Notizen von Mowa – Teil 3

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  • #349443

    Danke liebe manon :ciao:

    Viel Spaß mit Deinen/Euren Pflanzen :-)

    Gestern Morgen war ich das erste Mal alleine mit Chanchan im Wald:

    Zu Hause habe ich sofort 3 Zecken aus ihrem Fell entfernt. Über Infektionen mache ich mir keine großen Sorgen, denn Chanchan nimmt jeden Monat eine Zeckentablette und wir können die meisten Zecken erkennen.

    Mittags sind wir zu einem von der Hundeschule organisierten Treffen gegangen. Es heißt “Let’s fetz”, und es waren 6 Hunde mit ihren Haltern da, die auf dem Hundeplatz der Hundeschule frei herumgelaufen sind und miteinander kommuniziert haben.

    Ich habe der Trainerin das Problem mit Chanchans Aggression gegenüber anderen Hunden aufgrund von Futterneid geschildert, und sie hat mir ein Einzeltraining empfohlen, weil das ein spezielles Problem ist. Daraufhin habe ich sofort eine Einzelsitzung mit unserer Trainerin (nicht dieselbe wie gestern) für den 21. Juni gebucht.

    Abgesehen davon wurde Chanchan mehrmals dafür gelobt, wie gut sie mit anderen Hunden kommuniziert. Wir sind fast jeden Tag mit anderen Hunden auf der Neckarwiese unterwegs, und ich glaube nicht, dass Chanchan ein grundsätzliches Verhaltensproblem mit anderen Hunden hat. Die Aggression entsteht immer in der gleichen Situation, wenn ich Chanchan Lecklerli gebe und andere Hunde in unsere Nähe kommen.

    Ja, ich freue mich auf das Einzeltraining Mitte Juni :gut:

    #349593

    Der Neckar hat ganz schön Hochwasser, oder?

    Stimmt, es hat hier in letzter Zeit viel geregnet, und die Strömung ist auch relativ stark.

    Heute habe ich bei der japanisch-deutschen Stiftung angerufen. Mir wurde gesagt, dass meine Unterlagen angekommen sind und auch schon weitergeleitet wurden. Es sollen sehr viele Bewerbungen gegeben haben, und der Vorstand sucht die Bewerber wohl sehr sorgfältig aus. Die Personalerin hat vermutet, dass ich in ca. zwei Wochen eine Rückmeldung bekomme, ob ich zum Vorstellungsgespräch (online oder vor Ort) eingeladen werde.

    Ich war dann froh, nicht gleich aussortiert worden zu sein.

    Gestern habe ich gesehen, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin Initiativbewerbungen annimmt. Ich werde mich dort als Nächstes bewerben.

    In der Mittagspause gestern habe ich auf der Couch ein Nickerchen gehalten, und Chanchan offenbar auch :-)

    Ich habe jetzt bis Sonntag frei. 2 Urlaubstage habe ich mir genommen, um mit den Bewerbungen voranzukommen.

    #349766

    Danke Blaustern :ciao:

    Gestern am Mittwoch habe ich den Urlaub genutzt, um meine Initiativbewerbung beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin einzureichen.

    #349915

    Hier sind 2 neue Videos mit Chanchan von gestern, Donnerstag. Es war Fronleichnam hier, ein Feiertag.

    Ich hatte in der Nacht zuvor nicht so gut geschlafen, war am Morgen erschöpft und hatte keine Lust, mit Chanchan spazieren zu gehen. Wir waren erst recht spät, gegen 8:30 Uhr, auf der Neckarwiese unterwegs und haben Josi, Chanchans Spielfreundin, verpasst.

    Wir sind dann auf dem Heiligenberg spazieren gegangen und es hat zeitweise stark geregnet. Ich hatte meine Regenjacke dabei und Chanchan schien der Regen nichts auszumachen. Es war ein sehr schöner, entspannter Spaziergang im Wald und ich war froh, dass ich mich überwunden hatte, mit Chanchan weiterzugehen.

