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Tagged: Arbeiten mit Schizophrenie
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Molly.
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13/04/2020 at 13:29 #92265
Ja, das habe ich auch schon festgestellt. Durch die Hochsensibilität achtet man viel mehr auf gewisse Dinge und ist auch empathischer. Ich konnte gut mit Menschen umgehen und habe sie auch gemocht. Ich finde Hochsensibilität macht auch kreativ. Die Schattenseiten sind leider, dass man schnell mal überreizt ist und mehr Ruhe braucht als andere, aber wenn man das erkennt und weiß, kann man gut drauf achten.
13/04/2020 at 13:35 #92266Anonymous
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13/04/2020 at 20:00 #92374Gibt es auch Leute, die mit dieser Erkrankung studiert haben? Vielleicht kennt ihr jemanden?
Ich arbeite ja seit einigen Jahren in einer WfbM.
In meinem Arbeitsbereich gibt es einige Leute, die studiert haben und dann leider trotzdem dort gelandet sind: Drei Leute mit Elektrotechnik, zwei mit BWL, einer mit Medizin und lange Jahre als Arzt gearbeitet, einer Philosophie, zwei mit Pädagogik, eine mit Geologie. Das sind nur die Leute, die ich von dort näher kenne. Alle Psychose! Außerdem gibt es auch hier im Forum Leute, die studieren oder studiert haben.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
-Zusätzlich alle zwei Tage eine Kaliumbrausetablette
-Ab und zu A-Z Vitamine und Mineralstoffe ab 50
-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline11213/04/2020 at 20:08 #92379Ich habe mit Schizophrenie studiert und studiere im Moment wieder, aber nur Teilzeit. Ein volles Studium würde ich gesundheitlich nicht mehr packen und finanziell genauso wenig. Ich musste auch mein Studium wegen der Krankheit unterbrechen, ich bekam einfach lange nichts mehr auf die Reihe.
Inzwischen klappt das mit dem Teilzeitstudium ganz gut kognitiv, ich kapier eigentlich schneller, als die ganzen gesunden Studenten um mich rum
Also, alles ist möglich!
12/05/2020 at 12:37 #96329Ich habe, als ich gearbeitet habe, die Krankheit versteckt und nicht angegeben, obwohl ich da schon einen Schwerbehindertenausweis mit 100 GdB hatte.
Ich habe versucht, die Arbeit in den Vordergrund zu stellen – nicht die Krankheit.
Das mit mir “etwas nicht stimmt”, das haben die Kollegen alsbald herausgefunden.
In die Offensive eines “Outing” bin ich aber trotzdem nicht gegangen.
Schließlich habe ich selbst nach einiger Zeit gekündigt und Rente beantragt, die auch voll bewilligt wurde, sogar ohne Befristung.
Ich würde mich durchwursteln weiter, solange es geht. Sonst Rente beantragen und nur noch auf 460 EUR Basis arbeiten. Die darf man dazu verdienen.
12/05/2020 at 17:04 #96384Man darf inzwischen 6300€ pro Jahr hinzuverdienen.
-400 mg + 200 mg Amisulprid, 25 mg Proneurin als Bedarf, 6 mg Doxazosin, 25 mg HCT und 5 mg Ramipril morgens, Abends 5 mg Ramipril
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-Zu fettreichen Mahlzeiten 2 Tbl. Formoline112 -
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