Molly

Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Bin ich ein exot #385971

    :negative:

    Ich habe geschrieben „Stimmt wohl“, weil jeder mit etwas Grips im Kopf gleich gegoogelt hätte, was das ist! :wacko:

    als Antwort auf: Bin ich ein exot #385966

    Es stimmt wohl, Horst!

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385935

    Kannst den Fragebogen ja nochmal durchgehen und am Ende nicht abschicken, Angora.

    als Antwort auf: Bin ich ein exot #385934

    Hab gehört das man trotz Medis eine Psychose bekommen kann. Mir ist das zum Glück noch nicht passiert. Bei uns im Heim hab ich auch noch nichts gesehen. Ist das eher selten ?

    <hr />

    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

    Hier im Eingangshtread sagst du ja selbst, dass man auch mit NL psychotisch werden kann. Und ich sage dir, du bist psychotisch, wenn du dauernd von Telepathie schreibst und behauptest, Pflegerinnen in eurem Heim würden auf dich abfahren oder sonstwas!

    als Antwort auf: Bin ich ein exot #385912

    Wieso?

    Die Art von telepathischen Kräften, wie du sags, sie zu haben, hat nun mal keiner, realistisch gesehen! :gut:

    als Antwort auf: Bin ich ein exot #385909

    Du bist ja ständig leicht psychotisch. Nur merkst du es eben nicht!

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #385863

    Anonym bist du ja trotzdem Blaustern! Deinen Namen kennt trotzdem keiner.

    Bei Mowa, Horst und mir sieht das schon anders aus, wenn jemand intensiver nachgeforscht. Wenn es Mowa aber nichts ausmacht, ist es für sie okay.

     

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385829

    Das ist so!

    Die Krankheit würde auch unter neuem Namen mit der Zeit stigmatisiert, denn das Problem ist ja nicht der Name, sondern die für Unbedarfte ângstigenden Symptome, besonders wenn Wahn zu fremdschädigendem Verhalten führt.

    als Antwort auf: Notizen von Mowa – Teil 3 #385763

    Finde, das ist eine Gute Idee, Mowa! Natürlich nur, wenn du so offen sein möchtest.

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385754

    Was haben jetzt Gene mit dem Begriff der Schizophrenie zu tun, Pia?

    Ich weiß es ehrlich gesagt jetzt nicht, aber waren Gene Anfang des letzten Jahrhunderts, als Bleuler den Begriff Schizophrenie prägte, überhaupt schon bekannt?

    Wie ich schon sagte ergibt sich die Diagnose einer psychischen Erkrankung auch heute noch in erster Linie aus den Beobachtungen des Behandlers.

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385747

    @Pia, die Aussage über Diskrepanz zwischen Denken, Fühlen und Verhalten, hat in erster Linie nichts mit Stimmen zu tun, sondern mit dem, was man von außen einem Schizophrenen in einer Akutphase anmerken kann.

    Ein Psychologe oder Psychiater muss immer erst mal von dem ausgehen, was er bei einem Patienten von außen ansehen, oder im Gespräch erfahren kann.  Nicht jeder Schizophrene hört ja Stimmen.

    Im Übrigen gebe ich den Ausführungen von Mond vollkommen Recht!

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385740

    @Angora!

    Besonders dieses erklärt den heutigen Begriff Schizophrenie:

    • Der Begriff „Schizophrenie“ (griechisch für „Spaltung der Seele“) beschrieb die Vielschichtigkeit der Störung besser, insbesondere die Diskrepanz zwischen Denken, Fühlen und Verhalten.
    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385739

     

    Chat GPT sagt dazu:

    Der Begriff Dementia praecox wurde 1896 von dem deutschen Psychiater Emil Kraepelin geprägt und war ursprünglich eine Bezeichnung für eine psychische Erkrankung, die später als Schizophrenie bekannt wurde. Der Begriff und seine Entwicklung haben historische und klinische Bedeutung, die auf die damalige Sichtweise und den Wissensstand zur Psychiatrie zurückgehen.

    <hr />

    Bedeutung des Begriffs

    • Dementia: Der Begriff „Dementia“ bedeutet wörtlich „Verlust des Verstandes“ oder „Geistesschwäche“. Kraepelin verwendete diesen Begriff, da er glaubte, dass die Krankheit zu einem irreversiblen Verfall der geistigen Fähigkeiten führt.
    • Praecox: Das lateinische Wort „praecox“ bedeutet „frühzeitig“. Es bezog sich auf die Beobachtung, dass die Krankheit typischerweise bei jungen Erwachsenen auftrat.

    Zusammen bedeutete Dementia praecox also „frühzeitiger geistiger Verfall“.

    <hr />

    Warum Kraepelin den Begriff prägte

    1. Unterscheidung von anderen Erkrankungen:
      Kraepelin wollte Dementia praecox von anderen psychischen Störungen wie der manisch-depressiven Erkrankung (heute als bipolare Störung bekannt) unterscheiden. Er betrachtete Dementia praecox als eine progressive Krankheit, die zu dauerhafter Behinderung führt, im Gegensatz zu anderen Erkrankungen, die episodisch verlaufen können.
    2. Beobachtungen von Symptomen:
      Kraepelin beschrieb verschiedene Symptome, wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Denkstörungen und emotionale Abflachung, die damals als Zeichen eines irreversiblen Verfalls gedeutet wurden.
    3. Fehlendes biologisches Wissen:
      Ende des 19. Jahrhunderts war das biologische Verständnis von psychischen Erkrankungen noch begrenzt. Kraepelin vermutete, dass die Krankheit eine organische Ursache hat, konnte diese jedoch nicht belegen.

    <hr />

    Warum der Begriff später aufgegeben wurde

    Im Jahr 1911 schlug der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler vor, den Begriff durch „Schizophrenie“ zu ersetzen. Gründe dafür waren:

    • Bleuler erkannte, dass die Krankheit nicht zwangsläufig zu einem geistigen Verfall führte.
    • Der Begriff „Schizophrenie“ (griechisch für „Spaltung der Seele“) beschrieb die Vielschichtigkeit der Störung besser, insbesondere die Diskrepanz zwischen Denken, Fühlen und Verhalten.
    • Es wurde klar, dass die Krankheit nicht immer früh im Leben beginnt und nicht ausschließlich degenerativ verläuft.

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    Fazit

    „Dementia praecox“ war ein historisch wichtiger Begriff, der die Basis für das Verständnis von Schizophrenie legte. Kraepelin prägte den Begriff, um die Krankheit systematisch zu klassifizieren, aber die Erkenntnisse von Bleuler und die Weiterentwicklung der Psychiatrie führten dazu, dass er durch „Schizophrenie“ ersetzt wurde.

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385738

    Der Begriff ist ja inzwischen auch überholt, aber als ich ihn in dem Zustand miterlebt habe, konnte ich endgültig verstehen, wie es damals zu dieser Bezeichnung für die Krankheit gekommen ist.

    Übrigens kommt der Begriff nicht von Bleuler, sondern von Kraepelin, ist also schon viel älter.

     

     

    als Antwort auf: Morbus Bleuler #385736

    Damals wusste man das ja nicht. Die Leute sind dann eben gestorben oder blieben in diesem Zustand, weil es keine entsprechende Behandlung gab.

    In dem Zustand, in dem er sich befand, war er dement, nur eben nicht unheilbar.

    Es erscheint wirklich wie früh auftretende Demenz.

     

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