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Mowa.
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19/12/2018 at 6:41 #10282
Guten Morgen zusammen,
danke @Tody, @erdbeere und @Isa für Eure Feedbacks. Ich habe über 6 Stunden geschlafen, aber die Müdigkeit ist noch nicht ganz weg. Für heute nehme ich mir vor, eine Stunde früher Feierabend zu machen, weil die Tage zuvor stressig waren und ich teilweise mehr gearbeitet habe.
Ja, das träumende Sternchen haben mein Mann und ich zusammen entworfen. Die ersten Entwürfe sahen aus wie ein Ku-Klux-Klan-Mitglied im Kostüm
, und schließlich haben wir uns für eine Mütze und gegen einen Schal entschieden. Letztes Jahr hatten wir nämlich einen Schneemann mit Schal.
So langsam sollte ich unter die Dusche…
Noch einen schönen Mittwoch uns allen :bye:
LG,
Mowa-
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Mowa.
24/12/2018 at 12:25 #11245Guten Montagmittag @all,
endlich komme ich wieder dazu hier mal etwas zu posten.
Zitat erdbeere:
in japan wohnt deine familie ? das ist bestimmt auch nicht so einfach wenn sie so weit weg leben oder ?
Ja die meisten meiner Familienmitglieder leben (inzwischen wieder) in Japan. An der großen Entfernung bin ich gewohnt (lebe seit dem 16. Lebensjahr weg vom Elternhaus), aber mit zunehmendem Alter meiner Eltern wünsche ich mir schon manchmal, ihnen physisch näher zu sein.
Zitat Tody:
schickst du auch weihnachtskarten ins ausland?? Wie wird den weihnachten bei dir in der Heimat gefeiert ??
Ja, wir haben Weihnachtskarten nach Japan, Chile, Kuba und Großbritannien verschickt, die meisten Adressaten wohnen aber in Deutschland.
In Japan feiert man Weihnachten eigentlich gar nicht, und trotzdem gibt es dort auch kommerziell-kitschige “weihnachtliche” Stimmung, vor allem in Großstädten. Christen bilden eine winzige Minderheit. Dennoch gibt es großes Verständnis für traditionelle Familienfeste, denn Japaner feiern das Neujahr so groß wie Weihnachten hierzulande. Der Neujahrstag ist ein nationaler Feiertag, und die meisten Geschäfte öffnen erst ab dem 4. Januar.
Übrigens gibt es in Japan kein Feuerwerk am Silvester und allgemein im Winter (sondern nur im Sommer). Der Jahresübergang ist eine ruhige Angelegenheit dort, höchstens hört man in der Ferne Glockenläuten aus buddhistischen Tempeln.
***
Letzten Freitag habe ich meine Dienstreise wegen Erkältung frühzeitig abgebrochen und habe mir Bettruhe zu Hause gegönnt. Zum Glück ging es mir bis Samstag wieder einigermaßen, so dass ich größere Einkäufe erledigen konnte. Gestern konnte ich die Küche endlich wieder richtig putzen, hatte sonst kaum Zeit und Energie dazu. Danach habe ich noch Buche de Noel gebacken und Bibimbap gekocht, und abends haben wir uns noch einen Lieblingsfilm von mir angeschaut (“Ich wurde geboren, aber…” Stummfilm von Ozu, 1932).In den Ferien wollen wir noch einige Schränke aufbauen und die Vorhänge endlich fertig machen. Heute vielleicht nicht mehr, aber nach den Feiertagen. Außerdem habe ich stapelweise Dokumente rumfliegen, die auch bei dieser Gelegenheit sortiert und eingeheftet werden wollen.
Jetzt erstmal aber ruhige Feiertage genießen. So viel Zeit ohne Verpflichtungen, das ist schon etwas sehr Wertvolles.
Wünsche allen noch einen gemütlichen Heiligabend.
LG,
Mowa-
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Mowa.
