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15/09/2019 um 15:17 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58562
Zum Thema:
15/09/2019 um 15:11 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58560Danke. Ich mach mich mal kundig.
15/09/2019 um 10:42 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58532Vor früherem Ableben habe ich keine Angst, wohl aber vor den Langzeitschäden die die NL hinterlassen. Vor Demenz graut es mir auch. Meine Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung haben ohnehin schon stark nachgelassen. Meine größte Angst ist, eines Tages ein Pflegefall zu werden und in einem Pflegeheim zu enden.
Über ältere Psychosepatienten die über Jahrzehnte Antipsychotika einnehmen mussten liest man im Netz kaum etwas.
Hier würden mich Studien interessieren.
Für Psychosen im Alter gibt es da schon mehr Berichte. Auch der Missbrauch von Antipsychotika in Pflegeeinrichtungen, die ihre Patienten bei Unruhe und zur Kontrolle damit ruhig stellen.
Zu Langzeitstudien mit Atypischen im Alter finde ich keine Informationen. Auch zur Lebenserwartung nichts.
Ob Psychoseerfahrene eher Pflegefälle werden weiss ich nicht, auch in Bezug auf Demenz.
Ich dachte im Alter wird die Erkrankung leichter.
15/09/2019 um 10:29 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58530nehme seit 28 Jahren Neuroleptika.
Fast drei Jahrzehnte – eine lange Zeit. Viele Psychiater bestreiten die Gewichtszunahme durch Antipsychotika, meiner zumindest. Er meint je älter man wird, desto mehr nimmt der Körper zu.
In den Medien wird das Thema derzeit auch diskutiert. Laut neuesten Studien verändert sich der Fettabbau, der bei gleichbleibender Ernährung und Bewegung, den Stoffwechsel verlangsamt und somit vermehrt Körperfett speichert.
Aber auch Antipsychotika verlangsamen den Stoffwechsel, daher auch die Gewichtszunahme. Natürlich auch die Nebenwirkung von gesteigerten Appetit, auch wenn hier von meinem Psychiater argumentiert wird, dass sich die Psyche nach der Psychose erholt und das Wohlbefinden steigert und man dadurch wieder mehr zum Genussmenschen wird.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, durch das Risperdal Depot habe ich über 30kg zugenommen. Ich war dadurch träger und hatte mehr Appetit und weniger Antrieb. Nach dem Wechsel zu Ziprasidon konnte ich fast 20kg wieder abnehmen. Es liegt also nicht allein an der Disziplin des Patienten.
14/09/2019 um 17:45 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58369Der mögliche soziale Abstieg durch die Krankheit kann die Lebenserwartung natürlich senken. Obdachlose sind medizinisch nicht gut versorgt und versterben hierdurch vielleicht früher.
Mich interessieren aber auch die Langzeitfolgen der Antipsychotika der neueren Generation. Durch Substanzmissbrauch vermindern ja viele die Wirkung und auch Nebenwirkungen der Medikamente. Rauchen beispielsweise. Was dann zu Krebs führen kann und dann biste weg vom Fenster.
14/09/2019 um 17:22 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58366Interessant was ihr so einnehmen müsst und zum Teil in hohen Dosen. Wichtig ist Stabilität und Krankheitsphasen zu minimieren.
Hat wer durch die Medikation und den Begleiterscheinungen ein Diabetes entwickelt?
Scheint die meisten hier kämpfen mit erhöhtem Gewicht. Ich versuche selbst abzunehmen, aber so recht gelingen mag es mir nicht. Ich habe aber schon 19kg abgenommen. Kommt auch drauf an in welcher Phase man ist, wegen Disziplin und Motivation für Sport. Ausdauersport soll ja sehr gut für uns sein.
14/09/2019 um 15:30 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #5834417 Jahre Medikamente ist auch nicht gerade wenig. Wie bist du dosiert? Eher niedrig oder hoch?
