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23/12/2025 um 20:06 Uhr als Antwort auf: .Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #421849
Weitere wissenschaftliche Quellen, Studien, zum obigen Beitrag:
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Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
23/12/2025 um 19:54 Uhr als Antwort auf: .Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #421848Psychopharmaka, Neuroinflammation, Wechsel/Reduktionen (und Alkohol) – kurz erklärt1. Neuroinflammation & Entzündliche ProzesseNeuroinflammation ist eine Immunreaktion im Gehirn, bei der Immunzellen (z. B. Mikroglia) aktiviert werden und pro-entzündliche Zytokine freisetzen. Diese Prozesse beeinflussen Nervenzell-Funktion, Botenstoffe und neuronale Kommunikation.→ Entzündliche Marker sind in vielen psychiatrischen Zuständen nachweisbar.PMC.📌 Siehe Überblick:🔗 Inflammation-related biomarkers in major psychiatric disorders (Nature/Translational Psychiatry)Nature.2. Psychopharmaka & Entzündungsregulation.➤ Psychopharmaka wirken nicht rein „entzündungsfördernd“ oder „entzündungshemmend“.Ihre Effekte auf Immun- und Entzündungswege sind komplex und hängen von:der Substanzdem individuellen ImmunsystemDosis, Dauer & Kontext abZum Beispiel können bei Antidepressiva SSRIs pro-entzündliche Zytokine reduzieren und anti-entzündliche Mechanismen fördern.Wikipedia.➡ Gleichzeitig ist bekannt, dass Veränderungen der Medikation — Wechsel, Reduktionen oder Absetzen — einen Stress für das Nervensystem darstellen können und vorübergehend entzündliche Reaktionen, Rebound-Effekte oder Symptome auslösen..Diese Effekte sind keine „Rückfälle“ im Sinne einer neuen Krankheit, sondern biologische Anpassungsreaktionen des Gehirns und Immunsystems..3. Wechsel/Reduktionen & das NervensystemWenn Medikamente verändert werden, ändert sich:.Die Balance von Neurotransmitterndie Aktivität des Immunsystemsdie Reaktionsbereitschaft von Mikroglia und Zytokinen➡ Dadurch können vorübergehend Symptome auftreten, die entzündlich moduliert sind und nicht zwingend Ausdruck einer eigenständigen Erkrankung sind..4. Alkohol & entzündliche ProzesseAlkohol aktiviert Immunantworten im Gehirn und kann Neuroinflammation verstärken..→ Chronischer oder starker Alkoholkonsum erhöht chemokine und entzündliche Signale im zentralen Nervensystem, was mit kognitiven und emotionalen Veränderungen verbunden ist.PMC +1.Gezielte Gegenrede zu „Rückfall-Narrativen“➡ Rückfall-Narrative behaupten oft: „Wenn nach Absetzen/Reduktion Symptome auftreten, ist es ein Rückfall der Grundkrankheit.“.Das ist wissenschaftlich nicht korrekt, denn:Entzündungsprozesse und Zytokin-Antworten können Symptome verursachen oder verstärken, ohne dass eine neue oder bestehende Grunderkrankung „aktiv wird“.(Neuroinflammation wird in vielen psychiatrischen Zuständen als relevanter Faktor beschrieben.)PMC.Medikationsveränderungen setzen neuronale und immunologische Systeme unter Anpassungsdruck — das kann zu vorübergehenden Effekten führen, die wie Rückfälle aussehen, aber biologisch andere Ursachen haben.Alkohol verschärft diese Prozesse, weil er zusätzliche entzündliche Signale aktiviert und gleichzeitig das Nervensystem belastet.PMC.➡ Fazit: Auftretende Symptome nach Reduktion oder Medikamentenwechsel sind nicht automatisch ein Beweis für einen „Rückfall der Erkrankung“, sondern können neurobiologisch erklärbare Anpassungs- und entzündliche Reaktionen sein..Ergänzung: Natürliche Unterstützung bei Neuroinflammation, Entzug & Anpassungsphasen.Wichtig ist:Wenn Symptome im Rahmen von Medikamentenwechseln, Reduktionen oder Entzug auftreten, bedeutet das nicht, dass man „hilflos ausgeliefert“ ist oder nur auf Medikamente angewiesen wäre.