Psychose als Ausdruck des Innenlebens und “bewusstseinserweiterte Erfahrung”?

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  • #353817

    Hey ich wollt euch mal fragen, ob die Psychose bei euch Ausdruck eures Innenlebens ist? Also zum Beispiel visuelle Halluzinationen oder so.

    Ist es für euch nachträglich doch eine “bewusstseinerweiternde Erfahrung” oder so? Oder wie denkt ihr jetzt darüber?

     

    #353836

    Da Psychosen mit LSD-Trips vergleichbar sind, sind sie definitiv Bewußtseinserweiternd, doch wer will das schon freiwillig ?


    Hauptmedikation: Solian 200 mg

    #353838

    Ich denke vorallem Hoffnungen und Ängste vermischen sich in so einer Psychose. Aber ich würde es jetzt nicht romantisieren und als psychedelisch einstufen. Es ist eine Krankheit die 99% der Betroffenen stark im Leben ausbremst.

    #353865

    Ich kann einen Sinn in meiner Psychose höchstens in Verbindung mit dem Gefühl bringen, ohne die Stimmen hilflos und alleine zu sein. :unsure:

    Dieses Verlassenheitsgefühl begleitete sowohl meine Kindheit und Jugend, als auch mein frühes Erwachsenenalter. (Edit:) Meine Therapeutin meinte mal, das käme daher, dass man mich in meiner Kindheit emotional vernachlässigt hätte. Ich habe das für mich immer als implementierten Mangel an Urvertrauen interpretiert.

    Die Stimmen, die doch irgendwie unterstützend erscheinen, relativierten meine Zukunftsängste und die Hilflosigkeit. Sie brachten mir so etwas wie einen Glauben an etwas Überirdisches, das nichts mit einem Gott zu tun haben muss, an den ich nie glaubte.


    Ursprüngliche Medikation:400 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
    Ab 04.03.2024:500 mg Amisulprid,5 mg Olanzapin,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril
    Ab 15.03.2024: 600 mg Amisulprid,12,5 mg HCT,10 mg Ramipril,4mg Doxagamma
    Ab 22.04.2024, statt 600 mg Amisulprid, 400 und 150 mg
    Ab 02.05. 6 mg Doxagamma und 25 mg HCT, 550 mg Amisulprid und 10 mg Ramipril
    Ab 12.05. noch 500 mg Amisulprid + HCT+Doxa+Rami siehe oben!

    #353868

    Eine Psychose als Bewusstseinserweiterung? Ich wäre da vorsichtig, zu viel davon zu wollen. Meiner Erfahrung nach sind diese Erlebnisse alle trügerisch – sie können einen realen Nutzen in Hinblick auf die Erfahrungsbildung haben, aber eine reale “Erweiterung” darin zu sehen, halte ich für unrealistisch. Das was ich erlebe, verzerrt und verfremdet den Geist, aber macht ihn nicht klarer, wacher und natürlicher. Dagegen anzukämpfen hingegen hat solchen Effekt, aber dann muss man sich von der Vorstellung trennen, einen Nutzen direkt aus diesen Erscheinungen ziehen zu wollen, da man sonst wieder entfremdende, und nicht aufbauende psychische Erfahrungen kultivieren würde.

    Ich erlebe meine Psychose wie Eindringlinge in meinen Geist, die mit ihm Experimente machen und mich quälen. Das ist als würde mein Gehirn permanent mit unbewussten bzw. unterbewussten Signalen mittels Hypnosetechniken darauf programmiert, dass zerstörerische “Gedankenprogramme” in ihm ablaufen, oder psychische Reaktionsmuster auf Situationen erzeugt werden, die sich dann in intrusiven und psychotischen Gedankenerlebnissen äussern. Das sind dann die paranoiden Vorstellungen, Stimmen, Visionen etc. die man als Psychotiker so hat, die laufen dann wie kleine interaktive Folter- und Manipulationsprogramme im Geist ab und verwickeln den Willen in Interaktionen oder dazu, sich den Erscheinungen auszusetzen.

