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18/03/2019 um 13:55 Uhr als Antwort auf: Wie psychische Erkrankung in Theater, Film und Musik dargestellt wird #28976
Schöner Beitrag @Serendipity , Danke fürs Teilen! Passt auch zu dem was @Kaa im Vorstellungsthread schreibt, zu ihrer Motivation sich hier anzumelden.
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and maybe 3 people.Liebe @Mowa ,
oder anders herum: Cortison kann die Entstehung von Psychosen auslösen oder fördern. Ist nur gerade ein Gedanke bei mir – ich weiß gar nicht seit wann und wielange du bereits mit Cortison behandelt wirst?
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and maybe 3 people.Liebe @Mowa !
Ja, mein Satz – über den denke ich selbst auch immer noch nach.
Er zielte noch in eine etwas andere Richtung ab – aber das ist jetzt egal.Ersatzfilter
– finde das sehr gut! Könntest dir patentieren lassen! Kein Quatsch – meine wirklich, dass das du dir da ein gutes Wirkprinzip selbst erarbeitet hast – welches du ebend nicht aus Büchern hast.
Wenn mir alles zuviel geworden ist stelle ich mir übrigens vor ich wäre in einem Futter-Silo – umgeben von runden dicken Betonmauern die mich von allem abschirmen.
Ansonsten stelle ich nur wieder fest. dass du so anders bist als ich. Allein das was du alles schon geschrieben hast heute morgen! Nie im Leben habe, oder hatte ich annähernd dein Aktivitätslevel. Auf der anderen Seite bin ich auch nicht annähernd so ’schwer‘ betroffen wie du.
Ist so eine Erkenntnis von mir die ich aus dem Forum (erst Ugo und jetzt hier) habe, dass das Paket an Symptomen und das Profil der Betroffenen sehr, sehr unterschiedlich ist und dass es tatsächlich keine treffsichere Diagnosen gibt – nur dieses große Spektrum.
Du machst das alles super jedenfalls – Pass bitte weiter so gut auf dich (und deinen Freund) auf!
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and maybe 3 people.Liebe @Mowa , finde auch dass du sehr, sehr gut reflektiert bist!
Trotzdem möchte ich hier noch was dazu senfen: Bin zwar keine ‚Erfahrungsexpertin‘ aber ich glaube nicht, dass mit dem Vogelbuch-Test irgendwas bringen kann. Im Gegenteil, mir kommt es vor, als wenn so eine ‚Spielerei‘ mit den ersten Symptomen typisch ist für diesen verführerischen Aspekt der beginnenden Psychose in deren Sog man dann gezogen wird!? Also ich mein – am besten die Symptome wahrnehmen und einordnen als das was sie sind, nämlich Warnzeichen und gar nichts Tolles – und sie ansonsten weitesgehend ignorieren – das scheint mir das Gesündeste?
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and maybe 3 people.Ich persönlich denke schon dass ein bedingungsloses Grundeinkommen kommen wird – unausweichlich wegen Agenda 4.0
Allerdings fürchte ich dass die Deutschen, das dann wieder – typischerweise – super kompliziert regeln werden.
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and maybe 3 people.Liebe @Jela – du hast es sehr schön auf den Punkt gebracht – ich unterschreibe jedes Wort! :good:
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and maybe 3 people.O.k., das mit dem ganz schlimmen Entzug ist so – ist heftig unter Umständen! Das will keiner!
Ich habe versucht einfach nur das wiederzugeben was ich gelesen habe – also erstmal wertneutral – um zu zeigen dass es da auch andere Meinungen gibt, was nun schlimmer ist.
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and maybe 3 people.@Schlendrian :
Zehentbauer schreibt in dem Buch, Neue Antidepressiva Atypische Neuroleptika etwas über Benzos bzw. Anxiolytika (Angstlöser):
Er führt sie auf als ‚Alternative Medikamente‘ – schreibt dass sie bei starker innerer Unruhe, psychotischen Erregungszuständen oder Panikattacken, das Mittel der Wahl sind. Er schreibt auch, dass es psychiatrische Akut-Stationen gibt wo kaum NL sondern ganz überwiegend Diazepam und Tavor eingesetzt werden – erstmal. Um eine Abhängigkeit zu vermeiden muss man halt bestimmte Regeln einhalten (nicht auf Dauer usw.) Er betont dass bei Anxiolytika insgesamt deutlich weniger Nebenwirkungen auftreten als bei NL oder AD – und spricht von einer geradezu paranoiden Angst vor Sucht vieler Ärzte, bei der Rezeptierung der Benzos.
