Psychologische Onlinekurse auf Rezept. Ein Kurs gegen Panik soll gut sein z.B..

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  • #240735
    Pia

      Manche solcher Kurse sollen gut sein, andere nicht.

      Die Stiftung Warentest hat einige solcher Kurse von verschiedenen Anbietern getestet:

      https://www.businessinsider.de/gruenderszene/health/stiftung-warentest-das-sind-die-besten-therapie-apps/

      Ein Kurs bei dem Unternehmen Hellobetter, was ich nicht kenne, gegen Panik, ist bei Stiftung Warentest Testsieger mit Note gut. (2,0)

      Auf der HP steht auch einiges zu Panik.

      Hier der Link zur HP von Hellobetter mit dem Kurs:

      Online-Kurse

      Hier zum Beispiel 8 solcher psychologischer Programme gegen Depression bei Stiftung Warentest im Test:

      https://www.test.de/Depression-Psychotherapie-online-geht-das-Acht-Programme-im-Test-5485708-0/

      • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von Pia.
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      #241242

      Ich finde das ganz furchtbar, möchte meine Gesundheit nicht in die Hand einer kI wissen.

      #241245
      Pia

        Glaubst du, da steckt KI hinter? Ich denke, da sind Psychologen und Psychiater dabei, die die Kurse machen, Manon.

        #241273

        Die laufen normalerweise schon mit KI oder Algorithmen, @Pia! Es setzt sich doch keiner hin, wertet das in Echtzeit immer aus und sendet Antworten.

        Grüßle von Molly

        400mg Amisulprid 1-0-0-0

        Blutdrucksenker: 5mg Ramipril 1-0-1-0

        12,5 mg HCT 1-0-0-0

        #241274

        Es kann sicherlich sein, dass an bestimmten Punkten ein Mensch eingebunden ist, doch diese Apps sind sonst sicher algorithmenbasiert. Und dadurch – wahrscheinlich – billig. Aber ich würde das nicht wollen.

        • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von Manon.
        #241353
        Pia

          Dieser Kurs gegen Ängste, Panik und Agoraphobie hat wohl nichts mit KI, also künstlicher Intelligenz zu tun. Das ist auch keine App.

          Ich verstehe das eher so wie ein Fernstudium, einen Kurs zu dem Thema oder wie wenn man eine Fremdsprache zuhause mit Hilfe von Texten, Audios, Videos und Übungen lernt und dazu Feedback von der Fernuni erhält. Man erhält hier schriftliche Feedbacks nach jeder der 6 Einheiten.

          Hier ein Auszug von der Hellobetter-HP zu dem Kurs:

          „Was dich erwartet

          Basierend auf bewährten Strategien aus der kognitiven Verhaltenstherapie erwarten dich insgesamt 6 Online-Kurseinheiten von jeweils etwa einer Stunde Bearbeitungszeit, die du flexibel in deinen Alltag einbinden kannst.

          Durch anschauliche und wirkungsvolle Übungen lernst du, Angst und Panik zu erkennen, zu verstehen und zu verändern. Du erfährst, wie Panikattacken entstehen und übst, dich der Angst zu stellen, um dich an sie zu gewöhnen. Außerdem lernst du, wie du Vermeidungsverhalten abbauen, Angstgedanken entlarven und dich entspannen kannst, um Panikattacken auch langfristig in den Griff zu bekommen.

          • KursübersichtInsgesamt 6 Online-Kurseinheiten von jeweils ca. einer Stunde, die du flexibel in deinen Alltag einbinden kannst.
          • Beispielinhalte Texte, Videos, Audios, Übungen – der Kurs ist nicht nur effektiv, sondern sorgt auch für Abwechslung.
          • Tagebuch Beobachte deine Stimmung, dokumentiere Angst und Panikattacken und plane kraftgebende Aktivitäten.
          • Persönliche Begleitung Nach jeder Einheit erhältst du ein schriftliches Feedback.“

          Quelle:

          Dein Online-Kurs bei Panikattacken

          #241440

          Ich weiß nicht, ob HelloBetter so eine gute Quelle für solche Infos ist. Ich würde es bevorzugen, eine Psychotherapie zu machen und dort Skills zu lernen und/ oder zum Psychiater zur Pschiaterin zu gehen, zudem wissenschaftliche Quellen oder gute andere. Die sind aber oft schwer zu finden und viele Menschen wissen auch nicht, wie gute und schlechte Quellen zu unterscheiden sind! Weshalb man diese Dinge Ärzten und Psychologen überlassen sollte in meinen Augen. Das Tagebuch sähe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen als problematisch an.

