- This topic has 103 replies, 17 voices, and was last updated 2 Wochen ago by
Pia.
-
AuthorPosts
-
15/06/2023 at 17:44 #295849
Edit: Ich bin ja auch immer noch Sozialhilfeempfänger! Es ist ein kleiner Betrag. Ich schwöre Euch, ich habe nichts gegen Leute die aufgrund der Erkrankung etc. nicht mehr arbeiten können, oder nur noch sehr wenig arbeiten können. Das ist alles legitim. Und ja da greift der Staat ein. Ich weiß selber was es bedeutet wenig Kohle zu haben, auch aus Zeiten als ich noch einigermaßen gesund war! Keine Frage! Was aber der verehrte Kollege abzieht, da würdet ihr auch die Krise bekommen! Und dafür habe ich kein Verständnis!
15/06/2023 at 19:58 #295877Und da erwartet man Nächstenliebe etc.! Ich sehe das als große Frechheit!
Ist da wer neidisch?
Btw. Das was du beschreibst findest du auf allen Ebenen.
Ich habe ja damals nur unter der Bedingung in meiner Firma angefangen, das eine bestimmte Person nicht mein Vorgesetzter wird.
Das war so ein Labertyp, der eigentlich keinen wirklichen Plan hatte, aber super so Bullshitbingo Sätze mit Meetingphrasen absondern konnte.
Er ist nicht mein Vorgesetzter geworden, fällt in der Firma aber langsam nach oben.
Soll ich mich jetzt darüber aufregen?
Eher nicht. Solche Leute fallen bis zu einer bestimmten Ebene und dann wars das, siehe Peter Prinzip
“In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.”15/06/2023 at 21:23 #295897@Metalhead666, lebst du eigentlich nach der Devise, “nach unten treten, nach oben buckeln”? Kommt mir jedenfalls langsam so vor.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11215/06/2023 at 21:59 #295902@molly Ich trete nicht nach unten. Und neidisch bin ich wahrhaftig nicht. Egal ob der Käfig der Erkrankung aus Gold besteht, oder aus verrottenden metallischen Rost. Es bleibt einfach die Erkrankung. Daran kann man in den meisten Fällen nichts ändern. Ich bin nun mal ehrgeizig und es nervt mich und ich nehme das persönlich, wenn ich einen Rückschritt machen muss, was arbeiten angeht. Für was bei Gott gibt es einen Arbeitsplan der ausgehängt wird? Wenn dort steht ich soll an den PC gehen, dann kann ich ja wohl verlangen, dass dies auch eingehalten wird!
Es ist wie mit einer Rose. Die Rose macht nachdem sie erblüht keinen Rückschritt mehr zur Knospe und so sollte es eigentlich auch in einem Unternehmen sein! Man muss halt immer sich fragen, warum man sich weitergebildet hat, egal ob das vor der Erkrankung war, als auch während der Erkrankung. Sicherlich bestimmt nicht für einfache Aufgaben, die jeder kleine Arbeiter machen kann.
Und @molly Ich trete nicht nach unten. Meine Kollegin die mit mir gearbeitet hat, sagte mir, dass sie lieber manuelle Tätigkeiten macht, als am Computer zu sein! Ja mei dann ist das halt so! Und neidisch bin ich schon gar nicht @planb. Meine Paranoia ist halt ausgeprägt. Ich nehme das halt persönlich, wenn ich zu was eingeteilt werde, was ich schon vor zwei Monaten gemacht habe, als ich noch neu war! Jetzt mal ganz ehrlich. Würdet ihr auch bei einfachen Tätigkeiten nicht das Gehirn kanalisieren, sodass man für höhere Tätigkeiten schlicht und ergreifend einfach ungenügend wird und abgestumpft wird? So geht es jedenfalls mir. Ein Arbeiter der nur noch einen Hebel bedienen muss über Jahre, wird niemals mehr für eine höhere Tätigkeit befördert, weil das Gehirn zu eindimensional geworden ist und dies gilt egal wie zu vermeiden!