👉 Neuroinflammation ist ein biologischer Prozess – und solche Prozesse lassen sich auch natürlich modulieren..1. Pflanzliche & natürliche EntzündungshemmerViele Pflanzenstoffe wirken nachweislich:entzündungshemmendzytokinmodulierendneuroprotektivmikroglia-regulierend.Dazu zählen u. a.:Kräuter & Tees (z. B. Zistrose, Kurkuma, Ingwer, Kamille, Salbei).Gewürze (z. B. Kurkuma/Curcumin, Zimt, Kreuzkümmel).Knollen & Wurzeln (Ingwer, Kurkuma).Vitalpilze (z. B. Reishi, Lion’s Mane, Cordyceps – je nach individueller Verträglichkeit).Diese Stoffe greifen nicht „psychiatrisch“ ein, sondern biologisch-regulatorisch, insbesondere über:NF-κB-HemmungReduktion pro-entzündlicher Zytokine (z. B. IL-6, TNF-α)antioxidative Mechanismen.2. Ernährung als entzündungsmodulierender Faktor.Eine entzündungshemmende Ernährung kann das Nervensystem in Anpassungsphasen spürbar entlasten, z. B.:ausreichend Omega-3-Fettsäurenwenig hochverarbeitete Produktemöglichst stabiler Blutzuckerindividuell gut verträgliche Kost➡ Ernährung ist kein „Wellness-Thema“, sondern ein neuroimmunologischer Einflussfaktor..3. Warum das wichtig ist (auch gegen Rückfall-Narrative).Wenn Symptome entzündlich mitbedingt sind, dann folgt logisch:Sie sind nicht automatisch Zeichen einer „wieder ausbrechenden Erkrankung“Sie können abklingen, wenn sich das Nervensystem reguliertMenschen können sich aktiv selbst unterstützen, statt nur passiv abzuwarten..👉 Das widerspricht direkt dem vereinfachten Rückfall-Narrativ und stärkt Verständnis, Selbstwirksamkeit und Orientierung..KernaussageMedikationsveränderungen = biologischer Stress.Biologischer Stress = oft auch entzündlich.Entzündliche Prozesse = natürlich beeinflussbar.Das heißt nicht „alles mit Kräutern heilen“,sondern: den Körper ernst nehmen, verstehen und sinnvoll unterstützen...Sanfte unterstützende Optionen (ohne Heilversprechen).Die folgenden Punkte stellen keine Therapieempfehlung dar, sondern mögliche unterstützende Maßnahmen, die manche Menschen in Phasen von Neurostress, Entzug oder Anpassung als hilfreich erleben. Wirkung und Verträglichkeit sind individuell verschieden..1. Pflanzliche & natürliche OptionenEntzündungshemmende Tees & Kräuterz. B. Zistrose, Kamille, Salbei, Melisse, Ingwer.Gewürze mit entzündungsmodulierendem Potenzialz. B. Kurkuma (Curcumin), Ingwer, ZimtWurzeln & Knollenz. B. Ingwer, Kurkuma (in kleiner, gut verträglicher Menge).Vitalpilze (je nach individueller Reaktion)z. B. Reishi, Lion’s Mane, Cordyceps.2. Ernährung & Alltagsfaktorenentzündungsarme, möglichst naturbelassene Ernährungausreichende Flüssigkeitszufuhrregelmäßige Mahlzeiten zur Blutzuckerstabilitätggf. Omega-3-Zufuhr (z. B. Algenöl)Reizreduktion (Licht, Lärm, Stress).3. Nervensystem-Entlastungausreichend Schlaf und Ruhephasensanfte Bewegung (z. B. Spazierengehen)Atemübungen oder langsame RhythmusaktivitätenVermeidung zusätzlicher Belastungen, z. B. Alkohol.4. Wichtiger HinweisDiese Maßnahmen ersetzen keine medizinische Betreuung, können aber dazu beitragen, das Nervensystem in belastenden Phasen zu entlasten.Nicht alles passt für jede Person – Selbstbeobachtung und individuelle Grenzen sind entscheidend..Zusammengefasst:.Ziel ist nicht Kontrolle von Symptomen um jeden Preis,sondern Unterstützung von Regulation, Stabilität und Erholung,während sich das Nervensystem neu einpendelt..Hinweis für skeptische Leser:innen:.Die genannten Zusammenhänge sind in der neurobiologischen und psychoneuroimmunologischen Forschung gut beschrieben. Sie bedeuten nicht, dass psychische Symptome „nur Entzündung“ sind oder dass Medikamente grundsätzlich falsch wären..Sie zeigen jedoch, dass biologische Stress- und Entzündungsprozesse eine relevante Rolle spielen können, insbesondere bei Medikamentenwechseln und Reduktionen..Natürliche, entzündungsmodulierende Maßnahmen sind daher keine Ideologie, sondern ein ergänzender, risikoarmer Ansatz, der auf bekannten physiologischen Mechanismen beruht...Wissenschaftliche Quellen, Studien:(Die restlichen Quellen folgen in den nächsten Beiträgen, da in diesem Forum leider nur 2 Links pro Beitrag möglich sind.)...