24/12/2018 at 13:57 #1126526/12/2018 at 8:48 #11471Guten Morgen Hazel,
es freut mich sehr, wenn Dir der Beitrag etwas hilft. Du brauchst nichts zurücküberweisen. Im Moment brauche ich nichts, und gestern war mein pay day
Früher habe ich den Großteil für Notfälle gespart, und jetzt tue ich das auch soweit es geht, aber wer weiß, wie lange wir alle noch leben, also will ich nicht mehr alles für später aufheben…
Ja im akuten Zustand habe ich viele aus meiner FB-Liste auf einmal entfernt, was nicht notwendig war. Wobei, in meiner Manie habe ich alle möglichen Leute hinzugefügt, u.a. meinen ersten Freund + seine Nichten, was einige Komplikationen verursachte und ich es hinterher bereut habe… Vielleicht schaffe ich es im neuen Jahr, mich wieder bei FB einzuloggen. Dann können wir uns auch dort schreiben, na klar.
Ich glaube daran, dass Du die Krise überwinden wirst. Erstmal hast Du Deine eigene Wohnung, Du hast finanzielle Hilfe vom Staat, und hoffentlich bist Du bald auch stabil genug um Dein Projekt weiterzuentwickeln, egal für welches Projekt Du Dich dann entscheidest.
LG,
Mowa31/12/2018 at 22:40 #1230403/01/2019 at 14:18 #12650Hallo liebe mango,
Deinen Post von heute Morgen habe ich erst jetzt gesehen. Danke, Dir wünsche ich auch ein frohes neues Jahr!
Danke auch für das Kompliment, als “weise” wurde ich noch nie bezeichnet, aber als “kompliziert” schon. Ich bin Ende November 42 Jahre alt geworden, bin also wenige Wochen älter als unser Tody
Zuletzt hatte ich eine leichte depressive Welle, ca. nach dem 2. Weihnachtstag, daher war ich nicht so kommunikationsfreudig. Vielleicht meinst Du das mit “zurückgezogen”. Es geht mir seit vor-/gestern wieder besser, und vermutlich war ich davor eine Weile lang übermotiviert, so dass ich meine Energiereserven wieder mal leicht überreizt habe. Das kommt hin und wieder vor, aber damit kann ich gut umgehen.
Ansonsten bin ich unter der Woche auch oft nicht so kommunikationsfreudig, besonders abends, wenn ich platt von der Arbeit bin. Und dann ist es auch so, dass im Forum viel (und auch viel Interessantes) geschrieben wird, und leider komme ich nicht dazu alles zu lesen. Selbst posten kann ich dann noch weniger.
So, jetzt sollte ich zurück zur Arbeit. Eventuell poste ich später am Abend mehr. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, und Dir & Mitlesenden wünsche ich noch einen angenehmen Nachmittag / Abend.
LG,
Mowa03/01/2019 at 20:13 #12692Hallo liebe @erdbeere,
vielen Dank für Deine freundlichen Zeilen!
Jetzt bin ich fix und fertig, skype gleich noch mit meinem Mann und schlafe sicher danach ein…
Schönen Abend noch :bye:
LG,
Mowa05/01/2019 at 7:29 #12870Guten Morgen liebe @erdbeere und Mitlesende,
ja, stimmt, endlich wieder Wochenende
Zitat Mowa in #12650:
Zuletzt hatte ich eine leichte depressive Welle
Später ist mir dann noch eingefallen, was mein Psychiater mir einmal erklärt hatte:
Zitat Mowa (Quelle HIER):
dass er nicht wisse, was ich habe, er erlebe mich jedoch nicht als depressiv, und Depressionen würden auch nicht einfach so weggehen; Erschöpfung und Depression müsse man voneinander unterscheiden; ich solle versuchen, mich zu entlasten und mich nicht zu zwingen
Mein Psychotherapeut hat mir auch damals einmal erklärt, das Depressionen von Nicht-Psychotikern und Depressionen (oder weiß nicht mehr, ob er diese Bezeichnung benutzt hatte) von Psychose-Betroffenen (d.h. als ein Negativsymptom) qualitativ sich unterscheiden. Wie, weiß ich nicht, ich hatte ihn nicht danach gefragt.
Ja, also es sind wohl keine Depressionen oder depressiven Zustände, die ich erlebe, sondern Erschöpfungen und Erschöpfungszustände, die spätestens nach einer Woche oder so verschwinden, sobald ich mich wieder entlaste.
Ich wurde auch noch nicht von Medizinern oder Psychologen gesagt, ich sei depressiv oder hätte Depressionen. Diesen Begriff habe bislang nur ich selber benutzt, weil es mir so vorkam, als ob. Wobei, manisch war ich ja schon, und wenn meine Diagnose jetzt “schizoaffektiv” lautet, dann könnte ich technisch schon mal in eine depressive Phase kommen…?
