Reduktion Risperidon

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  • This topic has 29 Antworten, 10 Teilnehmer, and was last updated vor 1 month by AquaAqua.
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  • #102968

    Liebe Foris,

    was denkt ihr, in welchen Schritten könnte die Reduzierung meines Risperdals klappen? Ich nehme 8 mg am Tag, davon 4 morgens, 4 abends, das ist über der nachgewiesenen wirksamen Menge, aber manchmal brächte es das, so meine Psychiaterin. Nun, bei mir könnte es gegen eine Zönästhesie getaugt haben, bei extrem schlimmen Rückenschmerzen im letzten Jahr wurde mein Risperidon um nochmal 1 mg angehoben und sie waren verschwunden danach.

    Ich denke nun nach über plötzlicher Herztod, weitere Risiken, an und für sich vertrage ich es sehr gut, denke ich, aber nicht immer ist alles ja auch vorher merklich..

    Habe morgen einen Telefontermin mit meiner Psychiaterin und will eine Reduzierung besprechen. Sie ist immer ziemlich abrupt so, ich brauche somit weitere Vorschläge. Sonst kann man nachher nicht unterscheiden: Absetzsymptom oder brauche ich den Stoff noch?

    Nehme noch 5 mg Aripiprazol und bei Bedarf Tavor.

    LG!

    Ich glaube oft zu sagen, was ich zu atmen gehabt hätte.

    #102974

    also bei Risperidon wär ich ganz vorsichtig. Hab das mal (pck sah fast gleich aus) mit AD verwechselt und 3 Wochen nicht mehr genommen (2mg) und wurde ab der 2. Woche extrem empfindsam was das beobachtet werden betrifft. Hat dann wieder 2-3Wo. gedauert bis es anzog. :bye:

    #102982

    Hallo Aqua!

    Ich nehme auch Risperdal 3 mg und habe schon oft versucht, zu reduzieren.

    Grundsätzlich gilt immer die 10 % Regel.

    Auf keinen Fall würde ich mehr als 1 mg reduzieren im 1. Schritt. Dann mindestens 4 Wochen dabei bleiben und sehen wie es damit geht!

    Liebe Grüße

    Dana

    #102991

    ich reduziere selbst seit 2017 risperidon  (damals 4 mg) und bin seit ziemlich langer Zeit bei 1,5 mg aktuell.

    Hey Aqua!

    da du so eine hohe dosis nimmst, kannst du ruhig etwas mehr reduzieren, als wenn du (wie bei mir im Fall) geringe dosierungen einnimmst.

    meiner Erfahrung nach nur maximal 10 Prozent von Verhältnis zur dosis und dann mindestens 4 bis 6 Wochen abwarten.

     

    ich reduziere mit anderen Methoden mein risperidon und es ist dadurch deutlich Risiko ärmer…also mit der micro-tapering Methode, die ich aus einem anderen Forum kennengelernt habe.

     

    liebe Grüsse

    rispi

    Chill mal deine base - dann ist alles jut☝️

    #102996
    AvatarFMS

    Ich würde erstmal schauen, wann es dir besser geht. Abends oder morgens? Und ich würde dann – je nach Uhrzeit -, in der es dir besser geht, anfangen zu reduzieren. Ich denke, bei 8 mg kann man anfangs durchaus in größeren Schritten reduzieren, also vielleicht morgens oder abends mal ein halbes Mg runter und das dann für einige Wochen halten und schauen, wie es dir geht.

    #103010

    Ja super, dankeschön!!!!


    @rispi
    , micro tapering hab ich gegoogelt, verstehe ich aber nicht so ganz, die Auswirkungen einer Reduktion sind doch erst nach völliger Angleichung des Spiegels da?!

    Ja gut, aber dann kann ich mir das in etwa vorstellen.


    @FMS
    ich habe wenn, dann nachts mal stressinduzierte Symptome. Ich hätte nicht gedacht, dass die Tageszeit des Schluckens der Sachen Auswirkungen auf die Hauptwirkung haben könnte; dachte, wenn dann so auf Nebenwirkungen wie das Zappeligmachen beim Aripiprazol!

    Liebe Grüße!

     

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 month, 1 week von AquaAqua.

    Ich glaube oft zu sagen, was ich zu atmen gehabt hätte.

    #103015
    AvatarFMS

    @Aqua Ich meinte damit jetzt nicht unbedingt, dass das Auswirkungen hat, wann man es nimmt, sondern ich denke, dass die Reduktion weniger symptomatisch ist, wenn man da ansetzt, wann es einem am besten geht. Wenn du morgens reduzierst, dir es aber morgens immer schlechter geht als abends, dann wirst du wohl die Reduktion deutlicher wahrnehmen, als wenn du abends reduzierst. Deswegen würde ich halt zu der Uhrzeit reduzieren, wo du dich am besten fühlst.