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
STIMMEN VON VINCENT – DOKUMENTARFILM – 25 MINUTEN – REGIE: MAARTEN KAL
Doku von 2017
Niederländisch mit englischen Untertiteln
Vincent hört Stimmen und fragt sich, woher sie kommen. Geleitet von zwei älteren Psychiatern und den Klängen seines Sarangi begibt er sich auf eine Suche in seinem Inneren. Sind die Stimmen Halluzinationen oder Geister aus einer anderen Welt?
Vincent möchte seine Antipsychotika absetzen. Damit beginnt seine musikalische Suche nach der Bedeutung der Stimmen in seinem Kopf – und ihrem Ursprung. Sind es Halluzinationen oder Wesen aus einer anderen Welt?
Originaltitel: Stemmen van Vincent
VORFÜHRUNGEN
Go Short International Film Festival Nijmegen (Premiere) – 4. April 2017
American Documentary Film Festival – USA, 2018
Cineblend Film Festival Amsterdam – 2017
Muestra Internacional Documental de Bogota – Kolumbien, 2017
Saratov Sufferings Film Festival – Russland, 2017
Sczcecin European Film Festival – Polen, 2017
Nida Short Film Festival – Litauen, 2017
FICSAM Mental Health Festival – Portugal, 2017
DocuPodium Amsterdam – 2017
Eindhoven Film Festival – 2017
Paaspop Festival Schijndel – 2017
DOCFeed Eindhoven – 2018
Ammehoela Film Festival – Amsterdam – 2018
Groningse Nieuwe – 2018
AISRR – Anthropology Screening Room UvA – 2017
Medicines Evaluation Board (Kongress) –
Welttag des Stimmenhörens 2017 in den Niederlanden – 2017, 2018
Anton Constandse Stiftung Den Haag – 2017, 2018NRC Handelsblad – Online-Screening – 2017
Psychosenet – Online-Screening – 2019VOLLSTÄNDIGE
MITWIRKENDE Regie: MAARTEN KAL Kamera: NINA BADOUX Schnitt: ALEXANDER GOEKJIAN Tonaufnahme & -gestaltung: RAOUL POPMA Drehbuchberatung: LIDIJA ZELOVIC Produktion: ELSA SCHAGEN, LATOYA VAN DER MEEREN Musik: VINCENT SWIERSTRA Sprecher: DANIEL BOISSEVAIN & BOB STOOP Farbkorrektur: FERNANDO BARRIENTOS Posterfotografie: DIM BALSEM Postergestaltung: LEN ROOTH© 2017 Story Collective.
Weitere Informationen unter info@storycollective.film
.© April 2017 Story Collective
(Text automatisch übersetzt auf Deutsch)
.Quelle und Video:..
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
12/12/2025 um 14:25 Uhr als Antwort auf: .Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #421735Entzugserscheinungen von Psychopharmaka
Entzugserscheinungen von Psychopharmaka
Citizens Commission on Human Rights Victoria
(Automatisch übersetzt auf Deutsch)
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Viele Menschen, die Psychopharmaka eingenommen haben, berichten, dass die Entzugserscheinungen dieser Medikamente monatelang, ja sogar jahrelang nach dem Absetzen anhalten können. Patienten werden häufig nicht darüber aufgeklärt und ihnen wird oft gesagt, es handele sich lediglich um wiederkehrende Symptome ihrer „psychischen Erkrankung“ – Studien bestätigen jedoch, dass die Entzugserscheinungen nach dem Absetzen bestimmter Psychopharmaka mehrere Monate bis Jahre andauern können.
Es ist äußerst wichtig, dass niemand die Einnahme von Psychopharmaka ohne den Rat und die Unterstützung eines qualifizierten Arztes abbricht. Patienten, Angehörige und andere Beteiligte werden bei der Verschreibung allzu oft nicht darauf hingewiesen.