    Der Wald roch nach Bäumen und Erde. Abgesehen von ein paar Joggern war niemand zu sehen. Ich habe immer ein bisschen Angst vor den Mountainbikern dort, die mit hoher Geschwindigkeit den Waldweg hinunter rasen und Chanchan in einer Kurve überfahren könnten, wenn sie vor mir bergauf läuft.

    Am Nachmittag war Chanchan entspannt und hat viel geschlafen:

    Heute Morgen regnet es wieder und es ist frisch. Ich gehe gleich duschen (gestern hatte ich irgendwie keine Lust zu duschen), vielleicht wiederholen wir den Waldspaziergang. Gestern habe ich mein rechtes Knie einmal kurz falsch belastet und seitdem tut es weh. In den letzten Monaten hatte ich ein paar ähnliche kleinere Verletzungen, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich inzwischen viel mehr bewege und mich immer noch daran gewöhne, mich richtig zu bewegen.

    Ja, ich bin heute noch im Urlaub. Mal sehen, ob ich mich motivieren kann, ein Motivationsschreiben für eine ausgeschriebene Stelle mit Leitungsfunktion bei einer Stiftung für Menschen mit Behinderungen zu verfassen, nachdem dieselbe Stiftung meine Initiativbewerbung praktisch postwendend abgelehnt hat.

    #350056

    Hallo zusammen,

    danke Dopplereffekt :ciao:

    Allerdings müsstest du das Motivationsschreiben doch nicht komplett neu schreiben, wenn sie die Initiativbewerbung ohnehin kaum beachtet haben oder?

    Ja, das ist richtig. Ich habe vorhin meine Bewerbungsunterlagen angepasst und werde sie in dieser Fassung am Montagmorgen einreichen :gut:

    Edit: Damit hätte ich 3 Bewerbungen am Laufen: Als Bereichsleiterin bei der Stiftung, die Werkstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen betreibt, als Projektreferentin bei der japanisch-deutschen Stiftung und als Koordinatorin beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin.

    Ich habe meine erste Bewerbung Anfang April eingereicht. Seitdem habe ich viel an meinen Unterlagen gearbeitet und befinde mich mitten im Bewerbungsprozess. Ich werde weitere Bewerbungen einreichen, wenn ich passende Stellenausschreibungen sehe.

    ***

    Gestern waren Chanchan und ich wieder im Wald bzw. auf dem Berg. Wir waren insgesamt fast 3 Stunden unterwegs. Das ist unser Rekord, so lange waren wir noch nicht an einem Stück spazieren.

    Mein Knie war während des Spaziergangs OK, zu Hause beim Sitzen habe ich die Schmerzen schon eher bemerkt. Erfahrungsgemäß müsste es mir in 1, 2 Wochen besser gehen, wenn ich es nicht erneut falsch belaste… :scratch:

    Wenn nicht, werde ich zum Arzt gehen und würde auch bei einer Physiotherapie mitmachen.

    Es ist hier weiterhin regnerisch und frisch. Ich will versuchen, rechtzeitig auf die Neckarwiese zu gehen, damit Chanchan sich mit Josi, ihrer festen Spielfreundin, austoben kann.

    Ich wünsche allen ein angenehmes, entspanntes Wochenende :ciao:

    Liebe Grüße,
    Mowa

    • This reply was modified 10 Monate, 1 Woche ago by Mowa.
    #350109

    Der Dauerregen hört nicht auf. Der Flusspegel dürfte weiter ansteigen.

