Der Klimawandel und das Artensterben. Was kann man tun?

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  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre von Anonym.
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  • #37118
    Anonym

      Ich beschäftige mich in der letzten Zeit immer wieder mit dem Klimawandel.
      Auch das Artensterben beschäftigt mich, weil jetzt bei uns die Bundesstraße vierspurig ausgebaut werden soll und die paar Bäume und Sträucher dann auch noch weg kommen, in denen jetzt die Vögel nisten. Auch die brach liegenden Wiesen an der Bundesstraße, auf denen jetzt ein Blumenmeer ist, kommen dann weg. Und letztlich wird der Verkehrslärm immer mehr und auch die Abgase nehmen zu.

      Ich empfinde das Artensterben noch mehr als Bedrohung als den Klimawandel, obwohl ja beides zusammen hängt.

      Wie denkt ihr darüber? Und was kann man jetzt effektiv tun?

      Zur Motivation hänge ich noch ein Video von Prof. Dr. Harald Lesch an, in dem er die Frage beantwortet, ob die Sonne den Klimawandel hervorruft.

       

      #37139
      Anonym

        Man kann gut durchdacht mit dem was die Erde uns gibt, oder wir nehmen umgehen. All die Klassiker, weniger und bewußter einkaufen z.B. es braucht nicht jedes 2te Jahr ein Handy (hab meines 8Jahre und geht super), Einkaufstaschen mitnehmen zum Supermarkt, wo es möglich ist Fahrrad/Öffis anstatt Auto, nicht für WE Trip zum Shoppen/Meer mit Flieger und etc.

        Wir können nicht die lange Liste von Good will immer einhalten, aber wenn jeder manches davon umsetzt, bringt es auch ein gutes Stück. Ich glaub mehr an unsere Verantwortung, als die böse Industrie. Die können einpacken wenn Leute nicht mehr zur Besinngslosigkeit shoppen. Ob Mode, Elektrik, Dekokram etc.

        Lg, Bernadette schöner Thread

        #37213
        Anonym

          schwer zu sagen. hier wo ich bin, also eigentlich nur meine Familie lebt wie viele es sich gar nicht mehr vorstellen können, ohne Heizung, in großen Teilen Selbstversorgung, vom Ei bis zur Kartoffel und dem Schweinchen, was gefüttert und geschlachtet wird, die Milch etc.. ist viel Arbeit, aber mein Vater war noch nie im Krankenhaus und rennt an manchen Tagen schneller den Berg rauf als ich.. musste ich mich erst wieder dran gewöhnen, bei 40 Grad Stroh forken und vor dem Gewitter zu Hause sein..

          Holz aus dem Wald holen, selbst sägen und hacken.. Strom wo es nur geht sparen.. etx. manchesmal ist es absurd, wenn ich bedenke, dass ich mit meinen Apparaten und Schnickschnack mehr verbraucht habe bis heute etwa als meine Großeltern ihr ganzes Leben..

          In den Urlaub geflogen bin ich ein einziges Mal und da brauchte ich Urlaub als ich wieder Da war..

          Vieles ist halt auf Optimierung hin modernisiert worden.. zuerst wollten alle Ölheizung, dann Gas, dann Solar, jetzt wieder Holz, weil es so eine angenehme Wärme hat.. in der Zeit haben wir hier mit dem alten Ofen 50 Jahre geheizt in der Küche und mit einem Gasherd gekocht und wenn Besuch Da ist wird ein Öl Ofen in kalten Zeiten angezündet, ebenso beim Bad..

          Unsere Landwirtschaft hat sich nicht so entwickelt, wie bei den anderen, die,wie hier der größte Bauer 200-300 Kühe zu melken hat.. ich könnte aber auch nicht davon leben und die Arbeit, die noch größtenteils mit der Hand zu verrichten ist, fällt bei den großen Betrieben meist weg, weil dort Ballenpressen, Melkstände oder halt auch Mais statt Rüben angebaut werden..

          Diese Entwicklung hat es in den letzten fünfzig Jahren gegeben. Hier hängt ein Bild an der Wand, wo ich immer denke, das muss schon hundert Jahre alt sein, aber nichts da, die Investitionen haben zu einem Hühnerstall mit 6000 Hühnern geführt und ein Landwirt ist sogar im Gange einen mit 43.000 Hühnern bauen zu lassen..

          wozu das gut sein soll, weiß ich nicht.. Konsumgüter sind ja für das Gesamt der Gesellschaft erschwinglich geworden, wo zuvor vielleicht Sonntags ein Braten auf den Tisch kam, so steht heute fast jeden Tag Fleisch da und dazu die besten Stücke vom Schwein, Rind etc.. Leberwurst mag keiner mehr.

          ich habe auch Zeiten gehabt, da habe ich, wenn ich was hinter mich gebracht habe, gut gekocht, Filet, Züricher Geschnetzeltes etc.. es ist verführerisch..

          Auch sein Brot mit einem Bürojob zu verdienen statt Rüben zu stechen oder Steine zu lesen und den alten 18er Deutz daher schaukeln.. ist einfacher, ich weiß nur nicht, ob es gemäßer ist, um Mensch zu sein und klar zu kommen.

          Wenn für alle gesorgt sein will, so braucht es halt diese Mengen und wie in anderen Wirtschaftsbereichen konzentriert sich das Kapital und die Leistung und der Gewinn auf nur wenige.

           

          Eben ist ein Kälbchen tot geboren.. wenn ich das sehe, wird es schwer für mich nachzuvollziehen.. das alles nur noch Zahl und berechenbar sein soll…..

           

          herzje

           

          #37227

          ich mache mir bzgl des Klimawandels keine Sorgen. Sowohl der Mensch, als auch die Natur hat es geschafft in jeder beliebigen Klimazone des Planeten Fuß zu fassen.

           

          Was mich eher beunruhigt sind Multiresistente Keime und die hygienischen Bedingungen in Krankenhäusern und im Allgemeinen. Ich finde, eine solche multi-resistente Pandemie ist eine viel schlimmere Bedrohung.

          #37233
          Anonym

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            #37310
            Anonym

              Was man machen kann? Leute unterstützen, die sich bereits dafür einsetzen! Tut euch zusammen, sponsort was für die Demos, damit jede von ihnen ein kleiner Erfolg wird.

              Ist mein Ernst. Wenn einzelne klimabewusst einkaufen, macht das ihnen ein gutes Gefühl, schafft aber noch kein Bewusstsein für die Sache bei anderen. Wenn sie das Extrageld stattdessen den richtigen Leuten zur Verfügung stellen, verschaffen diese der Sache professionell Gehör, und werden von vielen gehört.

              Und es gibt verschiedene Gruppen, die zu den Themen bereits auf die Trommel hauen. Gäbe es die noch nicht, wäre es an der Zeit neue zu gründen. Ich finde, dieses Thema ist Sprengstoff, denn ein Zusammenbruch des Klimas würde vielleicht nicht durch irgendeine “Anpassung” überwindbar sein, sondern könnte grosses Chaos und Zerstörung bedeuten, unendlich viel Leid für die während dieser Zeit lebenden Menschen. Eventuelle Nachfahren würden eine schlimme Wüstenei erben, und kein Paradies.

              Dieses Thema ist finde ich eines der momentan 3 wichtigen. Die anderen sind der soziale Sprengstoff in Zeiten einer Überbevölkerung, das dritte der Aufmarsch neuer autoritärer Bewegungen, die sich aus Gier Ignoranz als Wegweiser auf die Stirn geschrieben  haben und damit eventuell noch viel Schaden an der Menschheit anrichten werden.

              #37312
              Anonym

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