Eine australische Studie ergab, dass etwas mehr als die Hälfte der befragten stationären Patienten und ein Drittel der ambulant betreuten Patienten angaben, keine Informationen über das ihnen verschriebene Psychopharmakon erhalten zu haben. Angehörige erhielten noch seltener Informationen oder wurden in Gespräche und Entscheidungen über die Verschreibung von Psychopharmaka für die von ihnen betreuten Personen einbezogen.²
Im Jahr 2018 veröffentlichten Forscher der Universitäten Auckland und London ihren Bericht nach einer Befragung von über 1.829 Antidepressiva-Anwendern in Neuseeland. Sie stellten Folgendes fest:
- Nur 1 % erinnerten sich daran, über mögliche Entzugserscheinungen bei der Verschreibung von Antidepressiva informiert worden zu sein.
- 55 % gaben an, Entzugserscheinungen verspürt zu haben.
- Bei denjenigen, die seit mehr als 3 Jahren Antidepressiva eingenommen hatten, stiegen die Entzugserscheinungen auf 70 %.
- 25 % gaben an, dass die Entzugserscheinungen schwerwiegend seien.
- Jeder Dritte gab nach dreijähriger Einnahme von Antidepressiva an, sich abhängig zu fühlen.³
Warnhinweise der australischen Regierung zu Entzugserscheinungen bei psychiatrischen Medikamenten
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Entzugserscheinungen können sich in einer Verschlimmerung bestehender Symptome oder in neuen, zuvor nicht aufgetretenen Symptomen äußern. Sie können auftreten, wenn jemand ein Psychopharmakon absetzt, die Dosis verringert oder von einem Psychopharmakon auf ein anderes umsteigt.
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Arzneimittelbehörden aus aller Welt, darunter die australische Arzneimittelbehörde (Therapeutic Goods Administration, TGA), haben Warnungen vor psychiatrischen Medikamenten herausgegeben, um vor dem Entzugssyndrom zu warnen.
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Zu den von der TGA in Australien herausgegebenen Warnungen vor Entzugserscheinungen gehören:
- Juni 2018: Die TGA veröffentlichte ein Update zur Arzneimittelsicherheit, um verschreibende Ärzte an die Wichtigkeit der Aufklärung von Patienten und deren Betreuern über das Absetzen von Psychopharmaka, das Abklingen der Symptome und das Vermeiden eines abrupten Absetzens zu erinnern, insbesondere bei der Einnahme von Antidepressiva. Dies betrifft auch das ADHS-Medikament Atomoxetin (Strattera, Antidepressivum) und das Antidepressivum Zyban, das zur Raucherentwöhnung eingesetzt wird.⁴
- Dezember 2016: Die TGA warnte davor, Antidepressiva abrupt abzusetzen und die Dosis schrittweise zu reduzieren (immer unter ärztlicher Aufsicht), um mögliche Absetzerscheinungen wie Übelkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Reizbarkeit, Angstzustände, Taubheitsgefühle und „elektrisierende“ Symptome zu vermeiden. Die TGA empfahl, dass sowohl Angehörige als auch Patienten darüber aufgeklärt werden sollten.⁵
- November 2011: Die TGA gab eine Sicherheitswarnung heraus, in der sie darauf hinwies, dass ein plötzliches Absetzen von Citalopram (Cipramil, Celepram, Talum, Citobell, Celica und andere Medikamente mit „Citalopram“ im Namen) Entzugserscheinungen wie Angstzustände, Schlaflosigkeit, emotionale Instabilität, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Herzrasen hervorrufen kann.⁶
- August 2011: Die TGA warnte davor, dass Neugeborene, die im dritten Trimester der Schwangerschaft Antipsychotika ausgesetzt waren, möglicherweise ein Risiko für ein Entzugssyndrom bei der Geburt aufweisen.
- August 2005: Die TGA gab eine Warnung heraus, dass SSRIs (eine Klasse von Antidepressiva) nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zur Behandlung von Depressionen zugelassen sind und dass SSRIs sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern mit neu aufgetretener Suizidalität (Suizidgedanken und -verhalten) in Verbindung gebracht wurden. „Ähnliche Symptome können nach dem Absetzen von SSRIs auftreten“, erklärte die TGA.⁸
- September 2005: Das plötzliche Absetzen des Antidepressivums Paroxetin (Aropax, Oxetine, Paxtine, Loxamine und andere Handelsnamen) kann schwere oder lebensbedrohliche Entzugserscheinungen hervorrufen, warnte die TGA in einem Informationsblatt für medizinisches Fachpersonal.