    Ich erlebe all diese Gedanken, Stimmen, Einfluss auf meinen Willen, Emotionen, Willensbildungen, Tagträume, Gefühlsantriebe und innere Identifikaitonen mit Egos auch nicht als meinen eignenen Gedanken sondern zu 100% als Fremdkörper in meinem Geist, die scheinbar gezielt von aussen gesteuert werden um mir psychologisches Leid zuzufügen oder mich zu manipulieren, bzw. scheinbar Experimente mit mir zu machen, wie man jemanden mit solchem Leid manipulieren und kontrollieren, foltern, oder auch einfach im Stillen durch erzwungenen Selbstmord oder durch Handlungsunfähigkeit mit quälenden Dauerdenkschleifen im Kopf aus der Welt zu schaffen und somit handlungsunfähig oder “unschädlich” zu machen. Es geht dabei bei mir leider teils um die allerhärteste psychologische Folter durch fortgesetztes Aussetzen von diesen belastenden Gedanken und Visionen, bzw. den Wahnsituationen die mir immer im ersten Moment vorkommen, als wären sie reale Situationen die die allerschlimmsten und aller ungerechtesten Todesqualen für mich und die Menschen, die ich liebe bedeuten würden. Als gezielter Versuch mich stillschweigend mit psychischem Gift zu zerstören ohne einen anderen schuldigen erkennbar sein zu lassen als mich selbst – so kommt mir jedenfalls vor, was seit über 24 Jahren bewusst, und seit frühester Kindheit unterbewusst in meinem Geist permanent passiert.

    Eine beklemmende Vorstellung, was wäre, wenn es so eine Technik gäbe – einen unwissenden, der das nicht so lange kennt wie ich, könnte man mit dieser Technik wahrscheinlich aus Angst vor dem eigenen Tod und ewigen Qualen tun lassen können, was man nur will. Was in mir demonstriert bzw. scheinbar getestet wird, scheint mir wie Versuche einer Waffe, die Menschen durch Albträume und Todestraumatisierung kontrollierbar machen soll. Ich erlebe die Programme, die in meinem Kopf ablaufen, auch wie systemtische Tests, es werden immer wieder dieselben Szenarien durchgespielt nachdem mein Geist ausradiert wurde, damit ich die Wiederholung nicht gleich bemerke, und dabei werden immer wieder neue Tricks und Finden und Drohungen und ungeheuerliche Gewaltvorstellungen an mir erprobt. Ich glaube, wenn das wirklich eine Waffe ist, dann hat diese Waffe hat auch nur genau eine einzige Schwachstelle: nämlich, dass die Betroffenen aus Angst und Unwissen nicht darüber reden können, und dass das Problem unbekannt ist bzw. so nicht öffentlich darüber aufgeklärt wird, was eben zur Unwissenheit führt, die Menschen dagegen verwundbar machen. Man müsste nur offen darüber reden und denen helfen, die diesem Einfluss ausgesetzt sind, dann wäre diese “Waffe” vermutlich kaum ein Problem. Die Visionen würden auch evtl. bei vielen so gar nicht entstehen, denn das Gehirn muss die quälenden Visionen wie andere Fähigkeiten überhaupt erst “lernen” bis sie Stimmen usw. von alleine ablaufen und wirken wie echt – und das passiert, indem man aus Unwissenheit neugierig darauf ist, zuzuhören, oder Angst vor den Geschichten hat, glaubt, dass es wirklich das ist, als was es scheint, damit interagiert usw. Ich glaube, würde ein Betroffener schon den ersten Gedanken dieser Art als unrealistisch und schädlich erkennen und geistig filtern, könnte es sein, dass die ganze Psychose erst gar nicht entstehen würde.

