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@metalhead666 was ist denn Selbstmord auf einer spirituellen Ebene?
Es geht mir zumindest schonmal besser als mit dem Aripriprazol und mit dem Amisulprid. Aber die Umstellung ist noch nicht ganz über die Bühne, im Moment nehme ich 1,5mg Reagila und 50mg Amisulprid – von daher kann ich den Effekt noch nicht sicher beurteilen.
Aber mein Schlafbedürfnis ist schonmal geringer mit dem Reagila, was eine große Erleichterung ist, meine Konzentration ist soweit in Ordnung, die Kommunikationsfähigkeit hat sich vielleicht auch ein bisschen verbessert. Naja, mal gucken was noch kommt, vor allem wenn das Amisulprid ganz ausgeschlichen ist! Sobald ich damit auf 0 bin dauert es ja auch nochmal 3 Wochen oder so bis der Wirkstoff komplett raus ist aus meinem Körper, langwierige Sache das alles! Aber mal gucken, vielleicht lohnt es sich ja echt!Hi Alucard,
kannst du das Risperidon nicht ein wenig reduzieren? Vielleicht würde es dir dadurch wirklich besser gehen!
Und ich finde ob du arbeiten gehen kannst oder nicht, dass hängt ganz individuelle von dir selbst ab. Gibt bestimmt Menschen die nach 6 Monaten wieder im Job sind, aber auch andere die einfach länger brauchen. So wie du beschreibst wie es dir geht scheinst du ja noch nicht bereit dafür zu sein, und das ist doch auch völlig in Ordnung!Was hast du denn vor der Psychose gearbeitet? Kannst du dir vorstellen wieder zurück in deinen Job zu gehen?
Ich wünsch dir jedenfalls auch, dass du eine verständnisvollere Ärztin findest, das geht finde ich garnicht, wenn ÄrztInnen einen nicht unterstützen und da abholen wo man gerade steht!
Ich habe hier auch Tavor als Bedarf liegen, falls es wirklich mal Ernst werden sollte würde ich es auch nehmen, habe es bisher aber nicht angefasst. Dann noch Atosil was ich letztens einmal genommen habe als meine Gedanken echt gerast sind in der Nacht und ich davon nicht schlafen konnte. Und sonst habe ich auch noch Olanzapin 10mg hier, was ich wahrscheinlich auch präventiv einschmeißen würde, wenn ich Positivsymptome an mir feststellen würde!
Das ging mir mit Aripriprazol ähnlich, meine Konzentration ging auch ganz in Ordnung, der Rest war aber scheiße.
Das übliche: Freudlosigkeit, Affektverflachung, gestörten Antrieb, Sprachverarmung..
und du?
@Malkmusian: das Amisulprid hat mich total träge und völlig motivationslos gemacht, außerdem kämpfe ich viel mit Negativsymptomen, deshalb das Reagila, soll ja bei Negativsymptomatik helfen!
Was meinst du damit, es „wirkt“ nicht? Hast du trotz des Aripriprazols Positivsymptome?
Ich habe keine Stimmen, und 150mg Amisulprid sind ja auch eine ziemlich niedrige Dosis!
Danke für eure Meinungen! Das beruhigt mich total. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass ich das Amisulprid noch langsamer ausschleichen müsste um sicher zu sein, einfach weil man beim Reduzieren von Neuroleptika ja in so Mini-Schritten vorgeht. Aber ich reduziere ja nicht, ich stelle das Medikament um und habe ja dann hoffentlich den Schutz vom Reagila.
Auch habe ich Angst, dass 1,5mg nicht ausreichend sein könnten – aber müssten sie eigentlich sein, wenn ich bei 150mg Amisulprid stabil bin müsste das Äquivalent dazu ja 1,5mg Reagila sein. Was denkt ihr ?
