Brainleechs Gedichte

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    Psychose

     

    Wie beschreibe ich dich?

    Wie sagen, wie das innere ,,Ich“ zerbricht?

    Man sich auf nichts mehr verlassen kann

    Einfach der reine Wahn

     

    Die Gedanken rennen hinfort

    und einige verstecken sich an einem unerreichbaren Ort

    Die Stimmen nicht als Gedanken zu erkennen

    Es ist als würde der Kopf brennen

    Man entfernt gefühlt einen Teil von sich

    und dieser Spricht

    Gleichzeitig nimmt man alle Reize ungefiltert wahr

    Nun sah ich nicht mehr Klar

    In geschriebenen Wörtern lass ich mich

    Es ist war als ob das Schild zu mir spricht

    Es mir einen Hinweis geben könnte

    Wie ich das ganze stoppen sollte

    Die Außenwelt bezog ich auf mich

    fühlte mich verantwortlich für alles auch für dich

    Leiden sollte niemand, auch nicht ich

    So suchte ich was mich sticht

    Um es zu zerbrechen

    mich zu Rächen!

    doch den Täter fand ich nicht

    Heute weiss ich, ich verfolgte mich

     

    Nun war da jemand der mir ans Leder geht

    Und ich war überzeugt und ,, wusste“ woher der Wind weht

     

    In allen Gesichtern sah ich ihn

    das Ungetühm

    Ich umkreiste sie und schrie sie an

    Sie haben sicherlich etwas schlimmes getan!

    Ihre Freunde ließen sie im Stich!

    Auch Heute weiss ich, so fühlte ich mich.

     

    Das ,,Ich – Gefühl“ zerbrach in mir

    Und ich wurde zum Tier

    Das im Todeskampfe um sich schlägt

    und sich selbst nicht mehr erträgt

     

    Ich wollte Held sein irgendwann

    So griff ich die Gesichter an

    Zum Glück blieb schlimmeres erspart

    Doch das Bett in das ich kam war hart

    Das ,,Gift“ das sie mir gaben

    ließ mich das Feuer jedoch begraben

    Wie aus einem Traum wachte ich auf einmal auf

    aus meinem irren Lauf

    Nach viel vergangner Zeit schrieb ich diese Zeilen

    wollte lange nicht an diesem Ort verweilen

    Heute bin ich um vieles Schlauer

    Durchbrach die Mauer

     

    Doch lieber Leser sei dir Gewiss

    In meinem Wahn gelänge mir dies nicht

    Der Wahn wird aus Verstand und Verzweiflung geboren

    manch einer fühlt sich wohl, wenn er wird auserkohren

    Wenn er leid trägt in die Welt

    welche ihm nicht gefällt

     

    Irren ist Menschlich sagt man gerne

    Doch ,,irre“ Menschen betrachtet man gerne aus der Ferne.

    Dabei sind wir Menschen auch

    und wollen auch nur das man uns braucht

    Mein Name ist ebenfalls Mensch

    ich weiss, dass du mich kennst

     

     

     

     

     

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