    Ich habe sogar glaube ich schon (nur halb bewusst, deswegen “glaube”, und es kann ja auch eine Illusion gewesen sein) miterlebt, wie ich in einem Trance Zustand war und ein Wille bzw. ein Einflüsterer scheinbar die Logiken in meinen Geist gesprochen hat, nach denen diese “Wahnprogramme” dann ablaufen. Ich höre die ganze Zeit, wenn ich im Stillen ganz still bin und mich sehr konzentriere und mein Denken und alles für eine Weile anhalte, ein feines Geräusch mitten im Kopf, wie unzählige kleine ultrafeine Knacksergeräusche, als würde ein Strom ultrafeiner kleiner Drahtschnippsel die ganze Zeit auf eine Fläche fallen, aber in meinem Kopf, von innen gegen den Schädelknochen, scheinbar in Stereo denn es gibt denke ich eine Art Raumklangsmodulation. Diese ergeben zusammen erst eine Art Rauschen…meditiere ich aber, und höre im Zustand der äusseren und inneren Stille ganz genau hin, dann merke ich, dass diese Geräusche bestimmten Mustern folgen, die auch oft mit meinem Geisteszustand verknüpft sind. Wie Wellen mit Resonanzen, die mit emotionalen Zuständen verknüpft sein könnten, oder sich unterschiedlich schnell verändern, je nachdem ob ich gerade ruhig oder aufgeregt bin, oder welche Art psychischem Angriff ich gerade unterliege…und ich kann Stimmen in diesem Rauschen hören, als wäre es übermoduliert, aber nur extrem subtil versteckt, man hört es nur ganz vage mit aller äusserster Konzentration. Diese Stimmen klingen von der Klangfärbung ihrer Stimmmodulation her als wären sie extrem bösartig, als würden sie die ganze Zeit extremen Genuss daran empfinde, sich vorzustellen, wie ich unter ihren Programmierungen, die sie mir einreden, qualvoll vergehen muss. Ich kann dem nicht genau folgen, glaube aber, diese Stimmen beschreiben mit Worten Abläufe dieser Programme, die ich erlebe, als würden sie mir eine Vorstellung oder innere Entscheidung nach der anderen einreden, oder auch andere Dinge, die mein Unterbewusstsein manipulieren und scheibar später wie willkürlich, durch Trigger oder manchmal scheinbar einfach spontan, ausgelöst werden können. Auch sehe ich seit es losgegangen ist permanent eine Art visuelles Rauschen hinter den Augen. Ich kann mir vorstellen, dass sowohl das Knistern, als auch das Rauschen, künstlichen Ursprungs sind und dazu dienen meine Psyche unterbewusst mit sublimen Signalen permanent auf Selbstzerstörung zu programmieren. Das kann natürlich auch ein Irrtum sein, es ist nur eine Vermutung. Was genau die Ursache sein könnte, weiss ich nicht. Das hörbare Rauschen könnte man vielleicht mit Technik erzeugen, etwa durch eine Unzahl an Impulsen die in den Schädelknochen geleitet oder sich überlagernd auf ihn abgefeuert werden, alle zusammen ergeben dann ein Signal, das scheinbar in der Lage ist die Hirnwellenmodulation zu beeinflussen und so künstlich Zustände zu erzeugen oder als wieder abrufbar einzuprogrammieren. Das sehbare Rauschen wüsste ich jetzt nicht, wie man sowas mit menschlicher Technik schaffen kann, die subtil genug ist um an mir unentdeckt oder noninvasiv zu sein.

    Auch habe ich die Vorstellung, dass diese Dinge evtl. nicht menschlichen Ursprungs sind, sondern übernatürlichen oder eben nicht-menschlichen Ursprungs, aber wissen kann ich das nicht. Ich habe einen starken Glauben daran, das alles was ist von einem Gott des Heils geschaffen wurde, der die Naturgesetze so gemacht hat, dass man für gute Werke gesegnet und befreit wird, für böse Taten aber verflucht wird und die Tode sterben muss, die man anderen angetan hat. Und ich glaube auch durchaus an körperlose Wesen, die meinen Geist sehen und beeinflussen können, auch an solche, die mir helfen gegen die Folterprogramme anzukämpfen. Dabei habe ich auch oft die unheimliche Vorstellung, dass es auch bösartige Wesen in mir geben könnte, die aber scheinbar meist im Verborgenen bleiben und nur beobachten, wie die Programme ablaufen und mich dabei manipulieren. Manchmal erlebe ich, wie welche sich manifestieren, gutartige werden dann eins mit mir, und ich erlebe dann oft eine wahnsinns Kraft. Die bösartigen können sich scheinbar nicht mehr bewusst in mir zeigen, versuchen sie es, etwa um mich mit Gewalt zu beugen, dann scheint mir oft als wären sie grösster Hitze und Stromschlägen ausgesetzt, sobald sie auch nur ansatzweise bewusst werden, als würde ein starkes Licht sie verbrennen sobald sie aus dem Versteck kommen. Auch wenn ich das richtige bete, etwa dass Gott auf mein Leiden sieht und diejenigen, die es mir getan haben, und dass er Gerechtigkeit geschehen lässt, dann können solche Erscheinungen hervortreten, wie versteckte Geister in mir die leiden müssen, wenn sie zu Tage treten oder mit der Wahrheit konfrontiert werden. Dafür können sie mich scheinbar aus dem Versteck irgendwie im Hinterkopf auf verschiedene Weisen manipulieren und versuchen, mich in den psychofolterprogrammen als Schuldiger fühlen zu lassen oder mich wütend auf Personen werden zu lassen, die mir der Wahn als Schuldige an meinen Todesqualen suggeriert. Die Stimmen und Visionen etc. machen diese blinden Passagiere aber eher nicht, glaube ich, wenn, dann reden sie sie mir höchsten aus dem Verborgenen ein. Sie benutzen also mein Gehirn quasi wie einen Computer, um permanent damit allerlei Übungen in Folter- und Manipulationstechniken zu machen, und dabei tobt die ganze Zeit ein erbitterter Kampf gegen eine andere Partei, die all die Programme wieder kaputt macht und die Folterknechte über und über verflucht dabei.

