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Mowa aktualisiert.
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AutorBeiträge
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10/02/2025 um 1:10 Uhr #388004
Danke liebe @Mowa
Ich werde nach einem Monat davon berichten, wie mir das Stricken gefällt.
10/02/2025 um 1:10 Uhr #388005Ich wünsche dir eine schöne Woche
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
Dre@mwalker geändert.
10/02/2025 um 5:33 Uhr #388008Danke liebe @Dremwalker
Der SEELEN-STRIPTEASE hier grenzt schon leicht an Größenwahn, oder ?!
@Horst, ich weiß nicht, was Du mit Deinem Beitrag bewirken willst.
Willst Du nur Deine Verwunderung und Dein Unbehagen über meine Offenheit, mein Selbstbewusstsein und was auch immer zum Ausdruck bringen oder interessiert Dich, worüber ich in diesem öffentlichen Forum öffentlich blogge?
Was meinst Du denn konkret mit „Seelenstriptease“ und „Größenwahn“? Etwa, dass ich seit Jahren mit der Diagnose Schizophrenie in der Öffentlichkeit stehe?
Ansonsten erinnere ich Dich an das, was ich Dir schon einmal in meinem Blog geschrieben habe, falls ein Austausch zwischen uns jetzt wieder nicht zustande kommt:
Ich werde keine Zeit mehr mit diesem Pingpong verschwenden. Wundere Dich also nicht, wenn ich Deine Beiträge konsequent nicht lesen und ignorieren werde.
10/02/2025 um 9:17 Uhr #388019
Anonym
Du glaubst doch allen Ernstes, dass Du mit Deinem Blog über private Nebensächlichkeiten einen wichtigen Beitrag für … ja für wen bloß ?… generierst. Dass ist für mich Größenwahn, Du überschätzt gänzlich Deine Rolle in der Gesellschaft. Du bist bloß eine Ameise von Mia. anderer Ameisen und trägst mit diesem Blog zu gar nichts bei. Komm mal wieder zurück auf den Boden der Realität !
10/02/2025 um 12:37 Uhr #388053Dass ist für mich Größenwahn, Du überschätzt gänzlich Deine Rolle in der Gesellschaft
Und selbst wenns so wäre (was ich für Quatsch halte): Was genau stört Dich persönlich an dem vermeintlichen Größenwahn? Könnte Dir doch eigentlich vollkommen egal sein was mowa in und mit ihrem Blog macht. Wenn Du allerdings der Meinung bist, Du könntest diesem vermeintlichen Größenwahn mit Deiner Nörgelei Einhalt gebieten und mowa damit „zur Vernunft bringen“ (was auch immer Du darunter verstehst), dann überschätzt Du vermutlich Deinerseits Deinen eigenen Einfluss. Also auch Größenwahn?
10/02/2025 um 14:52 Uhr #38808510/02/2025 um 16:44 Uhr #388095Ich werde keine Zeit mehr mit diesem Pingpong verschwenden. Wundere Dich also nicht, wenn ich Deine Beiträge konsequent nicht lesen und ignorieren werde.
11/02/2025 um 2:52 Uhr #388174Es ist mir wichtig klarzustellen, dass es eine Folge und nicht mein Ziel ist, wenn ich durch meine Arbeit in den letzten Jahren einen Beitrag für die Betroffenengemeinschaft geleistet habe.
Reflektierst Du, @Horst, auch mal Deine eigenen Aussagen daraufhin, inwieweit sie sachlich sind? Ich kann mich nur immer wieder wundern, wie sehr Du Dich über Dein eigenes Kopfkino aufregen kannst
Denn ich finde mich in dem, was Du über mich schreibst, überhaupt nicht wieder.
Danke @Zoidberg und @Dopplereffekt für Eure Unterstützung.
11/02/2025 um 4:26 Uhr #388177Vielleicht mache ich es dann lieber so, dass ich meine eigenen Posts in meinem Blog nach und nach editiere, damit nur diese öffentlich angezeigt werden.
So, das war’s!
