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Mowa.
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14/08/2024 at 5:39 #360393
Am Donnerstag, dem 8. August, zog sich Chanchan bei einem Waldspaziergang eine Schnittwunde am Zeigefingerballen der linken Vorderpfote zu und wurde sofort operiert. Die Fäden können wahrscheinlich in etwa einer Woche gezogen werden.
Gestern habe ich Chanchan 3 Mal zu ihrer Pipi-Stelle gebracht und Chanchan wollte nicht pinkeln. Auf dem Rückweg vom Tierarzt haben wir sie auch zum Pinkeln aufgefordert, und sie wollte es auch nicht.
Erst nach 23 Uhr meldete Chanchan, dass sie jetzt muss. Draußen gab es ein Unwetter und die Blitze hatten sich zuvor mit einem lauten Knall irgendwo über uns entladen.
Weil es weiterhin geblitzt und gedonnert hat, hatte ich draußen Angst, vom Blitz getroffen zu werden.
15/08/2024 at 0:33 #360606Vorhin sind wir vom Kino zurückgeradelt. Wir haben uns den neuen Alien-Film in der Originalfassung angeschaut. Ich fand den Film OK, aber das Original von 1979 ist wohl nicht zu toppen.
Chanchan hat fast 3 Stunden lang brav zu Hause im Kennel auf uns gewartet
16/08/2024 at 7:26 #360810Chanchan geht es seit 3 oder 4 Tagen spürbar besser, sie bewegt sich wieder viel im Park und spielt aktiver zu Hause. Heute ist der erste Tag, an dem sie keine Medikamente mehr nimmt. Später gehen wir zum Tierarzt, um ihren Verband zu wechseln.
17/08/2024 at 16:52 #361023Chanchans Tierärztin hat den Verband am linken Vorderpfötchen gewechselt.
Am Montag haben wir den nächsten Termin. Die Tierärztin hat gesagt, dass sie den Verband entfernen kann, wenn alles gut bleibt
Bald wird Chanchan 1 Jahr alt
Eigentlich wollte ich dann einen Hundekuchen oder sowas backen, nur beim gestrigen Tierarzttermin hat die Tierärztin festgestellt, dass Chanchan die Hinterpfötchen zu doll leckt.
Das mit dem dollen Pfötchen-Lecken haben wir zuerst mit Beginn der Läufigkeit mitbekommen. Die Hinterpfötchen wurden rötlich, und wir haben gedacht, dass das an der Blutung liegt. Gestern hat die Tierärztin uns erklärt, dass der Hundespeichel in der Luft rostet und die rötliche Farbe daher kommt.
Sie tippt entweder auf Herbstgrasmilben oder auf eine Futtermittelallergie. Weiße Pünktchen, die auf Milben hindeuten können, haben wir noch nicht bemerkt. Wir sollen nach jedem Spaziergang die Pfötchen, auch zwischen den Zehen, mit feuchtem Tuch säubern.
Als Futter sollen wir ihr die kommenden 3 Monate nur das füttern, was Pferd enthält, auch Leckerlis. Wir haben ihr gesagt, dass Chanchan sich bei einer Futtersorte schnell langweilt, und daraufhin hat sie gemeint, dass Inus für sie sich eher wie Katzen als wie Hunde verhalten. Sie hat auch gesagt, dass gesunde Hunde nicht von vollem Napf verhungern.
Chanchan hat im Juli ihre erste Läufigtkeit erlebt, dann im August den Unfall mit der blöden Schnittwunde, und jetzt Verdacht auf Milben oder Allergie. Sie macht viel durch, und sie macht auch viel mit, ganz tapfer!
Daher kann ich so bald keinen Hundekuchen backen. Chanchan bekommt vorerst nur noch „Pferd pur“ von Lottis Häppchen/Kölle Zoo und Leckerlis aus Pferdebestandteilen. Ich will am Montag die Tierärztin fragen, ob sie zumindest etwas Gemüse und Obst bekommen darf.
