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Dieses Thema enthält 40 Antworten und 16 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Agi Agi vor 1 Woche, 2 Tage.

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  • #21189
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    Anonym

    Den habe ich auf DVD, sehr guter Film, der sich mit PTBS beschäftigt.

    :good:

    Ich hatte mir sogar den Soundtrack zum Film von Max Richter besorgt. Die DVD ist dann irgendwann während meiner vielen Berliner Umzügen nach der ersten Psychose auf der Strecke geblieben. Hab sie in einer möblierten Wohnung im CD-Rekorder vergessen. Ich weiß sogar heute noch, in welcher Wohnung von den vielen. Ich gönne sie der Ex-Vermieterin von Herzen. Alles dumm gelaufen damals.

    #21204
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    Anonym

    Der Blockbuster, den eventuell jeder von uns bereits gesehen hat (?), weil der vielleicht bekannteste Film mit dem Sujet “Schizophrenie”:

    A beautiful mind

    ….To find the truely original idea…. Wem käme so etwas nicht ebenfalls bekannt vor?

    Manchmal glaube ich wirklich, zusätzlich zu Prodrom und äußeren Umständen, ist das letzte i-Tüpfelchen, das in Form des berühmten Tropfens das Fass zum Überlaufen bringt, dass man unsterblich aber unglücklich verknallt ist. Unglücklich, weil unerwidert und ohne Aussicht auf Erfolg und auf ein gutes Ende.

    Die Essenz des Films besteht für mich als Matheniete deswegen auch nicht im “Codeknacken” des Nobelpreisträgers John Forbes Nash (1928-2015) auf dem Feld der wirtschaftswissenschaftlichen Spieltheorie und für seine Verdienste in dem Gebiet, selbst wenn die Sache mit den Nummernschildern manchem vielleicht bekannt vorkommen mag.
    Sondern für mich persönlich mehr in dem dem Schauspieler (Russell Crowe) in den Mund gelegten Zitat:

    Perhaps it is good to have a beautiful mind, but an even greater gift is to discover a beautiful heart. :heart:

    #21208

    Ich mag diesen Film sehr, @Weichhai. Natürlich bleibt Nash als Figur dieses Films selbst im Wahn noch liebenswert, was es leicht macht, ihn zu mögen und sich zu fragen, warum nicht alle Schizos in glücklichen, behütenden Beziehungen zu stecken. Aber das ist halt Hollywood und das darf auch so sein.

    Auch im Film “Der Beweis” mit Gwyneth Paltrow weckt die Protagonistin Beschützerinstinkte, ebenso wie Donnie Darko im gleichnamigen Film. Mich würde mal interessieren, weshalb das oft so dargestellt wird, dass man den Erkrankten an die Hand und in die Arme nehmen möchte. Oder geht das nur mir so?

    #21239
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    Anonym

    @nevermind

    ich habe mir gerade mal die deutschen Trailer dieser von dir genannten Filme angesehen, bei “Proof”, der mich auf den ersten Blick mehr anzusprechen scheint, aber ich kann mich auch täuschen, habe ich auch den deutschen Wiki-Eintrag kurz überflogen. Kennen tue ich beide Filme nicht. Nie von gehört sogar. Danke für den Hinweis also.

    Ich kann deswegen nichts über diese Filme sagen. Aber ich glaube, mit dem an die Hand nehmen, das ist bestimmt auch ein gewisses “Genre”, oder was auch immer, aus Nordamerika, oder? Wobei man sich wahrscheinlich überall auf der Welt mit dem Protagonisten halbwegs gut auseinander setzen können muss, wie du schon sagst, ohne dass man dadurch einen moralischen Schaden davon trägt – von Bollywood bis Hollywood.

    Also ist bei “der Beweis” die von seelischer Krankheit bedrohte Tochter die Protagonistin, ja?
    Hast du nebenbei mal den deutschen Film “Hirngespinster” gesehen? Da ist ja soweit ich weiß der Sohn “Simon Dallinger” Hauptdarsteller und der eigentlich kranke Vater spielt die Nebenrolle, wenn auch herausragend (?), ohne dass dieser folglich zu romantisierend, aber auch nicht zu unsympathisch dargestellt wird. Ich fand den Film deswegen gar nicht so schlecht, weil ich damals meinte, dass er ein (noch) realistischeres, weil “menschlicheres”, Bild von der Erkrankung zeichnete als es vielleicht mit dem Genius von “A beautiful mind” der Fall gewesen ist. Unerreichbar eben. Dazu im erstgenannten Film die auch für die Außenstehenden vermutlich einschneidenden Erfahrungen mit Zwangsunterbringung, Polizei etc. Vielleicht gerade deswegen wird der Film perspektivisch auch der Betroffenen-, d.h. unmittelbaren Angehörigenseite gerecht?!

    #21300

    Ja, die Protagonistin in “Proof” ist die Tochter des Mathematikers, auch selbst ein Mathegenie. Warum das übrigens immer Mathe sein muss, weiß ich auch nicht ;-). Jedenfalls ist dieser Film etwas “realistischer” als Donnie Darko, dort ist auch ein bisschen Mystery dabei – Paralleluniversen etc. Aber ganz gut gemacht, wirklich, sehr beliebt. Und beim ersten Sehen nicht gleich ganz zu begreifen.

    Hirngespinster habe ich auch gesehen, der ist nun wirklich direkt aus dem Leben. Ähnlich wie “Das weiße Rauschen”, auch ein Film über Schizophrenie. Ich mag aber dann doch lieber die hollywoodesken “Märchen”, sie sind einfach gefälliger, weniger kantig. “Kante” habe ich real schon genug.

