Verfasste Forenbeiträge
-
AutorBeiträge
-
Aripiprazol soll es heißen. Mein Korrekturprogramm vom Smartphone meint immer fälschlich, es heißt Aripripazol.
Ich finde das langsame und damit risikominimierte schrittweise Reduzieren und dann erst bei ganz niedriger Dosis, wenn man sich damit gut fühlt, wie @Dopplereffekt es getan hat, versuchen abzusetzen, wirklich gut.
Ich habe auch ein paarmal Olanzapin abrubt abgesetzt, mir ging es ohne Olanzapin erheblich besser, bekam aber leider wieder Symptome. Damals wusste ich nicht, dass man Neuroleptika besser ganz langsam reduzieren oder ausschleichen sollte.
Mit Xeplion in den hohen Dosierungen war ich lahmgelegt. Ich gab dann mal bei Google Xeplion absetzen ein und landete dadurch bei einem Selbsthilfeforum für risikominimiertes Reduzieren und gegebenenfalls Absetzen.
Das was ich da las, leuchtete mir ein und ich habe dann mehrfach mit meinem Psychiater über langsame Reduktion gesprochen. Der war erst sehr stur und ablehnend dazu, aber dann ließ er sich doch darauf ein. So habe ich ein Jahr lang langsam alle drei Monate auf die jeweils niedrigere mögliche Dosis des Medikaments reduziert. Das ging, weil ich in der Zeit weder Entzugserscheinungen noch Symptome bekommen habe.
Nun bin ich seit über 2 1/2 Jahren auf der mit Xeplion niedrigsten Dosis von 25 mg alle 28 Tage, was einer täglichen Dosis von knapp 2,5 mg Aripripazol entspricht.
Ich überlege, langsam weiter runterzudosieren, müsste dazu aber auf ein anderes Neuroleptikum umsteigen.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
Pia geändert.
Hallo @Paulahier,
danke, der Nachmittag war schön, hier war schönes Wetter und ich war vorgestern und gestern viel unterwegs.
Ich lese, dass es dir Covidmäßig schon wieder besser geht. Wie schön!
Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung, auch für deine Negativsymptome und einen schönen Tag.
LG Pia :bye:
Da unsere Körper ja zum Beispiel unter bestimmten Umständen Substanzen wie Opioide selbst produzieren können, vermute ich, dass unsere Körper eben auch andere Substanzen ausschütten können, die zu psychotischen Symptomen führen, aber die Ursachen liegen doch in der Lebensgeschichte der Betroffenen und wenn eben solche schwierigen Lebenssituationen oder Traumen beispielsweise besprochen und „gelöst“ oder integriert werden können, dann wird der Körper vermutlich aufhören, diese Substanzen zu produzieren, so wie bei Stress und Ängsten zum Beispiel Adrenalin ausgeschüttet wird, was dann wieder runtergefahren wird, wenn die Situation sich verändert oder man anders darüber denkt….
Damit redest du, @Ludwig, nur den Psychiatern und Forschern nach dem Mund, dass Gespräche eben nichts nützen würden und dass ist seit zig Jahren völlig überholt und längst bewiesen, dass das nicht so ist und Gespräche sehrwohl nützen können, um aus Psychosen wieder raus zu kommen.
Die Datei kannst nur du so auf nur deinem Computer finden, @Ludwig.
Ich hatte dir schonmal geschrieben, dass meine psychotischen Symptome NICHTS von einem LSD-Trip hatten.
Ich finde solche Ansätze von Forschern schlimm. Als wenn wir einfach, wenn nicht drogeninduziert, angefangen hätten „verrückt“ zu werden und selbst solche Substanzen wie LSD ausgeschüttet hätten und das ohne irgendeine Ursache.
So nach dem Motto, wie es auch heute noch oft in der psychiatrischen Versorgung vorkommt, dass man mit „Verrückten“ eben nicht spricht und es „nur“ um „Gehirnchemie“ geht, ohne Beachtung von Ursachen.
