Wieso verdrängen

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anonym vor 2 Monate, 1 Woche.

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  • #88687
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    Anonym

    Hallo!

    Ich rede von gespeicherten Inhalten (Fotos, Videos, Texte, Musiktexte) in meinem Kopf die ich über die Geräte in all den Jahren in meinen Kopf geladen habe.

    Rückblickend betrachte ich es als ein Fehler sie alle verdrängt zu haben.

    30 Jahre Gerätekonsum zu verdrängen war nicht nur viel zu anstrengend, am Ende hatte ich einen leeren Kopf und aufgrund der Leere begann mein Kopf zu produzieren. Ich höre jetzt Stimmen.

    Andererseits bekam ich durch die Leere aber auch einen Einblick in mein ganzes Leben (Erinnungen an das reale Leben), nicht zuletzt durch Meditation und fand mögliche Gründe für meine Schizophrenie, die ich dann auch besprochen habe. Das führte zu einer Angstlösung, Stresslösung und Verminderung meiner Aggressionen. Das war wie der Knoten, den ich 20 Jahre mit mir herumtrug, der sich dann endlich löste (durch einen heftigen Wutanfall). Ich HOFFE, dass das nicht wieder kommt.

    Könnte dieser Knoten wieder kommen, wenn ich nun neues Material über die Geräte in meinen Kopf lade?

    Deshalb schwanke ich gerade zwischen der Wahl aus Inhalten aus dem realen Leben und Inhalten aus dem Geräten. Ich kann mich nicht entscheiden. Bei den Inhalten aus den Geräten bin ich etwas skeptisch, da sie in der Vergangenheit ständig kontrolliert wurden. Das ging mir jedesmal auf die Nerven. Bei Inhalten aus den Geräten kommt es auch eher zu Paranoia, Unruhe und Angst. Inhalte aus dem realen Leben kann man gut und ohne Mühe halten, verbergen und für sich behalten. Therapeutisches Drängen und Aktivierung über Assoziation funktioniert da nicht. Man hat damit mehr Privatheit. Das reale Leben wird auch nicht gelogged.

    Versteht ihr das Problem? Wer kann mir eine Antwort darauf geben?

    Danke.

     

     

     

     

    #88696
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    Anonym

    Die Frage ist immer was man sich ansieht z.b. Auf YouTube. Verschwörungstheorien etc.. oder normale Songs wie die Prinzen etc.. wenn ich beispielsweise Militärmusik höre die oft sehr motivierend für Fitness ist , tauchen Bilder und Videos im Kopf auf. Das ist nicht angenehm aber es hilft langfristig. Man sieht man muss nur darauf achten was man sich ansieht. Auch erotikfilme helfen mir bei der Verarbeitung mancher Sachen weil man sieht dass es auch was schönes sein kann. Seit dem mache ich nur noch liebevolle fesselspiele Dates etc..

    #88702
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    Anonym

    Mir geht es da eher um ein entweder oder und nicht beides.

    Ich wünsche mir Ordnung und kein Durcheinander.

    Entweder ich drehe die Geräte ab und gehe raus in das reale Leben und sammle dort Erinnerungen.

    Oder ich nutze für die Erinnerung die Geräte.

    Irgendeine Beschäftigung und irgendeinen Inhalt braucht mein Kopf. Die Leere produziert bei mir Stimmen. Wenn ich das richtig durchschaue.

    Ich möchte das schon jetzt wissen um nicht dann in 5 Jahren wieder mit einem Problem dazustehen. Kopfinhaltkontrolleure die mir auf die Nerven gehen. Oder die totale Überlastung.

    Ich moment stehe ich gerade am Anfang. Bisschen was ist schon drin, Erinnerungen aus den Geräten, Erinnerungen aus dem realen Leben. Egal ist das nicht. Ich brauche Ordnung und eine Entscheidung.

    Hauptsache die Gründe für den Knoten sind gefunden. Das ist erstmal eine unglaubliche Erleichterung.

     

    #88704
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    Anonym

    An Videos erinnere ich mich fast nicht. Ich höre nur die Musik. Zum Beispiel beim Radfahren etc..

    #88706
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    Anonym

    Wir beide haben unterschiedliche Voraussetzungen, scheint zumindest so. Videos sind für mich Therapie. Manche Videos. Natürlich nicht links oder rechts Verschwörungstheorien. Bin auch kurz reingefallen lol.

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