    Ich habe zum Beispiel normal abends Ängste, deswegen würde ich erst morgens mit der Reduktion anfangen bevor ich an die abendliche Dosis ginge.

    #103016

    @rispi, micro tapering hab ich gegoogelt, verstehe ich aber nicht so ganz, die Auswirkungen einer Reduktion sind doch erst nach völliger Angleichung des Spiegels da?! Ja gut, aber dann kann ich mir das in etwa vorstellen.


    @Aqua
    ,

    ich benutze zusätzlich die wasserlösemethode aus dem adfd-Forum- das hier im übrigen sehr bekannt ist.

    kannst dich da ja auch registrieren falls mal Interesse bestehen sollte.

    aber ich sehe es wie @FMS:ein stabiler Zustand ist super wichtig, um zu reduzieren.

    hast du denn aktuell Symptome bei dieser hohen dosis ,mit denen du zu kämpfen hast? versteh mich nicht falsch, Symptome zu haben sind kein Hinweis, das reduzieren sein zu lassen, es ist einfach nur wichtig, das man das macht, wenn man stabil ist und ein gutes Umfeld hat und wenig Stress..

    und: micro- tapering kannst du dir so vorstellen, das man da zun Beispiel alle 7 Tage minischrittchen reduziert und das 3 bis 4 mal = 3 bis 4 Wochen, so das man am Ende auch an seine 10 Prozent kommt und dann eine 4 bis 6 wöchentliche Pause macht.

    Gruss!

    Rispi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 month, 1 week von rispirispi.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 month, 1 week von rispirispi.

    Chill mal deine base - dann ist alles jut☝️

    #103068

    Ja gut @rispi, dann ist dieses micro tapering vielleicht sogar besser, also – kann ich mir vorstellen.

    Stabil, Stress.. also ich bin stabil, aber anfällig für Stress, aber auch nicht überanfällig, würde ich sagen. Nur, was mir wirklich psychisch an die Nieren geht, nicht der Stress, wenn ich mal ein paar Stunden länger als sonst unterwegs bin, würde ich auch sagen. Ja, na und wenn ich dann was habe, was mich wirklich aufgerieben hat, dann habe ich nachts ca. 1 – 2 h Symptome. Es ist nämlich so, dass ich nachts immer mal wach bin, wie jetzt gerade, 1/ 2 h, und da Symptome entwickeln kann eben. Ich nehme dann entweder Tavor oder aber gehe einfach wieder ins Bett, dann ist es auch weg, wenn ich morgens wieder erwache. In den Tag kann dann vielleicht mal eine Stimme gehen, aber nur seehr sehr leicht, Stimmen sind eher ganz weg bei mir. Aber manchmal dringt was durch; leise, kurz.

    Es ist mal so, dass ich wochenlang nachts keine Symptome habe, dann wieder alle paar Tage mal oder auch mal ein paar Tage durch. Je nachdem, was bei mir so los ist.

    Meine Tage sind alle völlig normal, bis auf dieses sehr seltenen Stimmfetzen. Da ist gar nichts.

    Ja, ich weiß auch nicht, ob sie mit mir überhaupt reduziert. Ich denke, die Toleranz Stress gegenüber würde sich wahrscheinlich verschlechtern. Jetzt ist sie gerade noch so im Rahmen halt, denk ich.

    Aber eigentlich gehts mir gut, habe kaum Leidensdruck durch diese nächtlich möglichen Symptome.

    Es ist ja eine Dosis wie zu Episoden! Weiß nicht, ob ich die jetzt so wirklich noch brauche, meine letzte war 2015.

    Mein Stoffwechsel ist halt auch im Keller, dann diese – größeren – Risiken; möchte wirklich langsam mal runter, wie es denn geht!

    Ja, soweit..

    Danke euch!!!!

    Liebe Grüße, Aqua

    Ich glaube oft zu sagen, was ich zu atmen gehabt hätte.

    #103079

    Das Buch “Medikamentenreduktion und Genesung von Psychosen” von Schlimme ist übrigens sehr zu empfehlen!

    #103083

    Guten Morgen liebe @Aqua,

    was denkt ihr, in welchen Schritten könnte die Reduzierung meines Risperdals klappen?

    das ist individuell sehr unterschiedlich, denke ich. Es kommt ja auch darauf an, wie man mit Psychosen und Psychopharmaka bis jetzt umgegangen ist. Mir persönlich haben meine Reduktionen und Absetzversuche sehr geholfen, um mich besser einschätzen zu können.

