Krisenmanagement als Stärke

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  • #106666
    Anonym

      Das man als Kranker nach überstandener Krise, wieder erstarkt ist sicher eine „Kunst“.

      Wie man das macht, ist sicher individuell und welche Lehren oder Resümees man daraus gezogen hat auch.

      Neuerliche Krisen sind sicher nicht abzuwenden. Aber wie schafft man es dann wieder aufzustehen?

      Resilienz ist das neue psychologische Zauberwort. Kann man das Trainieren? Oder Fördern?

      Welche Fehler würdet ihr nicht mehr tun? Gibt es Resillienz und trifft das für Psychosen zu? Denn wenn man dem Bild folgt, dass es eine Stoffwechselstörung ist, dann wird das obsolet, finde ich. Was sagt ihr?

       

      #106672
      Anonym

        …ich würde sagen, je größer die eigene Resilienz, desto geringer das Risiko für Psychosen und andere Krisen. So habe ich dieses Konzept jedenfalls verstanden…

        Es lohnt sich also in jedem Fall, diese zu stärken, indem man sich gezielt Belastungen aussetzt und diese langsam steigert, um die eigene Belastbarkeit zu erhöhen. Natürlich darf man es nicht übertreiben und muss auf sich aufpassen, damit man nicht „dekompensiert“…

        Dabei können einem dann Bewältigungsstrategien helfen, wie Sport, Entspannung, Meditation, Liebe, Freundschaft, Glaube, Ernährung, sich Hilfe im Außen zu suchen, psychotherapeutische Verfahren und innere Verarbeitungsmechanismen (beispielsweise…)

        LG

         

        #106675
        Anonym

          Danke @Forsythia.

          Ich mache mir Sorgen um mein Kind. Weil sie ja nun doch auch genetisch was mitbekommen hat. Weiß gerade nicht damit umzugehen würde sie gern stark machen, für das was eventuell kommt. Wie einen Werkzeugkoffer voller guter Ideen, um den Kopf und die Seele gesund zu halten.

          #106676

          Solange sie sich von Alkohol und Kiffen fern hält, wird schon nichts paßieren. So denke ich zumindest.

          #106677

          Hi @Ladybird

          Was ist denn mit deiner Tochter …musst nicht antworten ,Wenn du nicht magst.

          Was hat sie denn für eine genetische Erkrankung?

          Das Leben ist wie Feuer es brennt und es waermt
          Thees Ullmann

          #106679

          Ich habe die Erfahrung gemacht das man schon einiges tun kann …vor allem Liebe.

          Die Liebe stärkt die Resilienz…

          Annehmen statt bekämpfen..

          Veränderung falls notwendig…

          Glaube und Geduld

          Das Leben ist wie Feuer es brennt und es waermt
          Thees Ullmann

          #106680

          Gib mir Gelassenheit

          Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann,

          Den Mut,Dinge zu ändern,die ich ändern kann,

          Und die Weisheit,

          Das eine vom anderen zu unterscheiden

          Das ist mein Leitspruch für alle Krisen die ich hatte.

          Für @Ladybird :heart:

          Das Leben ist wie Feuer es brennt und es waermt
          Thees Ullmann

          #106691
          Anonym

            .

            #106710
            Anonym

              Danke @Methalhead666 @Oceana und @rose.

              Es kommt, wie es kommt.

              Auf die Drogen und den Alkohol hab ich sie schon „geimpft“, hab ihr erklärt dass sowas die Krankheit auslösen kann. Impfe sie immer mal wieder, wenn mal jemand aus ihrer Klasse raucht oder das Thema aufkommt. Kann nur an ihre Einsicht appellieren. Hoffe sie hält sich davon fern.

              Sie hat die Veranlagung zur Depression und zur Psychose, von mir und ihrem Vater geerbt. Das ist ja ganz gut erforscht und leider auch vererbbar. Das macht mir im Moment sorgen. Aber ich versuche trotz Bekümmerung nicht den Teufel an die Wand zu malen. Obwohl es mich heut sehr belastet. Fühle mich schuldig, auch wenn ich sie nicht mit Absicht so geformt habe. Es ist ja eigentlich auch alles okay mit ihr. Sie ist gut geworden. Trotzdem schwebt dieses Damoklesschwert dauernd über uns. Ob es nun ein neuerlicher Rückfall meinerseits ist, oder dass sie erkrankt. Ist gerade so präsent und macht mich traurig. Ich hätte mir für sie, eine gesunde Variante meiner selbst gewünscht. Gerade die depressiven Phasen waren schlimm. Es hat eben so „ lange“ gedauert. Bis das durchgestanden war, leider. Ich mache mir Vorwürfe dass ich nicht schneller war.

              #106715
              Anonym

                .

                #106716
                Anonym

                  Darüber hab ich in der Tat nachgedacht…

                  #106730

                  Die Traurigkeit und Schuldgefühle habe ich auch immer mal wieder.

                  Das bleibt .

                  Ich bin manchmal neidisch auf gesunde Kinder .

                  Dann wieder Reiss ich mich zusammen und denke …es könnte schlimmer sein.

                  Hhm…habe immer mal diese Höhen und Tiefen.

                  Aber letztendlich tröstet mich immer die Vorstellung das ich mir mein Leben selber ausgesucht habe.

                  Ich finde wir sind besondere Menschen :good:

                   

                  Das Leben ist wie Feuer es brennt und es waermt
                  Thees Ullmann

                  #106736
                  Anonym

                    Danke @Oceana :heart:

                    Ich möchte sie auch nicht missen. Die alte Trulla^^

                    #106789
                    Anonym

                      #106861
                      Anonym

                        Danke @Seren.

                      Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 17)
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