Reicht eine Behandlung mit atosil aus

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  • #51894

    Ich hab vor mein depot abzusetzen, weil ich es schwachsinnig finde… Ich muss eh immer noch fluanxol Tabletten dazu nehmen.. Meine Ärztin ist der Auffassung lieber zu wenig Wirkstoff als zuviel..

     

    Tragbar war der Zustand aber nicht.

    Nun frage ich mich was passiert wenn ich das fluanxol durch das atosil ersetze.

    Ich hab die Erfahrung gemacht das es sehr gut bei mir antipsychotisch wirkt. Müde werde ich dadurch nicht. Also kann ich es auch ruhig tagsüber nach Bedarf nehmen oder?


    10mg Zyprexa
    1mg fluanxol
    37,5mg Venlafaxin
    30-40mg promethazin bei Bedarf und 1mg tavor

    #51896

    Hallo Miina,

    würde ich auf keinen Fall machen. Atosil ist viel zu schwach als normales Antipsychotikum. Versuch es doch mit Amisulprid. Das hat eine sogenannte Sonderstellung unter den Neuroleptika.

    #51929
    Anonym

      Hallo @Miina ,  :bye:

      Atosil wird meist nur als Mittel gegeben , wenn man nervös oder unruhig ist.

      Die ganze Pallette an niederpotenten und sedierenden Mitteln werden meist bzw bei einigen als Zusatz gegeben zu der dauermedikation zbs auch zum schlafen. :-)

      Ps. Amilsuprid verträgt nicht jeder .

      Du könntest es ja ausprobieren(vesuch macht klug )jeder reagiert anders darauf.

      LG,

      Marcilie

      #51935
      Anonym

        Hallo,

        Atosil wirkt leider nicht auf Dopaminrezeptoren. Es kann müde machen und beruhigen, wahrscheinlich wegen der Blockade von Histaminrezeptoren. Bei älteren Menschen kann es auch anticholinerg wirken, also Mundtrockenheit, Darmträgheit, evtl. ungünstiger Einfluss auf Glaukom (wenn man hat) oder Prostata (wenn man Vergrößerung hat). In kleiner Menge aber unbedenklich.

        Nur einen Schutz vor Psychoserückfällen bietet es wohl nicht. Wenn man einen Psychose-Rückfall bekommt dann wahrscheinlich nicht sofort nach Absetzen, sondern erst Wochen bis Monate später. Die ersten 3-6 Monate sind besonders gefährdend.

        MfG

        Prof. Klimke

        #51946

        Als Bedarf ist Atosil gut, aber eben nur als Bedarf. Als Erhaltungsdosis brauchst Du sicher auch das Fluanxol, zumindest als regelmässige Tabletten. Kannst ja Deine Ärztin fragen, ob Du nicht das Depot erstmal auf oral umstellen kannst. Hab ich auch gemacht. Da hast Du dann auch mehr Freiheit und kannst versuchen langsam auszuschleichen. Das würde ich für den besseren Weg halten.

        #51954

        Ich möchte mich hier mal ganz herzlich für Prof. Klimkes fachliche Ratschläge bedanken, die er von Zeit zu Zeit gibt! Wir anderen können ja meist nur eigene Erfahrungen weitergeben oder manchmal auch aus evtl. sachlich nicht sehr sicheren Onlinequellen berichten.


        Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
        Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
        Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
        Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
        Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
        Ab 12.05. noch 500 mg Amisulprid + HCT+Doxa+Rami siehe oben!

        #52002

        Auf keinen Fall, Atosil wirkt überhaupt nicht antipsychotisch und ausschließlich beruhigend.

        Vielleicht wäre Zeldox was für dich, das ist gut verträglich und auch eher mittelpotent.

        #52029

        Amisulprid Verträge ich nicht

        Ich nimm derzeit 0,5mg fluanxol täglich, dachte ich mach ne Kombi draus. Morgens fluanxol und abends das atosil.

        Das es nicht antipsychotisch wirkt stimmt nicht. Bei mir wirkt es gegen optische Halluzinationen.

         


        10mg Zyprexa
        1mg fluanxol
        37,5mg Venlafaxin
        30-40mg promethazin bei Bedarf und 1mg tavor

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