Stationäre Rehabilation

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  • #141040

    Guten Morgen,

    Wer hat Erfahrung?

    Ich wollte im Frühling eine stationäre rehabilation antreten, in einer christlichen Klinik, d ignis im Schwarzwald.

    Dort wollte ich ua meine ptbs bearbeiten, da diese mich am meisten an ein normales Leben hindert.

    Glück hängt nicht von dem ab was du hast, Glück ist eine Sache der inneren Einstellung 🌹

    #141066

    Ich war vorletztes Jahr auf Reha 3 Wochen, war sehr intensiv aufgrund der vielen Einheiten: Sport, Ergotherapie, Gruppengespräche, Einzeltherapie, Hundetherapie und Vorträge auch noch. Das anstrengendste war aber für mich das ich in einem Zweibettzimmer lag, das würde ich echt nicht weiterempfehlen, da war so viel Unruhe und wenig Rückzug möglich. Ansonsten war es eine gute Erfahrung. Die Gruppe in die du hineinkommst, spielt halt auch noch ne Rolle ob sie gegenseitig unterstützend ist, oder da auch Konflikte auftreten. Wir hatten einen der Dauerrededurchfall hatte, das war nicht witzig, da gab es auch kleinere Diskussionen das er das einstellt.

    Das Essen last not least war so gut, das ich dort zugenommen habe.

    Alles Gute dir dafür. LgB

    Ich will ja zum Leben sagen jeden Tag wie er auch sein mag.

    #141101

    Ich war auch wegen PTBS und anderem mehrfach stationär und kann Bernadette darin nur bestätigen, dass ein Einzelzimmer sehr hilfreich ist, weil man gerade bei der Bearbeitung von traumatischen Themen viel Rückzug braucht. Mir war das zum Beispiel immer sehr wichtig und dann natürlich auch dei Erfahrung, die die Klinik mit meinem Themenkomplex hatte.

    #141126

    Ist es in Deutschland inzwischen nicht gesetzlich verankert, dass man nur noch Einzelzimmer bekommt? Ein Kollege war letzthin in psychosomatischer Reha. Er bekam ein Einzelzimmer.

    Grüßle von Molly

    400mg Amisulprid morgens

    Blutdrucksenker: 2x2mg Doxagamma, 2x5mg Ramipril, 12,5 mg HCT als Diuretikum

    #141650

    Ich habe eine stationäre medizinische Rehabilitation im Jahr 2017 absolviert. Es war eine RPK Einrichtung.

    Im Nachhinein war das ein guter und wichtiger Schritt auf dem Weg zur Genesung. Die Maßnahme ging über die Dauer von einem Jahr und ich hatte während der gesamten Zeit ein Einzelzimmer mit eigener Dusche, in welchem es angenehm ruhig war.

    Das Programm war Strukturgebend und ich konnte einiges aus dieser Zeit mitnehmen was ich noch Heute gut gebrauchen kann. Unterstützt wurde die Einrichtung von Sozialarbeitern und Ärzten, sowie Hauswirtschaftlerinnen.

    Die Mitpatienten waren größtenteils sympathisch, dass ist aber wie immer kein Muss.

    Die Angestellten sind gut vernetzt und können einem gute Vorschläge und Angebote wie es weitergehen soll unterbreiten, womit auch die Nachsorge gesichert ist. Ich bin dadurch zum Beispiel an meine derzeitige Wohnung gekommen, worüber ich sehr glücklich bin.

    Eines habe ich noch aus der Maßnahme gelernt:
    Im Leben habe ich oft erst im Nachhinein gemerkt, wie wertvoll oder schön gewisse Zeiten sein können. Ich habe es oft verpasst diese Zeiten zu schätzen. Dies war auch bei der RPK Maßnahme der Fall.

    Mittlerweile habe ich gelernt den Weg und nicht nur das Ziel zu schätzen.

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