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Mowa aktualisiert.
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26/11/2023 um 14:57 Uhr #320169
Und ja, freu dich auf den ersten Schnee mit Chanchan, liebe @Mowa, das wird ein spannendes Erlebnis.
Das war bei all meinen Hunden und Katzen so, jedes Jahr aufs Neue spannend und sooo schön!
Danke für die wieder so schönen Fotos eurer Süßen.
27/11/2023 um 6:04 Uhr #320297Guten Morgen zusammen,
vielen lieben Dank für Eure guten Wünsche manon, Blaustern, Isa, Dopplereffekt, Summer, Molly, Silbertropfen, Freia, Pia, Kater, sartorius, Metalhead666. Ich habe mich total darüber gefreut
Schade, dass das Engagement dann zu stressig wird.
Es ist so, dass, wenn mein Mann und ich, wir uns die Aufgaben für Chanchan und den Haushalt aufteilen, dass ich keine oder kaum freie Zeit mehr für mich habe. Dann noch Verpflichtungen für die Geflüchtetenhilfe und den Chor einzugehen, das schaffe ich einfach nicht
Schlimm, dass dein Mann jetzt so schwer erkrankt ist, aber vielleicht kann er ja doch geheilt werden. Man sollte die Hoffnung nicht zu schnell aufgeben, denke ich.
Es tut mir sehr leid zu lesen, dass dein Mann so schwer krank ist. Alles Gute für ihn. Hoffentlich gibt es doch noch Möglichkeiten für ihn wieder zu genesen. Das wünsche ich euch sehr.
Danke Euch
Es handelt von einer erblichen, fortschreitenden schweren Nierenerkrankung, ähnlich wie Krebs, und die heutige Schulmedizin ist noch nicht so weit, sie zu behandeln. Er nimmt schon ein neuartiges starkes Medikament mit schweren Nebenwirkungen, in der Hoffnung dass die Dialyse um wenige Jahre hinausgezögert wird, was gar nicht klar ist.
Wir hatten uns vor 5 oder 6 Jahren nach der Möglichkeit einer Transplantation erkundigt, und damals war es noch kein Thema – zum Glück! Mein Mann hat mir von Anfang an über seine Nierenerkrankung erzählt, als wir zusammengekommen sind.
Ich wäre ja nach wie vor gespannt, wie Du Deutsch redest. Hört man da noch deutlich etwas heraus oder würdest Du sagen, bei eine Tonbandaufzeichnung könnte keiner die Japanerin heraushören?
Wenn ich neue Leute kennenlerne und Fehler in meinem gesprochenen Deutsch mache, dann passiert es hin und wieder, dass ich zuerst für mein sehr gutes Deutsch gelobt und dann gefragt werde, wo ich herkomme
Meine Aussprache ist nicht so gut wie bei Muttersprachlern. Nicht nur, aber vor allem mit Umlauten habe ich große Schwierigkeiten. Also meinen Akzent hört man ganz sicher heraus. Meine 3 Jahre jüngere Schwester hat vor vielen Jahren (vielleicht schon vor 20 Jahren) mal einen Sprachtest gemacht, und ihr wurde bescheinigt, dass ihre Aussprache so wie bei Muttersprachlern ist
Übrigens benutze ich seit 1 Jahr oder so gerne DeepL, um mein geschriebenes Deutsch bzw. Englisch zu überprüfen und zu verbessern. Besonders dann, wenn die Informationen, die ich kommunizieren will, komplex sind. Ich muss nur aufpassen, dass ich mit DeepL keine inhaltlichen Fehler einbaue, was durch die KI-gestützte Übersetzung schnell passieren kann.
Gestern haben wir einen recht ruhigen Geburtstag verbracht. Mit Chanchan waren wir zum ersten Mal auf der Neckarwiese. Das Wetter war naßkalt, und es gab wenig Spaziergänger und auch wenig andere Hunde, was für uns sehr günstig war.
Zeitweise hatte ich eine depressive Verstimmung, was seit dem Tod meines Vaters immer wieder passiert. Ich dachte, ich müsste mich krankschreiben lassen, denn der Gedanke, zur Arbeit zu gehen, widerstrebte mir.