- November 2007: In einem Bulletin zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen warnte die TGA davor, dass Babys von Müttern, die während der gesamten Schwangerschaft SSRI-Antidepressiva eingenommen hatten, Entzugserscheinungen zeigen können. Zu den gemeldeten Reaktionen zählten Nervosität, Fieber, Appetitlosigkeit, beschleunigte Atmung und Reizbarkeit.<sup> 10</sup>
- August 2003: Die TGA warnte davor, dass die Einnahme von SSRI-Antidepressiva während der Schwangerschaft und Stillzeit beim Säugling Entzugserscheinungen wie Unruhe, Nervosität, Trinkschwäche, Magen-Darm-Beschwerden und Hypotonie (Muskelschwäche) hervorrufen kann. Bei Erwachsenen können ähnliche Entzugserscheinungen wie bei anderen SSRIs auftreten.
- .
Um ein Informationsblatt mit allen in Australien herausgegebenen Drogenwarnungen zu lesen, klicken Sie hier.
Der Entzug von Psychopharmaka kann Jahre dauern
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Die Fachzeitschrift „Psychotherapy and Psychosomatics“ veröffentlichte im September 2012 einen Bericht (Link in der Quelle unten) über anhaltende Absetzerscheinungen, die sechs Wochen nach dem Absetzen von SSRI-Antidepressiva auftraten. Forscher werteten zwischen Februar und September 2010 selbstberichtete Nebenwirkungen aus und stellten fest, dass die Absetzsymptome „mehrere Monate bis Jahre anhalten können“. Zu den Symptomen zählten Stimmungsschwankungen, anhaltende Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Depressionen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verminderte Stresstoleranz und emotionale Labilität (übermäßige Stimmungsschwankungen mit starken Emotionen wie unkontrollierbarem Weinen oder Lachen oder gesteigerter Reizbarkeit oder Wutausbrüchen) .¹²
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Dr. Stuart Shipko, ein kalifornischer Psychiater, der Berichte über das Absetzen von SSRI-Antidepressiva veröffentlicht hat, sagte: „Meine klinische Beobachtung ist, dass lang anhaltende Symptome auch bei Patienten auftreten, die die Dosis sehr langsam reduzieren, nicht nur bei denen, die abrupt aufhören, und dass es keine Garantie dafür gibt, dass diese Symptome verschwinden, egal wie lange der Patient wartet.“ ¹³
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Im Jahr 2014 stellte der Rat für evidenzbasierte Psychiatrie im Vereinigten Königreich fest: „Das Absetzen von Psychopharmaka kann zu Behinderungen führen und eine Reihe schwerwiegender körperlicher und psychischer Auswirkungen verursachen, die oft Monate und manchmal Jahre andauern…“ 14
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Die britische Psychiaterin Joanna Moncrieff und andere berichteten im „Journal of Psychoactive Drugs“: „Es ist mittlerweile anerkannt, dass alle wichtigen Klassen von Psychopharmaka charakteristische Entzugserscheinungen hervorrufen, die größtenteils ihre pharmakologische Wirkung widerspiegeln.“ Weiterhin berichteten die Forscher: „Ähnlich wie die verschiedenen Substanzen, die zu Rauschzwecken konsumiert werden, induziert jede Art von Psychopharmaka einen spezifischen veränderten mentalen und physischen Zustand…“
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„Darüber hinaus“, so die Autoren, „führt das Absetzen der meisten psychoaktiven Substanzen nach chronischem Gebrauch zu psychischen und physischen Veränderungen. Der Entzug von Psychopharmaka, einschließlich Antidepressiva und Antipsychotika, ist mit charakteristischen Entzugs- oder Absetzsyndromen verbunden, die durch die Wiederaufnahme der Medikamenteneinnahme unterdrückt werden. Diese Auswirkungen sind bedeutsam“, erklärten sie, „weil sie – und wahrscheinlich auch häufig – fälschlicherweise als Anzeichen eines Rückfalls gedeutet werden können“, und die verschreibenden Ärzte könnten fälschlicherweise annehmen, dass der Patient ohne das Medikament nicht zurechtkommt.“ ¹⁵
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Eine australische Literaturübersicht zu den Absetzerscheinungen von Antipsychotika ergab, dass zu den Entzugserscheinungen bei Antipsychotika Folgendes gehört:
- Erbrechen, Übelkeit und/oder Durchfall
- Schlafstörungen, Unruhe, Angstzustände und/oder Agitation
- Schwindel
- Probleme mit der Muskelbewegung, einschließlich unwillkürlicher Muskelkontraktionen, Unfähigkeit, still zu liegen, und/oder unkontrollierbarer Bewegungen 16
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Benzodiazepine sind Beruhigungsmittel wie Valium, Serepax, Normison und Mogadon. Die Produktinformationen der australischen Arzneimittelbehörde, die Ärzten zur Verschreibung dienen, führen folgende Entzugserscheinungen für Alprazolam auf, ein sehr häufig verschriebenes Benzodiazepin, das auch unter dem Namen Xanax bekannt ist.
