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Mowa aktualisiert.
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13/03/2024 um 9:30 Uhr #335870
Wie gesagt, ich habe nich erklärt, was ich mit meiner Aussage gemeint habe. Ich weiß also nicht, wie Du auf die Idee kommst, dass ich mich selbst bemitleide.
Ich habe doch geschrieben, dass ich das NICHT als reines Selbstmitleid gesehen habe. „Die Idee“ kam wohl aus deinen Texten und PlanBs Text.
13/03/2024 um 16:57 Uhr #335929dass ich das NICHT als reines Selbstmitleid gesehen habe
Hallo @Dopplereffekt, „nicht als reines Selbstmitleid“ klingt für mich „nicht 100%-ig als Selbstmitleid“, d.h. ein gewisser Anteil vielleicht doch an Selbstmitleid – was ich immer noch bestreiten würde.
Vielleicht ist es zu einem Missverständnis gekommen, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist.
13/03/2024 um 17:00 Uhr #335931Versuche Mitgefühl mit dir zu haben, liebe @Mowa und dich nicht ärgern zu lassen.
Ich wünsche dir einen schönen Abend.
Liebe Grüße Pia
Petition für einen Wandel im psychiatrischen Gesundheitswesen und in der Psychopharmakologie – an die WHO und weitere:
13/03/2024 um 17:35 Uhr #335939„nicht als reines Selbstmitleid“ klingt für mich „nicht 100%-ig als Selbstmitleid“, d.h. ein gewisser Anteil vielleicht doch an Selbstmitleid – was ich immer noch bestreiten würde. Vielleicht ist es zu einem Missverständnis gekommen, weil Deutsch nicht meine Muttersprache ist.
Vielleicht habe ich mich da auch nicht hundertprozentig genau ausgedrückt oder es (unterbewusst?) so gemeint, wie du es verstanden hast. Ich bin grundsätzlich auch nicht für Selbstmitleid zu haben und finde es eher kontraproduktiv. Etwas „Weltschmerz“ finde ich aber okay, bzw. normal.
Ich denke nicht, dass es an deinen Deutschkenntnissen liegt, die ich für sehr gut halte.
Es ist aber auch schwer sich in reiner Textform hier im Forum, völlig unmissverständlich und gleichzeitig differenziert und mitfühlend auszudrücken, wenn es um sensible Themen geht.
Wie schon geschrieben fällt mir das nicht leicht. Anderseits fällt es mir auch oft nicht leicht sprachliche oder sachliche Ungenauigkeiten von anderen zu tolerieren. Ich habe da eine gewisse Empfindlichkeit und denke, dass die zum Teil auf meine Tätigkeit als Programmierer bzw. mein Physikstudium zurückzuführen ist, wo eine hohe Genauigkeit gefordert wurde/wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir da ähnlich geht.
15/03/2024 um 5:51 Uhr #336078Versuche Mitgefühl mit dir zu haben, liebe Mowa und dich nicht ärgern zu lassen.
Danke, das ist wirklich wahr, liebe @Pia.
Ich sollte das Zitat von Herrn Gilbert wie ein Mantra vor mich hinmurmeln, wenn es mal wieder soweit ist:
„Mitgefühl ist der Mut, sich auf die Realität der menschlichen Erfahrung einzulassen“
Paul Gilbert, Gründer der Compassion Focused TherapyIch könnte mir vorstellen, dass es dir da ähnlich geht.
OK, danke @Dopplereffekt. Ich wünsche mir auch keine Haarspalterei.
Weil gestern erneut eine intensive Betriebsratssitzung stattgefunden hat und nächsten Dienstag die nächste Betriebsversammlung stattfinden wird, kann ich Überstunden nicht vermeiden.
Ich habe mir auch schon überlegt, vorzeitig die Wiedereingliederung zu beenden und mich gesund zu melden, wenn ich sowieso praktisch in Vollzeit arbeiten muss. Dann würde ich auch mehrere 100 Euro mehr Geld bekommen, da die Diffferenz zum Krankengeld so groß ist.
Für heute ist geplant:
7 Uhr > Hundetreff auf der Neckarwiese
ab 9 Uhr > Arbeit im neuen Betriebsratsbüro
ab 14 Uhr > letzte Stunde JunghundekursHeute Abend will ich endlich wieder viel Karaoke singen. Gestern konnte ich nur 30 Minuten singen, weil Essenszeit war und wir noch eine Folge Akte X geguckt haben. Danach bin ich erschöpft und schläfrig ins Bett gefallen.
Insgesamt scheine ich in den letzten Wochen tatsächlich deutlich fitter geworden zu sein. Ich freue mich sehr darüber.
16/03/2024 um 0:09 Uhr #336207Mit dem Freitag bin ich zufrieden.
Karaoke singen hat leider nicht mehr geklappt, aber sonst konnte ich vieles erledigen, was ich mir für heute vorgenommen hatte.
Zwei neue Videos von heute habe ich im Chanchanchanneru veröffentlicht:
Ich muss auch am Wochenende arbeiten, um die Folien für die Betriebsversammlung vorzubereiten.
17/03/2024 um 5:58 Uhr #336318Gestern am Samstag konnte ich endlich wieder viel Karaoke singen
Zwei Videos habe ich auch im chanchanchanneru veröffentlicht:
Die Präsentationsfolien für die Betriebsversammlung am Dienstag vorbereitet habe ich noch nicht
Schlafen konnte ich gut, und nach dem Frühstück vorhin fühle ich mich für den Sonntag gestärkt.