Gestern haben wir „Die Unschuld“ (Originaltitel: 怪物 Kaibutsu, intl. Titel: Monster) von Hirokazu Koreeda zu Hause auf Blu-ray geguckt. Am Montag haben wir „Perfect Days“ von Wim Wenders geguckt. Beide Filme wurden in Japan über Japan gedreht, 2023 erstaufgeführt und waren hevorragend und kunstvoll
Ich habe in den letzten Tagen viel geschlafen. Z.B. seit gestern Nacht bis jetzt ca. 9 Stunden. Das tut mir auch mal gut. Jetzt will ich Karaoke singen
18/08/2024 at 7:14 #361127Danke @Mond für Deine Zeilen. Alles Gute für Deine Katze!
Ja, wir wollen den nächsten Schritt mit Spezialfutter für Hunde mit Allergien gehen, wenn nach 3 Monaten immer noch der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht und die Fütterung mit Pferdeprodukten nicht geholfen hat.
Gestern hat die Tierärztin uns erklärt, dass der Hundespeichel in der Luft rostet und die rötliche Farbe daher kommt.
Hier habe ich nochmal nachgeguckt.
Der Hundespeichel kann wohl Porphyrine enthalten, genauer gesagt Häme, das sind Komplexverbindungen mit einem Eisen-Ion als Zentralatom und einem Porphyrin-Molekül als Ligand. Häm b gibt auch die rote Farbe in roten Blutkörperchen.
Aus der Wikipedia:
Abbau von Häm b (links) zu Bilirubin (rechts).Ich wollte wissen, ob wirklich Rost im Fell bleibt, wenn Chanchan sich die Hinterpfötchen leckt. Nach eigenem Hin und Her mit Google habe ich kurzerhand ChatGPT befragt:
Meine erste Frage:
Warum rostet der Hundespeichel in der Luft?
Antwort von ChatGPT:
… Fazit: Hundespeichel selbst rostet nicht, aber er kann unter bestimmten Bedingungen zu einer beschleunigten Rostbildung auf Metalloberflächen beitragen, indem er Feuchtigkeit liefert und eine Reaktion mit den Metallen ermöglicht. Die Vorstellung, dass der Speichel „rostet“, ist eher eine vereinfachte oder metaphorische Beschreibung dessen, was tatsächlich passiert.
Damit war ich gar nicht zufrieden. Ich habe dann gefragt:
Was macht den Rost rot, und was ist der Unterschied zur roten Farbe, die durch die Oxidation von Porphyrinen entsteht?
Darauf die Antwort von ChatGPT:
… Zusammenfassung der Unterschiede
- Ursache der roten Farbe:
Rost: Die rote Farbe stammt von anorganischem Eisen(III)-oxid (Fe₂O₃).
Oxidierte Porphyrine: Die rote Farbe entsteht durch die Oxidation von organischen Molekülen (Porphyrinen) und die damit verbundene Veränderung in der elektronischen Struktur des Moleküls. - Art des Farbstoffs:
Rost: Anorganisches Eisenoxid.
Oxidierte Porphyrine: Organische Moleküle mit konjugierten Doppelbindungen und einem zentralen Metallion. - Physikalische und chemische Prozesse:
Rost: Ein einfacher anorganischer Oxidationsprozess, der eine stabile Eisenoxidstruktur bildet.
Oxidierte Porphyrine: Ein komplexer organischer Prozess, bei dem die Struktur des Moleküls und das Metallion im Zentrum eine zentrale Rolle spielen.
Diese Unterschiede erklären, warum Rost und oxidierte Porphyrine zwar beide rötlich erscheinen, aber aus sehr unterschiedlichen chemischen Prozessen resultieren.
Dann habe ich nach Gemeinsamkeiten anstatt nach Unterschieden gefragt:
Was haben Eisen(III) im Rost und Eisen(III) im Hundespeichel gemeinsam?
Die Antwort von ChatGPT:
… Zusammenfassung:
Eisen(III) im Rost und Eisen(III) im Hundespeichel teilen die gleiche Oxidationsstufe (+3) und tragen in beiden Fällen wesentlich zur Farbgebung bei, die durch Oxidation entsteht. Während die chemische Umgebung und die resultierende Verbindung unterschiedlich sind (anorganisches Eisenoxid im Rost und organische Porphyrine im Hundespeichel), führt die Anwesenheit von Eisen(III) in beiden Fällen zu einer charakteristischen rötlichen Färbung.Genau so, das wollte ich lesen
Wenn unsere Tierärztin für uns als Laien verständlich gesagt hat, dass der Hundespeichel in der Luft „rostet“, dann hat sie gemeint, dass das Eisen im Hundespeichel oxidiert und rötlich erscheint. Es bleibt kein Rost im Fell, wenn Chanchan sich die Hinterpfötchen leckt.
