Home › Forums › ALLGEMEIN (öffentlich) › Koalition gegen Zwangspsychiatrie – gewaltfreie Psychiatrie jetzt Petition
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Anonymous.
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11/05/2023 at 18:05 #290263
In den Psychiatrien arbeiten leider eine Menge übler Typen, weibliche wie männliche, die ständig gewaltbereit sind und Gewalt gegen psychisch Leidende ausüben.
Dieses erscheint mir aber doch massiver!
Du machst hier im öffentlichen Bereich Leuten Angst, die vielleicht dringend einen Klinikaufenthalt brauchen!
Normalerweise ist es in der Psychiatrie genauso wie anderswo: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus!
Also hilft es ungemein, auf das eigene Verhalten anderen Menschen gegenüber zu achten, wie man es überall tun sollte.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11211/05/2023 at 18:21 #290268So ist mein eigener Eindruck, durch das, was ich selbst in der Psychiatrie erlebt habe und was ich durch viele Erfahrungsberichte Betroffener in Deutschland und aus dem europäischen und nichteuropäischen Ausland gelesen und gehört habe, Molly, auch wenn hier aus dem Forum User schreiben, dass sie humanere Psychiatrien erlebt haben, was mich natürlich freut, weil vielleicht dadurch auch in den übleren Psychiatrien Verbesserungen durchgesetzt werden.
Günther Wallraff hat doch zum Beispiel auch vor ein paar Jahren einen Film undercover mit Mitarbeiter:innen gedreht und es war nicht schön, was die herausfanden, wie es in den Psychiatrien zuging, in denen sie filmten.
Ich finde allerdings auch solche Überdosierungen von Psychopharmaka als Körperverletzung.
Außerdem unmenschlich, wenn Psychiater nicht auf Nebenwirkungen eingehen und es in etlichen Psychiatrien so läuft, wie in der, in der ich war, dass praktisch nicht mit den Patient:innen gesprochen wird und denen Ursachen der (psychischen) Krisen völlig egal sind und es denen nur um medikamentierung geht, egal, wie sehr die Patient:innen darunter leiden.
Auch in der Klinik wo ich war, gab es immer ein oder zwei nette Pfleger:innen dazwischen, aber das Gro war leider echt übel und das zu allen Patient:innen.
11/05/2023 at 18:26 #290271Weißt du, @Pia! Du stellst die Psychiatrie halt weitestgehend allgemein unter Generalverdacht und das kommt mir ziemlich bekannt vor. Vielleicht bewegst du dich öfters mal auf tendenziösen Seiten?
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-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11211/05/2023 at 18:48 #290281Ich bewege mich nur auf seriösen Seiten im Internet, Molly.
11/05/2023 at 19:09 #290295Sichr! Die bezeichnen sich immer als seriös!
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-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11211/05/2023 at 19:11 #290297@molly Warum anderen etwas unterstellen?
Ich bin auch nicht einer Meinung mit Pia, habe einfach andere Erfahrungen machen dürfen.
Liebe Grüße Doris
11/05/2023 at 19:18 #290299Warum willst du mich als Lügnerin darstellen und Andere, die schlechte Erfahrungen in Psychiatrien gemacht haben, Molly?
Was sollte ich denn davon haben, darüber zu lügen? Oder Andere? Das ist doch völlig absurd! Wir hätten genau nichts davon, außer Ärger.
11/05/2023 at 19:25 #290301Was sollte ich denn davon haben, darüber zu lügen? Oder Andere? Das ist doch völlig absurd!
Hier im Forum sind es immer die Selben, die mich angreifen, egal um welches Thema es geht. Kommt mir oft so vor, als seid ihr pharmagesponsort.
Erst mal an die eigene Nase fassen…
11/05/2023 at 19:29 #290302Anonymous
Schon der Gebrauch des Wortes “seriös” ist unseriös
!
Scherz beiseite, @Pia ist einfach gegenüber Psychatrien negativ eingestellt und würde sich am Liebsten von irgendwelchen alternativen Heilern betreuen lassen ? Doch es gibt leider in unserer westl. Zivilisation nur die Psychiatrien mit ihren NL ! Nicht das ich das für gut befinde, aber es gibt eben schlicht keine Alternativen.
Sogesehen leistet @Pia natürlich allen hier hereinschauenden Neulingen einen Bärendienst, dass sie unser System schlecht redet und von Alternativen träumt ! Doch hat das ganze natürlich auch seine Berechtigung. Psychiatrien und NL sind weit weg davon eine gute Lösung zu sein und wahrscheinlich werden uns die Menschen in 100 Jahren auslachen, dass wir uns so behandeln ließen ?