Meine eigenen Einträge in meinem Blog Teil 1 bis 3 sind nun öffentlich sichtbar.
Den QR-Code habe ich mit dem QR-Code-Generator der TU Chemnitz generiert. Ich weiß nicht, ob er dauerhaft gültig ist. Vielleicht frage ich dort mal nach
Ich habe schnell eine freundliche Rückmeldung bekommen, dass der QR-Code unbegrenzt gültig ist
Ich überlege, ob ich die Einladung bald auch an meinen Vorgesetzten weiterleite.
Habe ich gemacht
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
Mowa geändert.
11/02/2025 um 13:06 Uhr #388209
Anonym
@Mowa, Du bist dermaßen überheblich, dass mir einfach nur die Spucke weg bleibt ! Also mit Koreanern habe ich schon viel in meinem Leben zu tun gehabt, die sind definitiv anders in ihrem Verhalten. Kommt Deine Arroganz von Deinen Japanischen Wurzeln ?
13/02/2025 um 0:34 Uhr #388396@Horst
13/02/2025 um 4:42 Uhr #388401Danke, @Dremwalker
Wenn mir die nächste Therapiestunde wieder zu viel wird, werde ich mich bei der Musiktherapeutin abmelden.
Das habe ich letzten Donnerstag geschrieben und die nächste Therapiestunde am Dienstag habe ich ganz anders erlebt. Das Spiel mit Rhythmus und Klang in der Gruppe empfand ich als ungezwungen und entspannt, und es hat mir unerwartet viel Spaß gemacht.
Und das, obwohl der Dienstag für mich ziemlich stressig war, nachdem ich mein Handy beim morgendlichen Gassigang verloren hatte und ich nach der Vorstellung meines Blogs und meines InsideMPG-Artikels „Inklusion, Stigma und Arbeitsplatz – Perspektive einer Psychoseerfahrenen“ von 2021 den ganzen Tag leicht aufgeregt war.
Vor der Musiktherapie hatte ich noch Bewegungstherapie, auf die ich keine Lust hatte, weil ich mich erschöpft fühlte. Es war gut, dass ich sie trotzdem gemacht habe, denn nach der Therapiestunde habe ich mich sehr gut gefühlt.
Ja, jetzt bin ich mitten in der tagesklinischen Behandlung und komme nicht mehr dazu, mit meinen eigenen Zeichensachen zu zeichnen. Ich habe auch kaum Zeit, in die Sammlung Prinzhorn zu gehen. Das ist gut so.
Am Freitag war Einzelvisite, am Dienstag Einzelgespräch mit meiner Bezugspsychologin und gestern Oberarztvisite. Vielleicht kann ich, wenn es mir weiter so gut geht, in 4 oder 5 Wochen entlassen werden und muss die 100 Tage nicht ausschöpfen. Mal sehen.
Der Linoldruck in der Arbeitstherapie gefällt mir immer besser. Normalerweise wird ja beim Linoldruck ein Negativ geschnitzt, und ich schnitze ein Positiv und fülle die Vertiefungen mit Aquarellfarben:

Das funktioniert nur, weil ich auf Reispapier drucke, das flexibel und weich ist und die Farben sehr gut aufnimmt.

Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, wie präzise und sorgfältig ich mit den Farben, dem Wasser und dem Reispapier arbeite, wenn ich bestimmte Effekte erzielen will. Alles so zu kontrollieren, wie ich es mir vorstelle, ist (edit:) eher Glückssache.
Vielleicht probiere ich heute und morgen noch mit dieser Linolplatte und mache nächste Woche etwas Neues oder so. Mal sehen.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
Mowa geändert.
13/02/2025 um 7:19 Uhr #388408Hast du dein Handy inzwischen zurück bekommen, Mowa?
14/02/2025 um 5:07 Uhr #388574Hallo @Molly, ja, ich hatte Glück. Eine aufmerksame und hilfsbereite Nachbarin hat mein Handy beim Gassigang mit ihrem Hund aufgehoben und die Tagesklinik und die Tierarztpraxis informiert, nachdem sie die Kärtchen mit den Kontaktdaten in meinem Handy gefunden hatte.
