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Eine Therapie kann nicht die Botenstoffe direkt regulieren. Aber sie kann nachhaltigen Einfluss auf innere und Umweltfaktoren nehmen, so dass die Neigung zur Psychose gemindert wird. Oder auch der Umgang damit verbessert wird, also man selbst Strategien lernt sich zu reflektieren, auch wenn Symptome vorhanden sind.
18/08/2024 um 11:25 Uhr als Antwort auf: Positive Aspekte der Psychose – aus der Psychose lernen #361152also “verrückt versteht verrückt”.
Gute Frage mit den Gesunden. Tendenziell ist es ja eher so, dass Gesunde (wobei, wer ist schon wirklich gesund?) mehr unter ihresgleichen verkehren, als mit schwer psychisch Kranken.
Ich muss sagen, dass ich mich eigentlich nur noch mit halbwegs Verrückten umgebe. Die verstehe ich besser, da kann ich sein, wie ich bin. Die verstehen mich besser.
Sicher spielt da aber auch mit rein, dass da dieses Unwohlsein ist mit Gesunden nicht „mithalten“ zu können, wobei es da eher darum geht, dass ich einfach völlig andere Themen habe. Ich habe keine Beziehung, ich habe keine Kinder, ich habe keinen Job… also ich führe ein Leben außerhalb der Norm. Wir teilen einfach nicht so viel. Mit anderen Verrückten teile ich meist hingegen eben genau das: das Leben außerhalb der Norm.
Ich glaube sowas verbindet.
18/08/2024 um 11:09 Uhr als Antwort auf: Aggression als potentielle Neuroleptika-Nebenwirkung #361146Ich habe das schon bei mir bei verschiedenen Arzneimittel festgestellt.
Bezogen auf Psychopharmaka habe ich schon häufiger die Nebenwirkung „Feindseligkeit“ bei mir wahrgenommen. Das ist irgendwie ein sehr schwer greifbares Gefühl und ich brauchte auch eine Weile, um das als „Feindseligkeit“ zu identifizieren, aber genau das ist es. Es ist eine Nebenwirkung, die ich bei verschiedenen Psychopharmaka erlebt habe…mal mehr, mal weniger ausgeprägt.
Ich hab die Serie über die Psychiatrie in Groß-Umstadt letzte Woche geschaut. So im Fernsehen macht sie einen sehr guten Eindruck (die Psychiatrie), ich kenne auch jemand über Ecken, die regelmäßig dort Patientin ist.
Meine Katze hat auch Futtermittelallergie. Von Royal Canin gibt es „Anallergenic“ Futter für Katzen, das gibt es glaube ich auch für Hunde.
Da fängt man quasi auch bei 0 an. Und dann, wenn man keine Symptome erreicht hat, kann man langsam eins nach dem anderen wieder einführen und schauen, ob wieder Symptome entwickelt werden.
Gute Besserung weiterhin für Chanchan!
17/08/2024 um 16:57 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #361024Ich war ja fast ein Jahr ohne Neuroleptika im Jahr 23… inzwischen würde ich sagen, dass ich anhaltend wahnhaft war schon allein mit dem Gedanken, dass ich niemals mehr Neuroleptika nehme, weil sie mein Denken verändern usw.
Dabei gings mir die ganze Zeit komplett schlecht, ich war über 1 Jahr schwerst suizidal, hörte sehr massiv Stimmen, war den ganzen Tag mit denen laut am Diskutieren.
Im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln. Aber ich war überzeugt, dass ich keine Nls brauche.
Und dann kommt noch hinzu, dass mir die Stimmen immer befehlen die Neuroleptika abzusetzen. Gestern sagte sie auch wieder plötzlich, ich solle das letzte Milligramm Fluanxol absetzen, was ja wirklich schon eine niedrige Dosis ist.
17/08/2024 um 16:48 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #361019Bei mir ist es zum Beispiel so, dass mein Therapeut die Diagnose Schizophrenie F 20.0 in Frage stellt (Psychose sieht er schon bei mir allerdings), während mein Psychiater die Diagnose F 20.0 gegeben sieht.
Man kann ja auch eine Traumafolgestörung oder Angststörung oder Depression zusätzlich zu F 20.0 haben. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
Aber das stimmt, es kann natürlich auch eine komplette Fehldiagnose vorliegen!
17/08/2024 um 16:37 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #361015@Forsythia das Problem mit dem „freundlichen Ton“ ist einfach, dass viele ja schon schweigen und ignorieren um Eskalationen zu vermeiden, weil die andere Seite (Pia) komplett kritikunfähig ist und immer direkt extrem patzig wird. Und wenns dann zu weit geht, explodiert man irgendwann einfach und der Ton wird unfreundlich.
Es ist doch völlig in Ordnung, dass es Menschen gibt, die auch ohne Medikamente wieder können. Es ist Okay, dass es Menschen gibt, die sagen, dass für sie Klinik eigentlich nie eine gute Erfahrung war.
Aber das lässt sich nicht pauschalisieren, das sind keine allgemeingültigen Aussagen und diese Einseitigkeit ist nicht konstruktiv. Im Grunde gehts dabei nie um die anderen Erkrankten im Forum, was für diese wirklich am Ende gut ist: mit oder ohne Medis, Therapie oder keine Therapie.
Und das merken die meisten und das nervt dann halt doch gewaltig, wenn eigentlich gar kein ehrliches Interesse am Gegenüber da ist.
17/08/2024 um 16:25 Uhr als Antwort auf: Antipsychotika für Frauen -Professorin spricht über ihre Forschung #361008Es ist schon so, dass man sich wunderbar von eigenen Problemen und Schatten ablenken kann, in dem man ständig anderen meint sagen zu müssen, was ihnen angeblich helfe.
ich glaube ein gesundes Gleichgewicht ist da gefragt.
hier machen viele Therapie und haben darin viel Erfahrung, nur du @Pia , die es ständig jedem empfiehlt, machst keine!
Danke Molly! Muss mal schauen, ob es den Online zum Streamen gibt
ich bin ständig reizüberflutet, ich kenns gar nicht anders. ADHS halt.
15/08/2024 um 15:27 Uhr als Antwort auf: Nein zu deutschen Sonderregeln für Fahrradanhänger Petition #360706Finde die Verschärfung aufgrund von Sicherheitsaspekten richtig. Und wer mehr Gewicht transportieren will kauft halt – wie PlanB es schon schreibt – einen Anhänger mit Auflaufbremse. Das macht doch auch Sinn.
Und Blähungen wiederum belasten auch die Leber, weil diese toxischen Gase über diese abgebaut werden. Ein Teufelskreis! Gut, wenn du das checken lässt.
Ohje mein Lieblingsarzt seit meiner Darmspiegelung!!!
aber der hats auf jeden Fall drauf und den besten Blick das zu erkennen!
Mein Gastroenterologe schallt meinen Bauchraum alle 4 Monate etwa.
Ein Hausarzt, der gut schallen kann, kann aber auch eine Fettleber diagnostizieren anhand von Ultraschall! -
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