Heute Morgen geht es mir besser, wahrscheinlich hat mir der Schlaf geholfen. Ich bin motivierter als gestern, die neue Arbeitswoche anzugehen. Mein regulärer Termin beim Psychiater ist jetzt in einem Monat, nachdem ich den letzten Anfang November wegen der Überschneidung mit der Welpenschule verschoben hatte. Ich werde mich beobachten, aber von einem Notfall bin ich noch sehr weit entfernt.
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
Liebe Grüße,
Mowa28/11/2023 um 6:00 Uhr #320441Gestern konnte ich zwei für mich sehr wichtige Termine für heute Morgen vereinbaren.
Zum einen werde ich mit meinem Vorgesetzten über meine Tätigkeiten sprechen. Ich werde ihn bitten, wieder wissenschaftlich arbeiten zu können, sollte ich bald mein Betriebratsamt niederlegen.
Zum anderen werde ich mit meiner Kollegin aus der Generalverwaltung über die Fortsetzung der Mental Health Initiative im neuen Jahr sprechen.
Ich drücke mir fest die Daumen, dass diese Gespräche konstruktiv werden.
28/11/2023 um 15:15 Uhr #320509
Anonym
Liebe mowa gib dir Zeit, du bist gerade in einer Trauer Phase nach dem Tod deines Vaters.
Gönn dir unbedingt Pausen.
LG, blaustern
29/11/2023 um 5:34 Uhr #320594Vielen lieben Dank, liebe Blaustern. Ich fühle mich verstanden und sicherer, wenn Du mir schreibst, dass die Trauerphase noch andauern kann und ich unbedingt Pausen benötige
Die gestrigen Gespräche waren gut. Mein Vorgesetzter ist informiert und ich könnte wieder Aufgaben in seiner Abteilung wahrnehmen, sollte es tatsächlich zur Amtsniederlegung kommen. Den Abschlussbericht für die Mental Health Initiative kann ich im Januar einreichen.
Heute finden weitere Meetings statt aber für den Betriebsrat und nicht für mich persönlich. Morgen ist die wöchentliche Betriebsratssitzung. Ich bin gespannt, was im Gremium besprochen wird. Heute erwarte ich auch eine Rückmeldung von der Anwaltskanzlei, mit der die Betriebsräte unseres Instituts seit vielen Amtsperioden zusammenarbeiten.
Wahrscheinlich sollte ich mir wirklich mehr Zeit lassen, um eine so schwierige und folgenschwere Entscheidung wie die „Auflösung“ des Betriebsrates zu treffen, der in unserem Institut eine lange Tradition hat.
29/11/2023 um 7:22 Uhr #320599
Anonym
Wieso wollt ihr den Betriebsrat auflösen? Ich dachte immer, ab einer bestimmten Anzahl an Beschäftigten ist das Pflicht?
29/11/2023 um 7:34 Uhr #320600Hallo Molly,
danke für Dein Interesse. Das Betriebsratsamt ist keine Pflicht, sondern immer ein freiwilliges Ehrenamt.
Die Arbeitnehmer:innen haben das Recht, einen Betriebsrat zu gründen, wenn im Betrieb mehr als 5 wahlberechtigte Arbeitnehmer:innen beschäftigt sind.
Einzelne Mitglieder können ohne Angabe von Gründen zu jederzeit ihr Amt niederlegen. Für ein ganzes Betriebsratsgremium gibt es verschiedene Wege, mit unterschiedlichen Folgen, das Amt „kollektiv“ niederzulegen.
Liebe Grüße,
Mowa29/11/2023 um 10:41 Uhr #320610Zeitweise hatte ich eine depressive Verstimmung, was seit dem Tod meines Vaters immer wieder passiert. Ich dachte, ich müsste mich krankschreiben lassen, denn der Gedanke, zur Arbeit zu gehen, widerstrebte mir.
Wahrscheinlich sollte ich mir wirklich mehr Zeit lassen, um eine so schwierige und folgenschwere Entscheidung wie die „Auflösung“ des Betriebsrates zu treffen, der in unserem Institut eine lange Tradition hat.