- Schlaflosigkeit
- Angst
- Erbrechen
- Tremor
- Muskel- und Bauchkrämpfe
- Wahnhafte Überzeugungen
- Herzklopfen
- Verlust des Kurzzeitgedächtnisses
- Krämpfe
- Psychose 17
Das Gesundheitsministerium von Westaustralien weist darauf hin, dass Benzodiazepine leicht abhängig machen können und beim Absetzen Entzugserscheinungen auftreten. Es warnt außerdem: „Abrupte Entzugserscheinungen können Wochen bis Monate andauern“, und ein plötzliches Absetzen ist gefährlich.
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Der australischen Arzneimittelbehörde wurden Entzugserscheinungen gemeldet.
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Bis zum 3. Januar 2019 gingen bei der australischen Arzneimittelbehörde (Therapeutic Goods Administration) 938 Meldungen über Entzugserscheinungen bei Antidepressiva und weitere 165 Meldungen über Entzugserscheinungen bei Antipsychotika ein. Da Experten zufolge nur 1 bis 10 % der Nebenwirkungen gemeldet werden, dürfte die tatsächliche Zahl deutlich höher liegen.
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Video
Sehen Sie sich ein Video der US-Staatsanwältin Karen Beth Menzies zum Thema Antidepressiva – Abhängigkeit und Entzug an. Klicken Sie auf den Link in der Quelle, um es zu sehen.
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Referenzen unten im Quelllink.
.Quelle:.
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
06/12/2025 um 20:09 Uhr als Antwort auf: .Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #421682Mehr Informationen zum risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka findet ihr beim Klick auf den Link „Originalthread“ im ersten Beitrag dieses Threads.
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
06/12/2025 um 20:05 Uhr als Antwort auf: .Methoden zum risikominimierten Reduzieren oder Ausschleichen von Psychopharmaka #421681„The WORST Psych Drug Side Effects (Tier List)“Psychiater Dr. Josef, TaperClinic, Video 18 Minuten, 06.12.2025.Englisch, mit deutschen und in beliebigen anderen Sprachen Untertitel..
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
Das steckt hinter den Wutausbrüchen von Narzissten“
Karsten Noack, Psychotherapeut, Shortvideo..Zu meinem Glück war ich schon als Kind ein sehr klar denkender Mensch und sehr humorvoll, hab schon als Kind und Jugendliche viele 1. Preise in Büchern bei Schüler:innenschreibwettbewerben und Pokale und Medaillen, immer 1. Plätze, auch auf Bühnen für meine Satiren, Parodien, Comedyshows, Tanzshows, in Musikwettbewerben schon seit ich 6 Jahre alt war, im In- und Ausland gewonnen. Bühnenfest war ich schon immer, nie Lampenfieber oder Nervosität oder sowas. Aber Fun ohne Ende.
.Ich hatte und habe ja immer genügend „Material“, wegen solcher Freaks. Innerlich berühren oder ärgern können mich solche Leute nicht wirklich. Ich habe ein sonniges Gemüt.
