Patientenrechte und Neuroleptika

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  • #83045
    Anonym

      Ich hab ja solche Probleme mit dem Quetiapin. Ich fürchte ich habe massive Nebenwirkungen.

      Venenerkrankung

      Gedächtnisstörungen

      Adipös

      Änderung der Cholesterinwerte

      alles „kann“ von dem Quentiapin kommen. Ich möchte es losbekommen und den Arzt überzeugen dass er mitgehen muss. Er ist mir vor vier Wochen mit 100 mg entgegengekommen. Aber das reicht mir nicht, ich möchte einen konkreten Absetzplan.   Kann man so etwas vereinbaren? Ich will das nicht mehr nehmen. Wenn ich lese wie niedrig andere Dosiert sind, dann denk ich ich bin voll drüber. Ich möchte dass er das macht. Man ist ja als Patient abhängig vom Arzt. Einfach weglassen geht nicht! Man muss die Dosis Reduzierung auf Rezept haben, schon allein um die notwendigen Tabletten zuhause zu haben :-/. Ich würde nach 10% aller zwei -drei Wochen reduzieren. Wenn nötig auch schneller wenn die Venenentzündung nicht weg geht.

      Ich würde auch etwas unterschreiben, ala die Patientin weiß um das Risiko einer Absetzpsychose. Aber ich möchte ja im Moment nur auf eine Monotherapie hinaus. Und 15 mg Abilify ist nun auch nicht gerade wenig:-/. Er muss einfach mitgehen. Denn ich will es so! Ich empfinde das im Moment als erheblichen Eingriff in meine persönliche Freiheit. Ich fühle mich gefangen in der Psychopharmakafalle.

      Wie kann ich den Arzt überzeugen?

      #83054

      Adipös

      Wie kann ich den Arzt überzeugen?

      Es geht immerhin um lebensbedrohliche Erkrankungen, die man mit der Zeit entwickeln kann, z.B. Diabetes und Herzkreislaufbeschwerden, Fettleber.

      Außerdem ist vielleicht Deine Lebensqualität eingeschränkt unter der hohen Medikamentengabe.

      Du möchtest nicht, dass Dein Körper kaputtgeht.

      Manchmal muss man etwas auch schriftlich einreichen/festhalten/dokumentieren, habe ich gemerkt, sonst drehen einem manche einfach das Wort im Mund um.

      #83055
      Anonym

        Ich denke auch, dass das Abilify in der Dosis reichen sollte. Ich kratzte momentan auch schon an der Adipositasgrenze, versuche aber da gegen an zu gehen. Ich würde ihm das genauso sagen, wie du es hier schreibst von den Symptomen her. Dass das für dich kein tragbarer Zustand auf Dauer ist und es so gut wie unmöglich ist unter dem Quetiapin abzunehmen. Ich hatte damals auch nur eine minidosis  (mit minidosis risperidon) und habe über 20 kg zugenommen.

        #83107
        Anonym

          Danke für euer Feedback @ Lisi und @yuri.

          Ich finde es echt unerträglich und hoffe ich kann das auch gut darstellen. Ich will das NL nicht mehr. Und so möchte ich am Montag auch da raus gehen. Ich will ausschleichen „dürfen“. Weils mein Körper und meine Gesundheit ist. Meine Lebensqualität. Ich bin so dick geworden dass ich mich kaum allein anschnallen kann im Auto. Ungelenk und schnell kaputt. Ich habe gestern Möbel ausgepackt und habe davon geschwitzt. Vom Auspacken! Echt übel. Mag diesen Körper nicht. Ich kann mich damit nicht anfreunden. Das bin ich nicht.

          #83222

          Ich würde auch am liebsten das Quetiapin loswerden, halte uns auf dem Laufenden wie es weitergeht.

          Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

          #83254

          Zur Not würde ich mir einfach einen andere/n Psychiater/in suchen? Wäre das was?

          Ich finde auch, dass es absolut in deiner Verantwortung liegt. Du weißt um das Risiko einer Absetzpsychose und bist gewillt diese in Kauf zu nehmen, das MUSS man dir zugestehen, ist schließlich dein Leben!

          Ich drück dir die Daumen, dass du nach deinem Termin mit einem Absetzplan nach Hause gehst. Du schaffst das :)!!!

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