Guten Morgen liebe Mowa,
mir kam es immer so vor, als ob dir das alles wirklich Freude gemacht hätte, dein Job mit dem Betriebsrat, aber auch die Menthal Health, der Chor und die Geflüchtetenhilfe.
Trauerphasen können sehr lang sein, liebe Mowa und können durchaus Depressionen ähneln oder in eine depressive Phase führen und einem in so Phasen auch alles viel zu viel sein kann und man am liebsten seine Ruhe haben möchte.
Das dich der Gesundheitszustand deines Mannes zusätzlich belastet, ist vermutlich auch so.
So wie ich das durch die Inhalte deiner Postings hier von außen mitbekomme, willst du offenbar dein ganzes Leben umkrempeln, was dir vorher gefallen hat. Steckst du vielleicht in einer depressiven Phase?
Vielleicht benötigst du einfach Zeit und vielleicht durchaus mal eine längere AU, vielleicht hilft es dir auch, mal wieder ein Gespräch mit deiner Therapeutin zu führen?
Es klingt mir so, als ob du im Moment alles übers Knie brichst und aufgibst, was dir vorher Freude gemacht hat und vielleicht würde es dir später leid tun.
Ich habe damals in der tiefen Trauerphase um meinen Vater jedenfalls ein paar Entscheidungen getroffen, die im Nachhinein betrachtet nicht so gut für mich waren.
Natürlich, du bist auch sehr verantwortungsbewusst, aber vielleicht geht es dir im Moment nicht so gut, so weitreichende Entscheidungen so schnell zu treffen.
Ich habe gestern noch einen interessanten Artikel zu Depression und Wahrnehmung gelesen und im Forum verlinkt. Vielleicht interessiert er dich. Wie geschrieben, Trauer kann ganz ähnlich sein wie eine Depression.
So viele „Vielleicht“ in einem Text.
Ja, ich stecke natürlich nicht in dir drin, deine derzeitigen schnellen, auch weitreichend wichtigen Entscheidungen machen mich aber nachdenklich und etwas besorgt um dich.
Alles Gute!
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße Pia
30/11/2023 um 6:48 Uhr #320728Guten Morgen zusammen,
liebe Pia, vielen Dank für Deine aufmerksame Rückmeldung
Ja, inzwischen mache ich mir auch Gedanken, dass ich bereits in einer depressiven Phase bin und dass diese Phase unbehandelt zu einer Depression entwickeln könnte.
Meine Verhaltenstherapie mit meinem Therapeuten Dr. P. hatte ich im April abgeschlossen. Er hatte mir gesagt, dass ich 1, 2 Sitzungen pro Quartal ohne Therapievereinbarung mit ihm sprechen kann. Vorgestern habe ich ihn tatsächlich angefragt, ob ich ihn bald sprechen kann. Er schien bis Weihnachten ausgebucht gewesen zu sein, aber gestern zum Glück konnte er mir einen Termin am Montagmorgen anbieten
Ich merke, wie sich mein Denken und Fühlen verändert. Es ist, als ob ich eine Brille aufgesetzt hätte, die mich alles Negative unverhältnismäßig stärker sehen lässt. Situationen, die einfach zu einem gesunden Leben gehören und für mich normal waren, werden plötzlich problematisch und überwältigen mich.
Ich habe das Gefühl, dass diese depressive Verstimmungen seit Wochen immer länger andauern und sie mir immer bewusster werden. Zum Glück habe ich Phasen, oft nach dem Schlaf am Morgen und Vormittag, in denen es mir besser geht und ich mich erleichtert fühle. Heute Morgen allerdings war ich voller Sorgen aufgewacht, und das kenne ich auch nicht so von mir.
Die Geflüchtetenhilfe und den Chor habe ich nicht vollständig aufgegeben. Ich habe den Vorständen zwar gesagt, dass ich meine Aktivitäten für mindestens 6 Monate beenden möchte aber habe vor, falls ich danach freie Zeit haben sollte, zurückzukehren. Vom Vorstand der Geflüchtetenhilfe bin ich zurückgetreten. Dieses Amt ist mir jetzt eindeutig zu viel, vor dem Tod meines Vaters war es auch schon oft zu viel.