          #241443

          Würde auch immer menschlichen Kontakt bevorzugen, weil es individueller und somit effektiver ist, zudem fnde ich es in der misslichen Lage psychischer Erkrankungen besser, mit Menschen zu reden statt auf Bildschirme zu starren und eine Massenabfertigung mit IRGENDWELCHEN Infos zu bekommen, die zwar billig ist, aber einfach nicht effektiv, wodurch es in meinen Augen immer noch zu teuer ist!

          #241448
          Pia

            Ich war erstaunt, dass es solche psychologischen Onlinekurse gibt und das auf Rezept und die Stiftung Warentest manche sogar nach Test mit gut bewertet hat. Manch andere getestete Kurse aber nicht, darum würde ich mich vor so einem Kurs auch möglichst gut darüber informieren.

            Es gibt leider oft lange Wartezeiten bei Psychologen und manche Menschen trauen sich wegen ihrer Ängste, Panik oder Agorahobie  und anderen psychischen Beschwerden wie z.B. Depressionen kaum irgendwohin.

            Es wird ja niemand gezwungen, so einen Onlinekurs zu machen. Es kann sich ja jeder für sich selbst vorher informieren, darüber recherchieren und abwägen. Es schließt ja nicht aus, dass man eine Psychotherapie machen kann und natürlich zum Arzt zu gehen.

            Ich finde die Idee von psychologischen Onlinekursen darum interessant, wenn sie denn wirklich gut sind.

             

            #241451

            Es sind ja aber nicht alle dieser Angebote Kurse! Auf Rezept gibt’s die wahrscheinlich, weil es bestimmt Studien gibt, die sagen, es hilft, denn die gibt es bestimmt, und vielleicht sagen sie auch, es hilft gut, je nachdem, ob sie vielleicht von den Begünstigten subventioniert waren, und vielleicht hilft es sogar manchen WIRKLICH, aber mir würde es nicht helfen, und nochmal zu den Krankenkassen, es ist halt GÜNSTIGER als eine Therapie, das ist für die natürlich gant toll. Es ist halt ein toter Computer. Die menschliche Komponente entfällt, das finde ich verheerend! Wenn da etwas persönliches kommt, dann sicher so spärlich, wie es geht, so würde ich nicht behandelt werden wollen!

            • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von Manon.
            #241462

            Wenn man aufgrund der Erkrankung nicht mehr fähig ist, zu einem Psychologen zu gehen, ist so was halt allemal eine  Alternative. Stichwort Schwellenangst! Kommt halt aber auf die einzelne Person an.

            Grüßle von Molly

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            #241463
            Pia

              Und oft werden Betroffene bei Ärzten leider nur mit Medikamenten „abgespeist“.

              #241465

              Dann gilt es aber, bei den Psychiater*innen und Psycholog*innen etwas zu ändern.

              #241468
              Pia

                Ja, da gibt’s noch viel zu tun, in der psychiatrischen und psychologischen Versorgung viel zum Positiven für Betroffene und Angehörige zu verändern.

                #241515

                Guten Abend, @Pia!

                Psychologen verschreiben normalerweise keine Medikamente. Sie dürften das nur, wenn sie gleichzeitig auch Arzt wären. Psychiater sind bei Schizophrenie von der Leitlinie her eigentlich verpflichtet, Medikamente zu verschreiben.

                Grüßle von Molly

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                Blutdrucksenker: 5mg Ramipril 1-0-1-0

                12,5 mg HCT 1-0-0-0

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