Ich will vernünftig sein und die Präsentationsfolien heute noch unbedingt erstellen!
17/03/2024 um 6:43 Uhr #336321
Anonym
Schönen Sonntag dir und gutes konzentriertes arbeiten dann. Danke für die Videos.
LG blaustern
17/03/2024 um 10:22 Uhr #336346Danke schön liebe Blaustern.
Heute beim Hundetreff auf der Neckarwiese konnte ich Chanchan mit den Japanischen Kirschblüten aufnehmen, die in voller Blüte stehen:
So, jetzt muss ich aber wirklich mit den Präsentationsfolien anfangen!
20/03/2024 um 4:46 Uhr #336665Die gestrige Betriebsversammlung war sehr gut gelaufen.
Um 17 Uhr hatten wir noch ein Einzelcoaching mit Chanchan.
Die letzten 3 Tage waren wieder wahnsinnig stressig für mich, aber ich habe sie einigermaßen gut bewältigt, konnte danach durch- und mich ausschlafen, und jetzt fühle ich mich wieder fit und lebendig!
20/03/2024 um 13:56 Uhr #336704
Anonym
Liebe Mowa,
vielleicht kannst Du schauen, ein gesundes Mittelmasz bezüglich Stress zu erreichen. Das würde Dir bestimmt gut tun?
Die Videos von Chanchan sind wieder toll, ich schätze aber nicht, dass es erlaubt ist, sie in der Tram Straszenbahn etc. auf dem Sitz zu haben. Vielleicht mal erkundigen.
Wünsche Dir einen schönen Tag!
Liebe Grüsze,
m
21/03/2024 um 5:02 Uhr #336743Guten Morgen zusammen,
ein gesundes Mittelmasz
danke, manon, das sage ich mir auch immer wieder!
Ganz kann ich mich wahrscheinlich nicht abstreifen und ein anderer Mensch werden. Mein Psychiater beschreibt mich zutreffend als leidenschaftlich und temperamentvoll, und er sagt, dass ich es nicht schaffen werde, mich anders zu verhalten, weil ich so bin. Das mit dem gesunden Mittelmaß fällt mir immer wieder schwer.
ich schätze aber nicht, dass es erlaubt ist
Ja, mindestens ist es sicher so, dass das unerwünscht ist.
Wir waren in der vordersten Reihe schräg hinter dem Fahrer, mit einer transparenten Plexiglasscheibe zwischen uns und dem Eingang, und er hat uns geduldet.
Bis jetzt habe ich in meiner Stadt auch hin und wieder beobachtet, dass Hunde auf den Sitzen draufsaßen, wenn der Bus nicht vollgepackt war.
Ja, was den chanchanchanneru betrifft, der Youtube-Algorithmus scheint sich am Montag entschieden zu haben, die Sichtbarkeit des Kanals wieder auf den ursprünglichen Zustand zu bringen, sprich praktisch null…
Naja, meinetwegen!
***
Eigentlich hätte ich gerne meine „Überstunden“, ich bin ja noch bis Ende nächster Woche in Wiedereingliederung, abgebaut. Aber ich musste natürlich auch die turnusmäßige Betriebsratssitzung für heute vorbereiten und habe doch mehr als 7 Stunden im Büro verbracht
Ich habe gut geschlafen und freue mich auf den neuen Tag.
Habt einen guten Donnerstag
Liebe Grüße,
Mowa21/03/2024 um 5:32 Uhr #336744Ganz kann ich mich wahrscheinlich nicht abstreifen und ein anderer Mensch werden. Mein Psychiater beschreibt mich zutreffend als leidenschaftlich und temperamentvoll, und er sagt, dass ich es nicht schaffen werde, mich anders zu verhalten, weil ich so bin. Das mit dem gesunden Mittelmaß fällt mir immer wieder schwer.
Hier fällt mir ein:
Könnte ich jetzt im alten KNS-Forum nachlesen, was ich zwischen 2012 und 2017 dort gepostet habe, dann würde mir die gravierende Verbesserung meines mental-seelisch-geistigen Zustandes in den letzten Jahren erneut bewusst.
Neuroleptika löschten meine Persönlichkeit aus und verwandelten mich in einen passiven und stumpfen Einheitsbrei.
Für mich war es eine grausame Maßnahme, mich mit zu viel Neuroleptika vor weiteren Psychosen zu „schützen“.
Ich werde mich nicht mehr freiwillig dorthin begeben, wo ich bis 2016 war.
21/03/2024 um 7:33 Uhr #336748Für mich war es eine grausame Maßnahme, mich mit zu viel Neuroleptika vor weiteren Psychosen zu „schützen“.
Deine Sichtweise kann ich gut verstehen. Immerhin konntest du in der Zeit trotzdem arbeiten.
Ich werde mich nicht mehr freiwillig dorthin begeben, wo ich bis 2016 war.
Dagegen hilft es wohl am besten, sich selbst nicht in „eine Psychose“ geraten zu lassen (oder wie man die psychsische Krankheit nennen will). Durch Erfahrung kennt man ja einige Techniken und vor allem kennt man sich selbst besser und merkt, wann man die eigenen Grenzen überschritten hat und Ruhe braucht.
23/03/2024 um 16:16 Uhr #337031
Anonym
Liebe @mowa dir ein schönes erholsames Wochenende mit den deinen.
LG, Doris
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2 thoughts on “Notizen von Mowa – Teil 3”
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