Beim Thema Betriebsrat geht es um viel mehr nur als um mich persönlich. Deswegen sollte ich sehr gut überlgen, was für mich noch machbar ist. Auf jeden Fall werden Entscheidungen immer als gesamtes Gremium getroffen, nicht als Einzelpersonen. Das ist sehr wichtig.
Bei der Mental Health Initiative wurde mir auch der Druck genommen, und ich werde schauen, dass ich den Abschlussbericht bis Januar verfassen kann.
Es klingt mir so, als ob du im Moment alles übers Knie brichst und aufgibst, was dir vorher Freude gemacht hat und vielleicht würde es dir später leid tun.
Das Gefühl habe ich selbst nicht. Ich spüre einfach, dass bestimmte Aktivitäten im Moment für mich zu viel Stress bereiten, und es liegt in meiner eigenen Verantwortung, mich vor zu viel Stress zu schützen. Es ist für mich auch klar, dass ich zuerst die unbezahlten Aktivitäten reduzieren muss, weil meine/unsere Lebensgrundlage nicht davon abhängen.
Ich denke, dass ich, obwohl ich im Moment geschwächt bin, unter den gegebenen Umständen gut zurechtkomme. In dieser Hinsicht mache ich mir keine allzu großen Sorgen um mich.
***
Worüber wir uns auch Sorgen machen, ist Chanchan. Gestern Abend haben wir zum ersten Mal bemerkt, dass die Spitze ihres Schwanzes seltsam aussieht:

Außerdem tränt ihr rechtes Auge regelmäßig, selten auch das linke.
Ich werde das Foto später an die Züchter schicken, um zu sehen, ob sie es beurteilen können. Der nächste Tierarzttermin ist nächsten Dienstag. Ich will bis heute Abend in der Praxis anrufen, um zu erfahren, ob wir einen dringenden Termin brauchen.
Leider hat man mir gestern gesagt, dass wir Chanchan nicht mehr auf dem Institutsgelände ihr Geschäft verrichten lassen dürfen. Daraufhin sind wir 4 oder 5 Mal mit Chanchan rausgegangen, aber sie wollte nicht koten, bis wir schließlich unseren Vorgarten doch benutzt haben.
Soweit wir wissen, sollte ein Welpe nur 5 Minuten pro Tag und Lebensmonat ausgeführt werden, was bedeutet, dass Chanchan knapp 20 Minuten Zeit hat. Bei unserer gestrigen Aktivität müssen wir insgesamt mehr als eine Stunde unterwegs gewesen sein. Das können wir nicht jeden Tag machen.
Ich weiß wirklich nicht, wie andere Welpenhalter in einer ähnlichen Situation damit umgehen. Für mich ist die Situation auch nicht gelöst, wenn der Welpe anfängt, auf andere Privatgrundstücke in der Nachbarschaft zu urinieren oder zu koten.
Vielleicht können wir dem Welpen beibringen, auf den Gehweg zu urinieren und zu koten, aber so wie es jetzt aussieht, brauchen wir mehr Zeit. Es wird nicht auf Anhieb klappen.
Ich werde versuchen, heute mit dem Geschäftsführer zu sprechen, um eine Übergangslösung zu finden. Dann werde ich auch die Welpentrainerin fragen, ob sie uns zu diesem Thema beraten kann. Ich habe schon beim Mieterverein nachgefragt, ob es hier eine klare Rechtslage gibt. Immerhin hat der Vermieter die schriftliche Erlaubnis gegeben, den Welpen aufzunehmen .
Aber jetzt muss ich mich dringend auf die Arbeit vorbereiten. Es gibt sooo viel zu tun
Liebe Grüße,
Mowa30/11/2023 um 7:22 Uhr #320732
Anonym
Was das am Schwanz und den Augen ist, kann ich nicht beurteilen. Nehmt ihr zum Gassi gehen keine Kotbeutel? Mit denen müsste doch dann alles in Ordnung sein
30/11/2023 um 8:45 Uhr #320740Guten Morgen liebe @Mowa,
so hatte ich es auch verstanden, dass du die Geflüchtetenhilfe und den Chor kürzlich für mindestens ein halbes Jahr aufgegeben hast. Natürlich macht es Sinn, dich vor zuviel Stress zu schützen.
Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob es bei dir eine Depression ist. Gut, dass du nun einen kurzfristigen Thermin bei deinem Therapeuten hast.
Eine Depression kann ja leider jeden Menschen jederzeit treffen. Darum würde ich auch überlegen, ob dir eine längere AU helfen könnte. Psychiater:innen können z.B. auch länger krankschreiben.
Ja, ich habe mich beim Lesen auch gefragt, ob ihr keine Kotbeutel benutzt. Hundeurin dürfte doch kein Problem sein, weder im Institutsgarten noch im Vorgarten. In deinem Video habe ich ja auch gesehen, dass dort viel Rasenfläche ist. Da machen doch Hundehäufchen, die man wieder aufnimmt und entsorgt, nichts aus. Es gibt leider immer Menschen, die keine Hunde mögen und sich dann über sogar weggemachte Hundehäufchen aufregen.
Während ich das gerade geschrieben habe, dachte ich, dass vielleicht andere Hundehalter:innen den Kot im Institutsgarten liegengelassen haben und ihr nu fälschlich den schwarzen Peter habt. Ihr habt doch die Erlaubnis zur Nutzung bekommen, da war denen doch auch vorher klar, dass euer Hund dort natürlich auch ihr großes Geschäftchen machen wird.
Chanchan zu lernen, auf Gehwegen zu machen, halte ich für keine gute Idee, das gibt nur Ärger mit Passant:innen und den Hunden ist es auch selbst unangenehm, so im Freien zu machen, wo andere Menschen zusehen könnten. Die haben schon auch Schamgefühle.
Mit der Schwanzspitze und den tränenden Augen weiß ich auch nicht. Ich würde auch den Tierarzt danach fragen.
Pass bitte gut auf dich auf, liebe Mowa.
Gute Besserung!
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Pia
01/12/2023 um 9:55 Uhr #320866Hallo zusammen,
danke Molly und Pia für Eure Zeilen.
Über die Schwanzspitze hat uns die Züchter aufgeklärt. Es ist wohl so, dass, wenn die Schwanzspitze nicht gut durchblutet ist, sie abstirbt und später auch abfällt. Bei den 3 Geschwisterwelpen, die am früheren Abend vom 22.08. zeitlich kurz hintereinander geboren wurden, haben die Züchter die Schwanzspitze gleich nach der Geburt mit einem Handtuch abgerieben.
Chanchan ist als der 4. Welpe geboren, und da die Züchter nur 3 Welpen erwartet haben, haben sie nicht mehr mitbekommen, als sie nachts alleine auf die Welt kam. So wurde ihre Schwanzspitze nicht mehr gerieben, und dadurch wurde sie wohl nicht ausreichend durchblutet. Die Züchter haben eine Shiba-Hündin, die genauso ihre Schwanzspitze verloren hat.
Wir wussten, dass Chanchan als Letzte geboren wurde. Wir haben sie vor Ort kennengelernt, und sie hat uns auch auf den Videos und Fotos am besten gefallen. Mir gefällt auch die Idee sehr gut, dass Chanchan eine Überraschung war. Ich finde, unsere Welt braucht mehr von diesen unerwarteten, schönen Überraschungen!
Ja, und die Sache mit dem Vorgarten ist wirklich unangenehm. Natürlich benutzen wir immer Kotbeutel. Ich lasse mich gerade vom Mieterverein über die rechtliche Situation beraten.
Als Ersthundehalter wissen wir nicht, wo der Welpe koten und urinieren darf, wenn der Vorgarten der Mietwohnung und der Bürgersteig nicht akzeptabel sind. Abgesehen davon sind die einzigen anderen Orte in der Nachbarschaft die Grundstücke anderer Privatpersonen oder Unternehmen, Schulen, öffentliche Spielplätze, Parkplätze usw. Zum Glück ist die nächste Hundewiese nicht so weit entfernt, aber wir brauchen 10 Minuten, um dorthin zu gelangen.
Heute ist wieder Welpenschule. Ich werde die Trainerin auch fragen, was wir machen können.
Die Situation am Arbeitsplatz finde ich insgesamt sehr belastend. Ich erwäge inzwischen erneut, nach Berlin zu ziehen, auch um in der Nähe der Familie zu sein.
