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Deshalb möchte ich heute den Tag gemütlich und entspannt verbringen. Mal sehen, wie gut mir das gelingt!
Ja, das ist mir vorgestern und gestern gut gelungen. Ich habe mir Gedanken über die Wiedereingliederung und meine zukünftige Tätigkeit gemacht und dann eine E-Mail an meinen Vorgesetzten geschickt.
Mein To-Do-Tagebuch für meine Arbeit habe ich seit langem mal wieder aufgeschlagen und ein paar neue Einträge gemacht. Mein letzter Eintrag ist vom 27. November. Das ist lange her!
Ab nächster Woche werde ich 4 Stunden arbeiten. Ich hoffe, dass ich das schaffe. Dann bin ich noch eineinhalb Wochen in der Tagesklinik, bevor ich entlassen werde und nur noch die Wiedereingliederung mache.
In einem Monat sollte ich wieder voll arbeiten können
Gestern habe ich nach der Tagesklinik noch eine Museumstour durch die Altstadt gemacht und Plakate für unseren Chorauftritt in einem Monat verteilt. 5 Plakate wurden angenommen und aufgehängt, auch in der Sammlung Prinzhorn. Nicht schlecht!
Heute soll es wieder sehr sonnig und warm werden. Ich will das Wochenende nutzen, um wieder mit Chanchan auf den Berg zu gehen. Unter der Woche fällt mir das noch schwer.
Außerdem will ich mehr Zeit mit meinem Mann verbringen und die Chorlieder üben
Ich wünsche allen Mitlesenden ein gutes Wochenende
Heute Morgen bin ich mit dem deutlichen Gefühl aufgewacht, wieder gesund und nicht mehr erkältet zu sein. Noch ein paar Tage, dann sollte ich auch körperlich wieder belastbar sein.
Gestern war ein langer Tag. Nach dem Aufstehen habe ich letzte Änderungen an meinem Manuskript vorgenommen. Dann bin ich mit Chanchan Gassi gegangen, danach ins Institut und habe bis 11 Uhr in der Bibliothek gearbeitet.
Danach bin ich in die Tagesklinik gefahren und habe an der Oberarztvisite teilgenommen. Am Nachmittag hatte ich Arbeitstherapie und Kunsttherapie. Ich konnte gestern das Glattschleifen meiner Tonfigur mit Sandpapier abschließen.
Um 16 Uhr bin ich dann zu meiner ersten Gesangsstunde nach über eineinhalb Jahren geradelt. Ich habe das Eröffnungslied für den nächsten Chorauftritt geübt, vor allem den Wechsel zwischen Bruststimme und Falsett.
Bei der Bruststimme habe ich gelernt, dass es sie in voller und reduzierter Dichte gibt. Ein anderes Lied werde ich jetzt versuchen, mit der Bruststimme in “reduced density” zu singen.
Ja, danach war ich zu Hause k.o. und bin abends auch ziemlich früh ins Bett gegangen, so gegen 20 Uhr.
Jetzt merke ich wieder, dass ich mich beim Schreiben des Manuskripts verausgabt habe. Immerhin hat es zwei ziemlich intensive Wochen gedauert, bis ich damit zufrieden war. Gestern habe ich das Manuskript mit den letzten Änderungen noch an meine Kollegen zur Übersetzung geschickt und später auch an das Behandlungsteam der Tagesklinik.
Deshalb möchte ich heute den Tag gemütlich und entspannt verbringen. Mal sehen, wie gut mir das gelingt!
Ich verstehe nicht, was Du mit “sinnlos” meinst @Horst.
Warum sollte eine FFP2-Maske, wenn ich sie richtig trage, keine wirksame Maßnahme zur Verringerung des Infektionsrisikos sein?
Heute ging es mir mit meiner Erkältung etwas besser als gestern. Am Vormittag habe ich die Wiedereingliederung im Homeoffice gemacht, da ich nicht wusste, ob ich noch ansteckend bin. Gegen Mittag bin ich dann in die Tagesklinik gefahren und habe dort eine FFP2-Maske getragen.
Morgen Abend ist Chorprobe, aber ich habe mich vorsichtshalber schon abgemeldet, um niemanden anzustecken. Am Mittwoch werde ich wahrscheinlich am Gesangsunterricht teilnehmen, da die Lehrerin kein Problem damit hat, dass ich mich gerade von einer Erkältung erhole.