Naja, die Bezeichnung / Diagnose ist aber auch nicht wichtig für mich, Hauptsache ist das kein bleibender Zustand.
***
Gestern am Freitag habe ich wie ein Shinkansen gearbeitet und musste zum Bus rennen, ohne Mittagspause. Zu Hause angekommen konnte ich dann nichts mehr machen, als nur passiv fernzuschauen und dann einzuschlafen.Da ich keine pressenden Aufgaben für die Anderen erledigen musste (viele sind ja noch im Neujahrurlaub), habe ich angefangen, meine Hälfte des Büros endlich mal auszumisten. Da sind zwei große Schreibtische, hinter ihnen noch viel Stauraum mit durchgehenden Regalen, und neben ihnen zwei große Schränke, die bis zur Decke reichen.
Seitdem ich dort 2011 ins Büro eingezogen bin, gab es schon immer wieder kleinere Ausmist-Aktionen, aber gestern habe ich den ganzen Tag genutzt, um alles nicht mehr Brauchbare in den Müll zu befördern und bin gefühlt nur zu 50% damit fertig geworden. Immerhin war am Ende ein großer und ein kleinerer Karton voll Elektroschrott, plus ein voller Gittercontainer (so 1,5 x 1,0 x 1,0 m) mit sonstigem Müll.
Aussortiert werden viele Sachen, die zum Zeitpunkt, als sie gekauft wurden, sicher nicht wenig Geld gekostet haben. Stapelweise CDs mit teuren Softwares und dicken Handbüchern, teure Grafikkarten, RAMs, Adapter. Dann war noch eine Video-Kamera von Nikon, mit 64 MB Speicherkarte. Eine alte Zeiss-Kamera für Mikroskope, die zuletzt mit XP betrieben wurde. Und diverse andere kleine Geräte, die seit vielen Jahren nicht mehr gebraucht wurden und heute einfach veraltet sind.
Dann massenweise Kabel, v.a. Stromkabel, auch mit ausländischen Steckern, VGA-, DVI, oder auch DP-Bildschirmkabel, USB A/B Kabel auch mit 3.0. Sie liegen beim Kauf eines Neugeräts bei, wohl weil das für die Hersteller wirtschaftlicher ist, mit dem Ergebnis, dass sich immer mehr Kabel bei mir aufstapeln. Das ist reine Verschwendung, ja! Und natürlich auch jede Menge andere Kabel, die durch die Verbreitung des USB längst ersetzt wurden.
Nächste Woche werde ich die ganzen nicht mehr brauchbaren Drucker wegwerfen, zusammen mit dem Vorrat an Tonern (diese könnten noch anderweitig eingesetzt werden, aber das ist auch leider sehr unwahrscheinlich). Dann noch eine Box voll irgendwelcher Uralt-Proben meiner Vorgänger (z.B. eine 2L-Flasche gefüllt mit einer sterilen Salzlösung, die bestimmt 8+ Jahre im Schrank gelagert war – echt lecker!), stapelweise alte Laborbücher und Aktenordner meiner Vorgänger, und auch kleinere Boxen mit meinen alten Laborzeugs. Dann noch Türme an alten Festplatten, sie müssen alle vorher noch mechanisch zerstört werden und dann entsorgt…
Dieses großzügige Wegwerfen von Elektro-Schrott und Plastikmüll ist schon sehr bitter, aber ich kann ja da auch kein Museum aufmachen… Meine Arbeit wird natürlich angenehmer, wenn es wieder mehr Platz und Überblick für Sachen gibt, die ich tagtäglich benötige.
Heute Morgen fühle ich mich wieder hergestellt, so dass ich das Wochenende bestimmt einigermaßen aktiv gestalten kann. Darauf freue ich mich.