Benzos seien hochwirksame verträgliche Chemie, die deshalb so verträglich sei, weil sie in ihrer Wirkung einigen beim Menschen natürlich vorkommenden Botenstoffen sehr ähnlich sind. So wie die Endorphine beispielsweise die beim Sport freigesetzt werden, würde ich jetzt mal sagen.Hab das jetzt mal so ausführlich geschrieben, wegen deiner Annahme Tavor und Diazepamm seien schlimmer als AD und NL. Die Aussagen von dem Zehentbauer sind exact gegenteilig.
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Diese Antwort wurde vor 7 Jahren von
Freia geändert.
@Schlendrian : Regelmäßig- unregelmäßig! Ich hab Tavor und Diazepam nur als Bedarf. Mein Plan ist die Zeit die ich jetzt habe einzusetzen gegen die Depression oder what ever – ich habe viel Zeit um es mir gut gehen zu lassen – den Stress zu reduzieren, Sport zu machen, mich auf gesunde Ernährung einzustellen und alles sowas.
Manchmal denke ich auch ich sollte Medikamente probieren, weil ich auf so vieles verzichte, viel Ruhe brauche und nicht leistungsfähig bin. AD, NL oder eventuell eine Hormonersatztherapie? Aber die Nebenwirkungen! Das große Ausschlusskriterium in Sachen Meds ist für mich die zu erwartende Gewichtszunahme! Damit würde ein großer Frust einhergehen und dann käme eins zum anderen (in meinem Alter!).
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and maybe 3 people.Mein Psychiater verschreibt es mir, genau wie Diazepam – aber sonst für mich nichts, sagt er.
Tavor ist ein gutes Medikament – so war ein Satz von ihm.Von anderer Stelle, Psychiaterin und Therapeutin bekam ich den Hinweis, nur Therapie, wenn ich Medikamente (Abilify) probiere.
Ich selbst bin d’accord mit meinem behandelndem Psych. – der ist ein Guter wie ich finde.
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and maybe 3 people.Du machst das schon richtig, alles @Halbwahr – viel Erfolg weiterhin und wenig Symptome wünsch ich dir!
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and maybe 3 people.*huch – hab mich verschrieben oben meinte ich 500 h!
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Diese Antwort wurde vor 7 Jahren von
Freia geändert.
Nehme ja auch manchmal Tavor oder Diazepam. Diazepam hat ja so eine lange Halbwertzeit und die einzelnen Einnahmen kumulieren deshalb. Um den Überblick nicht zu verlieren, schreibe ich mir immer auf wann ich wieviel genommen habe und ich mache mir auch eine Notiz in meinen Tagebuchkalender wann es wieder raus sein sollte aus dem Blut. Rechne für mich mit 50h.
@Halbwahr wenn du noch sanfter abdosieren möchtest könntest du dir Diazepam in Tropfenform verschreiben lassen – aber das weißt du wahrscheinlich längst selber.
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and maybe 3 people.@Schlendrian: Verfolge die Mutmachleute auch schon eine Weile auf Twitter und werde morgen gleich reinschauen. :good:
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and maybe 3 people.@Bernadette – ist ein bisschen wie bei mir. Hatte mit Anfang 20 auch eine Krise an der Grenze zur Psychose, bin aber immer ziemlich unterm Radar geblieben. Hab einen Bruder der erkrankt ist und jetzt in der Menopause wieder eine Krise und ich kapier jetzt erst so richtig die Zusammenhänge. Bei mir steht allerdings immer die Depression/Negativsymptomatik im Vordergrund.
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Diese Antwort wurde vor 7 Jahren von
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