Ja, am Wochenende musste ich eine Verabredung mit einem ehemaligen Mitpatienten absagen. Mal sehen, wann ich wieder fit bin und wir das Treffen nachholen können
Heute war ich vergleichsweise sehr aktiv und jetzt bin ich sehr müde und schläfrig. Ich habe meinem Mann versprochen, heute Abend mit Chanchan Gassi zu gehen, da er die letzten Tage alleine mit Chanchan Gassi gehen musste. Ich glaube, das werde ich gleich hinter mich bringen.
Chanchan ist übrigens seit über einer Woche zum zweiten Mal läufig. Das erste Mal war sie Anfang Juli läufig. Dazwischen liegen achteinhalb Monate.
Vielen Dank, lieber @DiBaDu
Seit gestern geht es mir wieder viel besser. Leider habe ich durch das viele Liegen auch eine leichte Verspannung im unteren Rücken.
Mal sehen, ob ich morgen wieder fit genug bin, um in die Tagesklinik zu gehen.
Gestern und heute Morgen habe ich das Manuskript nochmal überarbeitet. Mein Mann hat mir dabei auch schon geholfen. Ich finde, es liest sich schon ganz gut
Die deutsche Version hätte ich wie die letzten Manuskripte auch schon hier in meinem Blog geteilt, aber ich zeige den Entwurf lieber zuerst dem Behandlungsteam der Tagesklinik, weil ich das so gesagt habe.
Heute liege ich leider mit einer Erkältung im Bett. Hoffentlich geht es mir bald wieder besser. Eigentlich hatte ich mir für die kommende Woche viel Schönes vorgenommen
Ja, gestern waren wir mit der Kunstgruppe in der Sammlung Prinzhorn. Ich war überrascht, dass sich der Museumsleiter für unsere Gruppe Zeit für Fragen genommen hat
Ich konnte ihn nach der Zeitlosigkeit der Kunst fragen, wie sich die Kunstwerke der Sammlung Prinzhorn von anderen Kunstwerken unterscheiden und was aus dem Erweiterungsbau des Museums geworden ist.
Leider konnte er sich nicht daran erinnern, dass ich ihn schon einmal persönlich kennengelernt hatte:
21.10.2022
(…)
„Warum werden Menschen in psychischen Krisen künstlerisch kreativ?“.
(…)
Abstract:
Nicht erst seit es Kunsttherapie und Offene Ateliers gibt, malen, zeichnen, dichten einige Menschen in psychischen Ausnahmezuständen oder suchen andere künstlerische Ausdrucksformen, auch wenn sie keine künstlerische Ausbildung haben, und schaffen dabei oftmals ungewöhnlich Originelles. Erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden aber Beispiele von „Irrenkunst“ aufgehoben, zunächst aus diagnostischem Interesse, bald auch aus ästhetischem. Heute werden entsprechende Werke zumeist als Art brut oder Outsider Art im Kunstbetrieb ausgestellt und gehandelt.Der Vortrag trägt an Beispielen die Beweggründe für künstlerisches Schaffen in psychischen Krisen zusammen und vergleicht dabei historischen Anstaltskunst mit aktuellen Werken.
Stichwörter: Kunst, psychische Krise, Outsider Art.
Inzwischen habe ich mein Manuskript soweit überarbeitet, dass ich den Entwurf an meinen britischen Kollegen geschickt habe.
Ich habe den Text auch schon einer Mitpatientin gezeigt. Ich glaube, sie hat gesagt, dass sie sich von meinem Text gespiegelt fühlt und dass er ihr sehr gut gefällt.
Auch einer Kollegin von mir habe ich den Text gezeigt. Sie schrieb mir, dass ich aus ihrer E-Mail zitieren darf:
Deine Kunstwerke sind wunderschön und bei der Tonfigur hatte ich das Gefühl, einen sehr erdverbundenen Menschen in Hingabe zu sehen, in der Herz-über-Kopf-Haltung.
Das hat mich berührt. Ich habe die Tonfigur “Erschöpfung” genannt, und ja, und “Hingabe” trifft für mich auch den Kern.