Das half und hilft mir immer, in jeder Situation. 🌞
.Ehrliche Lebensfreude ist mein Motto. Solche Freaks denken, Lügen, sich irgendwie „darstellen“ oder Schadenfreude würde ihnen was nützen, nur wurden und werden sie damit nie glücklich, nie wirklich geliebt oder wirklich zufrieden, ähnlich wie die Königin im Märchen Schneewittchen..Wie zum Beispiel auch bei meiner Mutter und meiner Schwiegermutter. Deren Neid, Hass und Zerstörungswüte, ihre Gier, ihr Suff, Missgunst, ihre Falschheit,…. ihre schwere Kriminalität haben sie immer auffällig hohl sein lassen, auch innerlich, sich nie mit was vernünftigem beschäftigt, selbst wenn sie manches kapiert hatten, haben sie es zum Gegenteil von Vernunft genutzt. Das hat sie nur krank gemacht, auch immer ihre Ängste, mit ihrer schweren Kriminalität, ihren Lügen, ihren Verleumdungen, ihrer (Raff)Gier aufzufliegen. Das hat sie immer wahnsinniger gemacht und innerlich aufgefressen. Immer in dem irrsinnigen Kreislauf gefangen, nicht überall auffliegen zu wollen..Tja, da blieb ihnen natürlich für echtes, ehrliches Leben keine Zeit und hatten auch den Verstand nicht dafür. Ihre Scham war immer riesig, sie flogen ja dauernd überall peinlichst für sie, auf..Solche Leute fühlten und fühlen sich nie wohl, konnten und können nie wirklich entspannen, mit soviel Unehrlichkeit suchten und suchen überall nach Ersatzbefriedigungen. Rachsüchtig und jähzornig waren sie immer, aber nie glücklich, wurden nie geliebt, nie wirklich fröhlich, nur aufgesetzt, nie zufrieden..Ich finde, man sollte Herz und Verstand „verknüpft“ haben, ein ehrliches Leben führen und solche Freaks möglichst frühzeitig aus seinem Leben verbannen..Echte Lebensfreude ist was ganz anderes und ehrliche Liebe, als so falsche Schadenfreude, wie sie solche Freaks leben, egal wen sie um sich scharten oder scharen. Das ist kein echtes Glück, keine echte Fröhlichkeit, kein echter Genuss, keine echte Liebe, keine echte Zufriedenheit, kein echtes Glücksgefühl, was so Freaks lebten und manche leben, auch ihre „Beute“ war ja nie ihr Verdienst und genau das machte sie noch wahnsinniger und boshafter, dafür in Gefängnisse zu müssen, auch wenn sie es nie bereuen wollten, haben sie es bereut….Kriminalität macht grundsätzlich keinen Sinn. Solche Leute wussten und wissen genau, was sie getan haben oder tun und dass es Gesetze gab und gibt, ihre Gewalt und andere Kriminalität auch gesetzlich und gesellschaftlich weder ethisch, moralisch, menschlich oder gar menschenrechtlich niemals irgendwo auf Verständnis traf, treffen würde oder auch nur als halbwegs „normal“ anerkannt würde..Das heißt selbstverständlich nicht, dass ich über so Kriminelle „nur“ lachen würde. Wir leben in einem Rechtsstaat und ja, man muss gegen solche Leute auch wirklich was unternehmen und seine Rechte durchsetzen..
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Guten Abend lieber @Kadaj,
ja, da ist eine Menge gutes und wahres dran, was du gepostet hast.
Es gibt noch viel zu tun, auch zum Thema UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Umsetzung.
Ja, zwischenmenschliche Beziehungen sind recht verschieden.
Ich denke, diese Regierung spaltet die Gesellschaft leider immer mehr. Da wird wohl nicht viel zur Umsetzung positives, auch menscherechtlich, ethisch, moralisch, entstigmatisierend, auch im Hinblick auf Verbesserungen im psychiatrischen System, für Menschen mit psychischen Leiden, etc., passieren. Sie tun ja viel zum Gegenteil, leider.
Ich wünsche dir einen schönen Abend und einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Pia
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29/11/2025 um 19:52 Uhr als Antwort auf: Podcast zu DIS, (p)DIS und „Unter“formen“ nach ICD 10 u. ICD 11 #421647Hallo @Blumenduft,
ich schleiche ja immernoch NL aus, die mir insinnigsterweise wegen den Verleumdungen der Täter:innen brutal aufgezwungen wurden, um mir meine vorher so gute Gesundheit kaputtzumachen.
Ich finde es wichtig, dass andere Menschen das wissen, auch, wenn du das nicht verstehst, Blumenduft. Ist ja meine Sache! Selbstverständlich spreche ich auch mit anderen Menschen darüber.
Außerdem habe ich ja auch Angehörige, NICHT Verwandte, mit Schizophrenie.
Danke, ich wünsche dir auch alles Gute.
Grüße Pia
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26/11/2025 um 14:17 Uhr als Antwort auf: Macht Zucker dumm? Zucker und psychische Gesundheitsprobleme… #421634Falscher Thread.