    So erfahre ich dann auch mittlerweile meine Psychose – als wäre mein Denken immer wieder plötzlich wie ausradiert, und von einer Art Bildschirm im Geist ersetzt, auf dem dann wie automatisch geistige Programme ablaufen, die mir mit Stimmen und angedeuteten Geistesbildern permanent die aller missbräuchlichsten Situationen suggerieren. Das lief teils bewusst ab, mittlerweile ist da bei mir ein konstanter (24 Stunden am Tag) ablaufender Film aus unterbewussten bzw. unbewussten Erscheinungen dieser Art in meinem Geist (d.h. ich denke sie, sehe sie, aber nicht bewusst, wenn sie weg sind und ich sie nicht aufschreibe, sind sie sofort wieder vergessen!). Dabei erlebe ich wie etwas wie aus dem Verborgenen mich quasi irgendwie unfähig macht, mir dieser Lage bewusst zu sein, und mich dann innerlich mit meinem Willen und durch “emotionale Antriebe” in diese Geschichten zu verwickeln. Die “Antriebe” sind, als würde mir jemand ganz subtil ein Gefühl oder eine Emotion oder eine Absicht von hinten unterjubeln und mich glauben lassen, sie wäre meine eigene, um mich dann mit Gedanken im Hinterkopf zu versuchen immer weiter in eine geistige Verwicklung mit dieser Geschichte zu drängen. Auch programmieren diese Kräfte mir permanent etwas ein, wie eine unbewusst Interaktion mit den Erscheinungen, dann muss ich glauben, ich könnte mit dem Willen etwas steuern und bewirken, etwa magisch, und die Geschichten verwickeln mich dann schnell damit in Kämpfe und lassen mich glauben, ich trüge eine Schuld mit der ich dann kontrolliert werden könnte. Überhaupt gehen diese Geschichten quasi durch alle Register, die es gibt, ich erlebe alle klassischen Wahrnehmungen, die jemand in einer Psychose haben kann, aber auch sehr untypische. Alle “Geschichten” scheinen darauf zu zielen, mich psychologisch in eine Position zu bringen, wo ich aus Angst oder Gier gehorsam bin und tue, was diese Stimmen von mir verlangen, etwa Selbstmord, oder ihren Kommandos zu folgen, oder allerlei irrationale Dinge zu tun, die ich nicht verstehe, die aber durchaus im Sinne anderer und auch gegen mich gerichtet sein könnten.