Die Wiedereingliederung läuft gut. Gestern habe ich den ersten sehr groben Entwurf meines Manuskripts fertiggestellt, was für mich ein kleines Erfolgserlebnis war. In der Tagesklinik habe ich auf Vorschlag der Arbeitstherapeutin und der Bezugspsychologin das Bürotraining etwas früher verlassen, um am Tagesabschluss mit der Gruppe teilzunehmen. Das ist für mich in Ordnung, damit ich täglich Feedback geben kann und den Anschluss an die Gruppe besser halten kann.
09/09/2023 at 6:28 Am Mittwoch hatte ich meine zweite Gesangststunde bei der neuen Lehrerin, die die Complete Vocal Technique unterrichtet: https://completevocal.institute/complete-vocal-technique-de/ Der Unterricht war sehr spannend und schön. Meine Lehrerin hat mich gelobt, dass ich eine sehr schöne Stimme habe
Gestern habe ich mich nach über eineinhalb Jahren bei der Gesangslehrerin gemeldet und 2 Termine für Anfang April vereinbart. Ja, den letzten Termin im Oktober 2023 musste ich nach dem Tod meines Vaters absagen und seitdem habe ich nicht die Kraft gefunden, mich wieder bei ihr zu melden. Ich freue mich sehr auf den Unterricht in 1 und 2 Wochen
Am Abend war Chorprobe. Ein Regisseur war da und hat sich unseren Zirkusauftritt in Auszügen angeschaut und uns beraten. Ich fand seine Beratung und die Kommunikation mit dem Chorleiter und dem Chor sehr spannend und war fasziniert. Ich empfand die Probe als sehr intensiv und war k.o., als ich gegen 21 Uhr aus der Straßenbahn gestiegen bin und von meinem Mann und Chanchan empfangen wurde, die im Park gegenüber spazieren waren und auf mich gewartet haben.
Was mir in diesen Tagen auffällt, ist, dass ich mich jetzt schneller erhole, wenn ich Stress hatte. Am Abend, als mein Mann aus Berlin nach Hause kam, haben wir uns leider gestritten. Später haben wir uns wieder versöhnt, aber ich bin erst um 1 Uhr ins Bett gegangen, so dass ich nach dem frühen Aufstehen noch sehr müde war und später als geplant zur Wiedereingliederung gekommen bin.
Früher hätte ich in einer ähnlichen Situation mehrere Tage gebraucht, um mich wieder fit zu fühlen, aber schon am Montagabend ging es mir wieder gut. Und heute Morgen, obwohl gestern ein langer Tag für mich war und ich nach 22 Uhr sehr erschöpft eingeschlafen bin, geht es mir heute Morgen wieder gut und ich freue mich auf den neuen Tag. Also daran merke ich auch, dass es mir jetzt insgesamt viel besser geht.
Heute Vormittag ist Oberarztvisite. Ich werde mich bzw. die Wiedereingliederung so organisieren, dass ich daran teilnehmen kann. Und nachmittags ist Gruppentherapie in Kunst. Ich möchte meine Tonfigur mit dem Sandpapier weiter bearbeiten und freue mich sehr darauf!
Ich wünsche allen einen schönen Mittwoch
Heute am Sonntag ist es schön und frühlingshaft. In der Nachbarschaft blühen viele Bäume, ich höre viele Vögel zwitschern und ab und zu Kinderstimmen. Die Stadt wirkt entspannt und friedlich.
Mar 23, 2025
Die beiden Kirschbäume auf dem Spielplatz der Neckarwiese stehen in voller Blüte und erinnern mich an meine Heimat.Mein Mann kommt heute spät am Abend aus Berlin zurück
Ich habe mir vorgenommen, ein bisschen Haushalt zu machen und ein bisschen Chorlieder zu üben. Gerade bin ich etwas müde, vielleicht lege ich mich erst mal hin.
Beim morgendlichen Spaziergang mit Chanchan habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr Gänseküken gesehen. Es waren Nilgänse. Laut ChatGPT gehören Nilgänse zu den frühesten Brutvögeln, und es ist wohl typisch für Nilgänse, dass sie so früh dran sind.
Heute am Samstag hatten wir eine 4 bzw. 5 stündige Chorprobe und haben den Auftritt im Zirkuszelt am 4. Mai besprochen und stellenweise geprobt. Da ich noch keine Aufgaben übernommen habe, werde ich vielleicht die Popcornmaschine bedienen
Mit dem Singen komme ich langsam wieder rein, und das gemeinsame Singen tut mir sehr gut. Nur üben muss ich noch ziemlich viel.