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This reply was modified 7 Monate, 2 Wochen ago by
Mowa.
20/08/2024 at 16:38 #361543Vielleicht schaffe ich es in den kommenden Tagen auch noch, meine Bewerbungsunterlagen zu bearbeiten. Eine passende Stellenausschreibung habe ich bereits gefunden
Vorhin habe ich die Einladung zum Vorstellungsgespräch angenommen, das nun in zwei Wochen, am 4. September, stattfinden wird.
Es handelt sich um eine Stelle als Gremienkoordinatorin bei der Deutschen Rentenversicherung.
Das war die erste und letzte Bewerbung, die ich eingereicht habe, nachdem eine sehr kompetente Karrierecoach mir zu meinen Bewerbungsunterlagen beraten hatte.
Ich freue mich sehr über die Einladung, aber ich bin auch nervös. In den letzten Wochen ist viel passiert, und ich hätte es vorgezogen, es in nächster Zeit ruhig angehen zu lassen.
Mit diesem (Teil-)Erfolg habe ich ehrlich nicht mehr gerechnet.
21/08/2024 at 20:19 #361766Danke schön, @Dopplereffekt und Blaustern
Morgen ist Chanchans Geburtstag. Ich habe 1, 2 Tage lang mit meinem Mann ein Geburtstagsvideo erstellt. Es wird morgen um 0 Uhr veröffentlicht
Hier noch ein Video von Sonntagmorgen:
22/08/2024 at 6:36 #361816Danke schön, liebe Blaustern
Tadaaaa!
Hier ist das Video zum 1. Geburtstag von Chanchan
23/08/2024 at 4:35 #361970Danke schön, liebe @Pia.
Bist du bei der letzten Dosis geblieben oder hast du inzwischen weiter reduziert, wenn ich fragen darf?
Ja, ich reduziere seit Ende Mai alle 4 Wochen um 0,1 mg/d Aripiprazol. Jetzt bin ich bei 0,7 mg/d, und in einer Woche bei 0,6 mg/d
Anfang Mai musste ich eine 4-wöchige Reduktion von 1,0 auf 0,5 mg/d rückgängig machen, nachdem ich bei der Arbeit in eine tiefe Krise geraten war, die plötzlich aufgetreten war.
Ob mir dieses Mal die Reduktion gelingt, wird sich erst in einer vergleichbaren Situation zeigen, wenn ich nämlich in einer tiefen existenziellen Krise geraten bin.
24/08/2024 at 6:12 #362128Von den Behandelnden werden ja mal 10mg, 15mg, 30 mg gegeben und auch in solchen Schritten rauf und runter dosiert (so jedenfalls mein Eindruck).
In den ersten 6 Jahren nach meiner Ersterkrankung habe ich die meiste Zeit 15 mg Aripiprazol eingenommen. Irgendwann habe ich mal 2 Wochen lang 20 mg eingenommen, als ich mich emotional nicht stabil genug gefühlt habe.
2016 habe ich in Absprache mit meiner damaligen Psychiaterin 10 mg eingenommen, und als sie keine weitere Reduktion zulassen wollte, bin ich nicht mehr zu ihr hingegangen und habe auf eigene Faust zuerst auf 7,5 mg reduziert und dann komplett abgesetzt.
Wenn ich jetzt daran denke, dann ist es schon verrückt, dass ich damals freiwillig der Höherdosierung 15 mg auf 20 mg zugestimmt habe, nur weil ich Freude empfunden habe und mich dabei betroffen gefühlt habe. Mensch. Wie ängstlich ich damals wohl gewesen bin, überhaupt etwas zu fühlen.
Ja, also diese „großzügige“ Behandlung mit Neuroleptika nach Schema F war für mich im Rückblick nicht hilfreich. Gleichzeitig habe ich dadurch erst gelernt, wie NLs wirken und was mit meinem Gehirn passiert , wenn diese Wirkung reduziert wird oder wegfällt.