Was ich zu meinem Kollegen geschrieben habe, ist wahrhaft hart! Wenn man dauernd fehlt, früher zur Pause geht und dann dauernd sagt, dass er zum Arzt muss, weil er schlicht und ergreifend keinen Bock auf arbeiten hat, muss man ehrlicherweise sagen, dass so jemand nicht in ein Unternehmen gehört. Das ist meine Meinung und die lasse ich mir nicht nehmen. Nennt mich einen Arsch, aber wenigstens bin ich aufrichtig was meine Meinung angeht!!!
15/06/2023 at 22:04 #295903Das ist schon alles ziemlich krass, was du so in diesem Thread loslässt, @Metalhead666.
15/06/2023 at 22:25 #295904Meine Paranoia ist halt ausgeprägt. Ich nehme das halt persönlich, wenn ich zu was eingeteilt werde, was ich schon vor zwei Monaten gemacht habe, als ich noch neu war!
Da werde ich so lange nichts sagen, bis man mir einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbietet! Und dann ficke ich die Führung ins Knie hahahaha
Bezüglich ersterem, also Deiner Paranoia, kann der Kollege aber nix für, selbst wenn der “Schuld” an Deiner heutigen Einteilung zu “niederen Arbeiten” war. Und insgesamt, hmm, lass Dir Deinen Ehrgeiz nach nur 2 Monaten nicht so zu Kopf steigen, würd ich raten
und lass Dir Zeit mit dem “Aufstieg”, da hast Du nach so kurzer Zeit noch nicht allzuviel mitzusprechen und auch nicht zu erwarten, glaub ich. Und dass mal etwas oder jemand nervt und man auch mal unerwarteterweise irgendwas vorfällt, das einem eben auf den Sack geht, das wird immer wieder vorkommen.
Solange man keine leitende Position hat, bedingungsloser Gehorsam
Ja klar. LOL. An den Satz werde ich dich die in 6 Monaten nochmal erinnern.
War zwar im Original von @PlanB, aber ich glaub die Erinnerung passt grade ziemlich gut, auch bezüglich “Führung ins Knie ficken” und so *hehehe*
15/06/2023 at 22:35 #295905@metal Für mich hört sich das vor allem frustriert an. Wenn deine Gedanken auf der Arbeit so aggressiv sind wie dein Text hier, stelle ich es mir mit der gedanklichen Konzentration auf Aufgaben schwierig vor. Dann sind einfachere Aufgaben vielleicht sogar besser. Ich denke auch, der Hass wird sich negativ auf deine psychische Gesundheit auswirken…
15/06/2023 at 22:41 #295906Anonymous
Ich weiß ja nicht was @Metalhead666 für eine Schule und Ausbildung hinter sich hat, aber seine kognitiven Leistungen sind definitiv hoch, dass sieht man schon auch an seinem Geschichtswissen ! Wenn man nun mit Hirn und Motivation einen manuellen Idiotenjob machen muß sehe ich ein, dass man frustriert ist.
Leider ist unterfordert genau so schlimm wie überfordert und dass dann @Metalhead666 s Kollege mit der gleichen Erkrankung das Muster für alle anderen Erkrankten abgibt, ist wirklich Pech ! Ich verstehe Deinen Frust @Metalhead666 !
15/06/2023 at 22:56 #295907sind noch weit von der umsetzung der un-behindertenrechtskonvention entfernt. in diesem von deutschland unterschriebenen vertrag geht es um eine GLEICHberechtigte TEILhabe behinderter menschen in ALLEN lebensbereichen. weil, das macht sinn und sonst gar nichts.
edit mit abmilderung an @metalhead666 finde, es ist ein unding, was du schreibst. ein schieres unding.
„sie gehen nicht einfach irgendwohin die Wörter [ … ]sie gehen hinein in erde und menschen und hinein in die völker der erde sie gehen hinein in die asche und in die vögel und in die dinge“ – Ásta Fanney Sigurðardóttir
-
This reply was modified 1 Jahr, 9 Monate ago by
manon.
16/06/2023 at 6:10 #295908Guten Morgen zusammen,
danke für Eure rege Teilnahme in diesem Thread!