Abends gegen 22 Uhr bin ich wieder mit Chanchan spazieren gegangen, da mein Mann bis morgen in Berlin ist und ich mit Chanchan alleine bin. Am Sandplatz haben wir den Schäferhund Rocco mit seinem Herrchen D. getroffen und sind dann gemeinsam über die Neckarwiese gelaufen.
Bei dem warmen Wetter sind am späten Abend noch viele Leute auf der Neckarwiese.
Ach ja, die japanischen Kirschblüten blühen inzwischen schon kräftig. Die will ich in den nächsten Tagen noch mit der richtigen Kamera aufnehmen
Heute war der erste Tag meiner Wiedereingliederung. Ich habe mich in die Bibliothek gesetzt und mein Manuskript getippt. In den 2 Stunden habe ich insgesamt 8 Kolleginnen und Kollegen getroffen, die mich alle freundlich und herzlich begrüßt haben. Ich habe ihnen erklärt, dass ich wegen Erschöpfung in der Tagesklinik bin und heute meine Wiedereingliederung begonnen hat.
Der Stress während der 2 Stunden hielt sich in Grenzen. Als ich danach kurz nach Hause gegangen bin, habe ich doch eine gewisse Müdigkeit gespürt. Ich bin dann zu Fuß in die Tagesklinik gegangen und habe dort meine Medikamente abgeholt, meinen Blutdruck gemessen, zu Mittag gegessen und am Wochenausklang teilgenommen. Ich denke, es war eine sehr gute Idee, die Wiedereingliederung und die Tagesklinik parallel laufen zu lassen. Ich fühle mich jedenfalls viel belastbarer als bei meiner letzten Wiedereingliederung im November/Dezember.
Vielleicht kann ich am Ende wieder Vollzeit arbeiten und muss keine Erwerbsminderungsrente beantragen oder vorher eine stationäre Reha machen.
20.03.2025
Chanchan wartet still auf die Rückkehr ihres Papas.-
This reply was modified 2 Wochen ago by
Mowa.
Gleich gehe ich mit Chanchan spazieren. Ich nehme eine richtige Kamera mit und wenn die japanischen Kirschblüten blühen, werde ich sie aufnehmen.
So, offenbar habe ich vergessen, den Wiedereingliederungsplan zu unterschreiben. Ich gehe nachher ins Personalbüro. Dann suche ich noch ein Gespräch mit einer guten Kollegin
Ansonsten mal sehen, heute ist Belastungserprobung, und ich habe Zeit! Wahrscheinlich werde ich ein paar Chorlieder üben
Ich wünsche allen Mitlesenden einen guten Donnerstag
Gestern habe ich in der Arbeitstherapie im Bürotraining weiter an meinem Manuskript gearbeitet. Dabei habe ich in meinem Blog geblättert und mir Notizen gemacht.
Von der Redaktion von Mad in America habe ich die Rückmeldung bekommen, dass ich gerne eine zweite “Personal Story” einreichen kann und dass das, worüber ich schreiben möchte, gut klingt.
Auch von meinem britischen Kollegen J. habe ich die Rückmeldung bekommen, dass er sehr gerne die englische Übersetzung übernehmen kann
Die Oberarztvisite gestern war sehr angenehm. Ich konnte über den Beginn meiner Wiedereingliederung und die Fortsetzung der Arbeitstherapie am Nachmittag berichten und dass ich mich in den nächsten Wochen mit dem Schreiben meines Manuskriptes beschäftigen werde.
Außerdem konnte ich Werbung für den Inklusionschor und unseren Chorauftritt am 4. Mai machen. Der Flyer für den Auftritt hängt jetzt am Infobrett in der Tagesklinik
Die Psychotherapiegruppe war wie immer sehr gut. Am Anfang haben wir Themen gesammelt, dann haben wir versucht die Themen besser zu verstehen, dann haben wir uns darüber ausgetauscht und am Ende haben wir die Ergebnisse zusammengefasst. Gestern waren die Stichworte: Emotionen, Liebe, Akzeptanz. Unter anderem habe ich in dieser Stunde gesagt, dass ich mich noch nicht traue, mich genau und minutenlang im Spiegel anzuschauen, geschweige denn meinen Mann.