Liebe Grüße,
Mowa01/12/2023 um 12:12 Uhr #320874Hallo liebe @Mowa,
das ist ja ein Ding mit der Schwanzspitze. Das kannte ich auch nicht.
Ich hatte zum Glück nie Probleme, unsere Hunde ihre Geschäftchen verrichten zu lassen. Früher habe ich immer direkt im Grünen gewohnt und hier ist zwar Stadt, aber ich habe direkt gegenüber eine kleine Wiese, wo ich früher als Minou, mein Goldschatz, noch lebte, auch manchmal kurz mit ihr hingegangen bin, wenn das Wetter ganz ganz mies war, was hier viele Hundebesitzer:innen tun und sonst sind hier knappe 150 Meter von mir „grüne“ Rundwege rund um den Ort und keine 5 Minuten Fußweg ein großer Park mit See, davor ein kleiner Park.
Ich hab mal gegoogelt und finde da nur die Aufreger über liegengelassenen Hundekot und Gesetze.
Natürlich hat jeder Hund das Bedürfnis, sich mehrfach pro Tag draußen zu erleichtern und ich denke auch, was eben auch die Würde der Hunde und das Recht betrifft, das tun zu dürfen und von Seiten der Menschen erwarte ich dafür auch ganz selbstverständlich Verständnis.
Mit Kotbeuteln denke ich, seid ihr da immer auf der sicheren Seite.
Gut, dass du dich beim Mieterschutz erkundigst. Die wissen das sicher rechtlich. Ich würde durchaus zusätzlich bei einem Tierschutzverein oder Tierschutzbund nachfragen, welche Rechte Chanchan hat sich wo zu erleichtern und nicht vergessen zu sagen, dass ihr immer Kotbeutel nutzt.
Ich sehe da keine Probleme, wenn eure Chancan in den Vorgarten macht und ihr den Kot wieder beseitigt. Das sehe ich beim Institutsgarten auch so. Auch wenn sie auf den Bürgersteig macht.
Ich würde versuchen, mir damit nicht soviel Stress zu machen, liebe Mowa. Auch ihr und eure Hündin habt Rechte.
Macht ihr das auch, dass ihr Chanchan draußen lobt, wenn sie gemacht hat? Ich habe das bei unseren Welpen so gemacht. Sie freundlich und etwas überschwänglich gelobt mit: „Feeein, feein gemacht Minou!“ und sie kurz im Nacken gestreichelt. Die Welpen haben sich darüber gefreut.
Wenn was in die Wohnung ging, als sie klein waren, habe ich sie zu dem Pfützchen oder Häufchen gebracht, davorgestellt und in tiefen Tönen einmal: „Neein!“ gesagt, nicht böse oder so, sondern einfach tiefere Töne und bin dann sofort mit dem jeweiligen Welpen rausgegangen und wenn dann auch nur noch ein Tröpfchen kam, hab ich sofort gelobt. Das hat bei mir bei allen Welpen geklappt und sie wurden ruckzuck stubenrein.
Tut mir leid für dich, dass dich die Arbeit zurzeit so belastet. Da findest du bestimmt noch Lösungen, ist natürlich nur erstmal schwer, die belastenden Zeiten durchzustehen.
Gute Besserung weiterhin.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Pia
02/12/2023 um 9:02 Uhr #321030Liebe Pia,
danke für Deine Aufmerksamkeit und Dein Verständnis. Das tut mir gut. Es klingt ganz so, als hättest Du mit Minou einen Traumhund gehabt
durchaus zusätzlich bei einem Tierschutzverein oder Tierschutzbund nachfragen
Das ist eine gute Idee, danke, werde ich tun!
Macht ihr das auch, dass ihr Chanchan draußen lobt, wenn sie gemacht hat? I
Vielleicht können wir das auch so handhaben. Chanchan war von Anfang an praktisch stubenrein. Sie meldet sich, wenn sie muss. Es ist im letzten Monat 3, 4 Male passiert, dass sie in die Wohnung gepinkelt hat. Ich glaube, es war immer in bestimmten Situationen, z.B. wenn sie aufgeregt war und mindestens 2 Stunden lang nicht gepinkelt hatte.