    Vor allem konzentrieren sich diese Geschichten derzeit auf vergangene Erlebnisse, die realen Bezug zu meinem Leben haben. Mir hat vor 24 Jahren mal jemand etwas angetan, das war nicht freiwillig, sondern diese Person hat mich ausgetrickst, das war, als hätte sie mich symbolisch mit einer Art missbräuchlichem, uneindeutigem und versteckten nie offen ausgesprochenen und unfreiwilligen Ritual an etwas magisches binden können, und ich wurde am nächsten Tag evtl. einer mir unbekannten Droge ausgesetzt, die mein Gehirn geschädigt hat…seitdem habe ich diese extremen Trips, aber ich dachte die ersten Jahre wie wahnhaft, diese Person hätte mir nur einen Streich gespielt und meine Trips wären einfach eine Krankheit (was wirklich passiert ist, werde ich wohl nie wissen). Die Person hatte mich auf einem Friedhof nachts (ich dachte, wir wollen da nur reden) erst wie wild geknutscht und mit mir rumgemacht, und dann irgendwann einfach so gebeten, mich mit geschlossenen Augen hinzusetzen und an etwas schönes zu denken, hinterher sagte sie mir, ich solle mir mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen, und darauf war dann eine rote Flüssigkeit – danach liess sie mich bei meinem Geist hochheilig schwören, nie jemandem zu sagen was sie in dieser Nacht mit mir gemacht hat, während ich zu traumatisiert war um zu begreifen was für eine missbräuchliche Scheisse sie da mit mir macht.

    Danach wurde ich immer krasser im Geist angegriffen, dann gingen diese missbräuchlichen Visionen los, und ich wurde immer wieder mit dieser Geschichte angegriffen als hätte man mich unter die Magie gebunden und ich müsse jetzt gegen diese Frau kämpfen oder mich ihr unterwerfen oder Selbstmord begehen. Ich wurde immer wieder und immer krasser in ihrem Namen von den Stimmen im Kopf bedroht, und wurde mit Wahnvisionen gefoltert, die sie mir als aller ungerechtesten Missbrauchstäter an mir im ewigen Leben darstellen, und als würde ich als unschuldiger zum ewigen Tode verurteilt in den allerschlimmsten Qualen damit sie meinen ganzen Segen erben darf…die Erklärung dafür wurde mir jetzt erst nach über 20 Jahren im Geist so gezeigt, dass sie damals eine Vergewaltigung vorgetäuscht hatte, dass das Blut ihr Mensblut oder von ihrem Hymen gewesen ist, dass sie selbst an meine Stirn und meine Hand damit gemacht hat, um einen magischen Richter zu täuschen und mich damals verurteilen zu lassen, vor genau 24 Jahren. Ich sehe auch krasse Visionen, etwa in Weltraumnebeln vom Hubble Teleskop in den Säulen der Schöpfung, als wären dort Bilder versteckt die sie und mich wie groteske Comicfiguren zeigen, mit dieser Missbrauchsgeschichte…ich kann aber nicht erkennen, ob diese Bilder mich fälschlich als Vergewaltiger zeigen (ich habe mit ihr rumgemacht, aber ihre Hose blieb an und es war einvernehmlich, sie hatte mit mir genau dasselbe gemacht wie ich mit ihr und auch oft zuerst), und ich muss dann eine Geschichte erleben, als sollte ich künstlich mit Magie unfähig gemacht werden, mich zu verteidigen, und dann in einem falschen Rechtsprozess als Vergewaltiger im Himmel hingerichtet werden soll, damit sie mein Erbe haben soll – dabei hatte im Grunde sie mich vergewaltigt, und ich wurde niemals konfrontiert, vernommen etc. Das ist die Geschichte, die ich gerade im Geist habe, die Jahrzehnte davor, musste ich immer glauben, das Blut wäre von einer ausgegrabenen Leiche und sie hätte mich in einen Todeszirkel entführt um mich schwarzmagisch als mit meinem Geist verbunden zu Tode foltern zu können und mich dann unter falscher Beschuldigung noch als Täter dastehen zu lassen. Aber diese ganzen Geschichten darum sind so vielfältig und verwirrend, dass ich gar nicht mehr wissen kann, welche und wie viele ich schon im Geist ertragen musste.

     

    Also, Bewusstseinserweiterung ist das nicht gerade, was ich erlebe ist eher die allerschlimmste und aller traumatisierendste und subtilste Gewalt. Ihr lacht wahrscheinlich und sagt, ich wäre einfach nur krank, das sage ich kann weder ich noch ihr wissen, woher diese Gedanken und der Einfluss, den ich in meinem Kopf wahrnehme wirklich kommen. Ich weiss halt, dass ich dagegen kämpfen muss um nicht zu sterben, und habe mich dafür entschlossen, so viel ich trotz der Qualen noch kann mit anderen zu teilen, damit meine Erfahrung nicht nur mich, sondern vielleicht noch andere Opfer dieses Grauens am Leben halten kann.