24/08/2024 at 6:46 #362130Liebe @Pia,
danke für Deine Zeilen, und es ist schon in Ordnung, was Du schreibst.
Ich weiß aber auch aus eigener Erfahrung, dass es einen entscheidenden Unterschied gibt zwischen Absetzsymptomen, die kurzfristig durch die Reduktion oder das Absetzen auftreten, und der Psychoseanfälligkeit, die langfristig bestehen bleibt und nur sehr langsam über Jahre/Jahrzehnte durch Stärkung der eigenen Resilienz unter Kontrolle gebracht werden kann.
Es mag ja sein, dass es seriöse Psychiater gibt, die eine hyperbolische Dosisreduktion von NLs empfehlen, aber ich werde mir sicher keine Laborpipette für meine homöopathische Dosis kaufen…
Den Hauptvorteil, den ich in der langsamen Reduktion sehe, ist, dass sich das Gehirn langsam an den Wegfall der lahmgelegten Hirnfunktionen gewöhnen kann. Zum einen können so Absetzsymptome verhindert werden, zum anderen hat das Gehirn mehr Zeit, kritische Situationen mit weniger lahmgelegten Hirnfunktionen zu erproben.
Für mich ist der entscheidende Faktor bei der Frage, ob ich ohne oder mit minimalem Einsatz von NLs einen psychotischen Rückfall langfristig verhindern kann, wie gesund mein Gehirn in Krisensituationen funktioniert. Ich habe seit 2016 ganze 8 Jahre gebraucht, um so resilient zu werden, wie ich heute bin. Und ich werde weiter an mir arbeiten, bis ich in meinen schlimmsten Krisen keine Psychopharmaka mehr brauche.
Ich vermute, dass dieser Lernprozess nicht in 5 oder 10 Jahren abgeschlossen sein wird, sondern dass ich für den Rest meines Lebens an mir arbeiten werde.
Damit will ich sagen, dass eine langsame Reduzierung und ein allmähliches Absetzen für mich nur der Anfang des langen Weges zur (Teil-)Heilung bedeutet. Ich werde nicht resilienter werden, nur weil ich 1 oder 2 Jahre für die Reduktion und das Absetzen mir Zeit gelassen habe.
Danach wird eine gewisse Anfälligkeit für Psychosen bestehen bleiben, und die Frage ist, wie sehr ich an mir arbeiten kann, um Krisen ohne oder mit minimalem Einsatz von Psychopharmaka zu bewältigen.
und du in keine Krise mehr gerätst. 🍀
Ich verstehe nicht, wie Du das meinst, liebe @Pia. Weil ich lebe, erlebe ich auch Konflikte und Krisen. Es ist weder machbar noch wünschenswert, „in keine Krisen mehr zu geraten“.
Liebe Grüße,
Mowa24/08/2024 at 6:50 #362131Vielleicht werde ich nächste Woche davon berichten
Gerne kann ich das heute nachholen.
Das ist die Stellenausschreibung:
Und das mein Anschreiben und mein Lebenslauf:
25/08/2024 at 7:23 #362287Deinen Beitrag habe ich nicht als Kritik verstanden, liebe @Pia. Woher hast Du diese Idee?
So wie ich Dich verstehe, empfiehlst Du ein sehr langsames oder hyperbolisches Ausschleichen, um das Risiko eines psychotischen Rückfalls zu minimieren.
Was ich nicht weiß, ist, wie Du darüber denkst, dass ein langsames Ausschleichen dazu beiträgt, nach dem Ausschleichen ohne oder mit minimalem Einsatz von Psychopharmaka langfristig stabil zu bleiben.
Nehmen wir an, Du hast die NLs in 2 Jahren ausgeschlichen. Was ist der nächste Schritt für Dich?
Meiner Meinung nach hat das langsame/hyperbolische Ausschleichen keinen Einfluss auf meine Resilienz, solange ich nicht gleichzeitig aktiv an der Stärkung meiner Resilienz arbeite.
Ich brauche auch keine Laborpipette, falls ich ausschleichen sollte, das geht ja auch viel einfacher.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass Du eine brauchst. Ich selbst brauche eine, wenn mein Reduktionsschritt kleiner als 100 µL sein soll, was ich jetzt mit einer 1-mL-Spritze gerade noch so messen kann.