Euch auch ein angenehmes Wochenende,
Mowa05/01/2019 at 10:08 #12887Eben habe ich in einer zufällig laufenden Doku (Die vergessliche Wohngemeinschaft, hr) mitbekommen, dass Demenz-Patienten in Pflegeheimen mit Neuroleptika sediert werden und war im ersten Momen schockiert. Dann habe ich gegooglet, und eines der ersten Suchergebnisse bestätigte dann meine Befürchtung:
Zitat Pflege-Selbshilfeverband e.V. (Quelle HIER):
[…]
Vor allem stehen die Neuroleptika in der Kritik, denn sie verkürzen nicht nur die Lebenszeit, wie eine in 2009 veröffentlichte Studie bestätigt, sie berauben den Menschen der Fähigkeit Freude und Leid zu empfinden. Sie blockieren jede emotionale Regung. Auf Dauer eingenommen erzeugen insbesondere Neuroleptika, “Menschen die nicht mehr sie selbst sind”. Es ist weniger die Demenz an sich, an der die Betroffenen, Angehörige, Pflegekräfte und Gesellschaft leiden, das Leidvolle daran sind vor allem die medikamentös hervor gerufenen Wesensveränderungen, ist der Anblick von Menschen, mit maskenhaftem, entstellten Gesichtszügen, Augen die ins Leere blicken, einem offenem Mund aus dem ständig Speichel läuft, die kraftlos und willenlos alles über sich ergehen lassen.
[…]Ich dachte bis jetzt, es sind demenz-spezifische Symptome, wenn sie scheinbar seelenlos in die Leere starren. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Pflege-Einrichtungen gezielt Neuroleptika einsetzen, um ihre Bewohner pflegeleicht zu machen, ohne dass sie ihre Vorgehensweise kritisch hinterfragen. Ob die Angehörigen über den genauen Einsatz der Medikamente informiert werden, und die/der Pflegebedürftige/r selbst?? Das klingt für mich mehr nach einem Business mit schlechtem Gewissen und Geld, als nach Pflege im eigentlichen Sinne.
Es gibt bestimmt noch weitere Einsatzbereiche von Neuroleptika, über die man nicht gerne spricht. Ich erinnere mich, dass ich im KNS schon mal einen Artikel verlinkt hatte, in dem es darum ging, dass Zoo-Affen mit Psychopharmaka ruhig gestellt werden (genau, HIER, wobei Welt ist sicher so vertrauenswürdig wie Bild aber ok).
06/01/2019 at 19:35 #13182Guten Abend und vielen Dank @erdbeere, escargot, Freia und Agi für Eure Rückmeldungen!
Ich habe später etwas weiter recherchiert, und nachdem ich HIER gesehen habe, dass es schon damals in 1999 die Pflegeheimleitung erklärt hat, die Pflegekasse, über die wohl nur Essen und Waschen abgerechnet werden konnte, die Anzahl der angestellten Pfleger trotz Personalmangel herunterhandele usw.
Danach habe ich bei Google Scholar nachgeschaut, seit wann es Veröffentlichungen zu diesem Thema gibt. Es gibt mehrere Suchtreffer für deutschsprachige Veröffentlichungen aus den 90ern Jahren, wenn ich Suchwörter wie “Pflegeheim Neuroleptika Demenz” eingebe. Englishsprachige gibt es in den 80ern schon viele, und wenige auch in den 70ern (HIER ein Review-Paper von J.C.A. Morrant, Can. Psychiatr. Assoc. J. Vol. 20, p. 309-312 (1975)).
Naja, die sedierende Wirkung der Neuroleptika war sicher seit der Entdeckung bekannt, also wurden sie vermutlich schon immer bei bestimmten Verhaltensausfälligkeiten eingesetzt (und davor gab es ja noch andere Drogen und Lobotomie als Therapie-Maßnahmen). Nur dass sich die Lage in den Pflegeheimen heute verschärft hat, durch die Bevölkerungsalterung, den Pflegekraftmangel, die Ökonomisierung des Gesundheitswesens, und was weiß ich noch alles…
Insgesamt halte ich das Ganze für eine gruselige Entwickelung, und da kann ich wirklich nur hoffen, dass ich solange wie möglich selbstbestimmt leben kann. Es ist schon eine Horrorvorstellung, seelenlos die letzten Lebensjahre in Pflegeeinrichtungen verbringen zu müssen und meine Lebensdauer künstlich verlängern zu lassen, weil ich immer noch für irgendwen finanziell profitbringend sein soll, zum Beispiel.
