wunder

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  • als Antwort auf: Negativsymptomatik #65416

    Hallo @xrth,

    danke für deinen Bericht. Spielen den Freudlosigkeit, Interessenlosigkeit und Sprachverarmung auch eine Rolle bei dir? Oder nur die Antriebsschwäche?

    Hut ab, dass du 8 Stunden arbeitest! Das finde ich total bewundernswert, vor allem da du 15mg Abilify nimmst – mit 15mg ging bei mir garnichts, da war ich nur rausgebeamt.

    Darf ich dich fragen was du denn arbeitest? Und macht dir deine Arbeit Spaß?

    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65226

    @wunder Ich hatte 5mg Olanzapin, nehme jetzt 2,5mg. Ich reagiere sehr stark auf die Medikamente, insofern ist es natürlich durchaus nachvollziehbar, dass Therapeut und Psychiaterin keine medikamentenevozierte Negativsymptomatik im Blick hatten, denn 5mg Olanzapin sind auch schon sehr wenig.

    Ach krass @DiBaDu: als ich von 5mg Olanzapin auf 2,5 runter gegangen bin habe ich innerhalb von 3 Wochen die nächste Psychose bekommen :/

    Aber schön, freut mich für dich dass du stabil bist auf der Dosis!

    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65197

    Ich wüsste nicht, wie man auseinanderhalten kann, ob Negativsymptomatik durch die Medikamente evoziert wird, oder als Nachwirkung der Psychose. Meine Ärztin sowie mein Psychologe waren felsenfest davon überzeugt, dass meine Negativsymptomatik ein schizophrenes Residuum ist, mit dem ich lernen müsste zu leben, da sich in fünf Jahren Medikamenteneinnahme nichts besserte. Nachdem ich mein Neuroleptikum einen Schritt nach Absprache reduzierte, waren meine Negativsymptome Geschichte. Ich hatte offen gestanden selbst nicht mehr geglaubt, dass sich etwas ändern könnte. :yahoo:

    Oh wow, wie schön :)! Was nimmst du denn für ein Medikament und von welcher auf welche Dosis hast du reduziert? Super jedenfalls!


    @Yuri
    Ja kein Problem! Hätte mich nur interessiert :)

    @Bartholomew Danke für deine ausführliche Antwort! Und schön zu lesen, dass es dir mittlerweile auch ein bisschen besser geht mit den Negativsymptomen. Scheint auch ein langer, beschwerlicher Weg bei dir gewesen zu sein, um so schöner dass du auch gute Tage hast :)

    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65183

    Total schade, dass so wenige mitschreiben bei diesem Thema, würde mich wirklich seeeeehr seeeehr interessieren wie lange das im Schnitt bei euch so gedauert hat mit den Negativsymptomen.

    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65128

    @Yuri was arbeitest du denn? (wenn ich fragen darf!)
    Ich finde das so schwierig, ich frage mich ob ich arbeitsfähig bin weil ich so erschöpft und müde den gesamten Tag über bin und gleichzeitig würde mir vielleicht genau Arbeit und damit einhergehende Tagesstruktur helfen nicht mehr so erschöpft und müde zu sein – ein Teufelskreis sonders gleichen!
    Dazu kommt noch, dass es ja auch schwierig ist auseinanderzuhalten was genau nun die Negativsymptome sind und was die Nebenwirkungen von den Medikamenten.

    als Antwort auf: Krankheitseinsicht #65069

    @nichtraucher Wow das klingt doch richtig gut bei dir :) ! Warm haderst du dann so mit deinem Schicksal?

    als Antwort auf: Negativsymptomatik #65060

    Ich glaube, dass es jetzt aber nicht mehr viel mit der Erkrankung zu tun hat

    Mit was hat es dann zu tun? @Lisi

    als Antwort auf: Krankheitseinsicht #65040

    Das stimmt aber nicht. Mich hat die Psychose in gewisser Weise sogar gerettet und gebessert. Ohne die Psychose hätte ich viele Sachen gar nicht gelernt, was mein Verhalten betrifft, aber auch über mich selbst. Für mich war die Psychose tatsächlich wie ein wunderbares Geschenk.