    #350198

    So, ich denke, das Anschreiben liest sich gut :-)

    #350216

    Danke @Hanseatic für die Info & danke Blaustern :-)

    Heute Morgen beim Spaziergang mit Chanchan habe ich gestaunt. So einen See habe ich auf der Neckarwiese noch nie gesehen:

    #350436

    Gestern habe ich gegen 7 Uhr morgens meine Bewerbungsunterlagen eingereicht und 20 Minuten später eine Eingangsbestätigung bekommen B-)

    In der letzten Minute waren mir im Anschreiben noch mehrere Schreibfehler aufgefallen, die ich korrigiert habe:
    * Schreibweise des Datums: „3. Juni 2024“ ohne Null in der Tagesangabe > https://www.din-5008-richtlinien.de/startseite/datum/
    * Fehlendes Leerzeichen durch einen Copy & Paste-Fehler, in der Überschrift und im ersten Absatz
    * Straße einmal falsch mit Doppel-s ausgeschrieben und einmal mit “…str.” abgekürzt, beides dann einheitlich mit “…str.” abgekürzt

    Mit etwas Aufwand habe ich dann nochmal das gesamte PDF-Dokument erstellt.

    Ich bin froh, dass mir diese Fehler aufgefallen sind!

    • This reply was modified 10 Monate ago by Mowa.
    #350562

    Danke @Molly :-)

    Gestern hatte ich einen regulären Termin bei einem Psychiater. Ich hatte vor einem Monat einen Notfalltermin bei ihm wegen psychotischer Symptome, die ich während einer Krise am Arbeitsplatz entwickelt hatte.

    Um meine Situation noch einmal zusammenzufassen: Ich habe seit Februar/März 2023 eine sehr schwierige, konfliktreiche Zeit als Betriebsratsvorsitzende hinter mir, da es personelle Veränderungen auf der Führungsebene des Instituts gab. Der plötzliche Tod meines Vaters Mitte Oktober hat mich in tiefe Trauer gestürzt, und in dieser Zeit der Trauer, zusammen mit den anhaltenden Konflikten am Arbeitsplatz, bin ich längerfristig erkrankt, ohne jedoch psychotisch zu werden.

    Ende März konnte ich meine Wiedereingliederung erfolgreich abschließen, im April war ich wieder arbeitsfähig. Die anhaltende Überforderung im Betriebsratsamt und die private Situation, die Nähe zur Familie und zur Charité für meinen schwerkranken Mann zu suchen, veranlassten mich, meine Betriebsratstätigkeit zu beenden und mich auf eine Stelle in Berlin zu bewerben. Ich habe frühzeitig mit meinem Vorgesetzten gesprochen, der mir seine bestmögliche Unterstützung für meine Bewerbungen in Berlin und auch für den Fall, dass ich bleibe, zugesichert hat.

    Anfang April habe ich es auch gewagt, mein Aripiprazol von 1 mg/d auf 0,5 mg/d zu reduzieren. Ich hatte dann in den ersten Tagen einige Absetzsymptome, die aber innerhalb von 1 bis 2 Wochen wieder verschwanden. Ich habe mir dann kurzfristig und immer wieder mal einzelne Tage frei genommen, um an meinen Bewerbungsunterlagen zu arbeiten und nach Stellenangeboten zu suchen. Ende April trat der Betriebsrat zurück und die Neuwahl wurde eingeleitet. Bei meinem Rücktritt und einige Tage danach geriet ich in eine plötzliche berufliche Krise und entwickelte für einige Tage paranoid-psychotische Symptome.

    Ich habe wie immer sehr schnell reagiert und zum Glück auch Hilfe bekommen, sowohl von meinem Vorgesetzten als auch von meinem Psychiater, und von meinen Kolleginnen und Kollegen im Betriebsrat usw. sowieso. Anfang Mai hatte ich den bereits erwähnten Notfalltermin bei meinem Psychiater, ich hatte meine Reduktion bereits aufgehoben und nahm bis gestern 1 mg/d Aripiprazol ein. Mein Psychiater hatte damals vorgeschlagen, dass ich auf 1,25 ml hochdosieren könnte, aber dann habe ich selbst gesehen, dass 1 mg/d ausreicht, um mich wieder zu stabilisieren.