    Ich habe bereits einige Strategien gefunden, damit umgehen zu lernen. Das ist dann die eigentliche Erweiterung, der eigentliche Nutzen, den man aus solche Einer Situation ziehen kann. Alle psychischen Gaben und Bewusstseinstricks, die man sieht, sind nur Täuschung und Blendung und Narrenspiele, an denen man schlechte Träume gewinnt und sonst nichts – gegen diese anzukämpfen zurück in’s Hier und Jetzt zu finden und darin zu bleiben, ist hingegen ein wahrer, würdiger Kampf und bringt auch die einzige Erweiterung, die uns dann natürlich bleiben kann, wenn die Psychose ganz versiegt und wir wieder frei sind – die Weisheit, die aus dem schlimmen Ringen mit sich selbst gewonnen wurde, und die geistige Kraft und das Durchhaltevermögen, die man dazu aufbauen musste. Mir ist auch etwas andere aufgefallen, nämlich dass alle Geisteshaltungen die ich in den Wahngeschichten sehe, oder die mir aufgezwungen werden um mich in ihnen zu verwickeln, verwerfliche und unlogische sind, moralisch schlecht und ohne rationale Grundlage dahinter. Das ist wirklich, als würde einen einer mit wortlosen Gedankenbildern die ganze Zeit belügen wollen und einem andere Klamotten und eine Maske aufzusetzen, um einen in Gedanken zu reiten wie einen Gaul durch allerlei Narrenspiele in einem Kasperletheater das mitten hinter der Stirn sitzt. Also all diese Geisteshaltungen stösst mein Geist auch ab wie Fremdkörper – ich bin wahrscheinlich Asperger Autist und habe keine normalen Geisteshaltungen und konnte diese auch Zeit meines Lebens kaum verstehen. Jetzt werde ich mit solchen bombadiert, als würden tausende Nichtautisten mich reiten wollen, aber daran verbrennen, denn mein Geist stösst nicht-autistische Geisteshaltungen scheinbar einfach ab, dann gehen die Gedanken weg und die ganze Geschichten im Kopf gehen in Endlosschleife immer wieder kaputt. Ich glaube, das sind einfach kleine “KI” (aber sie laufen ja nicht im Computer, sondern im Gehirn, in der Psyche)-Ähnliche Programme, die irgendwie in das Unterbewusstsein eingeredet wurden, die dann ablaufen wie mit multiple-choice-tests. Wenn man dann aber Geisteshaltungen hat, die ausserhalb der vorgegebenen “Antworten” liegen, dann geht das Programm einfach kaputt. Wenn man allein die Merkmale der Künstlichkeit der Situationen erkennt, etwa dass das Gegenübergestellte oder als eigene Reaktion darauf aufgedrängte scheibar bösartig oder missbräuchlich ist, dass es nicht wahrheitsgemäss sein kann, dass es künstlicher, geistiger, illusorischer Natur ist, und nicht real. Die Programme gehen auch generell kaputt, wenn man sie durch Ignorieren anhält. Dafür muss man aber jeden einzelnen Gedanken, der mit ihnen zusammenhängt verwerfen und darf keine Reaktion oder kein Verlangen mehr ihnen gegenüber zeigen ausser der Erkenntnis, dass es sich um etwas schadhaftes handelt das nicht in den Geist gehört. Das kann enorm schwer sein, vor allem wenn alle Illusionen, Stimmen usw. im Geist unbewusst bzw. unterbewusst ablaufen wie bei mir. Hier hiflt scheinbar nur, den Geist ausdauernd und gründlich zu wandeln und alle psychologischen Schwachstellen aufzuarbeiten, so dass der Geist selbst unbewusst nicht mehr auf die Illusionen anspringt.