Aber wir leben eben im Hier und Jetzt und müssen das Beste daraus machen ! So gesehen muß jeder einzelne Patient, der noch halbwegs bei Verstand ist, bemüht sein das Ruder nicht gänzlich aus der Hand zu geben und mit aller Kraft versuchen Herr über seine Entscheidungen zu bleiben !
11/05/2023 at 19:32 #290303Naja, dann wird halt die Geschlossene noch überfüllter werden…
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-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11211/05/2023 at 20:00 #290305Das medikamentenfreie Krankenhaus, die medikamentenfreie Psychiatrie, gibt es doch in Norwegen schon länger, Ludwig und davon hatte ich ja schonmal einen dir zu langen Artikel im Forum eingestellt. Zu der Zeit gab es ja in Norwegen schon drei medikamentenfreie Kliniken und wegen der eindeutigen Erfolge die politische Entscheidung dort, dass jede konventionelle Psychiatrie in Norwegen mindestens eine solche Station nach dem Konzept des medikamentenfreien Krankenhauses einrichten muss.
Sehr westlich, sehr fortschrittlich, Ludwig. Norwegen gehört zum Westen.
Auch die Enik- Recovery Colleges, geführt von ausgebildeten Gebesungsbegleiter:innen, sind sehr erfolgreich, wie ihr in dem Thread lesen könntet, den ich darüber erstellt habe.
Sehr fortschrittlich, erfolgreich und westlich, denn auch die Niederlande gehören zum Westen.
Auch Open Dialogue, der offene Dialog ist so erfolgreich, dass sich das Konzept von Finnland aus auch nach Deutschland und viele andere westliche und nicht westliche Länder ausgebreitet hat.
Es dauert halt alles leider, weil die auch nicht soviel Leute auf einmal ausbilden können, aber ich bin überzeugt, dass es sich weiter durchsetzen wird.
In dem Artikel vom medikamentenfreien Krankenhaus steht zum Beispiel, dass etwa 50% der norwegischen Bevölkerung sich lieber mit dem Konzept der medikamentenfreien Klinik behandeln lassen wollen, die anderen etwa 50% sich lieber medikamentös, konventionell.
Das wäre es, wenn man sich einfach entscheiden könnte, wenn genügend solcher Möglichkeiten geschaffen worden sind, finde ich. Noch gibt es leider noch nicht genügend Möglichkeiten, sich hier in Deutschland viel anders zu entscheiden, als die konventionelle, medikamentöse Therapie.
In einigen Jahren wird es hoffentlich so sein, dass man sich einfach überall entscheiden kann.
Die Betreuber des ersten mefikamentenfreien Krankenhauses in Norwegen, gaben im dem Artikel an, dass sie sich vorstellen könnten, auch ins Ausland zu expandieren, zunächst eine Klinik in den Niederlanden und dann eine in Deutschland, könnten sie sich vorstellen.
Die Threads zu den in diesem Post genannten Methoden sind alle leicht im öffentlichen Bereich des Forums zu finden.
11/05/2023 at 20:02 #290306Anonymous
Aber nein @Molly ! Ich wollte damit ausdrücken, dass sich jeder Kranke um einen guten Psychiater kümmern muß, damit er richtig behandelt wird. Außerdem liegt es in der Selbstverantwortung von jedem Einzelnen früh genug in die Psychiatrie zu gehen ! So gesehen werden dadurch die Geschlossenen entlastet ?
Edit: @Pia, ich traue der skandinavischen Lösung nicht ganz !? Erinnert mich an die Jahre 1970 bis 1985, wo in den Niederlanden, Dänemark und Schweden Kinderpornographie offiziel erlaubt war, dass hat sich Gott sei Dank nicht durchgesetzt in Europa ?
11/05/2023 at 20:06 #290307Bei dem, was Pia hier loslässt, gehen die Leute eher nicht früh genug zum Psychiater oder in die Klinik, @Ludwig!
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-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11211/05/2023 at 20:19 #290310Es muss einfach gewährleistet sein, dass Psychiater:innen und andere Psychiatriemitarbeiter:innen gewaltfrei arbeiten, ihnen klar bewusst ist, dass die Menschenrechte auch für Patient:innen gelten und auch die Behindertenrechtskonvention umgesetzt wird, so dass sich jeder Mensch in einer psychischen Krise vertrauensvoll in eine Psychiatrie begeben kann oder zur ambulanten psychiatrischen Versorgung, darum habe ich die Petition unterschrieben.
11/05/2023 at 20:30 #290312So weit ich weiß, unterliegen die Mitarbeiter in der Psychiatrie mit Patientenkontakt einer regelmäßigen Supervision, um genau sowas zu verhindern!
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