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 2 Wochen von
Pia geändert.
23/11/2025 um 10:28 Uhr als Antwort auf: Macht Zucker dumm? Zucker und psychische Gesundheitsprobleme… #421604„Zucker ZERSTÖRT Dein GEHIRN – 10 fatale Gründe, die niemand kennt!“Dr. Selz, Video 17 Minuten, 23. November 2025..
Kurze Überlegungen von mir:
Vielleicht liegt (erhöhter) Zuckerkonsum auch teils an NL, weil NL ja bekanntlich Dopamin senken und unbewusst deshalb soviel Zucker bevorzugt gegessen wird, um den Dopaminspiegel zu erhöhen.
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Das ist dann ja eher eine Spirale von „Teufelskreis“, weil der Zucker, wie er auch immer von der Industrie genannt wird, in all seinen Namen (Dr. Selz hat sie gut in seinem Video aufgelistet. Ich habe mir direkt einen Screenshot der Seite mit all den Namen gemacht, zum Ausdrucken und auswendig lernen, damit ich darauf im Laden in Zukunft nicht mehr so leicht reinfalle) ja auch die „guten“ Darmmikröbchen im Darmmikrobiom zerstören kann und die „schlechten“ Darmbakterien überproportional werden lassen könnte, die uns krank machen könnten, z.B. Entzündungen, auch stille Entzündungen fördern können, etc., was auch alles auf unsere psychische und körperliche Gesundheit, unser Immunsystem, unsere Laune, die Darm-Hirn-Achse und Wohlbefinden Einflüsse hat.
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Hmm, tja, jetzt auch noch länger überall der leckere Weihnachtssüßkram. Man kann ihm kaum entkommen. Die Läden sind voll davon, gebacken wird, was ja auch Spaß macht und soviel Leckeres dabei rumkommt. 😋
Naja, ich esse eh nur selten was Süßes, bin ziemlich resistent gegen die ganzen Maschen, die die Süßwaren- Fastfood- und Fertigprodukteindustrie hat, um mich zum Kauf ihrer Produkte verführen zu wollen.
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Alkohol trinke ich schon seit Jahrzehnten keinen mehr und vorher auch nur ganz selten wenig. Auch die Werbung dafür lässt mich völlig kalt.
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Die paar Rumkugeln im Jahr, die es hier nur in der Weihnachtszeit und der Osterzeit als Rumeier gibt und die paar Eierliköreier, werden mir schon nicht wirklich schaden, die ich davon gerne esse. 😋
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Pia geändert.
21/11/2025 um 21:01 Uhr als Antwort auf: Wird Baldrian in Deutschland auf Wirkung und Nebenwirkungen geprüft? #421593„Stress weg, ganz natürlich! Diese Heilpflanze bringt dich auf ein neues Level!“
Timo G., Video 29:27 Minuten.https://youtu.be/38JD1v8WuJQ?<wbr />si=3wdyh74g2uFvcM0U
.Wenn euch Heilpflanzen interessieren, seht euch ruhig mal den YouTube-Kanal von diesem Timo G. an. Humor hat er übrigens auch.
.Ich würde aber immer vorsorglich empfehlen, sich auch bei Heilpflanzen gut über mögliche Nebenwirkungen zu informieren..
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Tu das bitte, @Yuri, 🙏 vielleicht auch mit ein paar guten Leuten aus dem BPE zusammen, die den Film entweder auch schon gesehen haben oder sich ihn auf deinen Hinweis hin gezielt ansehen, um ihn dann öffentlich und kompetent zusammen mit dir, oder wenn du das lieber möchtest, ohne dich, oder mit dir, ohne dich zu benennen, zu kritisieren, möchte ich dir vorschlagen.
Das ist wirklich wichtig, um gegen den Wahnsinn an Falschdarstellungen, Narrativen, Stigmatisierungen, Diskriminierungen, Fehlbehandlungen, Gewalt gegen und Ängste schüren vor „psychisch kranken Menschen“ und Vorurteilen mit möglichst vielen Menschen zusammen „LAUT“ und öffentlich, sachlich fundiert, dagegen zu argumentieren und zu demonstrieren.
Sonst sind wir bald wieder da, ähnlich wie im 2. Weltkrieg, wenn die Propaganda so weitergeht.
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Okay, okay, ich weiß, es ist kein Katzenvideo.
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Hunde ziehen an der LeineVideo 🐶🐕😉👀😵💫 🤣
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