    Ja, das war die Ausgangssituation bei dem gestrigen Termin beim Psychiater. Wir hatten ein 30-minütiges Gespräch, das mir gut getan hat. Er äußerte seine Bedenken, einen anderen Job anzunehmen und leichtfertig nach Berlin zu ziehen, weil mein jetziger Job mein Leben absichert. Man darf auch nicht vergessen, dass ich die Alleinverdienerin bin und der Lebensunterhalt der Familie davon abhängt, dass ich gesund bleibe und in der Lage bin, zu arbeiten und meinen Job zu behalten. Bei allem Respekt für die verschiedenen Beweggründe, mich jetzt zu bewerben. Die Situation wäre ganz anders, wenn ich gesund wäre, aber mit meiner Anfälligkeit für Psychosen und dem Risiko eines Rückfalls fehlt mir das letzte Quäntchen Belastbarkeit, um eine Führungsrolle zu übernehmen.

    Ich sagte ihm, dass dies für mich sehr bitter sei. Seit ich 2010 erkrankt bin, habe ich immer versucht, meine Situation zu relativieren und mir gesagt, dass ich das Beste aus der Situation mache und es mir gut geht. Aber jetzt merke ich, dass es bitter ist, einen Schritt zurücktreten zu müssen, weil meine Gesundheit es nicht zulässt. Und dass es eine Erleichterung für mich ist, wenn ich diese Situation als bitter erkennen kann. Ich weiß, dass mein Psychiater vernünftig ist, und es ist auch so, dass ich, mein Mann, meine Mutter usw. die gleichen Sorgen haben. Insofern sind die Gedanken nicht neu, und doch hilft es mir, die Einschätzung meiner Situation durch einen Fachmann zu hören.

    Ich lasse es offen, dass ich nicht belastbar genug bin, um eine Führungsrolle zu übernehmen, und ich will es selbst herausfinden. Ich bin keine Deterministin.

    Auf jeden Fall habe ich mit ihm besprochen, dass ich noch einmal eine Reduktion versuchen möchte. Ich dachte an eine Reduktion um 0,1 mg alle 2 Monate, und mein Psychiater schlug vor, ohne dass ich ihm meinen Plan mitgeteilt hätte, dass ich die Expertin sei, er aber an meiner Stelle um 0,1 mg alle 4 Wochen reduzieren würde. Damit bin ich völlig einverstanden, wenn es schneller geht! Aber was wirklich zählt, ist, dass ich meinen psychotischen Zustand sehr früh zuverlässig erkennen und mir selbst helfen kann, wenn es mir nicht gut geht.

    Ja, ich habe in der nächsten Apotheke keine 1-ml-Spritzen bekommen, sondern eine 1-ml-Insulinspritze mit 40 Linien als lineare Unterteilung, die mir gereicht hat. Ich habe dann schnell noch eine 100er-Packung ordentlicher 1-ml-Spritzen im Internet bestellt, und heute Morgen habe ich 0,9 mg Aripiprazol genommen. Ich rechne damit, dass ich nächsten April NL-frei sein werde. Mal sehen B-)

    Mein nächster regulärer Termin ist Anfang September. Wenn sich der Umzug nach Berlin unter idealen Bedingungen bis dahin organisieren ließe, würde ich meinen Psychiater bitten, einen früheren Termin zum Abschluss zu vereinbaren.

    • This reply was modified 10 Monate ago by Mowa.
    #350664

    Und für diese Erkenntnis hast Du nun 14 Jahre gebraucht ? Ich denke Du verkennst Deine allgem. Situation massiv, was ja nicht wundert da Du ja ein Psychotiker bist ?

    Hallo @Horst aka Ludwig, ich weiß nicht wer Du bist und warum Du in meinem Blog lesen und schreiben willst.

    Danke @Mond, @Dopplereffekt und @DiBaDu.

    Ich denke, schwierig ist es vor allem beruflich mehr zu machen (oder überhaupt eine Veränderung) und gleichzeitig den Umzug zu bewältigen.

