Stillstand in der Forschung

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  • #251610
    Anonym

      https://www.swr.de/swr2/wissen/psychopharmaka-ausschleichen-statt-absetzen-swr2-wissen-2020-06-03-100.html

      “In den 1990er-Jahren versprachen neue Psychopharmaka, die Therapie von Psychose-Patienten zu verbessern: die sogenannten “atypischen Antipsychotika”. Sie sollten wirksamer sein und die Patienten mit weniger Nebenwirkungen plagen als die so genannten “typischen Antipsychotika”, die seit den 1950er-Jahren verschrieben werden. Vor allem sollten sie motorische Nebenwirkungen verringern, also Verkrampfungen und Zuckungen. Doch diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. ”

      “Die Psychiater verschreiben daher auch weiterhin die alten Antipsychotika, völlig neue Medikamente sind nicht in Sicht. In Deutschland verpflichtet ein Gesetz aus dem Jahr 2011 die Pharmaindustrie, dass ein neues Medikament nachweislich einen besseren Nutzen als die alten haben muss. Seitdem wurde keinem neuen psychiatrischen Präparat ein Zusatznutzen bescheinigt. Einige Pharmafirmen haben sich daher aus diesem Markt zurückgezogen. Vertreter der Pharmaindustrie sprechen von einer Krise.”

       

      #251618
      Anonym

        Es wurde doch gerade erst hier von einem Zeitungsbericht berichtet der eine komplett neue Behandlungsmethode bzw. Wirkweise von neuartigen Psychopharmaka gegen Schizophrenie beinhaltet. Diese Medikamente sind noch nicht auf dem Markt, aber sie werden schon an Menschen getestet stand doch darin, es ist möglich dass sie in ein paar Jahren dann eine Zulassung bekommen, also kompletter Stillstand kann sch0n mal nicht sein in der Forschung und ich kann dem Medienbericht von dir nicht voll glauben schenken.

         

        Woher nehmen sich eigentlich viele Forenuser das Recht heraus Teile aus Artikeln zu kopieren und ohne die Rechte dazu zu besitzen hier zu posten.

        Guten Tag

        #251626
        Anonym

          Bei Quellenangaben kann hier jeder zitieren, ist das Gleiche wie bei Dissertationen ! LG

          #251628

          Lumateperon und Brexiprazol sind zwei neuere Medikamente. Das Lumateperon ist in den USA schon zugelassen. Pauschale Antworten sind nun mal fragwürdig!

          #251637
          Anonym

            Neuroleptika können nicht des Rätsels Lösung sein, da 1) noch immer nicht bekannt ist was in unseren Gehirnen falsch läuft und NL nur ein Herumprobieren darstellen und 2) die Nebenwirkungen von NL nicht in den Griff zu kriegen sind !?

            Folgendes hört sich besser an:

            “In Zusammenhang mit jüngsten Entwicklungen wird auch der aus Hanf gewonnen Wirkstoff CBD als mögliche Behandlung für Schizophrenie gehandelt. Eine antipsychotische Wirkung wurde bereits festgestellt – dies lieferte den Anlass, betroffene Personen diese Substanz zu verabreichen. Einige Untersuchungen konnten in diesem Zusammenhang bereits optimistische Aussichten prognositizeren.”

            #251652

            Ja @ludwig Vergleichbar mit Amisulprid und das ist wirklich nicht das “Mördermedikament”, wo man sagen könnte, dass alle Probleme damit gelöst werden. Klar, von den Nebenwirkungen her ist CBD super. Aber ich wäre da vorsichtig. Es reguliert den Dopaminhaushalt. Dadurch müsste man psychotisch werden, wenn man es zusätzlich zu NL nimmt! Das ist meine Theorie!

            #251688
            Anonym

              Also ich fahre seit 9 Jahren gut mit Amisulprid, besser als mit Flupentixol.

              #251690

              Ich habe schon so viel durch, sogar Clozapin und das ist mal heftig!

              #251694

              die sogenannten „atypischen Antipsychotika“. Sie sollten wirksamer sein und die Patienten mit weniger Nebenwirkungen plagen als die so genannten „typischen Antipsychotika“, die seit den 1950er-Jahren verschrieben werden. Vor allem sollten sie motorische Nebenwirkungen verringern, also Verkrampfungen und Zuckungen. Doch diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. “…„Die Psychiater verschreiben daher auch weiterhin die alten Antipsychotika…

              Also ich fahre seit 9 Jahren gut mit Amisulprid, besser als mit Flupentixol

              Amisulprid ist ein Atypikum, @Ludwig!


              Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
              Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
              Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
              Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
              Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
              Ab 12.05. nur noch 500 mg Amisulprid

              #251699
              Anonym

                Ist klar liebe @Molly, aber trotzdem hat Amisulprid Auswirkung auf meine Muskulatur. 1) habe ich des öfteren ein Ziehen in den Beinen und 2) ist meine gesamte Muskulatur sehr anfällig für Krämpfe. Flupentixol hatte nur Auswirkungen auf meine Beine, die ich jedoch mit Inderal bekämpfen mußte.

                Amisulprid gibt mir aber entschieden mehr Antrieb als das Flupentixol !

                #252163

                Seitdem wurde keinem neuen psychiatrischen Präparat ein Zusatznutzen bescheinigt.

                Stimmt das überhaupt?

                Reagila kam doch 2017 oder so auf dem Markt mit Zusatznutzen gegen NS?

                • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr, 5 Monate von schiro.
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