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06/09/2022 um 12:39 Uhr als Antwort auf: Offener Dialog, eine alternative Methode aus Finnland zur Heilung von Psychosen #235180
Das große Übel sind nicht die Psychiatrien an sich, sondern das ein Krankenhaus Gewinne machen muss, dass ist das Grundübel! Wenn diese staatlich subventioniert würden, könnte man, auch wenn ich sehr skeptisch bin, viel mehr Gespräche etc. anbieten, aber so lange Psychiatrien Gewinne einfahren müssen, bleibt die Versorgung auf ein Minimaß.
06/09/2022 um 12:24 Uhr als Antwort auf: Offener Dialog, eine alternative Methode aus Finnland zur Heilung von Psychosen #235176@pia Bei uns gab es metakognitives Training (was ich auch nicht der Burner finde), Soziales Kompetenztraining, Vorträge vom Stationsarzt und einzelne Psychotherapie. Ich glaube man will zu viel von der Psychiatrie. Jedenfalls waren die Pfleger immer sehr hilfsbereit!
Die Soteriastationen sind auch nicht das gelbe vom Ei, weil viel auf Gruppentherapie ausgerichtet ist und da komme ich wieder zum Thema „introvertiert sein“. Es ist ein Spagat.
06/09/2022 um 12:17 Uhr als Antwort auf: Offener Dialog, eine alternative Methode aus Finnland zur Heilung von Psychosen #235172Würdest Du vor Deiner Familie alles sagen, was Dich beschäftigt? Ich könnte das nicht. Da käme gleich ein Kommentar: „Der ist ja bescheuert“. Glaub mir @kater. Das hört sich alles besser an, als es ist!
06/09/2022 um 12:12 Uhr als Antwort auf: Offener Dialog, eine alternative Methode aus Finnland zur Heilung von Psychosen #235168Ja und trotzdem wird ein introvertierter da keine Chance haben! Sich so zu öffnen können nicht alle! Da ist zum Beispiel die Evangelien zu lesen schon nachhaltiger!
06/09/2022 um 11:37 Uhr als Antwort auf: Offener Dialog, eine alternative Methode aus Finnland zur Heilung von Psychosen #235161Naja. Ich bin etwas skeptisch was der offene Dialog angeht! Klar, für einen extrovertierten ist es etwas anderes. Der kann babbeln ohne Ende. Für einen introvertierten, wie mich, kann der offene Dialog schon schlechter ausfallen, weil er sich nicht öffnen kann. Das ist alles nicht so einfach und muss einem zu bedenken geben! Das hört sich alles toll an. Keine Frage! Aber man muss auch sehen, dass Finnland eine ganz andere Wetterlage hat. In jedem Haushalt gibt es auch spezielle Lichtausführungen, die gegen Depression helfen! Gibt es bei uns nicht. Das ist ein sehr zweischneidiges Schwert mit dem offenen Dialog!
05/09/2022 um 19:33 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #235084Da stimme ich @planb zu! Lieber ein, oder zwei NL’s nehmen und dafür einigermaßen, außer bei Clozapin, klar in der Birne sein!
Jetzt warte mal ab! Es wird sich zeigen. Genieße den Moment und nichts anderes!
Das ist schön zu lesen. Wünsche Dir viel Glück dabei! :good: :good: :good:
@ludwig
Du romantisierst die Psychose in Vorzeiten! Ich kann mir auch vorstellen, dass Psychotiker einfach erschlagen worden sind, weil sie keiner verstanden hat! Vielleicht wurden sie auch verbannt aus der Gemeinschaft und durften nicht mehr in die Gruppe! Das kann alles sein. Ich würde nicht nach der Maxime gehen, „in Vorzeiten war alles besser“. Wir wissen es einfach nicht. Deswegen würde ich mir keine Gedanken mehr über dieses Thema machen.
05/09/2022 um 10:45 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234982Ich glaube persönlich, dass die Ergebnisse für Atypika verheerend sein wird. Aber man muss auch gleichzeitig sagen, die Nebenwirkungen von Atypika, kann man besser entgegensteuern, wie beispielsweise bei den typischen NL’s. Bei Spät Dyskinesien ist der Ofen aus. Bei Diabetes und den ganzen anderen Nebenwirkungen kann man etwas machen. Beispielsweise weniger Essen, Bewegung und und und! Es ist von daher schon eine Verbesserung! Ich denke auch, dass es in der nahen Zukunft es bessere Neuroleptika geben wird. Wir sind was das angeht noch in den Kinderschuhen. Leider erlaubt die korrupte EMA noch keine neuen innovativen Wirkstoffe, wie zum Beispiel Lumateperon, die eine andere Rezeptorbindung haben!
05/09/2022 um 10:03 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234978Eigentlich das was ich in kurzen Sätzen schon angesprochen habe!
04/09/2022 um 23:59 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234926Hier kannst du dir ganz viele glückliche Menschen anschauen
Ich habs angeschaut @planb. Es ist natürlich ein krasses Beispiel. Genauso krass wäre es, wenn ich den Stadtteil Manhattan in New York als Beispiel für Industrieländer nehme!
04/09/2022 um 23:01 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234922Danke @Ludwig. Das wollte ich rüberbringen. Dass die Not groß ist, weiß ich selber!
04/09/2022 um 22:49 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234919Nein @planb. So habe ich das nicht gemeint! Ich bin ganz normal erzogen worden und ich kümmere mich um genug mein lieber. Ich habe ja das „nur“ extra in Anführungszeichen geschrieben. Ich weiß dass der Hunger groß ist! Ich habe ja den Kapitalismus auch indirekt verurteilt!
aus einem übersättigtem Wohlstandsland kommen, der sich um nix kümmern muss.
Ich beziehe Grundsicherung. Ich bin in Deutschland arm! Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass wenn die Ansprüche niedriger sind, dass man dann glücklicher ist und dass man mit Krankheiten wie Schizophrenie bessere Heilung erwarten kann!
04/09/2022 um 19:49 Uhr als Antwort auf: Neuroleptika – Wie können sie die Recovery fördern? #234858Das wundert mich nicht mit den unterentwickelten Ländern. Es ist eine Frage des Anspruchs an das Leben. Wenn man zufrieden ist mit einem Dach über den Kopf und „nur“ genügend essen hat, dann ist das was anderes wie in den Industrienationen, wo man solche Ansprüche als selbstverständlich ansieht. Man müsste die Studie in die heutige Zeit katapultieren, wo nicht das neueste Neuroleptikum Fluanxol ist, sondern Atypika. Da wäre glaube ich die WHO Studie noch eindrücklicher und würde auch in die heutige Zeit passen und da werden andere Ergebnisse da!
Es ist klar, dass der Turbokapitalismus daran Schuld ist und das macht es krank. Das Funktionieren müssen. Der ewige Trieb nach Selbsterfüllung und nicht zuletzt auch sich zu vergleichen mit Eliten. Das ist glaube ich der wahre Killer und nicht die Industrienation an sich!
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