    Ja, wir werden wahrscheinlich Hilfe bei der Wohnungssuche und beim Umzug bekommen. Im Moment konzentriere ich mich darauf, einen Job zu finden, der mich interessiert und meine Familie ernährt.

    Ich finde, eine gewisse Dankbarkeit, für das, was man machen kann, wichtig und hilfreich.

    Klar, das ist genau das, was mir all die Jahre geholfen hat. Aber ich finde es völlig in Ordnung, dass ich mir erlaube, 14 Jahre nach meiner Ersterkrankung zu dieser Erkenntnis zu kommen. Ich sehe es als Privileg an, so fühlen zu können.

    Alles, was Dich über Jahre stabilisiert hast, gibst Du damit auf …..

    Ja, ich weiß, dass Deine Sorge berechtigt ist, DiBa. Ich teile sie auch, ebenso wie mein Mann, meine Mutter, mein Psychiater, usw.

    Am Ende werden wir genau abwägen, ob ein Umzug nach Berlin für uns eine sinnvolle Alternative ist. Das hängt davon ab, welchen Job ich dort bekommen kann und wo wir wohnen können.

    Zudem finde ich, dass Berlin ein hartes Pflaster ist (ich lebte selbst in Berlin etwa 4 Jahre).

    Ich habe insgesamt 7 Jahre im Zentrum Londons gelebt und habe es sowohl als Kind als auch im jungen Erwachsenenalter geliebt, dort zu leben. Meine Eltern lebten 5 Jahre lang in Manhattan, und ich habe sie dort gerne besucht. Eigentlich wollte ich für mein Zweitstudium nach Berlin ziehen, als ich das Angebot am Imeprial College abgelehnt hatte, aber leider habe ich nicht sofort einen Studienplatz bekommen.

    Ich weiß, wie es ist, in einer Großstadt zu leben, und ich bin sicher, dass es mir in Berlin gut gehen wird, solange wir nicht in Armut leben müssen.

    Im Übrigen haben mir Familie/Freunde/Bekannte/Kolleg:innen im Laufe meines Lebens immer wieder, gefühlt schon unzählige Male, gesagt, dass sie dies oder jenes nicht tun würden, wenn sie ich wären. Es ist nicht so, dass ich ihnen nicht zuhöre, aber ich bin wirklich sehr eigen und passe nicht in ein Schema, an das andere Leute möglicherweise gewöhnt sind.

    #350753

    Danke @Dopplereffekt, @Mond, @DiBaDu und wachsmalbloeckchen :ciao:

    Hast Du schon einmal überlegt, ob Deine Realitätserkenntnis nicht etwas verschoben ist ?


    @Horst
    , was ist für Dich “Realität” und was eine “verschobene Realitätserkenntnis”? Kann Deine “Realitätserkenntnis” auch “etwas verschoben” sein, oder meinst Du, dass nur meine “Realitätserkenntnis etwas verschoben” ist und warum?

    Ich lasse Dich im Voraus wissen, dass ich nicht auf Deine Beiträge antworten werde, wenn ich mir nicht die Zeit dafür nehmen kann.

    Die Neckarwiese ist seit gestern großflächig gesperrt, und ich war dann mit Chanchan 2 Stunden unterwegs, um den Philosophenweg hochzuklettern und im Wald zu spazieren. Das war so schön wieder!

    Das Video ist noch vom Mittwoch:

    Der Sand vom Beachvolleyplatz wurde durch die Überflutung weggespült. Chanchan fand den neuen “Spielplatz” ganz toll und ist auch im “See” rungerannt.

    Gestern waren wir am frühen Abend bei der Tierärztin, aufgrund einer Bindehautentzündung. Jetzt muss sie antibiotische Augentropfen nehmen.

    Der Wahlflyer ist fertig übersetzt und designet, und gestern habe ich rund 100 Exemplare in Deutsch und weitere 100 Exemplare in Englisch ausgedruckt und mit einem kleinen Papierschneider zugeschnitten. Dabei hat sich schnell über 4 Überstunden angesammelt, und ich war k.o.

