„Warum die Psychiatrie ein neues Paradigma braucht“

Home Foren ARCHIV bis Februar 2026 Austausch (öffentlich) „Warum die Psychiatrie ein neues Paradigma braucht“

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  • #405548
    Anonym

      Es gibt bestimmte „Störungen“ wie traumabedingte Störungen, die empathischer psychotherapeutischer Begleitung bedürfen. Oft landen solche Personen in der Psychiatrie und ihnen wird eingeredet, sie hätten ein Ungleichgewicht in der Hirnchemie, das mit Medikamenten behandelt werden müsse, und sie werden im kaum oder gar nicht gebesserten Zustand nach Hause geschickt.

      Ich denke, dass ein neues Paradigma, wie eventuell das oben vorgestellte, die Psychiatrie weniger anfällig für solche Fehlinterpretationen machen könnte.

      #405560
      Anonym

        Es gibt keine „empathische psychotherapeutische Begleitung“, da Psychotherapie immer ein „Geschäftsmodell“ ist. Solange man jemanden fürs Zuhören zahlt kann keine richtige Bindung entstehen, es bleibt in gewissen Sinne immer Prostution !

        … und klarerweise ist jede psychische Reaktion immer auch ein Ungleichgewicht der Hirnchemie, so wie dies z.B. beim Verliebtsein ist !

        #405562

        Allein mit Hirnchemie lässt sich so gut wie gar nichts erklären, es bedarf immer auch einer psychologischen oder sozialen Beschreibungsebene. Ohne die kämen wir ja nicht mal im Ansatz zu einer Erklärung, was verschiedene Vorgänge in der Hirnchemie überhaupt bedeuten sollen. Was du schreibst, ist einfach nur Reduktionismus pur. Und Vorgänge des Bewusstseins mit Gehirnvorgängen gleichzusetzen („… ist jede psychische Reaktion …“) ist schlichtweg unsinnig.

        #405566
        Anonym

          Doch @Horst, das denke ich schon. Ich muss und möchte mit der therapeutisch begleitenden Person ja keine persönlichen Dinge besprechen, sondern lediglich Symptome, die diese dann mit professioneller Distanz beurteilen und mir eine Anleitung geben kann, wie ich diese überwinde.

          #405567
          Anonym

            Ich gehe auch davon aus, dass jede psychische Reaktion Veränderungen im Gehirn hervorruft, das ist normal. Warum sollte man deshalb Psychopharmaka schlucken?

            #405571
            Anonym

              Naja, manche Veränderungen schluckt das Gehirn und schaltet diese nach gewisser Zeit wieder um und manche Veränderungen sind irreversible, wie z.B. Schizophrenie !

              #405573
              Anonym

                Kennst du nicht die Drittel-Regel? Ein Drittel heilt wieder aus.

                #405574
                Pia

                  Es gibt bestimmte „Störungen“ wie traumabedingte Störungen, die empathischer psychotherapeutischer Begleitung bedürfen. Oft landen solche Personen in der Psychiatrie und ihnen wird eingeredet, sie hätten ein Ungleichgewicht in der Hirnchemie, das mit Medikamenten behandelt werden müsse, und sie werden im kaum oder gar nicht gebesserten Zustand nach Hause geschickt. Ich denke, dass ein neues Paradigma, wie eventuell das oben vorgestellte, die Psychiatrie weniger anfällig für solche Fehlinterpretationen machen könnte.

                  <hr />

                  wir können alle nicht wissen, wer wir sind …

                  :gut:

                  Hab noch keine Zeit gehabt das Video zu sehen, mache ich in Kürze noch!

                  LG Pia :ciao:

                  #405575
                  Pia

                    Ich glaube weder an irreversivel, noch an „chemisches Ungleichgewicht“ und auch nicht an diese Drittelregel.

                    Ich habe schon etliche wissenschaftlich fundierte unabhängige Studien im Forum verlinkt, die belegen, dass das schlichtweg Lügen der Pharmalobby sind, die auch wissenschaftlich fundiert, längst widerlegt sind.

                    Alleine wenn man sich die Frage stellt, warum mit der Methode Open Dialogue laut Studien über 85% genesen, dann kann es einfach unmöglich sein, dass Schizophrenie „irreversibel“ wäre oder Menschen mit Psychosen oder Schizophrenie (dauerhaft) ein „chemisches Ungleichgewicht“ im Gehirn hätten.

                    Ein „chemisches Ungleichgewicht“ im Gehirn hat man höchstens, wenn man Psychopharmaka nimmt, was der Körper ununterbrochen von selbst versucht, wieder auszugleichen.

                    Edit:

                    Was selbstverständlich auf keinen Fall heißen soll, dass man Psychopharmaka abrupt absetzen sollte!

                    • Diese Antwort wurde vor 10 Monaten, 1 Woche von Pia geändert.
                    #405576
                    Anonym

                      Mann @Pia, Du bist einfach nur dumm !

                      #405578
                      Pia

                        Mann @Pia, Du bist einfach nur dumm !

                        <hr />

                        Hauptmedikation: Solian 200 mg


                        @Admin450
                        , @Moderator

                        #405593

                        ……

                        #405594

                        Ich habe schon etliche wissenschaftlich fundierte unabhängige Studien im Forum verlinkt, die belegen, dass das schlichtweg Lügen der Pharmalobby sind, die auch wissenschaftlich fundiert, längst widerlegt sind.

                        Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe, hat mal jemand gesagt… :gut:

                        #405626
                        Anonym

                          Schade, @Pia hat es wieder einmal erreicht ein Topic abzuschießen !

                          #405628
                          Pia

                            Schade, @Pia hat es wieder einmal erreicht ein Topic abzuschießen !

                            <hr />

                            Hauptmedikation: Solian 200 mg


                            @Admin450

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