Es ist ja mittlerweile bekannt, dass es eben sehrwohl auch andere Ursachen als drogeninduzierte Ursachen für psychotische Symptome gibt und seit 2014 auch zum Beispiel Gesprächstherapien angeboten werden sollen und dass eben z.B. auch Offener Dialog ja funktioniert und zwar eben deswegen, weil es bei jedem Betroffenen bestimmte Ursachen für die Symptome gibt.
Mich würde interessieren, wie (ur)alt dieser Ansatz ist, anzunehmen, dass psychotische Symptome wie ein LSD-Trip wären.
Im Prinzip haben solche Forscher offenbar nur drogeninduzierte Psychosen erforscht.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
Pia geändert.
@Ludwig schrieb: „Auf Grund seiner halluzinogenen Wirkung, die stark an die Symptomatik schizophrener Patienten erinnert, fand LSD den Weg in die biologische Grundlagenforschung der Schizophrenie. Seither sind eine Reihe weiterer psychoaktiver Substanzen gefunden worden, die bei Gesunden vorübergehend psychotische Symptome auslösen. Solche »Modellpsychosen« helfen dabei, die biologischen Grundlagen schizophrener Störungen aufzuklären. Aber lassen sich die Erkenntnisse aus Versuchen mit Drogen auf die Schizophrenie übertragen?…“
Ich persönlich halte überhaupt nichts davon. Ich hatte keine drogeninduzierte Psychose, sondern völlig andere Ursachen und habe eben nie psychoaktive Substanzen konsumiert und die eben nie in meinem Gehirn, in meinem Körper gehabt, so konnten solche Substanzen auch nie meine „Biologie“ durcheinander bringen.
Wenn man die Zeile kopiert und in den Browser eingibt, funktioniert das auch nicht, @Ludwig. So kann man die Datei jedenfalls nicht im Internet finden.
Es gibt nicht DIE Psychose, @Ludwig. Jeder Betroffene hat ein anderes Spektrum von möglichen Symptomen. Bei mir hatte das zum Beispiel nichts von einem LSD-Trip. Ich hatte z.B. nie akustische oder optische Halluzinationen und ganz viele andere mögliche Symptome auch nicht.
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
Pia geändert.
Guten Morgen @Paulahier,
ich wünsche dir gute Besserung und dass du Covid gut überstehst und natürlich kein Longcovid bekommst.
LG Pia :bye:
Doch wer steuert die Steuerung ???
man selbst
Davon bin ich auch überzeugt.
Ich denke, dass es an neuronalen Verknüpfungen liegt, die nicht gut für uns sind, z.B. durch stressige Situationen oder überwältigende Situationen, für die man nicht gleich für sich annehmbare Lösungen gefunden hat.
Das Gehirn ist ja zum Glück neuroplastisch und darum denke ich, dass man diese „falschen“ Verknüpfungen durch „gesundes“ denken, unterstützt beispielsweise durch Therapie, auch wieder wegbekommen kann.
So, wie wenn man mal was falsches angenommen hat und es dann korrigiert hat und nun anders darüber denkt.
Was denkst du denn, was die Ursachen dafür sind, dass die Neurotransmitter durcheinander geraten sind, @Ludwig?
Wieso kommen diese Erscheinungen in uns auf, wenn wir psychotisch sind ? Was ist die grundlegende Änderung in unseren Gehirnen zu gesunden Gehirnen ? Habt Ihr nie versucht eine Erklärung zu finden ?
es gibt keine Änderung bzw Unterschiede der Gehirne. Es liegt eher an der Art und Weise wie wir es benutzen beim denken.
Das denke ich auch, dass unsere Gehirne nicht kaputt sind, sondern es bei jedem Betroffenen mit psychotischen Erfahrungen Ursachen gibt, die diese „Denkausbrüche“ ausgelöst haben.
Für mich persönlich habe ich auch einige Erklärungen gefunden, ich suche aber durchaus noch weiter, @Ludwig
-
Diese Antwort wurde vor 3 Jahren, 6 Monaten von
-
AutorBeiträge