Hm, hast du tatsächlich Angst vor dem Tod und dem Sterben? Ich eher nicht, bei mir ist es eher andersrum, manchmal denke ich mir alles wäre viel einfacher, wenn ich einfach tot umfallen würde…
Oh, auf den ersten Blick gehts da doch viel um Sterben, Tod und Nahtoderfahrungen und weniger um Krankheit oder?
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 3 Monate von
wunder geändert.
@Metalhead666 wasfür Bücher hast du denn genau gelesen? Ich finde den Ansatz sehr interessant!
@xrth das ist doch schon mal was wenn sich emotional wenig bei dir verändert hat! Bei mir ist es wie Tag und Nacht, Freudlosigkeit begleitet mich auf jeden Fall seit der Psychose, leider…
Ich fange nächste Woche einen neuen Job an im Bereich Projektmanagement – als Assistenz, mal gucken wie das wird, kann irgendwie so garnicht einschätzen ob ich der Sache gewachsen bin oder nicht, aber das werde ich dann schon sehen!
@Candykills was studierst du denn? (sorry ich bin immer so neugierig was hier alle in ihrem Leben so machen :))
25/10/2019 um 16:13 Uhr als Antwort auf: Psychiatrie in der Krise. Warum sind die Therapien so ineffizient? #65437Und was machst Du wenn die Therapie zu Ende ist? Dann stehst Du wieder da, wo Du vorher warst. Deshalb halte ich nichts von Psychotherapie, oder noch schlimmer Gruppentherapie. Es ist besser wenn man eigene Strategien entwickelt wenn man alleine ist. Ist für mich nachhaltiger.
Nach der Therapie habe ich viele Bereiche bereits bewältigt und bin sie angegangen und habe in der Therapie Strategien entwickelt um zukünftige Probleme lösen zu können. Die Strategien die ich gemeinsam mit meinem Therapeuten erarbeite sind ja nicht nur auf eine spezifische Situation anwendbar sondern auf Situationen in der Zukunft übertragbar!
Ich finde Strategien entwickelt man doch meistens mit dem Input von Außen, sei es ein Gespräch mit einer Freundin/ einem Freund, durch ein Ratgeber-Buch, durch Internetrecherche, warum dann nicht zu jemandem gehen, der gelernt hat spezifischen Input zu geben, damit man in schwierigen Situationen zurecht kommt?
Ich will damit aber nicht sagen das jede Therapie per se gut ist, im Gegenteil, es gibt da draußen einen riesen Haufen unfähiger TherapeutInnen, bei denen ich auch sagen würde, dass es nichts bringt da eine Stunde die Woche seines Lebens zu verbringen! Aber wenn man jemand gutes findet, dann kann das sehr unterstützend wirken finde ich!
25/10/2019 um 13:53 Uhr als Antwort auf: Psychiatrie in der Krise. Warum sind die Therapien so ineffizient? #65427Mir hat Psychotherapie nie geholfen. Da helfen nur Medikamente. Was kann Psychotherapie helfen wenn man an einer Stoffwechselerkrankung leidet? Das ist immer mein Credo.
Mir hilft meine Psychotherapie so sehr! Dinge zu reflektieren, sie in Relation zu setzen, Ängste abzubauen, Perspektiven zu entwicklen und zu verfolgen. Ohne die Therapie die ich mache wäre mein Leben um einiges schwerer, vor allem weil ich dann mit meinen Gedanken alleine klarkommen müsste. Bzw. es ist nicht so dass ich niemanden zum reden habe, aber mein Therapeut schafft es die Dinge die mich beschäftigen konstruktiv und sehr professionell anzugehen, sodass ich immer ein bisschen klüger aus der Therapie herausgehe. Zwar helfen mir Gespräche mit Freunden auch, aber sie sind nicht so lösungsorientiert und wie gesagt professionell wie die Gespräche mit meinem Therapeuten, der zu jeder Situation unterschiedliche therapeutische Ansätze als Instrumente bereit hält :)
Ich hatte aber auch großes Glück mit meinem Therapeuten :)
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Diese Antwort wurde vor 6 Jahren, 3 Monate von
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