In diesem Thread möchte ich recherchieren, ob und inwieweit sich die Forschung mit dem Thema „Inklusion und wie sie erfolgreich gelingt“ auseinandersetzt.
Mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, ist es anscheinend nicht so einfach, zum Thema Inklusion schnell viele Informationen aus der Forschung zu bekommen. Ob das ein Indiz dafür ist, dass es relativ wenig Forschung zu dem Thema gibt, weiß ich noch nicht.
Hier ist ein Artikel, der interessant klingt. Ich habe ihn bis jetzt nur quergelesen, vielleicht komme ich am Wochenende dazu darauf einzugehen:
(Basierend auf DeepL-Übersetzung)
Qualitative Health Research Volume 33, Issue 6, May 2023, Pages 543-555.
Forschungsartikel
Inklusion als Assimilation, Integration oder Kooptation? Eine post-strukturelle Analyse von Inklusion, wie sie durch die Forschung zur psychischen Gesundheit im Bereich der Peer-Unterstützung erzeugt wirdVon: Aimee Sinclair, Sue Gillieatt, Christina Fernandes, und Lyn Mahboub
School of Allied Health, Curtin University, Perth, WA, AustraliaAbstract:
In den letzten 20 Jahren hat die Forschung über die Einbeziehung von Peer-Unterstützung in psychosoziale Einrichtungen stark zugenommen, parallel zur breiten Annahme der Einbeziehung von Dienstleistungsnutzern in die Politik als moralisches Gebot und allgemeiner Vorteil. Trotz des scheinbar fortschrittlichen Impulses, der hinter der Inklusion steht, sprechen Peer-Unterstützer zunehmend von Erschöpfung bei der Arbeit innerhalb der psychischen Gesundheitssysteme, von der langsamen Veränderung unterdrückerischer Werte und Praktiken und von anhaltenden Erfahrungen mit Ausgrenzung am Arbeitsplatz. Diese Erfahrungen deuten auf Unterschiede in der Art und Weise hin, wie Inklusion in verschiedenen Interessengruppen und Kontexten umgesetzt wird. In diesem Artikel übernehmen wir Bacchis Ansatz “Was ist das Problem?”, um herauszufinden, wie die Forschung zur psychischen Gesundheit, die oft als a-politische Aktivität verstanden wird, Versionen von Inklusion produziert. Wir argumentieren, dass die aktuelle Forschung Inklusion vorwiegend als “Assimilation” und “Integration” darstellt. Wir verwenden kritische Inklusions-, Psychiatrie- und Überlebensforschung, um die Auswirkungen dieser Inszenierungen auf die Peer-Unterstützung und die Peer-Unterstützer zu bewerten und stellen fest, dass beide die Peer-Unterstützer und die Unterstützungssuchenden problematisieren. Wir erwägen Möglichkeiten für befreiende Inszenierungen von Inklusion, die auf dem Begriff der Inklusion als “Kooptation” aufbauen. Unsere Analyse weist auf die Notwendigkeit hin, dass ForscherInnen sich auf eine unbequeme Reflexivität einlassen müssen, um emanzipatorischere Möglichkeiten in Bezug auf Inklusion und Peer-Unterstützung zu ermöglichen.Quelle: https://journals.sagepub.com/doi/epub/10.1177/10497323231163735
Liebe Grüße,
Mowa16/06/2023 at 7:11 #295919Es gibt viele Literaturquellen, die sich mit dem Thema Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung befassen. Hier sind einige Beispiele:
– “Inklusion im Spannungsfeld von Behinderung, Vielfalt und Teilhabe” von Kristina Wessel¹
– “Grundlegendes zum Inklusionsbegriff” von Lisa Laur²
– “Selbstbestimmung und Partizipation als Aspekte der Teilhabe. Ein Weg zur Realisierung von Teilhabe und Inklusion in stationären Einrichtungen” ³Diese Bücher bieten einen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Sie können auch weitere Informationen zu diesem Thema finden, indem Sie auf den Links klicken. Hoffe das hilft! 😊
Quelle: Unterhaltung mit Bing, 16.6.2023
(1) Inklusion im Spannungsfeld von Behinderung, Vielfalt und Teilhabe. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-34021-6_4.