LG,
Mowa10/01/2019 at 6:30 #13588Guten Morgen liebe Mitlesende,
so, ausgeschlafen, und gleich muss ich mich auf meine Dienstreise vorbereiten. Gestern war ich noch einkaufen und habe einen reichhaltigen Eintopf gekocht, damit ich heute Abend etwas Frisches im Gästehaus essen kann.
Wahrscheinlich werde ich heute und morgen gut damit beschäftigt sein, um meine Ausmist-Aktion abzuschließen. Außerdem muss ich auch bald wieder um eine längere Inventurliste von IT-Geräten kümmern, und bei einigen Usern kaputte Software-Installationen reparieren. Ich will mehr auf die Uhr und Pausen achten und nicht wieder wie vor einer Woche mich so hineinsteigern, dass ich ohne Mittagspause durcharbeite und dann zum Bus rennen muss…
Heute sind meine Techniker-Kollegen vielleicht sogar wieder vollzählig, also auch meine besonders liebe und fürsorgliche Kollegin, mit der ich das Büro teile. In der Kaffee-Pause sitzen wir dann alle zusammen und können uns austauschen, wie die Ferien waren. Darauf freue ich mich.
In den Ferien war ich länger wach, so dass sich mein Schlafrhythmus etwas verschoben hat, und diese Woche konnte ich gegen 5 Uhr aufstehen, was sehr prima für mich ist. Ich hoffe, dass das so bleibt.
Ja achso und nicht wundern, wenn ich manchmal dauerhaft in der UserOnline-Liste angezeigt bin, dann ist es meistens so, dass ich meinen Laptop zugeklappt habe ohne mich vorher auszuloggen. Das war seit gestern Abend auch so.
Wünsche uns allen noch einen schönen Donnerstag!
LG :bye:
Mowa10/01/2019 at 20:42 #13721Vielen Dank @erdbeere und Maja für Eure lieben Grüße!
Der Tag war gut, ich habe ausreichend Pausen gemacht, und die Gespräche mit meinen Kollegen waren auch angenehm. Die Zeit konnte ich gut nutzen, um das Büro weiter aufzuräumen und andere kleinere Aufgaben zu erledigen. Vorhin habe ich auch schon zu Abend gegessen und skype gleich noch mit meinem Mann.
Zum Glück bin ich jetzt noch gar nicht so müde, vermutlich weil ich heute Morgen nicht so früh ausgestanden bin, wie es noch bei vorigen Dienstreisen der Fall gewesen ist.
LG und allen noch einen schönen Abend wünscht
Mowa
12/01/2019 at 7:19 #13981Guten Morgen liebe mango,
Entschuldige, falls Du schon irgendwo etwas dazu geschrieben hast, aber ich möchte Dich fragen, ob Du mit Deinem Schlaf-Wach-Rhytmus zufrieden bist?
Du kannst mich gerne immer was fragen, kein Problem
Ja ich bin gestern auch so gegen 21 Uhr wohl eingeschlafen, mit dem Laptop auf oder neben mir. Jedenfalls bin ich kurz aufgewacht, so gegen 1 Uhr, als mein Mann mir den Laptop “weggenommen” hat, dann sofort wieder eingeschalen, und gegen 4:30 Uhr aufgewacht.
Mit meinem Rhythmus bin ich zufrieden, besonders jetzt seit den Ferien, weil ich nicht mehr um 3 oder 3:30 Uhr aufwache (und entsprechend dann früher einschalfe) sondern eher so zwischen 4:30 Uhr und 5 Uhr. Ich schlafe an guten und normalen Tagen 7 Stunden durch, an gestressten Tagen eher weniger (5 bis 6 Stunden), und mehr brauche ich normalerweise nicht, um ohne Wecker von alleine aufzuwachen. An Wochenenden kommt es häufiger vor, dass ich tagsüber 2 Stunden oder so zusätzlich schlafe.
Die ersten Jahre nach meiner Erkrankung in 2010 war es so, dass ich gegen 19 Uhr schon schlafen ging und um 2 Uhr aufwachte. Das war damals ein fester Rhythmus. Es war ok für mich, weil ich alleine lebte und durch meine Antriebslosigkeit mit der Zeit nach der Arbeit nichts anfangen konnte. Ferngesehen habe ich damals gar nicht, lesen ging nicht, gekocht habe ich auch nicht usw. Die frühen Morgenstunden haben mir eher noch gefallen, dadurch dass ich nicht mehr müde war und auch die Nachbarschaft dann sehr ruhig war.