Gestern, am Freitag, war es 1 Monat, seit Chanchan bei uns eingezogen ist. Mein Mann und ich, wir sind beide sehr froh, dass sie in unser Leben getreten ist, auch wenn die Haltung eines Hundes mit viel Arbeit verbunden ist. Übrigens hat Chanchan seit mehr als einer Woche sehr unangenehm gerochen, so dass ich sie gestern zum ersten Mal mit Hundeshampoo unter der Dusche gewaschen habe. Zum Glück hat sie die Dusche gut verkraftet und wir hatten keinen Stress
Tut mir leid für dich, dass dich die Arbeit zurzeit so belastet. Da findest du bestimmt noch Lösungen, ist natürlich nur erstmal schwer, die belastenden Zeiten durchzustehen.
Gestern hatte ich eigentlich Urlaub, und wir wollten die letzte Stunde der Welpenschule um 11 Uhr besuchen. Leider ging es mir kurzfristig schlecht, nachdem es einen unerfreulichen Mailaustausch zu einem Betriebsratsthema gab.
Ich habe dann einen spontanen (Notfall-)Termin bei meinem Psychiater organisiert und die Welpenschule abgesagt. Ich konnte mich mit ihm über den plötzlichen Tod meines Vaters sprechen und dass ich mir Sorgen mache, ob ich eine Depression entwickeln könnte. Dass der berufliche Stress weiterhin besteht und der Betriebsrat sich erneut in einer Krisensituation befindet usw.
Mein Psychiater war großartig und hat sich Zeit für mich genommen. Zuerst konnte ich über meine Trauer sprechen und er hat mir Verständnis entgegengebracht. Dann konnten wir über die Neurobiologie meines Gesundheitszustandes sprechen. Er sagte, ich könne in Erwägung ziehen, die Dosis von Aripiprazol jetzt zu erhöhen, um die mit der Trauerphase einhergehende Informationsmenge zu drosseln.
Er hat vorgeschlagen, mich 2 Wochen krankzuschreiben. Nur habe ich nächste Woche sehr wichtige Termine, nicht nur ein wichtiges Meeting mit der Institutsleitung am Montag und die Betriebsversammlung am Dienstag, sondern vor allem der MHI-Vortrag von Prof. Rüsch am Mittwoch. Ich habe bis Dienstag eine AU bekommen, und am Donnerstag kann ich wieder zu ihm kommen, sollte die AU verlängert werden.
Offiziell darf ich gar nicht arbeiten, aber ganz ohne geht es nicht. Ich habe eine Verantwortung über die Aufgaben des Betriebsrates, so dass ich nicht alles plötzlich fallen lassen kann.
Mein Psychiater hat mir auch gesagt, dass ich im Moment keine grundsätzlichen Entscheidungen treffen soll (z.B. nach Berlin ziehen, um bei meiner Familie zu sein usw.) und dass ich wissen werde, wann ich wieder solche Entscheidungen treffen kann und dass ich mir selbst vertrauen kann.
Auf jeden Fall hat mir das gestrige Gespräch mit meinem Psychiater sehr geholfen. Ich bin ihm sehr dankbar. Die nächsten Tage bis Mittwoch muss ich aufpassen, wie ich funktionieren kann. Notfalls kann ich aufgrund der AU alles liegen lassen, aber ich werde schauen, dass die sehr wichtigen Veranstaltungen bis Mittwoch so gut wie möglich durchgeführt werden können.
Was die Aripiprazoldosis betrifft, werde ich vorerst noch nicht erhöhen. Ich habe bis jetzt keine psychotischen Symptome, und ich will mit der Trauer und dem Stress selbst umgehen lernen.
Liebe Grüße,
Mowa02/12/2023 um 9:28 Uhr #321036Liebe @Mowa,
Du hattest doch das Abilify reduziert, wenn ich richtig informiert bin?
Ich würde dem Rat des Arztes folgen und in anbetracht der Vielzahl an Stressoren das Medikament wieder etwas erhöhen. Du könntest ja die Reduktion wieder einleiten, wenn es wieder etwas ruhiger wird.Dir alles Gute,
lg, DiBa
Ich spreche natürlich aus eigener Erfahrung …….
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