    8 mg Risperidon klingt echt viel. Es wundert mich, dass Du scheinbar nicht unter Nebenwirkungen leidest. Es klingt vernünftig, die “10%-Regel” einzuhalten, um erstmal zu schauen, wie Du auf die Reduktion überhaupt reagierst.

    Das Risiko, einen Rückfall zu erleiden, ist bei einer Reduktion halt immer da. Wenn Absetzsymptome auftreten, könntest Du abwarten, bis sie sich beruhigen, oder die Reduktion wieder rückgängig machen. Wichtig ist, denke ich, dass Du selbst reduzieren willst und die möglichen Konsequenzen auch zu tragen bereit bist, falls etwas dabei schiefgeht.

    Alles Gute,
    Mowa

    #103132

    Danke liebe @Mowa!

    Ich möchte wirklich saugerne reduzieren und würde auch mit ein bisschen was leben können, ja. Zu arg darf es allerdings nicht noch einmal werden. Also aufpassen!

    Ich bin auch grad am überlegen, nicht dass das mit dem Rücken (wieder?) was Psychisches ist und ich vielleicht am Ende lieber mehr nehmen sollte, neue Kombi zum Beispiel, denn noch mehr Risperidon geht ja wohl kaum..

    Aber ich habe eher das Gefühl, dass das mit dem Rücken diesmal was Körperliches ist. Aber ganz ausschließen kann ich den psychischen Hintergrund nicht und das macht mir auch gerade echt Kopfzerbrechen!

    Dann nehme ich nachher weniger und bräuchte eigentlich mehr.

    Mal sehen, was sie nachher sagt.

    Ja, also ein bisschen Gefühl habe ich jetzt schon für die Krankheit bei mir. Das war lange gar nicht so! Da war ich echt aufgeschmissen. Unberechenbar alles. Das hier ist eindeutig besser!

    Danke @Dana für die Buchempfehlung. Ich finde das Autorenteam vitatechnisch dürftig und aus der Leseprobe fliege ich immer wieder raus. Eine gute Besprechung finde ich ebenfalls nicht auf Anhieb. Die Idee zu so einem Buch ist sicher gut.

    Ich würde mich im Moment vor allem auch dafür interessieren, wie man mit Sport zu einer Antipsychotikareduktion kommen könnte beziehungsweise zu einem Absetzen ihrer. Das ist ein guter Ansatz, glaube ich, da würde ich gerne mehr wissen.

    Naja, in einer guten Stunde ist Telefontermin: Mal sehen, was sie sagt!

    Liebe Grüße, Aqua

     

     

     

    Ich glaube oft zu sagen, was ich zu atmen gehabt hätte.

    #103241

    @Aqua, :)

    das mit den Gefühl von gestresst sein während man unterwegs ist , habe ich auch, mach dir also nichts draus und das obwohl ich komplett symptomfrei bin.. ich denke es ist eine Nebenwirkung vom risperidon, denn ich habe es erst seitdem ich das risperidon nehme.

    mit der Reduzierung hat sich das sttessgefühl während ich unterwegs bin abgeschwächt  – ist aber auch ne Trainingssache .

    so an sich, hörst du dich sehr stabil an , also es gibt ja kaum Kontras, das du nicht reduzieren könntest.

    wegen micro-tapering , müsstest du dich aber zuerst im adfd.org    Forum registrieren und dich da beraten lassen und austauschen, wenn du das machen möchtest.

    Liebe Grüsse und viel Erfolg!

    Rispi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 month, 1 week von rispirispi.

    Chill mal deine base - dann ist alles jut☝️

    #103346

    Hi @rispi, ich muss gar nicht unbedingt micro tapern oder wie sagt man ;) , ich hatte gerade den Telefontermin und wir machen ab übermorgen morgens 0,5 mg weniger. Bin dann auf 7,5 mg Risperdal täglich, 3,5 am Morgen, 4 weiterhin abends. Mitte Juli ist mein nächster Termin und dann besprechen wir den nächsten Schritt. Wenn alles gut geht, sonst kann ich mich jederzeit melden. Ja, sehr sehr cool. Sie macht den Medikamentenplan jetzt neu, in ner Stunde lasse ich mir dann ein neues Rezept an die Apotheke hier faxen, die bestellen und ich hole morgen raus und nehme dann so ab übermorgen. Freue mich ja sehr.

    Liebe Grüße

    Ich glaube oft zu sagen, was ich zu atmen gehabt hätte.

    #103404

    super!! :good:   klingt doch nach einem Plan!

    dann hoffe ich mal , das alles glatt läuft.

    liebe Grüsse und einen schönen Abend! :)

    Chill mal deine base - dann ist alles jut☝️

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