(2) Grundlegendes zum Inklusionsbegriff | SpringerLink. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-32395-0_3.
(3) Selbstbestimmung und Partizipation als Aspekte der Teilhabe. Ein Weg …. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-33908-1_9.16/06/2023 at 7:13 #295920Ja gut und was machst du, wenn es doch rauskommt @yuri ?
Für mich ist das kein Problem bisher gewesen. Natürlich erfahren das andere, wenn man wieder mal eine psychotische Episode hat. Ich bin da irgendwie schmerzfrei mittlerweile, schäme mich nicht mehr sonderlich. Meine Mitmenschen im Beruf sehen das auch locker. Aber ich habe auch das Glück, dass ich bei einer Psychose nicht so ausfallend werde gegenüber anderen und mit Hilfe der doppelten Buchführung gut funktioniere.
16/06/2023 at 8:04 #295928Lieber @Metalhead666 ich finde es sehr schade das du dich über deinen Job nicht freuen kannst. Du hast solange dich beworben und warst frustriert keinen Job zu haben.
Jetzt hast du einen und bist auch unglücklich. Aber das ist hausgemacht.
Wenn du dich für eine schlichte Arbeit beworben hast, bekommst du auch diese. Auch wenn du sie erledigen kannst, ich denke auf Dauer spüren deine Chefs auch das du total unzufrieden bist.
Aber die bieten dir keinen besseren Job an, da wartest du vergeben. Ich hab viele Jahre in der Pflege ungelernt gearbeitet da wird man egal wie fleißig man ist nicht befördert.
Sondern das sehen deine Chef als selbstverständlich an. Auch das du zur Arbeit pünktlich kommst, heißt mindestens 10min vorher wird als Standard erwartet und ist lol keine Überstunde.
Das dein Kollege dich nervt, geschenkt es gibt kaum eine Stelle wo man nicht einen faulen Kollegen hat.
Ich hoffe das dein mindset sich noch dreht, und du wieder klar bekommst, das du dich freuen solltest.
Meine 5 Cent.
Liebe Grüße Doris
16/06/2023 at 9:12 #295931Aber ich habe auch das Glück, dass ich bei einer Psychose nicht so ausfallend werde gegenüber anderen und mit Hilfe der doppelten Buchführung gut funktioniere.
Mir hat man es auch nicht großartig angemerkt, da ich keine “Wahnüberzeugung” hatte. So ähnlich wird es mit deiner doppelten Buchführung vermutlich auch sein. Gut möglich ist auch, dass bei mir die Diagnose nicht so richtig stimmt. Das Label habe ich in der Krankenakte eben trotzdem…
Zum Thema Inklusion von psychisch Kranken sehe ich das Problem auch da, dass oft die Strukturen zu starr sind: D.h. es wird gesagt, entweder jemand kann arbeiten oder eben nicht. Die Graustufen dazwischen sind damit schwierig. Für Akademiker und Kreative ist es noch etwas besser möglich, da bei deren Arbeit ohnehin Schwankungen nicht zu vermeiden sind. Man ist eben nicht jeden Tag gleich gut drauf, konzentriert und hat super Ideen. An manchen Tagen dann aber eben doch
.
16/06/2023 at 9:15 #295932Ja
alles was du zu deinem Job immer schreibst ist lächerlich und wird immer blöder
sorry aber bin nur ehrlich zu dir
8-Minuten-Überstunden, rumhacken auf welchen die das schon viel länger machen, nach 2 Monaten schon höhere Tätigkeiten verlangen, und was weis ich noch alles
warum spielst du dich so auf in dem bereich
bin echt mal gespannt wie sich das weiterentwickelt bzw. wie lange du es überhaupt machst/kannst
sorry dass ich so auf dich eingehe aber mir geht das nahe wenn auf Arbeitskollegen so rumgehackt wird
-
This reply was modified 1 Jahr, 9 Monate ago by
-
AuthorPosts
- You must be logged in to reply to this topic.