Es stellte sich heraus, dass sie 200 Meter von der psychiatrischen Klinik entfernt wohnte. Tagsüber konnte ich sie nicht erreichen, aber am späten Nachmittag bin ich mit Mann und Hund dorthin gegangen und habe das Handy abgeholt.
Als ich am Dienstagmorgen auf der Neckarwiese nach meinem Handy gesucht habe, habe ich 4 mir bekannte Hundehalter mit ihren Hunden informiert, dass ich mein Handy verloren habe. Die Nachbarin, die das Handy gefunden hat, war davon unabhängig, aber ich bin froh, dass ich mit mehreren Hundehaltern in der Nachbarschaft vernetzt bin
14/02/2025 um 6:01 Uhr #388575
Gestern habe ich in der Arbeitstherapie das Positiv mit den Blumen auf eine leere Linolplatte gedruckt. Heute wird die Aquarellfarbe getrocknet sein und ich werde sehen, ob ich die eingefärbten Stellen ausschneiden kann, um ein Negativ zu erhalten.Übrigens habe ich gestern erfahren, dass das Reispapier teuer ist. Ich mag es sehr und habe es in der Arbeitstherapie intensiv genutzt. Jetzt werde ich bewusster damit umgehen
Nach einer Stunde Arbeitstherapie hatte ich meine vierte Einzelstunde Kunsttherapie. In der dritten Einzelstunde letzte Woche wusste ich nicht so recht, wie ich weitermachen soll und habe dann versucht, etwas mehr ins Detail zu gehen.
Auf Anregung der Kunsttherapeutin, dass ich mir überlegen könnte, ob und wie ich an der Tonfigur noch etwas verändern oder ergänzen möchte, habe ich mir überlegt, eine weitere Tonfigur zu formen. Zuerst dachte ich an Chanchan und meinen Mann, dann an ein Gänseblümchen, das neben mir blüht.
Schließlich hatten wir gestern ein intensives Gespräch und haben überlegt, ob das Thema der Tonfigur „Wie sehen Sie sich selbst?“ nicht etwas „gemein“ gewesen sein könnte, da ich sicher nicht nur eine Seite an mir erkenne, sondern auch weitere.
Wir haben unter anderem darüber gesprochen, dass ich auf der einen Seite versuche, mich anzupassen und unauffällig zu sein, auf der anderen Seite aber nicht ablegen kann, dass ich temperamentvoll und leidenschaftlich (wie es mein Psychiater treffend beschreibt) bin.
Nach unserem Gespräch hat mir die Kunsttherapeutin Holzfiguren gezeigt, die sie für mich mitgebracht hatte. Zuerst hat sie eine große, schmucklose Holzfigur aus dem Stoffbeutel geholt, die mich sehr angesprochen hat. Als sie weitere Holzfiguren aufstellte, wurde mir klar, dass die Holzfiguren eine Familie mit Eltern und Kindern darstellen könnten.
In der großen Holzfigur habe ich meinen Vater gesehen (und mich später gefragt, ob sie mich deshalb so angesprochen hat). Die Kunsttherapeutin hat die Figuren wieder in den Stoffbeutel gesteckt und gesagt, dass sie nicht weiß, ob sie mir helfen.
Da die Einzelstunde dann zu Ende war, habe ich sie gefragt, ob ich die Holzfigur und meine Tonfigur zusammen fotografieren darf:

Danach war ich wieder so erschöpft, dass ich früh ins Bett musste. Als ich aufgewacht bin und mein Mann gerade schlafen gehen wollte, konnte ich mich bei ihm entschuldigen, dass ich gestern Abend keine Zeit für uns hatte. Ich habe angefangen, ihm zu erzählen, wie die Kunsttherapie für mich war, bis ich gemerkt habe, dass mein Mann eingeschlafen war.
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Diese Antwort wurde vor 1 Jahr, 2 Monaten von
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2 thoughts on “Notizen von Mowa – Teil 3”
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