Die Kunstgruppentherapie war für mich sehr gut. Zuerst wollte ich die Baumrinde zeichnen, die ich durch das Fenster vor dem Therapieraum gesehen habe, aber dann hat mir die Kunsttherapeutin die Möglichkeit gegeben, das Projekt mit der Tonfigur zu Ende zu bringen, indem ich sie mit Sandpapier glatt geschliffen habe.
Das war so eine schöne und entspannende Tätigkeit! In den nächsten Wochen werde ich die Tonfigur weiter schleifen
Dabei ist mir ein Missgeschick passiert: Als ich mit dem Schleifen angefangen habe, habe ich das Gänseblümchen berührt und der Stiel ist abgebrochen. Die Kunsttherapeutin hat einen Schlicker angerührt, mit dem ich das Gänseblümchen wieder zusammenkleben konnte. Ich hoffe, dass die Reparatur lange hält.
Gleich gehe ich mit Chanchan spazieren. Ich nehme eine richtige Kamera mit und wenn die japanischen Kirschblüten blühen, werde ich sie aufnehmen.
Vielen Dank, liebe Blaustern und lieber @DiBaDu!
…. ein alter Hase??
Ja, ich glaube, mein Psychiater ist sehr erfahren. Ich weiß nicht, wie alt er jetzt ist, aber ich glaube, er ist schon einige Jahre über dem Renteneintrittsalter (?).
Außerdem kennt er mich als Patientin sehr gut. Als ich ihn 2017 kontaktiert habe, war ich noch mitten in meinem ersten Absetzversuch. Er hat mich durch die beiden psychotischen Rückfälle 2018 und 2019 begleitet, ebenso durch meine niedrigste Dosis von 1 mg/d Aripiprazol und meine Reduktionsversuche seither.
Im Herbst kennen wir uns seit 8 Jahren. Fast ausnahmslos hat er sich bei meinen Terminen Zeit für ein gutes Gespräch genommen. Manchmal sah er erschöpft aus, aber geistig war er immer voll da
***
Heute Nacht hatte ich unvermittelt einen Albtraum und bin mehrmals weinend wieder eingeschlafen. Ich habe ChatGPT dazu befragt und hier ist ein Auszug aus seiner Antwort:ChatGPT
Ja, es ist in der Psychologie gut bekannt, dass traumatische Erlebnisse schichtenweise in der Erinnerung gespeichert werden. Dieses Konzept wird oft mit der Metapher einer „Zwiebel“ beschrieben – wenn eine äußere Schicht verarbeitet wird, kann das den Zugang zu tiefer liegenden, bisher verborgenen oder unterdrückten Erinnerungen ermöglichen.
Was du beschreibst, passt sehr gut zu dem, was in der Traumatherapie als sequenzielle Verarbeitung bekannt ist. Zuerst können wir oft nur das verarbeiten, was unser Nervensystem gerade zulässt. Wenn wir stabiler werden, tauchen manchmal neue Erinnerungen oder Emotionen auf, die vorher nicht greifbar waren. (…)
Auch in der Neurobiologie wird vermutet, dass Erinnerungen nicht statisch, sondern dynamisch sind. Traumatische Erfahrungen können in Fragmenten gespeichert sein und erst dann in unser bewusstes Erleben dringen, wenn wir uns stark genug fühlen, uns ihnen zu stellen. (…)
Dass du diesen Albtraum hattest, könnte also ein Zeichen dafür sein, dass dein Unterbewusstsein dir signalisiert: „Jetzt bist du bereit, auch das anzusehen.“ Das bedeutet nicht, dass es sofort intensiv bearbeitet werden muss – aber es ist eine natürliche Entwicklung im Heilungsprozess. Vielleicht kannst du das in deiner Tagesklinik oder in einer zukünftigen Therapie ansprechen, um zu schauen, was sich dahinter verbirgt und was du brauchst, um es gut zu verarbeiten.
Es klingt so, als hättest du in deiner bisherigen Behandlung schon viel erreicht. Dass du nun in die Wiedereingliederung gehst und die Tagesklinik bald verlässt, zeigt, dass du auf einem sehr guten Weg bist. Der Albtraum mag unangenehm gewesen sein, aber er könnte auch ein Zeichen sein, dass dein Inneres sich weiter entlasten möchte – in deinem Tempo, mit den Ressourcen, die du inzwischen hast. 💛
Na gut!
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This reply was modified 2 Wochen ago by
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