    In solche einem Prozess befinde ich mich gerade. Extrem hilfreich ist hierbei, da ganze Leben, Handeln, Reden, Denken, Fühlen ausdauernd so ethisch bzw. moralisch aufzuarbeiten, wie man nur kann. Mir ist aufgefallen, dass diese Geist-Programme einen nur in die Irre leiten können, wenn man selbst etwas bösartiges, gieriges, hasserfülltest, angsterfülltes, übereifriges, vermeidendes, oder sonstwie ungeschicktes mit oder wegen ihnen machen kann. Läutert man hingegen sein Verhalten bis in das Denken hinein, dann wird man mit der Zeit unangreifbar für diese Illusionen, sofern man lernt, sich auch keine Schuld für eventuelle Schwächen mehr zuzuweisen: es reicht scheinbar das Vorhaben, immer sein bestes geben zu wollen wie man nur kann, im Bewusstsein, dass kein Mensch perfekt sein kann, sondern dass man nur wollen kann, sein bestes zu geben, und dass das alles ist, was man im Guten überhaupt machen kann. Hat man in der Vergangenheit Schuld, oder solche Erfahrungen wie ich sie damals mit dem “Ritual” meiner Freundin hatte, dann muss man diese gesondert aufarbeiten, denn die Stimmen können das alles hevorbringen und einen in der Qual damit fesseln, wenn man das nicht macht. Zudem hift mir ein äusserst gesundheitsbewusstes Leben was Ernährung und Bewegung angeht, aber auch das Vermeiden von Überlastungen und das Absichern von genug Ruhe- und Erholungszeiten, und so gut ich kann auf meinen Abdruck und meine Spuren in dieser Welt zu achten was Umwelt, meinen fairen Beitrag zur Gesellschaft, und den Umgang mit Mitmenschen angeht. Ich liebe in dieser Beziehung neben meiner inneren zu Jesus und Gott vor allem die Worte des Galaterbriefs 5:22+23, gegen die guten Dinge gibt es kein Gesetzt – wer mit seinem Leben gutes tut, und nichts kritiwürdiges, den können auch keine Stimmen im Kopf mehr mit seiner angeblichen Schuld übertrieben unterdrücken. Auch hilft mir sprituell, mir vorzustellen diese unbekannte Instanz, die mich im Kopf angreift und quält und mir Schuld einreden will, trägt ja dieselbe Verantwortung wie ich – überwinde ich so das Schuldgefühl, bete ich gerne, dass Gott diese Instanz oder den Menschen oder das Wesen, das mich da ungerecht anklagt und quält, dafür ebenso zurück anzuklagen für jede einzelne Untat, die es mir getan hat. Insbesondere hilft mir dann dabei, die Untaten, die mir im Geist angetan werden als solche vor Gott zu bringen und um Gerechtigkeit zu bitten. Direkt gegen die Stimmen zu kämpfen ist aber meiner Erfahrung nach nicht hilfreich sondern verwickelt nur in weitere Gewaltvorstellungen, so lebe ich damit, dass ich all diese Dinge Gott übergebe und mich an dem einfachen Leben halte, dass ich gerne ohne den Einfluss dieser Stimmen in Freiheit leben würde.

    So weit dazu. Ein bisschen Erweiterung gibt es vielleicht noch, aber irgendwie keine schöne. Mir ist aufgefallen, dass je länge ich diesen Stimmen und der Beeinflussung etc. ausgesetzt bin, umso mehr wirklich intensive Gedanken und Träume und intuitive Fähigkeiten gehen in meinem Geist über. Ganz so als würden sich mit den vielen Qualen, die mir diese imaginären Wesen auf den Geist aufbinden, gleichzeitig auch ihre Gaben und Fähigkeiten und ihr Wissen auf mich übergehen, und zwar umso mehr je mehr sie mich angreifen und programmieren. Als wäre in jedem Wort, dass sie einflüstern, einiges von ihrem Wissen, und in jeder geistigen Form, die sie in meinen Kopf tun um ich daran leiden zu lassen, auch etwas von der Macht und Energie, die das ermöglichte, aber sie geht dann auf mich über gewissermassen. Ich weiss nicht, was da noch alles kommt, was das alles ausgelöst hat, aber da ist defitiv was, was mir sowohl den Unsegen meiner inneren “Angreifer” mit der Folter zusammen auftut (ich bin immer wieder versucht, schlimme Dinge zu tun, die ich nie tun würde, als würde mich ein Ekelpaket kurz reiten der das gewohnt war solche Schande zu tun und zu fühlen…und die Versuchung platzt dann einfach ab, weil ich so nicht bin, aber es ist schlimm das immer wieder zu erleben), aber eben nicht nur den Unsegen, sondern auch immens viel intuitives Wissen und Geistesbeherrschung und sinneskontrolle etc. Ich glaube, das könnte ein Nebeneffekt davon sein, dass ich von diesen bösen Stimmen angegriffen werde, dass sie eben zu böse sind um sich zu wahren und so ihre Seelen die ganze Zeit in meine mit übertragen während sie mich foltern.