Dir auch ein schönes Wochenende wünscht
Mowa
,
13/01/2019 at 15:44 #14313Hallo liebe @erdbeere,
danke, dass Du nachfragst, Du bist immer so aufmerksam! Die Spritzkuchen habe ich erst heute Vormittag zubereitet, da wir gestern noch spontan in die benachbarte Stadt gefahren sind, um uns den neuen Film von Kore-eda im Kino anzuschauen (Shoplifters). Vorher waren wir noch in einem persischen Restaurant und haben lecker gegessen (im Safranreis war leider kaum Safran drin, aber die Soße mit Walnüssen und Granatapfel usw. köstlich).
Nach dem Kino waren wir noch spät am Abend einkaufen, und leider habe ich vergessen, frische Butter und Backpulver für die Spritzkuchen zu besorgen. Zum Glück hatte ich noch etwas Butter im Kühlschrank, und den Backpulver habe ich nach etwas Recherche im Internet mit Natron plus Zitronensaft ersetzt.
Das Ergebnis war richtig lecker, fand ich, auch wenn das Aussehen noch etwas verbesserungsbedürftig ist:
Der Teig war deutlich flüssiger als im Youtube-Video gezeigt, vielleicht hätte ich ihn länger rühren sollen, von wegen Gluten-Entwicklung…? In anderen Rezepten werden auch etwas mehr Mehl und ein Ei weniger hinzugefügt, das spielt bestimmt auch eine Rolle… Und dann haben meine Spritztüllen nur 10 mm Druchmesser, es gibt aber welche bis 18 mm.
Beim nächsten Mal werde ich das Rezept also etwas variieren, aber insgesamt bin ich zufrieden mit meinen ersten Spritzkuchen, und mein Mann fand sie auch lecker (nur den Zitronengeschmack im Zuckerguss fand er wohl seltsam).
Ich bin schon etwas erschöpft von den Aktivitäten an diesem Wochenende, vielleicht schaffe ich es nicht mehr zu kochen, mal sehen. Die Küche habe ich zumindest geputzt, Wäsche gewaschen usw. Seit gestern habe ich irgendwie Kopfschmerzen, heute sind sie deutlich besser. Früher habe ich bei Kopfschmerzen immer Schmerzmittel genommen, aber das mache ich seit eingien Jahren nicht mehr.
Wünsche uns allen noch ein angenehmes Restwochenende :bye:
LG,
Mowa15/01/2019 at 17:51 #14672Für heute Feierabend!!
Zitat erdbeere:
fühlst du dich trotzdem fit für die neue woche ?
Zum Glück konnte meine Erschöpfung am späteren Sonntag nach einer Nacht guten Schlaf kompensiert werden.
Generell ist die Tendenz bei mir so, dass je intensiver und dauerhafter zuvor meine Gefühlslage ist (ob fröhlich-überaktiv oder traurig-gelähmt), die dann zu Erschöpfungen führen, desto mehr Ruhe brauche ich um mich wieder zu erholen.
Danke liebe @erdbeere, inzwischen muss ich mich anstrengen, um meine Kopfschmerzen wahrzunehmen. Mein Mann hat bzw. hatte wohl bis vor einigen Jahren ein-, zweimal im Jahr Migräneanfälle, und die Schmerzen dabei sind wohl nicht zu vergleichen mit meinem Wehwehchen…
Spritzkuchen werde ich am Wochenende oder so nochmal machen. Wenn sie dann auch hübscher aussehen, kann ich unseren lieben Nachbarn auch etwas anbieten…
Am liebsten würde ich mich jetzt und für den Rest des Abends nur entspannen, aber da fiel mir noch ein, dass wir jetzt am Freitag Besuch von der Verwaltung bekommen und davor das total verstaubte Bad geputzt werden will…
Ich hätte noch bis Donnerstagmorgen Zeit (danach bin ich wieder auf der Dienstreise), d.h. der Zeitdruck ist im Moment noch nicht groß genug, dass ich mich sofort überwinden könnte. Wenn ich erstmal angefangen habe, dann kann es auch mal Spaß machen zu putzen, aber grundsätzlich fallen mir andere, angenehmere Aktvitäten ein als “nur” ordentlich zu bleiben…
LG,
Mowa -
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