch.

                                  Ich reduziere weiter im Schneckentempo, letzter Reduktionsschritt bei mir waren 7,5% der vorherigen Dosis. Bei mir klappt das bisher gut. Mal sehen, wie es weiter geht. Ich denke, durch das NL wurden ja auch mehr Synapsen vom Gehirn erzeugt, um z.B. noch an das lebenswichtige Dopamin zu kommen und die werden nun langsam vom Gehirn wieder reduziert.

                                  Darum mache ich lieber langsam. Bisher klappt das gut bei mir. In die Zukunft sehen kann ich natürlich auch nicht, ob es so gut weiter funktioniert bei mir. ;)

                                  Falls ich ganz ausschleichen sollte, werde ich persönlich auf jeden Fall zum Ende hin mit noch kleineren Reduktionsschritten weitermachen.

                                  Ich wünsche dir einen schönen Tag, dass die Reduktionen weiterhin gut klappen und du in keine Krise mehr gerätst. 🍀

                                  Liebe Grüße Pia :ciao:

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