Was daran ein Problem sein soll, dass ich dir gewünscht hatte, in keine Krisen mehr zu geraten, mache ich sicherlich nicht zu einem Problem. Ich finde sowas schon wünschenswert.
Es gibt sicherlich Konflikte und Krisen, wo es hilfreich ist, sie zu vermeiden. Meiner Erfahrung nach kann es aber auch Situationen geben, in denen es nicht möglich oder hilfreich ist, Konflikte und Krisen zu vermeiden.
Ich musste erst lernen, mit bestimmten Konflikten und Krisen umzugehen, und im Nachhinein ist mir klar geworden, dass das Erlernen eines gesünderen Umgangs mit Konflikten und Krisen wesentlich dazu beigetragen hat, meine Resilienz zu stärken.
Wenn ich in Zukunft nicht mehr in Konflikte geraten würde, hätte ich nicht die Möglichkeit, mich anders zu verhalten. Es ist klar, dass kaum jemand freiwillig leiden will. Gleichzeitig weiß ich, dass ich ohne zu leiden nicht so resilient geworden wäre, wie ich es bin.
Das habe ich gemeint, als ich oben geschrieben habe, dass es weder machbar noch wünschenswert ist, in keine Konflikte mehr zu geraten.
25/08/2024 at 8:14 #362290Vorhin habe ich die Einladung zum Vorstellungsgespräch angenommen, das nun in zwei Wochen, am 4. September, stattfinden wird.
Das war am vergangenen Mittwoch. Am gleichen Tag haben wir die Zugtickets und das Hotel gebucht, damit wir zu dritt in Berlin sein können. Wir haben dann noch etwas Zeit mit der Familie.
Am Donnerstag habe ich mit meinem Vorgesetzten vereinbart, dass ich in der 1. Septemberwoche Urlaub nehme und dafür ab morgen, in der kommenden Woche, arbeite. Er hat mir alles Gute für das Vorstellungsgespräch gewünscht
Am Donnerstag und Freitag waren wir in der Stadt und haben ein neues Outfit für mich besorgt:
Gestern am Samstag habe ich die Kleidung zur Reinigung gebracht. Nachmittags war ich noch Haare schneiden.
Morgen am Montag wird noch so ein Seidenkragen geliefert
Ich weiß noch nicht, ob ich ihn tragen werde.
Dann gehe ich noch zur professionellen Zahnreinigung, die ich vorgezogen habe
Von der Webseite der DRV habe ich auch schon den aktuellen Geschäftsbericht usw. heruntergeladen, damit ich mich auf das Gespräch vorbereiten kann. Es soll ca. 90 Minuten dauern, mit einer Arbeitsprobe.
Ich habe noch die Möglichkeit, Kontakt zur Schwerbehindertenvertretung aufzunehmen. Das werde ich sicher auch tun, vielleicht am Dienstag oder Mittwoch.
25/08/2024 at 10:57 #362306Für mich ist neben dem frühzeitigen Erkennen von Symptomen das Erlernen von Maßnahmen, die helfen, Konflikte und Krisen zu bewältigen, anstatt mit Medikamenten in die Hirnfunktionen einzugreifen, zentral für den Heilungsprozess.
Meinen Weg zur (Teil-)Heilung habe ich seit 2018 ziemlich genau in diesem Forum dokumentiert. Davor war ich von 2012 bis 2018 im alten KNS-Forum und habe auch dort über mich gepostet, teils intensiv, teils sporadisch.
Es kann sein, dass ich übersehen habe, dass Du diese Erkenntnisse über den Heilungsprozess genauso bereits gewonnen hast, liebe @Pia. Ich lese das Forum seit 2 oder 3 Jahren kaum noch, weil ich keine Zeit mehr dafür finde.
Es tut mir leid, wenn ich Dir das Gefühl gegeben habe, Du müsstest Dich und Deinen persönlichen Genesungsweg hier rechtfertigen.
Im Übrigen finde ich es völlig in Ordnung, wenn ein Leidensgenosse den ganzen Tag nichts tut und Löcher in die Luft starrt. Natürlich wünsche ich jedem Betroffenen, dass es ihm bald besser geht und er seine Lebensfreude und seinen Tatendrang zurückgewinnt.
- Ursache der roten Farbe:
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