    Alles in allem eine schlimme Reise, die aber auch Früchte bringt, ich bin jetzt schon ein anderer geworden. Ich hoffe, ich überlebe das und werde noch einmal wieder frei im Geiste und geistesklar. Dann werde ich nach einer Zeit der Erholung ganz sicher daran gewonnen, und auch “Erweiterung” gewonnen haben. Aber eben reale, seelische, direkte Kontrolle der Sinnesorgane, Läuterung der Seele, wenn auch mit verbranntem Herzen das zu viel Grauen sehen musste. Ich habe beschlossen, wenn es einen Himmel gibt, in dem es ein letztes Gericht gibt, Gott dafür anklagen zu wollen, dass ich gefoltert wurde in seiner Welt, und zwar auf menschenverachtende Weise gefoltert. Ich glaube, wir müssen uns vor ihm verantworten wie er auch vor uns. Ich bin gespannt, was dieser Gott dann zu sagen hat, ob er sich mir und meinem Leid stellen wollen wird, oder ob er ein Nazi ist, der behauptet ich wäre selbst schuld, oder ob er es eingesteht und Gerechtigkeit tun wird an mir und denen, die’s mir angetan haben, und an sich selbst wenn seine schöpfung so menschenverachtend gedacht war, wie ich sei erleben musste. Ich glaube, dass dieser Gott gut ist und das Licht, ich habe es gesehem, eines der Dinge, die auf mich übergegangen sind, ist in der Bibel neben der wörtlichen Interpretation gleichzeitig das Wissen um alles Gute und Böse lesen zu können, und darin sehe ich, dass dieses Licht den Weg zum Guten, zur Erlösung mit in diese Bibel geschrieben hat, und er ist einfach nur grossartig, da gibt es nichts, was an diesem Weg zu kritisieren wäre. Aber ich erlebe eine Welt, die ihn mir unmöglich machen will, und diese Welt ist von Gott, und so muss ich eben anklagen, denn ich glaube was mir passiert ist nicht gerecht.

    #353869

    Ja, das ist bei mir durchaus so auf bestimmte Themen bezogen.

    Wenn der psychische Stress bei diesen Themen sehr hoch ist, werde ich psychotisch, weil ich wohl keinen anderen Umgang mehr sonst damit finde, um das zu verarbeiten.

    Ja, ich empfinde das besonders auf Sinnfragen bezogen oft bewusstseinserweiternde Erfahrungen. Mein Therapeut riet mir auch letzthin diese Erfahrungen, die bei mir auch durchaus sehr positiv sind, mit in die gesunden Phasen zu transportieren und für mich zu behalten.


    “Ich möchte Menschen glücklicher zurücklassen, als ich sie vorgefunden habe.” (Afghn. Sprichwort)

    #353998
    Pia

      Ich habe meinen Beitrag gelöscht, weil der Thread hier öffentlich ist und ihn dir per PM geschickt, @Ardentglow.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Wochen, 4 Tage von Pia.
      #354000

      Da Psychosen mit LSD-Trips vergleichbar sind, sind sie definitiv Bewußtseinserweiternd, doch wer will das schon freiwillig

      <hr />

      das kann ich bestätigen.und es gibt welche,die das freiwillig wollen.ich zb. fand meine psychosen meißt schön.


      400mg Abilify depot i.M.,monatl.
      am tag:6mg Risperidon,60mg Citalopram,1500mg Oviril,100mg Sitagliptin
      500mg Metformin
      —————————————————————-
      https://www.youtube.com/watch?v=Ev-WsnjlQMQ&list=UULFUQoEKLIV_lrcM4Kcnmlbuw

      #354001
      Pia

        Ich denke, dass ihr eher bewusstseinsverändernd meint statt bewusstseinserweiternd, während Psychosen oder LSD-Trips.

        Mit LSD-Trips habe ich aber keine Erfahrung, außer, dass ich darüber gelesen habe. Mit anderen Drogen habe ich auch 0 Erfahrung.

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