    Bei “Twelve Monkeys” geht es ja auch um Schizophrenie bzw. Zeitreisen mit der Frage, ob eingebildet oder real. Kennst du den? Den kennst sicher jeder hier, auch Hollywood.

    #21304
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    Anonym

    Bei „Twelve Monkeys“ geht es ja auch um Schizophrenie bzw. Zeitreisen mit der Frage, ob eingebildet oder real. Kennst du den? Den kennst sicher jeder hier, auch Hollywood.

    Nur dem Namen nach. Aber nein, den Film und Inhalt kenne ich gar nicht, nur den Titel habe ich schon mal gehört. Aber so geht es mir mit vielem. Eigentlich bin ich kein Cineast.

    Was die Klassiker betrifft, gibt es da natürlich noch “Einer flog über das Kuckucksnest”. Aber selbst bei dem bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn überhaupt schon jemals in voller Länge gesehen habe.

    Irgendetwas mit Zeitreisen finde ich aber meist gut. Als Kind habe ich mal “Zurück in die Zukunft gesehen”, das war eines meiner ersten richtigen (Kino-)Erlebnisse im Fernsehen überhaupt.

    Persönlich hat vielleicht noch eine Bedeutung: “Die Feuerzangenbowle”. Das ist zwar überhaupt kein “Psychofilm”, dafür kennt ihn aber auch so gut wie jeder. Und hängt allen zum Halse raus :-).

    „Kante“ habe ich real schon genug.

    OK.

    #21309

    Wenn du Filme mit Zeitreisen magst, kommst du an Donnie Darko eigentlich nicht vorbei. Ich bin ein totaler Filmfreak, habe zig DVDs. Nur ins Kino gehe ich nicht so gern, wegen der vielen lauten Menschen mit ihren Popcorntüten ;-).

    #21311

    Ach so, Kuckucksnest habe ich mehrmals gesehen, sehr guter Film. Auch gut und psycho: “Birdie”. Die Feuerzangenbowle, naja, das ist nicht mein Humor. Ich habs gern etwas schwärzer. Aber der ist natürlich Kult.

    #21314
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    Anonym

    Naja, ich meine gar nicht mal den “Humor” der Feuerzangenbowle. Richtig herzlich lachen, sofern überhaupt bei irgend einer Gelegenheit, tue ich dabei auch nicht. Es ist auch nicht mal das Ritualmäßige wie bei “Dinner for one” etwa, was ich meinte. Es ist eher etwas Tragisches, was ich damit verbinde, was ich hier im Forum aber nicht erklären kann. (Kein Trauma oder so, aber trotzdem.)

    Du magst es gern etwas schwärzer?
    Nun, eine Erinnerung, die auf wahren Begebenheiten beruht: In der Sekundarstufe I waren wir mit einem gesamten Klassenzug (vielleicht 6./7. Klasse ?) einmal im städtischen Kino.
    “Schindlers Liste” stand auf dem Programm. Wahrscheinlich ahnst du es bereits.
    Als wir so ziemlich alle schon drin gesessen haben, kamen immer wieder vereinzelte Nachzügler rein.
    Mit Unschuldsmiene, aber riesen Jumbo-Popcorn-Eimern unterm Arm.
    Zumindest gab es damals auch in dem Alter schon einige, die sich darüber köstlich amüsierten, wenn sie nicht gerade die Hände über dem Kopf zusammenschlugen.
    Ich vermute, das wird den so Betroffenen noch bis heute spaßeshalber nachgetragen :wacko: .

    Ich selber habe bei meinen raren Kinobesuchen übrigens eher den Nachos mit der fettigen Käsesauce den Vorzug gegeben. Wenn auch nicht an diesem Nachmittag.

    #43160

    Kennt einer von euch den Film “Moon – Die dunkle Seite des Mondes”? (ich hoffe der Titel ist richtig). Läuft heute Nacht noch einmal auf ONE. Aber Vorsicht: kann möglicherweise triggern. Es geht nicht um Psychotiker, aber ob die Realität das ist für was der Protagonist sie hält  spielt eine große Rolle. Ich sehe mir mittlerweile sehr selten Filme an, aber zumindest den zweiten Teil des Filmes habe ich mir angesehen. Ist ziemlich gut gemacht.

    #54480
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    Anonym

    Hier kommt mein Video-Tipp. Bei “Animals Doing Things” kommen lustige Tierfilme.

    Rub a dub dub

     

    #55927
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    Anonym

    High Anxiety (1977) – Hilarious Shower Scene

    Wikipedia: Mel Brooks’ Höhenkoller ist eine Komödie des auf Filmparodien spezialisierten Regisseurs Mel Brooks aus dem Jahr 1977. In diesem Film ist die Suspense-Legende Alfred Hitchcock die Zielscheibe von Brooks’ Humor.

    Deutscher Titel: Mel Brooks’ Höhenkoller
    Originaltitel: High Anxiety
    Produktionsland: USA
    Originalsprache: Englisch
    Erscheinungsjahr: 1977
    Länge: 94 Minuten
    Altersfreigabe: FSK 12

    #73572

    habe gestern Greta geguckt.

     

    er hat mir ganz schön zu denken gegeben.

    sehr zu empfehlen.

    Ich habe einen guten Ruf in schlechten Kreisen!

    #73574
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    Anonym

    Die Vitaminfalle

    #81615

    Pets

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