14/09/2019 um 14:52 Uhr als Antwort auf: Lebenserwartung bei Schizophrenie und Langzeitschäden durch Antipsychotika #58339Danke für deine Rückmeldung. Das mit der Demenz macht mir auch sorgen.
Ich hatte anfangs Zeldox, mit der Nebenwirkung einer bleiernen Müdigkeit- jetzt ein Gernerikum mit derselben Begleiterscheinung.
Musste auch verschiedene Hersteller testen, bis ich eines gefunden hatte, bei dem ich nebenwirkungsarm bin. Bei ein paar Generika hatte ich Heißhungerattacken, obwohl der gleiche Wirkstoff verwendet wurde. Die habe ich abgelehnt.
Bei Suizidgedanken unbedingt mit jemanden deines Vertrauens sprechen. Es gibt auch Antidepressiva, die keine Gewichtszunahme machen beispielsweise Elontril. Aber bei jedem wirken Medikamente anders und der Wirkungseintritt kann bis zu mehreren Wochen dauern.
Ich denke, da sollte man zusätzlich vielleicht auch mit Verhaltenstherapie gegensteuern. Medikamente sind nicht alles.
. Verhaltenstherapie hatte ich vor 12 Jahren und eine Gesprächstherapie letztes Jahr. Bin halt überrascht, dass es wieder sowas gekommen ist. Bin mit mir im Reinen, habe nichts aufzuarbeiten.
Wie lange hast du diese gedanken schon?
Immer mal wieder. Nicht anhaltend.
War halt bei der Heimreise mit dem Auto aus dem Italienurlaub anstrengend, 5 Stunden den Gedanken zu haben, ins Lenkrad zu greifen.
Hab ich auch, solche Gedanken. Und hab dann Angst dass ich nachgebe. Z.B einfach aus dem Fenster zu springen. Ich hab dann Angst dem Impuls einfach nach zu geben. Ich leg mich dann hin und versuche mich zu entspannen und Außenreize abzuschirmen. Die Angst bleibt trotzdem. Obwohl es „nur“ Gedanken sind. Nicht überbewerten…. es sind und bleiben Gedanken. Wo die plötzlich herkommen frag ich mich. Meine sind gewalttätig gegen mich selbst.
Das mit den sich aufdrängenden Gedanken muss man wohl aussitzen. Heute ist es wieder leichter. Woher das wohl kommt. Ich bin eigentlich medikamentös eingestellt, mit mir im Reinen und habe so gut wie keinen Stress. War bei mir im Urlaub anscheinend die Hitze und die neue Umgebung.
Gedanken gegen mich selber habe ich nur selten, meist betrifft es Personen in meinem Umfeld. Als würde die schizoaffektive Störung bei mir noch nicht reichen.
hmm…. Ja Citalopram sollte eigentlich dagegen sein, aber erst ab 30 bis 40 mg. Vielleicht liegts daran.
Elontril verstärkt das Citalopram in seiner Wirkung angeblich ( Elontril nehme ich 300mg, vom Citalopram 40mg)
Ich nehme schon Citalopram, sollte eigentlich auch gegen die Gedanken wirken. Ansonsten noch Elontril, Ziprasidon und Haldol.
Wie geschrieben war ich im Süden im Urlaub. Vielleicht liegt es daran??? Von der Hitze, Stress durch die neue Umgebung???
@Grenfell
Mit den Sozialkontakten hast Du recht, die sind nicht zu unterschätzen. Durch die Rente ist man schon freier, aber die Krankheit raubt einem auch viel. Ich bin froh berentet zu sein und nicht mehr dem Druck auf dem ersten Arbeitsmarkt ausgesetzt zu sein. Aber man ist auch ausgegrenzt und finanziell beschnitten. Der Vergleich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen trifft es ganz gut. Man kann sich mehr auf Dinge fokussieren die einem gut tun.
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