    Heute werden wir ein wichtiges und letztes offizielles Meeting zwischen dem Betriebsrat und der Institutsleitung vorbereiten und den Flyer falten. Zum Glück werde ich Hilfe bekommen und muss nicht alles alleine machen :gut:

    #350762

    🤮🤮🤮

    So, Chanchan bleibt im Kennel, weil ich jetzt ins Büro gehe und mein Mann schläft. Außerdem muss sie sich trocknen.

    #350898

    @Horst, da Du nicht auf meine Fragen eingegangen bist, werde ich nicht auf Deine Kommentare und Fragen eingehen.

    Jetzt erinnere ich mich, dass die Kommunikation zwischen uns bei Deiner ersten Anmeldung im Forum bis zu Deiner Sperrung genauso wenig funktioniert hat.

    Das nervt mich!

    Ich werde keine Zeit mehr mit diesem Pingpong verschwenden. Wundere Dich also nicht, wenn ich Deine Beiträge konsequent nicht lesen und ignorieren werde.

    Es ist das Recht auf freie Meinungsäußerung, das ich verteidigen werde. Das ist der Grund, warum ich mich damals nicht für Deine Sperrung ausgesprochen habe und auch künftig nicht dafür aussprechen werde.

    #351356

    Danke schön Mari, Blaustern und Summer :ciao:

    Heute hat ein wichtiges Meeting zwischen dem Betriebsrat und der Institutsleitung stattgefunden. Ich hatte bei der Vorbereitung viel Stress, da ich letzte Woche parallel auch den Wahlflyer erstellt habe.

    Innerhalb von 2, 3 Arbeitstagen haben sich 8 Überstunden angesammelt. Heute habe ich auch ab 2:30 Uhr morgens gearbeitet, bis 16 Uhr. Zu Hause hatte ich großen Hunger, und nach dem Essen bin ich eingeschlafen.

    Jetzt bin ich wach, und mein Schlafrhythmus ist jetzt durcheinander.

    Nach meinem Plan war das Meeting die letzte große Aktion für mich für den Betriebsrat. Jetzt soll ein zweites Gespräch in einer Woche stattfinden.

    Ich will vermeiden, dass ich mich dafür erneut so stressen muss wie heute. Ich habe wirklich lange genug gekämpft und sehr viel für den Betriebsrat und das Institut getan.

    Hier ist ein Video mit Chanchan vom Samstagmorgen:

    Ja, nachdem ich sie gebürstet hatte, bin ich auf die Idee gekommen, ihr die Krallen zu schneiden. Ich habe ihr vor 1 oder 2 Monaten zum ersten Mal die Krallen geschnitten. Ich habe bei einer Kralle hinten links nicht aufgepasst und Chanchan hat angefangen zu bluten.

    Ich habe schnell im Internet nachgeschaut, bin gleich in die Drogerie gegangen, habe Verbandszeug und Salbe etc. besorgt und versucht, ihr einen Verband anzulegen. Ich musste meinen Mann wecken, der erst seit ein paar Stunden schlief, damit er Chanchan halten konnte.

    Dann sind wir in letzter Minute mit dem Hundebuggy zum Tierarzt gefahren, und der hat gesagt, dass wir Chanchans Kralle nicht schneiden müssen, wenn sie genug Kontakt mit dem Boden hat usw. Er legte ihr auch einen Verband an und sagte, wenn sie ihn wieder abfummelt, dann können wir ihn so lassen, auch draußen.

    Auf dem Heimweg sagte mein Mann zu mir, dass ich mich selbst und meine Mitmenschen mit meinem Perfektionismus total gestresst habe. Ich weiß, dass ich es schnell übertreiben und viel Stress machen kann. Ich muss mich da manchmal selbst an die eigene Nase fassen, das ist wohl wahr!

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