    Was meinst du denn genau damit? Welche Verhaltensweisen und Sachen hast du gelernt? Was hat sich dich genau gerettet/was hat sich gebessert?

    als Antwort auf: Olanzapin und Aripiprazol #64886

    @candykills Reagila soll auch eher unruhig machen, auch Akathisie. Ich werds jedenfalls ausprobieren und kann dann nochmal berichten!

    als Antwort auf: Olanzapin und Aripiprazol #64823

    Ich hatte auch garkeine Antriebssteigerung von dem Abilify, lediglich eine Unruhe in der Brust und war aber trotzdem müde und abgeschlagen dadurch…

    Werde jetzt das neue Medikament Reagila (Cariprazin) gegen die Negativsymptome ausprobieren, vielleicht ist das ja auch was für dich?

    als Antwort auf: Begleitung durch ExIn / Integrierte Versorgung #64750

    @freia, danke für deine Antwort, ist ja echt interessant dass er da sogar eigene Erfahrungen hat!

    Und danke @Bernadette für den Link, hast du das Buch gelesen und kannst es empfehlen?

    als Antwort auf: Arbeitgeber und Schizophrenie #63954

    @mowa das finde ich ganz schön mutig von Dir. Ich habe natürlich auch den Gedanken vielleicht irgendwann mal die Medikamente abzusetzen, aber noch ist es noch nicht soweit und wenn der Zeitpunkt dann kommt weiß ich nicht ob ich tatsächlich mutig genug dafür bin. Ich könnte mir gut vorstellen mein Medikament noch zu reduzieren und dann irgendwann mal einfach auf Nummer sicher gehen zu wollen, nach dem Motto: ne kleine Dosis wird mir auch nicht schaden und besser die als wieder psychotisch zu werden.

    @nichtraucher macht dir deine Arbeit denn Spaß und Freude? Oder machst du es wirklich nur wegen dem Geld?

    Ich stehe kurz vor dem Einstieg in den Job und ich hadere so sehr mit mir, einerseits geht es meinen Arbeitgeber absolut nichts an, was mit mir ist, auf der anderen Seite will ich auch niemanden enttäuschen oder wie gesagt noch schlimmer wieder in der Psychose landen und dann auf der Arbeit mich daneben benehmen.

    Im Moment habe ich es noch ständig im Hinterkopf, die psychische Krankheit, die Psychiatrie, die Diagnose, meine Erlebnisse – ich sitz im Meeting und in mir drin sind all diese Inhalte, ist das bei euch auch so, dass ihr auf Arbeit gedanklich so beschäftigt seid mit der Krankheit und allem was dazugehört?

    Im Ende muss ich wohl einfach den Job beginnen und dann gucken wie ich klarkomme, was anderes bleibt mir wohl nicht übrig.

    als Antwort auf: Arbeitgeber und Schizophrenie #63805

    @nichtraucher du hattest eine psychotische Krise in deinem gesamten Leben? Oder mehrere? Was die Medikamente angeht, würde es sich ja schon lohnen irgendwann mal herauszufinden ob du zu dem glücklichen drittel der Menschen zählst die nur eine Episode durchleben müssen in ihrem Leben, oder?

    als Antwort auf: Arbeitgeber und Schizophrenie #63788

    @mowa davor habe ich den größten Schiss, die Stelle die ich in Aussicht habe anzutreten und dann während der Arbeit akut zu werden – das wäre einfach nur das schlimmste was passieren könnte!

    @nichtraucher du hattest seitdem du den Job angetreten bist auch keinen Rückfall mehr oder?

    als Antwort auf: Arbeitgeber und Schizophrenie #63737

    Wie alt bist du denn, wenn du sagst „früher“? Und würdest du sagen die kognitiven Einbußen kommen durch die Medikation oder ist das einfach altersbedingt?

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